Nicht nur im Cockpit scheint die Entwicklung im Automobilbau von optimaler Funktionaltät in Richtung Design zu gehen. Da werden absolut cleane Fahrerarbeitsplätze designt mit Bedienung über Monitore oder "hippe" unten abgeflachte oder quadratische "Lenkräder". Da wird sozusagen "das Rad neu erfunden", was freilich nur nach hinten losgehen kann. TESLA gipfelt bei dieser Fehlentwicklung gar in einem Steuer a la "Nightrider".
Ganz extrem fällt es mir derzeit im Leuchtendesign am Heck der Fahrzeuge auf, d. h. Größe und Position von Bremsleuchten, Blinkern und Rückleuchten.
Wo früher nicht nur VOLVO auf großflächige, möglichst hoch am Fahrzeugheck angeordnete Bremslichter und Blinker setzte, werden heute winzige, tief angeordnete, leuchtende Schlitze designt.
Ganz schlimm sind hier imo die neuen OPEL. Bei denen liegen die winzigen Bremslichter überdies direkt neben den Blinkern, was zusätzlich zu optischen Irritationen führen kann.
Bei manchem Hersteller sieht man sogar wieder Bremslichter im Stoßfänger (z. B. BMW Mini).
Ebenfalls konnte ich bei flammneuen BMW gar altehrwürdige Glühlampen als Bremslicht identifizieren. Da hatte der Controller sicher eine feuchte Hose.
Früher setzte MERCEDES großflächige geriffelte Rückleuchten ein, welche in Tests weniger stark verschmutzten. Alles Geschichte. (Übrigens genauso wie höhenverstellbare Innengurte vorne mittlerweile oftmals Historie sind).
Ein schönes Beispiel ist der kommende RANGE ROVER, ein riesiges Auto mit winzigen Rückleuchten:

Sind mittlerweile eigentlich rote Blinker zugelassen? Ich habe dies mittlerweile öfters bei BMW-Modellen im Straßenverkehr gesichtet.
Was haltet ihr für wichtiger? Design oder Funktionalität?