Bürokratie in Deutschland

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  • Man kann ja irgendwie beide Seiten verstehen, lustig ists aber irgendwie schon :D

    Investor will "größtes Bordell Brandenburgs" in Ludwigsfelde eröffnen - aus Trotz
    Jahrelang hat ein Berliner Investor mit der Stadt Ludwigsfelde um die Nutzung eines Gebäudes in einem Industriegebiet gestritten. Weil er dort keine Monteure…
    www.rbb24.de

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Wenn ich schon die Worte des Bürgermeisters lese.... der hat vorher nicht mit uns gesprochen... :rolleyes: Aha..... beleidigte Leberwurst. Und jetzt wird er überrollt. Wie die Sache wohl ausgeht? Ich tippe ganz stark auf "normale" Übernachtungsmöglichkeiten. Da wird es einen Weg geben, der den Status als Gewerbegebiet nicht beeinträchtigt. Nutzungsbegleitendes Gewerbe...

  • Wie kann man auch auf die Idee kommen, Monteurzimmer in einem Gewerbegebiet zu schaffen?! Da hätten die ja womöglich einen kurzen Arbeitsweg - das geht ja gar nicht.

    Zur Not kann man ja noch ein Flüchtlingsheim draus machen ... :(

  • Streit um IFA-Platte jetzt vor Gericht
    Jetzt geht ein Ludwigsfelder Streit um 5000 Quadratmeter im Gerichtssaal weiter: Die Firma City Best lässt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg…
    www.maz-online.de
    Ifa-Platte: Bürgermeister lud ins Rathaus
    Was wird auf dem alten IFA-Kombinatsgelände im Industriepark Ludwigsfelde gebaut? Für eine Stellungnahme zum Planverfahren lud Bürgermeister Andreas Igel (SPD)…
    www.maz-online.de

    Erklärt vielleicht etwas mehr, warum da die Fronten etwas verhärtet sind... Was in dem obigen rbb-Artikel auch nicht steht, der Investor hat sich erfolglos durch alle Instanzen geklagt, jetzt probiert er es halt so. Einerseits sollte man den Investor wohl einfach machen lassen, dazu ein verbriefter Verzicht auf jegliche Klagen die Beeinträchtigungen des Hotels betreffen. Sprich wenn keine Gäste übernachten weil direkt daneben ein 24h-Logistikzentrum ist, dann hat er eben Pech gehabt. Andererseits öffnet man mit solchen wohlgemeinten Ausnahmen schnell mal die Büchse der Pandora. Weil wenn der darf, dann darf ich auch... :idee: Das ist dann immer nur so lange lustig solange das weit weg von einem selbst ist. Einen ähnlichen Fall gab es in Augsburg vor ein paar Jahren. Das ist dann tatsächlich ein Laufhaus geworden. :D

    Wenn man da ein bisschen googlet nach dem Stichtwort IFA-Platte dann findet man noch ganz andere Pläne des Investors für den Standort. Mal eine Flüchtlingsunterkunft für 1000 Leute, mal ein Verkaufsversuch als "moscheetauglich" :D...

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Einerseits sollte man den Investor wohl einfach machen lassen, dazu ein verbriefter Verzicht auf jegliche Klagen die Beeinträchtigungen des Hotels betreffen.

    Das war auch direkt mein Gedanke.

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  • Ich kenne alleine in Gewerbegebieten in Mainz und am Frankfurter Flughafen mindestens fünf Hotels, die in reinen Gewerbegebieten liegen. Und nicht nur einfache Monteursunterkünfte, sondern auch "normale" Hotels. Sogar gegenüber mit beheimateten Speditionen. Da steckt mehr dahinter. Ja, die sollten den mal machen lassen. Und was bitte spricht gegen Monteursunterkünfte in einem Gewerbegebiet? Ja, ich kenne die Fälle, wo gegen Schweinemastbetriebe geklagt wurde, als Wohngebiete näher herangebaut wurden.;) Aber hier liegt eine andere Sachlage vor.

    Allrad - Vorwärts geht es immer! :top:

    Aber vielleicht ist die Welt auch nicht verückt geworden - vielleicht hat sie nur aufgehört, normal zu sein.

    2 Mal editiert, zuletzt von Detlef59 (25. Dezember 2024 um 13:29)

  • Sehe ich ähnlich.

    Auch hier im Süden kenne ich im Münchener Umfeld oder in Würzburg Hotels direkt im Gewerbegebiet.

    Und in Halle liegt ein Ibis direkt an der vierspurigen Hauptstraße inkl. Straßenbahn Trasse und der direkte Nachbar ist ein Bordel.

    Da is im Hintergrund was am laufen oder ne Forderung, die dort was blockt.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Glaubt ihr wirklich das in diversen Instanzen keiner der Richter auf einen ähnlichen Vorschlag gekommen ist, wenn baurechtlich möglich?

    Ob der klagewütige Investor nach der Umnutzung wirklich Ruhe gibt oder doch umstehende Betriebe nervt?

    Für die aktuelle Umnutzung gilt das aktuelle Baurecht. Nicht das vor 20 Jahren bei irgendeinem Hotel im Bestand.

  • Da is im Hintergrund was am laufen oder ne Forderung, die dort was blockt.

    Eines der grundsätzlichen Probleme in der Berichterstattung ist, Ämter müssen das Maul halten. Der Bürger darf in die Welt posaunen was er möchte. Egal ob es stimmt oder nicht oder wie gedehnt das mit den Fakten ist. Es wäre sicher ein einfaches wenn der Bürgermeister in der Sache genauso verfahren dürfte. Nämlich einfach den gesamten Aktenvorgang öffentlich machen. Dann könnte sich jeder selbst ein Bild dazu machen. Aber das darf er nicht. Keine Behörde darf das.

    Da steht der Anwalt vor den Kameras und posaunt die Version seinen Mandanten raus. Und die bleibt bei den Leuten hängen. Und das ist nicht immer die korrekte Variante der Geschichte.


    Das da oben ist eine völlig verfahrene Sache. Da will keiner mehr zurück. Die Stadt schaltet auf stur, in gewisser Weise auch verständlich wenn man sich anschaut was der Investor da so abzieht. Zudem haben sie wohl eigene weitreichendere Pläne mit dem Baugebiet. Google Maps zeigt da einiges an Bautätigkeit in der Gegend. Der Investor weiß offensichtlich selber nicht mehr was er eigentlich für konkrete Pläne hat und macht einen auf armes Opfer. Hat aber laut o.g. Bericht noch nicht mal einen Antrag auf Nutzungsänderung gestellt. Muss man nicht verstehen, aber es erklärt einiges.. :sz:

    Auch in Wolframs Eschenbach kam man beim Spazieren an einem großen Plakat vorbei auf dem sinngemäß stand "Hier hätte der Gary gerne XXXXXXXXX gebaut". Da wär auch interessant was da letztlich der Hintergrund ist.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Auch in Wolframs Eschenbach kam man beim Spazieren an einem großen Plakat vorbei auf dem sinngemäß stand "Hier hätte der Gary gerne XXXXXXXXX gebaut". Da wär auch interessant was da letztlich der Hintergrund ist.

    Spekulativ hatten wir ja schon drüber gesprochen: In der Reihe der EFH vermutlich ein grösseres MFH. Muss sich ja lohnen. Oder aber das falsche Parteibuch im Stadtrat :duw:

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Sollte das nicht ein Seniorenheim werden?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Hätte den Vorteil, dass man es nach dem ableben dieser als Flüchtlingsheim vermieten könnte.
    Schaum wir mal, ob das Schild im nächsten Jahr noch steht.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Daran sind wir augenscheinlich unheilbar krank 🤮

    Bürokratie-Irrsinn: Buchstabe 0,07 Millimeter zu klein für die Behörde
    Ein Gin-Händler aus Waldstetten (Baden-Württemberg) kann es nicht fassen: Wegen einer winzig kleinen Abweichung soll er die Etiketten neu drucken.
    www.bild.de

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Da könnte ich Dir aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit ganz andere Geschichten erzählen.

    Da war einmal ein schon gedruckter Etikettensatz schon überholt, bevor er geliefert wurde.

    Da ging es aber um Deklarationsvorschriften. Wenn man dann bei den Behörden anfragt, wie man denn deklarieren soll, bekommt man zur Antwort "das ist nicht unsere Aufgabe".

    Schriftgröße ist da eher ein klassisches Eigentor. Da gibt es eindeutige Richtlinien.

  • "Hunderte Etiketten...." die "Mehrkosten von 10.000€" verursachen? Aus was sind die? Aus Blattgold? :idee:

    Andererseit, interessante Betrachtungsweise. Wäre mal interessant was wäre, wenn das nicht die Adresse sondern irgendwelche E-Nummern oder noch besser das Wort "Mehlwürmer" wären die zu klein auf einem Etikett gedruckt wurden. :D

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Für "Hunderte" Etiketten sicher zu viel. Aber bei einem ganzen Etikettensatz für verschiedene Größen und ein bisschen Stückzahl ist man je nach Papier (Folienpapiere sind recht teuer) und Ausführung (Blindprägungen usw.) schon schnell bei 10.000 € und mehr. Und gerade bei Etiketten schlagen kleinere Stückzahlen enorm auf den Preis.

  • Warum nicht einfach den Adressteil mit einem Aufkleber in Kurzsichtigenschrift überkleben und fertig…?

    Was bei Importmedikamenten genügt sollte auch bei der Fuselflasche ausreichen..

    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Das wär zu einfach und unbürokratisch... :zf:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf: