Grossschadensereignisse, Hochwasser und andere - wie denkt ihr drüber?

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  • Das mag ja alles sein.


    Mir geht’s nur darum, dass mit den Zahlen Angst gemacht werden soll.


    Wenn Unwetter passieren und dazu entsprechend aggressiv berichtet wird, werden Menschen entsprechende Versicherungen abschließen. Mehr Kunden, mehr Schäden. Zu den Schadenssummen wären also auch die gezahlten Prämien interessant.


    Regelmäßig nur Verdreifachungen zu melden, erscheint mir einfach nicht seriös.

  • Hochwasser betrifft uns zum Glück nicht

    Ab 100mm in kürzester Zeit, kann das fast überall problematisch werden. Vor allem wenn der Boden ausgetrocknet ist. Da reicht für ein schnelles Lebensende einfach das Ein- oder Ausparken in der "falschen" Tiefgerage zum "falschen" Zeitpunkt.

  • Mir geht’s nur darum, dass mit den Zahlen Angst gemacht werden soll.

    Wenn Unwetter passieren und dazu entsprechend aggressiv berichtet wird, werden Menschen entsprechende Versicherungen abschließen. Mehr Kunden, mehr Schäden. Zu den Schadenssummen wären also auch die gezahlten Prämien interessant.

    Und nicht nur das.

    Auch die Regierung weiß Angst für sich zu nutzen. Und das wissen wir nicht nur seit Corona.

    Dieser Artikel aus der NZZ ist aus 2017!!!

    In Deutschland wird mit Angst regiert | NZZ
    Grosse Koalition und grosser Konsens, Sichdurchwursteln ohne Widerspruch: Aus Angst, dass sie Unrast der Epoche einholen könnte, nehmen die Deutschen vieles in…
    www.nzz.ch

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Aus unserem Bestand kann ich sagen, dass hier die Schäden durch Sturm, Hagel usw. in den letzten Jahren doch mehr geworden sind.

    Mir hat es auch schon Dächer beim Sturm abgedeckt.

    Hochwasser betrifft uns zum Glück nicht, weil wir da nichts in gefährdeten Gebieten haben.

    Bleibt ja die Frage, warum man seine Hütte in betroffenen Gebieten regelmäßig immer wieder aufbauen muss. Entweder es gibt wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen, oder man sollte einfach nicht direkt am Wasser bauen.

    Dann gibt es noch die wirklichen Pech- und Unglücksfälle, dort, wo noch nie etwas passiert ist und nun halt mal Xolotl zuschlägt. Davor kann sich eben keiner schützen. Aber das 3. Mal Hochwasser im Erdgeschoss, da sollte man Konsequenzen draus ziehen.

    Ich kenne aus meinen Stadtratszeiten ein Baugebiet, welches man ausgewiesen hat. Ich habe damals nur nachgefragt, ob sich irgendjemand denken kann, warum genau dort von unseren Vorfahren nie bebaut wurde, sondern nur drumherum. Weil sich dort gerne mal das Wasser sammelt, und das nicht zu wenig. Lernen durch Schmerzen. Schade für nicht Ortsansässige, die das nicht wissen. Und sich nach der Unterschrift im trockenen Sommer irgendwann wundern, warum der Keller durch die Lichtschächte geflutet wird.

    When nothing goes right, go left :top:

  • Wenn Unwetter passieren und dazu entsprechend aggressiv berichtet wird, werden Menschen entsprechende Versicherungen abschließen.


    Nur das Elementarschadensversicherungen in manchen Gegenden halt nicht für Geld und gute Worte zu bekommen sind.


    Ab 100mm in kürzester Zeit, kann das fast überall problematisch werden. Vor allem wenn der Boden ausgetrocknet ist. Da reicht für ein schnelles Lebensende einfach das Ein- oder Ausparken in der "falschen" Tiefgerage zum "falschen" Zeitpunkt.


    Habe letztens ein Video von einem Acker nach starkem Regenfall hier in der Gegend gesehen, da ist ein Fluß entstanden und das obwohl wir im flachen gebiet leben. In meiner Heimat, weitab jeden Gewässers aber an einem leichten Hang ist nach starkem Regen ein Acker ins rutschen geraten und lag dann im Wohnzimmer...


    Entweder es gibt wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen, oder man sollte einfach nicht direkt am Wasser bauen.


    Grundsätzlich bin ich da ja Deiner Meinung. Aber das bedeutet dann auch, dass man Städte wie Hamburg oder Köln, von vielen Kleinstädten ganz abgesehen, konsequenter Weise umsiedeln müsste. Wenn ich mir anschaue, wie manche Bäche die normalerweise vollkommen unscheinbar sind, sich beim Hochwasser 2022 entwickelt haben, auch hier in der Gegend, dann bezweifle ich, dass man das mit dem ausreichend Abstand in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland wirklich durchhalten kann. Wenn dann noch Hanglagen dazu kommen sowieso nicht.


    Und nein, mir hat keiner Angst eingeredet, die habe ich auch nicht. Ich sehe aber auch, wie Heinz, die Schäden am eigenen Besitz und die Entwicklungen in der Natur.

  • Aber egal, ich wünsche Allen (und das meine ich ernst), dass sie auch in Zukunft das Alles eher lustig sehen können, weil sie selbst davon verschont geblieben sind.

    Und wenn schon, ist doch bloß Wetter... :kpatsch:  :kasper:


    Was wissen schon so Leute wie von der Munich Re oder der NOAA in den USA? Die Wetterextreme und deren Folgen nehmen seit Jahren zu im Gesamten. Da kann man sich sicher drüber lustig machen, aber wenn dann die ganzen Neger kommen weil ihre Länder immer unbewohnbarer, dann ist auch wieder nicht recht. :rolleyes:


    Der Klimawandelt wird die Welt verändern wie die Menschheit wohl noch nie erlebt hat. Ein "darauf einstellen" in dem man sich ne Klimaanlage einbauen lässt wird wenig bringen, wir werden noch zu unseren (also meinen ;) zumindest ) Lebzeiten IMHO gewaltige Völkerwanderungen erleben gegen die bisherige Flüchtlingsströme pillepalle sind. Mit allen Folgen.


    Eben. Entweder man kriegt sie garnicht oder zu horrenden Aufschlägen. Oder man kriegt sie da, wo man 90% davon nicht braucht.


    Bei meiner Cousine am (leichten) Hang ist der Acker von oberhalb durchs Haus. Großer Spaß, aber ist ja nur Wetter sowas. Neulich waren hier Fotoserien von Bächen mit Dämmen zu sehen, all das bloss wegen bissle Wetter? Ist das nicht arge Panikmache? Oder nur dann wenn es einen evtl. selber trifft?


    Bislang ausser drei Hagelschäden an Fahrzeugen und einem an der Gartenhütte recht ok. Wenn ich mir allerdings die Beiträgefür meine WGV anschaue... Solche Lohnsteigerungen habe ich nicht... Wenn ich überlege wieviele Mitgliedsbeiträge ich im Verein nur für die WGV des Vereinsheimes einziehen muss... :rolleyes:

    Unseren Caravan habe ich wegen Stellplatzwechsel zum Glück nicht mehr am alten Platz gehabt. Der wäre mausetot gewesen bei dem Gewitter letztes Jahr. Kollege hat dabei 2 Autos als Totalschaden verloren, massive Schäden am Haus durch Hagel, aber hej... Wetter... :sz:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Nur das Elementarschadensversicherungen in manchen Gegenden halt nicht für Geld und gute Worte zu bekommen sind.

    Würden wir wohl als Versicherer genauso machen. Da geht es dann aber nicht um Einzelereignisse, sondern um die Regelmäßigkeit. Für 3000€ jährliche Prämie alle 5-8 Jahre 50-100 Riesen Schaden begleichen schaut man sich nicht lange an.

    Grundsätzlich bin ich da ja Deiner Meinung. Aber das bedeutet dann auch, dass man Städte wie Hamburg oder Köln, von vielen Kleinstädten ganz abgesehen, konsequenter Weise umsiedeln müsste.

    Früher hat man halt gerne am Wasser gebaut. Das hatte ja historische Gründe. Dann kamen irgendwelche Leute mit Flussbegradigungen, Abholzungen, Umnutzung von bisherigen Überschwemmungsflächen, usw.. Und jetzt möchte man natürlich gerne dort leben bleiben, wo man ist.

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  • Würden wir wohl als Versicherer genauso machen. Da geht es dann aber nicht um Einzelereignisse, sondern um die Regelmäßigkeit. Für 3000€ jährliche Prämie alle 5-8 Jahre 50-100 Riesen Schaden begleichen schaut man sich nicht lange an.

    Im Fall meiner Cousine hatte die Gemeinde dann den Salat... Weil es war bei Ausweisung des Neubaugebietes versprochen worden, dass oberhalb Gräben gezogen werden. Aber das wurde dann halt nicht gemacht weil, "da ist noch nie was gewesen"... Bis zu dem Tag halt... :rolleyes:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Früher hat man halt gerne am Wasser gebaut. Das hatte ja historische Gründe. Dann kamen irgendwelche Leute mit Flussbegradigungen, Abholzungen, Umnutzung von bisherigen Überschwemmungsflächen, usw.. Und jetzt möchte man natürlich gerne dort leben bleiben, wo man ist.


    Das wir mit den Gewässern nicht sinnvoll umgegangen sind kommt noch hinzu, keine Frage.


    2022 waren Freunde eines Freundes vom Hochwasser an der Ahr betroffen, nicht durch die Ahr selbst sondern durch einen vollkommen unscheinbaren Bach als Zulauf zur Ahr, der plötzlich mehr Wasser geführt hat als sich jeder Vorstellen konnte. Unter normalen Bedingungen hättest Du da einfach einen großen Schritt drüber gemacht. Der Bach der hier übers Grundstück geht ähnlich, normalerweise geht mir da das Wasser maximal zur Häfte der Stiefel, Höhe des Bachbetts ist so, dass ich beim Stehen das Ufer auf Brusthöhe habe. Eigentlich ziemlich sicher, zumal er von der Rur abgeht und reguliert werden kann. 2022 war er plötzich voll, hier auf dem Grundstück nicht weiter schlimm, hat noch gereicht, andere Stellen mit etwas niedrigerer Böschung hatten nicht so viel Glück.


    Die Rur hier ist auch nur ein Flüsschen, unter normalen Bedingungen könnte man durchgehen. 2022 stand das Wasser plötzlich ein paar Zentimeter unter der Krone des Damms und der hat nur deswegen gehalten, weil ein Damm an einem Zufluss (Inde) gebrochen ist und der Tagebau als Entlastung fungiert hat. Die unmittelbaren Anwohner hatten trotzdem Pech, da das Wasser von unten hochgedrückt hat. Außerdem hat es einige Sportplätze und das Freibad am Ort zerlegt.


    Wenn Du alle im Gefährungsbereich der Rur umsiedeln willst, dann kommen schon ein paar 10.000 Menschen zusammen, mehr wenn Du z.B. die Inde als Zufluss dazu nimmst.

  • Aber das wurde dann halt nicht gemacht weil, "da ist noch nie was gewesen"...

    Vielleicht war ja auch am Rande der Gedanke dabei "... das kostet ja Geld...." :ough:



    Das wir mit den Gewässern nicht sinnvoll umgegangen sind kommt noch hinzu, keine Frage.


    Um so dringlicher ist die Frage, wie man das zukünftig handhabt. Ja, es kostet Geld. Nur sehe ich eben nicht, dass wir bei den Klimaveränderungen durch Furzverklemmen noch was aufhalten. Das ändert sich in diesem Millennium nicht mehr zurück.

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  • Im Fall meiner Cousine hatte die Gemeinde dann den Salat... Weil es war bei Ausweisung des Neubaugebietes versprochen worden, dass oberhalb Gräben gezogen werden.

    Es macht auf jeden Fall Sinn sich bei eigenen Grundstücken genau anzuschauen wo bei Starkregen Oberflächenwasser hinfließt. Teilweise reichen bei Hanglagen nur paar kleine EIngriffe in die Gartengestaltung, um das Wasser am Haus vorbei zu leiten.

    Nicht selten bildet die Terasse den tiefsten Punkt und alles landet irgendwann dort. Da kann man mit Gräben oder sogar L-Profilen Strukturen schaffen wo man Wasser am Haus bei laufen lässt.

    Das wir mit den Gewässern nicht sinnvoll umgegangen sind kommt noch hinzu, keine Frage.

    Ja und die ganzen Experten arbeiten für diejenigen die meist nur das "kaputt machen" (Bergbau) kennen. Deswegen kommen dann völlige unsinnige Vorstellungen aus der grünen Ecke.

    Nein es gibt nie sichere Prognosen wie sich Grundwasserströme/-spiegel nach dem Sümpfungsende entwickeln. Trotzdem sind eben die Experten vom Bergbau, immer noch die mit den besten Vorhersagen.


  • Nein es gibt nie sichere Prognosen wie sich Grundwasserströme/-spiegel nach dem Sümpfungsende entwickeln.

    Dort wo mein Haus heute steht, hatten meine Großeltern früher mehrmals jährlich Wasser im Keller ihres Hauses.

    Dann wurde vor vielen Jahren ein Neubaugebiet hochgezogen, genau zwischen dem bewaldeten Hügel und ihrem Haus. In der entscheidenden Richtung wurde so ca. 1 Kilometer Wiese zugebaut. Viele Häuser, aber auch Wohnblöcke.
    Daraufhin kein Tropfen Wasser mehr im Keller.

    Dafür saufen die am Waldrand gelegenen Kleingärten nun regelmäßig ab, denn das Wasser kann nicht mehr in unsere Richtung abfließen...

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  • Um so dringlicher ist die Frage, wie man das zukünftig handhabt.


    Die Frage gehört auch zu der Art "schnell gestellt und sehr schwer zu beantworten", ich habe da auch kein Rezept. Letztlich kann es wohl nur mit einer Kombination aus mehreren Punkten gerichtet werden. Wo möglich müssen Gewässer renaturiert werden, um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren oder zusätzliche Sickerflächen geschaffen werden. Beim Neunbau muss der Aspekt Hochwasserschutz bei der Auswahl des Bauplatzes und auch beim Bau selbst stärker berücksichtigt werden und an vielen Stellen werden wir auch den Hochwasserschutz z.B. durch Deiche verbessern müssen. Wichtig ist auch, das das Thema eben bei jeder Maßnahme relevant sein kann.


    Mal ein paar Beispiele hier aus der Gegend aus dem Hochwasser 2022:

    • Der Deichhat so gerade eben gereicht, wie geschrieben aber nur weil der Tagebau aus Ausgleich hergehalten hat. Also entweder diese Möglichkeit weiter bestehen lassen, es wird eh einen weiteren Restsee geben oder doch die Deiche erhöhen, vermutlich beides.
    • An einem Dorf etwas Flußabwärts sollte ein auf einem kleinen Damm geführter Weg als Hochwasserschutz dienen. Hätte er auch, wenn man nicht beim Verlegen von Leitungen das ein einer Stelle geschwächt hätte, schon vor Jahren, es hat schlicht keiner diese Zusatzfunktion auf dem Schirm gehabt.
    • Eine der fast überfluteten Flächen soll schon seit längerem bebaut werden, das wurde dann zurückgestellt. Jetzt kommen da Gebäude hin, die auf Pfeilern stehen, ein EG gibt es in dem sinne nicht, da entstehen Abstellmöglichkeiten für Autos. In Köln sind die Kranhäuser darauf ausgelegt, dass die Tiefgarage bei starkem Hochwasser geflutet werden kann, auch um ein Aufschwimmen des Gebäudes zu verhindern
    • Hier im Ort sind einige Schäden durch vollgelaufene Keller aufgrund hochdrückenden Wassers entstanden. Wohl dem, der eine Pumpe und ggf. einen Pumpensumpf hatte und beim Lagern von Sachen dieses Problem bedacht hat. Da sollte man Vorsorge betreiben und bei Neubauten wäre sicher auch ein dichter Keller oder ein Bau ohne Keller zu überdenken.


    Nicht selten bildet die Terasse den tiefsten Punkt und alles landet irgendwann dort.


    Ja, das sollte man frühzeitig bedenken. Mein Vater wohnt auch an einer Hanglage, der hat mit Drainage und Gestaltung des Gartens aber dafür gesorgt, dass Wasser im Keller noch nie ein Problem war. Bei uns bin ich auch froh darüber, dass das Haus noch mal ein ganzes Stück über dem Niveau des Baches und das Grundstück einige Meter über dem Fluß liegt, bei "normalen" Katastrophen sollten wir hier auf der sicheren Seite sein.



    Nein es gibt nie sichere Prognosen wie sich Grundwasserströme/-spiegel nach dem Sümpfungsende entwickeln. Trotzdem sind eben die Experten vom Bergbau, immer noch die mit den besten Vorhersagen.


    Da bin ich hier in der Gegend auch mal gespannt. Aktuell entstehen Schäden ja eher durch das Absenken des Grundwasserspiegels durch den Tagebau, wird spannend, wenn das in einigen Jahren aufhört.

  • Da sollte man Vorsorge betreiben und bei Neubauten wäre sicher auch ein dichter Keller oder ein Bau ohne Keller zu überdenken.


    Als Zwischenlösung habe ich zwar mit Keller gebaut, aber ohne Lichtschächte!


    Freunde meiner Eltern leider nicht. Die wohnen zwar auf einem Hügel.

    Aber der Starkregen vor einigen Tagen hat enorme Wassermassen die Garageneinfahrt hinunter geschickt. Das kleine Ablaufgitter vor der Garage hat das nicht geschafft.
    Also ist das Wasser am Haus entlang in die Lichtschächte. Und durch die Fensterfalz-Belüftung in den Keller...

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  • In Köln sind die Kranhäuser darauf ausgelegt, dass die Tiefgarage bei starkem Hochwasser geflutet werden kann, auch um ein Aufschwimmen des Gebäudes zu verhindern

    Das sehe ich auch als grosse Gefahr fuer die unversehrte Struktur eines Hauses/Gebaeudes. Durch den Wasserdruck von unten entstehen ueber die Grundflaeche enorme Kraefte und ich bin mir gar nicht so sicher ob...


    Hier im Ort sind einige Schäden durch vollgelaufene Keller aufgrund hochdrückenden Wassers entstanden. Wohl dem, der eine Pumpe und ggf. einen Pumpensumpf hatte

    ,,, in dem Fall die Schaeden durch Abpumpen nicht noch hoeher ausfallen koennen. Meine Eltern hatten jedenfalls einen neuen Riss im Kellerboden, als wir den Keller abgedichtet und nachdrueckendes Wasser abgepumpt haben.

  • Bleibt ja die Frage, warum man seine Hütte in betroffenen Gebieten regelmäßig immer wieder aufbauen muss. Entweder es gibt wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen, oder man sollte einfach nicht direkt am Wasser bauen.

    Es gibt natürlich viel Bestand und man kann weder Passau noch das Ahrtal komplett umsiedeln. Ein sehr positives Beispiel ist ja das bayrisch schwäbische Lechtal in dem ich lebe. Da hat es 99 alles durchgespült weil die das Management der Stauseen versaut haben und bei der Paar halt immer egal war wenn die übergetreten ist. Leute wie mein Onkel hatten halt ne automatische Pumpe im Keller. Seit 99 ist das Management extrem und sehr gut verbessert, sowie bei der Paar viel Ausgleichsfläche dazu gekommen. Seit dem ist praktisch nichts arges mehr passiert. Geht also wenn man will und die Mittel dafür da sind obwohl der Starkregen ja mehr geworden ist.


    Mir geht’s nur darum, dass mit den Zahlen Angst gemacht werden soll.


    Wenn Unwetter passieren und dazu entsprechend aggressiv berichtet wird, werden Menschen entsprechende Versicherungen abschließen. Mehr Kunden, mehr Schäden. Zu den Schadenssummen wären also auch die gezahlten Prämien interessant.

    Klar. Die Schadenssumme ist wirklich schwierig.

    Mein Vater wäre auch nicht auf die Idee gekommen einen Gutachter nach nem Hagel kommen zu lassen...wir lassen jetzt einmal rundum sanieren...Zeiten ändern sich. Vor einer Stunde sind die Maler fertig geworden, ist eigentlich einen Post im Hausbau Thread wert.


    Nur das Elementarschadensversicherungen in manchen Gegenden halt nicht für Geld und gute Worte zu bekommen sind.

    Da muss aber wirklich ein Problem vorliegen. Mir ist aktuell eher bekannt, dass verkauft wird was geht, den Rest regelt die Prämie.


    Da kann man sich sicher drüber lustig machen, aber wenn dann die ganzen Neger kommen weil ihre Länder immer unbewohnbarer, dann ist auch wieder nicht recht. :rolleyes:

    Maximale Verdrehung der Tatsachen, oder? Die Top3 der Asylanträge sind Syrien, Afghanistan und die Türkei. Dazu natürlich nach wie vor die Ukraine. Alles keine klassischen Länder in denen der Klimawandel wütet, oder? Ich distanziere mich von AFD Sprechweise in der man über Syrer philosophiert, insofern kann ich keinen populistischen Bogen zum Klimawandel spinnen, sorry. Die Gründe sind Despoten und Islamisten laut Statista.


    Der Klimawandelt wird die Welt verändern wie die Menschheit wohl noch nie erlebt hat. Ein "darauf einstellen" in dem man sich ne Klimaanlage einbauen lässt wird wenig bringen, wir werden noch zu unseren (also meinen ;) zumindest ) Lebzeiten IMHO gewaltige Völkerwanderungen erleben gegen die bisherige Flüchtlingsströme pillepalle sind. Mit allen Folgen.

    Dem stimme ich zu. Spanien wird so heiß werden das es kein Spaß mehr ist. Das ist ja das kritische...der aktuelle Flüchtlingsstrom ist ja nicht das Problem der Zukunft.

    Umgekehrt wird gerade Zentralafrika abseits der Politik immer lebenswerter durch den Klimawandel, da gehen die Wüsten ja zurück. Ich sachs ja immer wieder, die Nazis haben Unrecht. Ausländer raus ist völliger Unsinn. Viel besser wäre es die Grünen nach Zentralafrika zu bekommen. Die haben genug Kohle um da schön mit Solarzellen und chinesischen E-Autos CO2 neutral zu leben. :duw:

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Und nicht nur das.

    Auch die Regierung weiß Angst für sich zu nutzen. Und das wissen wir nicht nur seit Corona.

    Dieser Artikel aus der NZZ ist aus 2017!!!

    https://www.nzz.ch/meinung/kom…nung-der-angst-ld.1314576

    Interessanter Artikel. Zumal von 2017......


    Aber am interessantesten finde ich die Konklusion am Ende des Artikels:


    Zitat

    Und warum geschieht nichts, etwa das, was Demokratien auszeichnet: dass die Regierung abgewählt und das Elend einer Konsensdemokratie namens grosse Koalition beendet wird? Vielleicht, weil Deutsche Deutsche sind – weder so rebellisch wie die Franzosen noch so selbstbewusst wie die Briten? Weil die Angst vor chaotischen Weimarer Verhältnissen noch immer irgendwie präsent ist, weshalb man Stabilität vorzieht? Weil es keine Alternative gibt, auch nicht die, die sich so nennt?

  • Tatsächlich neulich in der (Schwieger-)Familie:

    " ich habe Angst vor der Machtergreifung der AfD, das erinnert mich an Weimar" ... :kasper:

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  • Sowas passiert halt, wenn man keine/wenig Ahnung von Geschichte hat UND dann auch noch ÖR konsumiert.


    Dagegen würde auch Don Quijote vergebens kämpfen ;)