Tipps zur Risiko Lebensversicherung

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  • Ich bräuchte bitte eure Expertise rund um das Thema Lebensversicherung. Habt ihr Tipps, Empfehlungen die mir bei der Auswahl helfen können?


    Trigger ist bei mir, dass gerade die Schwiegertochter der Nachbarn verstorben ist. Resultat ist eine finanziell unlustige Situation für einen Jugendfreund von mir. Daher mache ich mir Gedanken, ob ich nicht meine Familie irgendwie absichern soll/muss. Mein Sohn ist 6 Jahre alt, insofern denke ich an die nächsten 12-15Jahre.


    Gelesen habe ich bereits, dass man mind. 3 faches Jahresbrutto ansetzen soll. Wobei mir das auch nicht wirklich viel vor kommt?

    Gibt es sinnvolle Möglichkeiten das als Anlage zu verwenden? Ich habe eher im Kopf das sich Lebensversicherungen eher nicht lohnen zur Kapitalanlage. Fürs Sparen bräuchte ich eigentlich kein Produkt, aber wenn das steuerlich oder vom Gesamtprodukt mehr Sinn ergibt kann ich es machen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Aber auch dann, gibts noch reine Totesfall Kapital Verischerungen und solche, die es mit Inavalidität integriert haben.
    Offerten machen lassen oder zu einem unabhängigen Broker gehen.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. Mark Twain

  • die es mit Inavalidität integriert haben.

    Ist das dann die Alternative zur Unfallversicherung? Da müsste ich eh ran...



    Offerten machen lassen oder zu einem unabhängigen Broker gehen.

    Hmpf...ich hätte gerne ne grobe Richtung bevor ich die Leute aktiviere.

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  • Ich zahle ca 11€/Monat in eine Risikolebensversicherung mit (ich glaube) 150.000€ Versicherungswert im Todesfall.


    Höhe der Absicherung kommt ja auch darauf an ob du/deine Frau noch (selbstbewohnte) Immobilien haben die abbezahlt werden müssen.

  • Du hast (kleine) Kinder, ein Haus und keine Risiko-LV? :idee:


    Man sagt das 3 bis 5-fache des Jahreseinkommens, je nachdem natürlich was man wie wie hoch absichern will. Weiß jetzt aber nicht ob das ohne was ist oder auch schon in Bezug auf eine eigene (noch zu abzuzahlende) Immo. Wir haben damals bei Baubeginn eine (gegenseitige) RLV abgeschlossen die im Zweifel jeweils dem Überlebenden die weitere Finanzierung gesichert hätte. Kostet 150€ im Jahr für zwei VN gegenseitig (also wenn einer löffelt, dann kriegt der andere das Geld, ist aber weiter versichert).

    Mit den Kindern habe ich dann eine weitere RLV abgeschlossen, "einfach so" zu weiteren Absicherung, die läuft bis ich 62 bin, 150k€ für 200€/jährlich. Das gleiche hat meine Frau auch. Also letztlich im Jahr 550€ zusammen. Dazu haben wir noch Kapital-LVen aus der guten alten Zeit.


    Die RLV für das Haus läuft passend aus, bzw. 3 Monate länger als wir für das Haus brauchen werden. Wird dann aber auch nicht mehr erneuert oder ergänzt. Die zweite, neuere ist schlichtweg einfach eine gewisse Absicherung der Familie von der ich hoffe sie nie gebrauchen zu müssen. Ein bezahltes Haus, die KLVen und die verbleibende RLV sollten zumindest die schlimmste Not lindern denke ich. Dazu kommen ja noch ggf. Witwen-/Waisenversorgung und was man sonst noch so hinterlässt.


    Kuck einfach mal so die üblichen Verdächtigen durch online, HUK, Allianz, cosmos etc., dann hast ja schon mal einen gewissen Anhaltspunkt. Eine reine RLV kostet nicht die Welt, sein Geld kann man sicher dämlicher ausgeben.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ich zahle ca 11€/Monat in eine Risikolebensversicherung mit (ich glaube) 150.000€ Versicherungswert im Todesfall.


    Höhe der Absicherung kommt ja auch darauf an ob du/deine Frau noch (selbstbewohnte) Immobilien haben die abbezahlt werden müssen.

    Sind solche Werte vergleichbar? Denn Ganz schön teuer find ich das, ich zahle nicht ganz das doppelte, bei einem deutlich höherem Verischerungswert…

  • Sind solche Werte vergleichbar? Denn Ganz schön teuer find ich das, ich zahle nicht ganz das doppelte, bei einem deutlich höherem Verischerungswert…

    Sind tatsächlich bei mir auch zumindest 200000€, hatte das gerade nochmal nachgeschaut.


    Wie vergleichbar das ist? K.A.

    Aber bei der geringen Summe pro Monat habe ich da auch nicht groß verglichen damals.

  • Eintrittsalter, Familienstand, Beruf, natürlich Laufzeit und was sonst Finanzmathematiker so zum Ausrechnen brauchen...

    Und ob man Beiträge in direkter Relation zur Versicherungssumme setzen kann wage ich zu bezweifeln.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ich habe vor ein paar Jahren bei der Hannoverschen eine RLV abgeschlossen, die eine relativ kleine Hypothek abdeckt, für die ich eine Grundschuld meiner Eltern zur Absicherung genutzt hatte. Kostet ein paar Euro, aber wahrscheinlich teurer als andere weil die als einzige meinen Wohnsitz akzeptiert haben, bestimmt ein bisschen mehr Risiko zur Berechnung hergenommen.


    Aber wenn ich bei Covid nicht wieder aufgewacht wäre, hätte die bestimmt auch nicht gezahlt.


    Ich glaube meine Kapital LV war nicht unbedingt die effizienteste Anlage, hatte aber BUZ dabei und wird Gottseidank im August fällig.

  • Ich habe vor ein paar Jahren bei der Hannoverschen eine RLV abgeschlossen, die eine relativ kleine Hypothek abdeckt, für die ich eine Grundschuld meiner Eltern zur Absicherung genutzt hatte. Kostet ein paar Euro, aber wahrscheinlich teurer als andere weil die als einzige meinen Wohnsitz akzeptiert haben, bestimmt ein bisschen mehr Risiko zur Berechnung hergenommen.


    Aber wenn ich bei Covid nicht wieder aufgewacht wäre, hätte die bestimmt auch nicht gezahlt.


    Ich glaube meine Kapital LV war nicht unbedingt die effizienteste Anlage, hatte aber BUZ dabei und wird Gottseidank im August fällig.

    Uh, einmal was angefragt, seitdem haben die gefühlt die gewünschte Versicherungssumme an Porto ausgegeben für ihre Werbeanschreiben. :rolleyes:


    Die erste hat mein Makler gemacht bei eagle star (zurich life), die zweite hab ich selber bei cosmos dann gemacht.


    Bei der Kapital-LV hatte ich wohl Glück damals 1995. Mein Makler meinte, die hätten sich in dem Tarif damals verrechnet, so was hat er seitdem nie mehr gesehen und der war auch nur paar Monate zu haben.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Uh, einmal was angefragt, seitdem haben die gefühlt die gewünschte Versicherungssumme an Porto ausgegeben für ihre Werbeanschreiben. :rolleyes:

    Stimmt, wenn ich zu meinen Eltern komme, schmeiß ich erst mal nen ganzen Stapel von denen weg, so ne Art Papier-Stalkung.

  • Wir haben damals bei Baubeginn eine (gegenseitige) RLV abgeschlossen die im Zweifel jeweils dem Überlebenden die weitere Finanzierung gesichert hätte.

    Im Nachhinein wundert mich auch, dass die Bank das nie wollte. Die haben einen Zinnober wegen meinem befristeten Vertrag an der Uni gemacht, aber RLV war egal. :sz:

    War auch immer egal, weil wir ja eigentlich jeder einzeln genug verdient haben.


    Kuck einfach mal so die üblichen Verdächtigen durch online, HUK, Allianz, cosmos etc., dann hast ja schon mal einen gewissen Anhaltspunkt. Eine reine RLV kostet nicht die Welt, sein Geld kann man sicher dämlicher ausgeben.

    Ja, das sehe ich auch so mit den Kosten. Hab mich halt nie damit beschäftigt.

    Ich habe etwas verglichen und komme bei Check24 dann irgendwo zwischen 11 und 22Euro raus...wobei mir nicht eingängig ist warum die Allianz doppelt so viel wie die Nürnberger will...ist das wirklich egal, Hauptsache irgendwo abgeschlossen?


    Die Verbindung mit Kapital macht keinen Sinn?

    Wie vergleichbar das ist? K.A.

    Ich komme auf ähnliche Werte mit 300k. Ich denke die Unterschiede zwischen den Versicherungen sind so groß das es eh keinen Sinn macht wenn wir die Werte untereinander vergleichen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Sind tatsächlich bei mir auch zumindest 200000€, hatte das gerade nochmal nachgeschaut.


    Wie vergleichbar das ist? K.A.

    Aber bei der geringen Summe pro Monat habe ich da auch nicht groß verglichen damals.

    Wie gesagt, deutlich höher.

  • Als unser erstes Kind geboren wurde und kurze Zeit später das Eigenheim, haben wir auch eine gegenseitige Risikolebensversicherung abgeschlossen. Ich meine 350.000 für rund 300€ im Jahr. Also eigentlich nicht der Rede wert, aber sicherlich beruhigend. War ausgelegt auf die Darlehenshöhe des Eigenheims.


    Dazu dann auch beide eine BU. Die halte ich nach wie vor für deutlich sinnvoller, lässt einen auch besser schlafen. Das wird dann aber schon deutlich teurer, leider ist die Nutzung aber auch viel wahrscheinlicher laut Statistik. Sicherlich die wichtigste Versicherung überhaupt, dann braucht man eigentlich auch keine Unfallversicherung.

  • Warum auch? Die haben ja ihre passende Grundschuld. :D Ich habe in meinem Leben genug gesehen, wo nach dem Tode eines Partners der andere quasi vor dem Nichts stand, nicht selten mit Kindern. Das große Gehalt bringt Dir nämlich auch recht wenig, wenn Du plötzlich 2 Kindergartenkinder oder Grundschüler hast, womöglich keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten und Teilzeit gehen musst. Oder Dir zieht es psychisch den Boden unter den Füßen weg und Du kannst nicht mehr arbeiten. Nicht jeder AG ist verständnisvoll.


    Die Kosten der Absicherung sind im Vergleich zum möglichen Risiko IMHO eigentlich lächerlich. Bei so einem Ereignis (das hoffentlich nie eintreten möge) hat man andere Sorgen, da sollte nicht noch die Sorge ums finanzielle auch noch über einem schweben.


    Man muss natürlich die Bedingungen checken, sind psychische Ursachen inkludiert etc. etc. Nicht alle zahlen bei allen Todesarten. Dann muss auch die Versicherung an sich anschauen. Die Allianz als Wasserkopf-AG wird immer teurer sein als eine kleine Nürnberger oder gar eine Versicherung auf Gegenseitigkeit.


    Kapital-LV ist irgendwann mal uninteressant geworden und wohl faktisch tot? :idee: Zum Glück nach meiner Zeit. Versteuerung, neidriger Garantiezine und so Krams, musst googlen, müsste ich jetzt auch ;)


    Die Werte untereinander kannst nicht vergleichen. Anderer Beruf, andere Gegend, anderen Risiken, andere Versicherung, anderes Alter, andere Laufzeit, evtl. fallende Absicherung falls es nur um einen Kredit geht, da gibt es soviele Drehrädchen. Da kann man nicht sagen "Du zahlst für Deine Versicherung aber viel zu viel". Da geht es schlichtweg um Risikoberechnung der Versicherer und wenn man das alles korrekt angegeben hat, dann kommt eben dieses und jenes für exakt diesen Einzelfall raus. Da empfiehlt sich dringend auch bei jedem Kreuzle die wahrheitsgemäße Angabe. Nichts freut Versicherer mehr als wegen einem Kreuzle im falschen Feld eine Ausrede zu haben. :rolleyes: Kommt wohl garnicht so selten vor.


    Dazu dann auch beide eine BU. Die halte ich nach wie vor für deutlich sinnvoller, lässt einen auch besser schlafen. Das wird dann aber schon deutlich teurer, leider ist die Nutzung aber auch viel wahrscheinlicher laut Statistik. Sicherlich die wichtigste Versicherung überhaupt, dann braucht man eigentlich auch keine Unfallversicherung.

    BU ist ja auch so ein Minenfeld. Idealerweise gleich in Verbindung mit einer Rechtschutzversicherung. Ich hatte/habe eine abschmelzende DU inkludiert, das war sicher nicht verkehrt. Nicht gebraucht, aber das ist ja gut so. Die Abschmelzung der dafür vorgesehenen Beiträge ging dann immer mehr in die eigentliche KAP.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • BU ist ja auch so ein Minenfeld.

    Die heutigen sind leider meistens so, dass sie nur noch in dem Fall bezahlen, wenn du nicht mal mehr Rasen mähen kannst.


    Kapital-LV ist irgendwann mal uninteressant geworden und wohl faktisch tot?

    Bei den heutigen Garantieverzinsungen wohl tot, ja. Mit dem Überschuss kann man sich getrost den Hintern abwischen - wenn man darauf spekuliert, nicht vorher tot umzufallen.

    Idealerweise gleich in Verbindung mit einer Rechtschutzversicherung.

    Aber nicht bei derselben Gesellschaft bitte.

    When nothing goes right, go left :top:

  • Dabei ist das große Kombipaket doch aber 5% günstiger :zf:  :duw:


    BU habe ich auch schon einige Kämpfe mitbekommen. Das geht gerne mal über Jahre, ein schlichtes Aussitzen der Versicherungen bis Du irgendwann einknickst und alles unterschreibst dass überhaupt was kriegst... :rolleyes:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Hab' mal gelesen, dass sich das bei einem Bürojob nur selten "rentiert", weil's da schon wirklich schlimm stehen muß, damit man BU ist... :sz:

    Jo... irgendwas kannst immer machen und wenn´s nur 2 Stunden sind... Bei sowas würde ich dringend zum Abschluss und Beratung einen unabhängigen Profi anraten und nicht selber im Internet irgendwie das billigste suchen.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • BU habe ich auch schon einige Kämpfe mitbekommen. Das geht gerne mal über Jahre, ein schlichtes Aussitzen der Versicherungen bis Du irgendwann einknickst und alles unterschreibst dass überhaupt was kriegst... :rolleyes:

    Genau das war Anfang der 90er als ich nach dem Studium das arbeiten begonnen habe der Grund, warum ich allen drölfungzwanzig Versicherungsfuzzis die mich damals bedrängt haben, eine BU abzuschließen, eine Absage erteilt habe.

    Auf meinen Kommentar, dass ich meinen Job als Ing wohl erst dann überhaupt nicht mehr ausüben könnte, wenn ich was am Kopf abkriegen würde und/oder noch beide Arme fehlen würden, und dass ich dann sicher andere Probleme hätte wie die Verwaltung einer großen Versicherungssumme, kam irgendwie nie ein vernünftiges Gegenargument.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:


    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.