Energie sparen im Betrieb und zu Hause.

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  • Gerade Energie ist trotzdem sicher ein massiver Kostenblock für den Bäcker.

    Handwerker, auch Bäcker, sind in dieser Hinsicht aber auch gerne mal blauäugig.

    Ich weiß von meinem Energieberater daß sich viele regelrecht sträuben die Energiekosten mal zu analysieren und zu optimieren.

    Bäcker zum Beispiel können von (zeitlich) atypischer Nutzung profitieren, das muß man denen aber erst mal beibringen

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ich weiß von meinem Energieberater daß sich viele regelrecht sträuben die Energiekosten mal zu analysieren und zu optimieren.

    War das erste, was ich in der Bar gemacht habe. Ohne Energieberater. Stromkosten halbiert bzw. sogar noch weniger.

    Alleine alles mögliche auf LED umstellen war nach 8 Monaten amortisiert.

    When nothing goes right, go left :top:

  • Handwerker, auch Bäcker, sind in dieser Hinsicht aber auch gerne mal blauäugig.

    Ich weiß von meinem Energieberater daß sich viele regelrecht sträuben die Energiekosten mal zu analysieren und zu optimieren.

    Bäcker zum Beispiel können von (zeitlich) atypischer Nutzung profitieren, das muß man denen aber erst mal beibringen

    War halt zu billig... wie bei vielen Privathaushalten auch. Warum was machen wenn man dann 10% spart und das dann 150€ im Jahr sind, da steckt man keine 1000€ in LEDs, Thermostate und Co.

    Wenn das aber plötzlich dann halt mal nicht mehr 1000€ Gaskosten sind sondern 3000€ in der Prophezeiung stehen, dann überlegt man vielleicht doch mal.


    Bei vielen Handwerksbetrieben sicher nicht unähnlich in der Denkweise her. Der Backofen vom Opa läuft ja einwandfrei, was soll auch kaputt gehen. Dass der aber das halbe Stadtviertel im Betrieb schneefrei hält... :idee:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Bei vielen Handwerksbetrieben sicher nicht unähnlich in der Denkweise her. Der Backofen vom Opa läuft ja einwandfrei, was soll auch kaputt gehen. Dass der aber das halbe Stadtviertel im Betrieb schneefrei hält...

    Und wer als Bäcker sein Geld nicht zum Heizen des Straßenzuges verwendet, hat Kohle für Investitionen.

    Ladepark ∙ Ihr Bäcker Schüren
    Herzlich willkommen am Ladepark Kreuz Hilden mit gesamt 14 Ladeplätzen zum Aufladen von E-Mobilen.
    www.xn--ihr-bcker-schren-znb45b.de

  • Und wer als Bäcker sein Geld nicht zum Heizen des Straßenzuges verwendet, hat Kohle für Investitionen.

    Es ist natürlich sicher eine gewisse Gratwanderung. Kannst ja auch nicht alle 3 Jahre nen neuen Ofen kaufen. Und ob ein heutiger moderner Cutter soviel weniger Strom verbraucht als einer von 1980 sei mal dahingestellt. Aber es gibt sicher einige kleinere und größere Stellschrauben an denen man in vielen Betrieben drehen könnte. Manche nicht mal besonders teuer zu drehen. Wer heute als energieintensiver Betrieb noch keine PV auf dem eigenen Dach hat, ja was willste da sagen? Sicher, der Bäcker morgens um 2, da scheint keine Sonne... ich weiß... :rolleyes:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Danke für die Erleuchtung:
    Jetzt habe ich endlich begriffen, dass viele Handwerker einfach zu doof sind und durch entsprechendes Handeln eine Teuerung vermeiden könnten! :hi:

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Danke für die Erleuchtung:
    Jetzt habe ich endlich begriffen, dass viele Handwerker einfach zu doof sind und durch entsprechendes Handeln eine Teuerung vermeiden könnten! :hi:

    So ein Schmarren... :rolleyes:


    Die sind doch nicht zu doof. Es hat halt viele lange nicht interessiert oder sie haben es einfach unterschätzt. In großen Firmen holt man sich dafür externe Berater oder hat gar eigene Leute für sowas. Bäckermeister Gutmehl hat das nicht, wieso auch, hat doch bisher auch gepasst...


    Im Privaten ist das kaum anders. Einige achten drauf, andere nicht, egal ob Strom, Gas, Wasser oder Sprit... :sz: Dafür wird dann gejammert wenn die Pizza 2€ raufgeht. So setzt halt jeder seine Prios anders...

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • So ziemlich jeder Selbständige muss schauen, wie er über die Runden kommt.

    Und zumindest die meisten sind nicht blöd und müssen auf ihre Kosten achten, wenn sie auf Dauer überleben wollen am Markt.

    Grüße Peter

    Einmal editiert, zuletzt von Miracoli ()

  • Wer heute als energieintensiver Betrieb noch keine PV auf dem eigenen Dach hat, ja was willste da sagen?

    Bei dem Gejammer von Miele war mein erster Blick auf google Maps. Immerhin eine der Flächen ist gefüllt.

    Der Herr Schüren hat mal im Interview erklärt, wie sehr er Fertigungsprozesse an die Stromerzeugung seiner PV anpasst. Das ist schon sehr spannend.

  • So ziemlich jeder Selbständige muss schauen, wie er über die Runden kommt.

    Und zumindest die meisten sind nicht blöd und müssen auf ihre Kosten achten, wenn sie auf Dauer überleben wollen am Markt.

    Natürlich muss er das. Ich find´s halt lustig wenn man im ersten Allzeithoch damals den Kollegen Innungsmeister gehört hat, dass die LKS eigentlich 4,50€ kosten müsste wenn die kostendeckend sein soll und dann fährste an der Bude nachts vorbei und die Beleuchtung im Verkaufsraum ist an dass denkst, da wär ein Sonnenstudio. Tippe mal so auf 700, 800W Dauerlicht. Jo mei, sind halt halt nur (rechnet man die Geschäftszeiten mal raus) eben mal ~4.100kwh im Jahr dafür, dass da sinnlos in einem leeren Verkaufsraum Kirmes ist. Keine Ahnung was man so für 4.100kwh zahlt, ich brauch die Hälfte davon und weiß was das kostet. Und da ist noch kein Cutter, keine Waage und kein Autoklav gelaufen. :mini: Unser Stammlokal hat eine tolle Halogeneinbaubeleuchtung... Ich tippe bei Vollbetrieb auf bald 3.000 Watt nur dafür. Im Teilbetrieb ohne Saal und halber Eingangsbereich die Hälfte. Wieviel Schnitzel muss man verkaufen, dass allein der Verbrauch gedeckt ist? LEDs? Fehlanzeige... :sz: Dafür ne geile Aussenbeleuchtung für die Raucherecke. Flutlicht 1.000 Watt... Muss man nicht verstehen... :idee:


    Ich bin sicher, das fällt denen jeweils nicht mal wirklich auf was sie da eigentlich laufend verbraten. Am Jahresende wird dann gejammert dass immer alles teurer wird.


    Was möglich ist zeigen Beispiele wie die von Martin oder auch Ulf325Ci die sich Gedanken machen, egal ob mit oder ohne Energieberater. Wir reden hier ja nicht über die klassische Unternehmensberatung mit viel heißer Luft und bla bla sondern da kommen versierte Experten, schauen sich die ganze Bude von oben bis unten an und machen Vorschläge, was man technisch optimieren kann. Kein neues Geschäftsmodell, kein "Entlass 50% der Leute", sondern schauen wie in der Bestand, wo liegen die Verbräuche und wo kann man optimieren. Mit Betonung auf optimieren und nicht, wie das gerne mal verstanden wird, im Dunkeln sitzen und nichts mehr produzieren. Und ja, das kostet auch erstmal Geld, mal mehr, mal weniger.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Irgendwann entsteht halt auch eine gewisse Betriebsblindheit, da muss man dann mal bewusst einen Schritt zurückgehen und hinterfragen, ob das alles noch so sinnvoll.


    Ist aber absolut nicht auf das Handwerk beschränkt. Meine Frau will z.B. auch regelmäßig Ärzten und Behörden eine Organisationsberatung anbieten, wenn sie da 10min verbracht hat und ich schlage in Sachen IT auch an so mancher Stelle die Hände über dem Kopf zusammen. Jetzt im Urlaub wieder hätte ich am liebsten die KNX Programmierung des Schiffes auf Vordermann gebracht ;) . Da frage ich nich dann auch immer, warum das keinem anderen auffällt…

  • ich habe es nicht so aufgeschrieben; aber: jeder, der sich nicht professionell oder hobbymäßig mit Energie befaßt sollte eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Und Selbständige/Handwerker zu allererst.

    Angebote gibt es zuhauf

    auch wenn ich der Beratungs- und Zertifizierungsindustrie selbst sehr skeptisch gegenüberstehe: Im Energiesektor gibt es Förderungen und Zuschüsse die bis an 100% herangehen

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Bei diesen Investitionen zur Energieeinsparung bei den Betrieben muss man aber auch immer noch berücksichtigen wie lange der Betrieb noch weitergeführt werden soll.


    In meinem Bekanntenkreis sind etliche Leute mit einem Handwerksbetrieb dabei, die meisten sind so zwischen 2 und 4 Jahren von ihrer Rente entfernt.

    Die Betriebe werden dann durchweg alle mangels Nachfolger geschlossen, da müsste ja einer mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn er jetzt noch mal zig tausend Euro in den Betrieb investieren würde. Genauso geht es mir ja auch, ich werde einen Teufel tun und jetzt noch in irgendwelche Maßnahmen zur Energieeinsparung investieren, mein Betrieb geht vielleicht noch zwei, drei Jahre und dann ist auch hier Schluss.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • ich habe es nicht so aufgeschrieben; aber: jeder, der sich nicht professionell oder hobbymäßig mit Energie befaßt sollte eine Energieberatung in Anspruch nehmen.

    Meistens würde schon der einfache Dreisatz reichen, und 4 Zeilen in Excel. Produkte kalkulieren will man selber können, aber woanders scheitert es am grundlegendsten.

    und dann fährste an der Bude nachts vorbei und die Beleuchtung im Verkaufsraum ist an dass denkst, da wär ein Sonnenstudio.


    Unser Stammlokal hat eine tolle Halogeneinbaubeleuchtung... Ich tippe bei Vollbetrieb auf bald 3.000 Watt nur dafür. Im Teilbetrieb ohne Saal und halber Eingangsbereich die Hälfte. Wieviel Schnitzel muss man verkaufen, dass allein der Verbrauch gedeckt ist? LEDs? Fehlanzeige... :sz: Dafür ne geile Aussenbeleuchtung für die Raucherecke. Flutlicht 1.000 Watt... Muss man nicht verstehen... :idee:

    Bei beidem fragt man sich manchmal wirklich, was die Leute denken. Vermutlich haben viele keine Zeit und keine Lust, sich damit zu beschäftigen, dann ruft man beim Elektriker der Vertrauens an und fragt nach einem Preis. Dass der auf jede LED und die 20 Trafos jeweils Faktor 3 draufhaut, und der Lehrling in den 5 Tagen Umbau 3k kosten soll, das schreckt dann sofort ab. Weil die Energieersparnis steht nicht im Angebot.

    Und manche können sowas wirklich nicht selber einbauen, umbauen.


    Wenn wir schon beim Thema Energie sind: Deutsche Bahn. Ich war neulich ja im Nachtzug von Norden nach Süden. Was man da an leeren!!!! Rangierbahnhöfen und Abstellflächen sieht, was Nachts beleuchtet ist wie ein Stadion, das ist unfassbar. Und der Farbe nach mit Natriumdampflampen. Aber die Bahn hat ja kein Geld, auch nicht um zu sparen :popcorn:

    When nothing goes right, go left :top:

  • Bei diesen Investitionen zur Energieeinsparung bei den Betrieben muss man aber auch immer noch berücksichtigen wie lange der Betrieb noch weitergeführt werden soll.


    In meinem Bekanntenkreis sind etliche Leute mit einem Handwerksbetrieb dabei, die meisten sind so zwischen 2 und 4 Jahren von ihrer Rente entfernt.

    Die Betriebe werden dann durchweg alle mangels Nachfolger geschlossen, da müsste ja einer mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn er jetzt noch mal zig tausend Euro in den Betrieb investieren würde. Genauso geht es mir ja auch, ich werde einen Teufel tun und jetzt noch in irgendwelche Maßnahmen zur Energieeinsparung investieren, mein Betrieb geht vielleicht noch zwei, drei Jahre und dann ist auch hier Schluss.

    Das ist natürlich auch ein Argument. Klar, wenn sich sowas erst nach 10 Jahren rentiert manchmal, dann sind die einen in Rente und andere längst pleite. ;)


    Ich hatte es ja schon mehrfach mal geschrieben, wir konnten mal an so einer Stromdiät teilnehmen. Kostenlose Beratung durch die Stadtwerke, der ist mit uns durch die ganze Wohnung damals, jedes Gerät aufgeschrieben und gemessen. Am Ende gab es eine Aufstellung mit Empfehlungen und - in dem Fall - eine Unterstützung von bis zu 500€ für den Tausch oder die Anschaffung von Geräten und Hilfsmitteln mit Netzschalter, Zeitschaltern etc.

    War sehr interessant und lehrreich. Man ist, wie Westfale oben schreibt, einfach betriebs- oder wohnungsblind irgendwann und sieht vieles einfach nicht. Der Stecker hier, Standby da, die Leuchte die sinnlos die ganze Nacht leuchtet, das Küchengerät das dauernd eingesteckt ist, die Stereoanlage die nie an ist, aber 8W zieht, 8 Ladegeräte für Akkkus in der Werkstatt etc. etc. Es gibt soviele Dinge die Energie ziehen, die man aber schlichtweg nicht wirklich wahrnimmt. Wie z.B. das Licht im Verkaufsraum rund um die Uhr. Warum? Weil die Fliesen so teuer waren und die jeder sehen soll? Weil leere Theken so schön wirken im Neonlicht? :sz:


    Bei einer Familie war es eine lausige Ofendichtung die die hunderte kwh im Jahr gekostet hat, weil die ganz viel gebacken hatten und sich nur wunderten, warum die Sachen immer länger dauern als im Rezept. Bei anderen war ein Thermostat für die elektrische FBH im Eingangsbereich defekt. Das fiel nie auf, dass da dauernd der Bereich an war. In aller Regel waren es schlichtweg Kleinigkeiten die gemacht werden mussten für ordentlichen Effekt, bisschen Verhaltensänderung noch dazu und gut war. Explizite Prämisse damals war Energiesparei OHNE Komfortverlust. Also eben nicht das extreme schwarzweiß-Denken "dann sitz im kalten Dunklen und geh alles zu Fuss" sondern eben so, dass man es idealerweise nicht mal merkt. Außer an der Stromrechnung.


    In der Arbeit werden neben Sachen wie Bewegungsmeldern aktuell Leuchten umgerüstet. Die alten Röhren mit fehleranfälligen Vorschaltgeräten raus, neue LED-Leuchten rein inkl. Beleuchtungsmessung im Vorfeld, die meisten Zimmer sind ja gleich. Ein Drittel des Stromverbrauchs bei mehr Licht weil eben nicht mehr nur hirnlos an die Decke gedübelt wird was Platz hat, dazu eine konzeptionierte Haltbarkeit der Leuchten von über 30 Jahren. Klar, sind keine günstigen Baumarktleuchten, aber da denkt man jetzt halt auch mal endlich weiter als nur bis zum nächsten Haushaltsjahr. Vor 20 Jahren war man hier bei knapp einer Million kwh im Jahr, über die Jahre nicht mal mehr die Hälfte aufgrund diverser Maßnahmen und Umstellungen. Jetzt wenn da noch eine PV auf dem Dach wäre... :rolleyes:


    Meistens würde schon der einfache Dreisatz reichen, und 4 Zeilen in Excel. Produkte kalkulieren will man selber können, aber woanders scheitert es am grundlegendsten.


    Bei beidem fragt man sich manchmal wirklich, was die Leute denken. Vermutlich haben viele keine Zeit und keine Lust, sich damit zu beschäftigen, dann ruft man beim Elektriker der Vertrauens an und fragt nach einem Preis. Dass der auf jede LED und die 20 Trafos jeweils Faktor 3 draufhaut, und der Lehrling in den 5 Tagen Umbau 3k kosten soll, das schreckt dann sofort ab. Weil die Energieersparnis steht nicht im Angebot.

    Und manche können sowas wirklich nicht selber einbauen, umbauen.

    Kann ja jeder mal in sich gehen, wer sich denn die 5 min Arbeit macht jeden Monat und seine Verbräuche in einer Excel aufschreibt... ;) Wenn erwähnst dass sowas machst, dann bist für nicht wenige der schrullige Spinner... :sz:


    Kenne einen, der schreibt jetzt alles auf. Dem ist nämlich ein halbes Jahr lang über ein defektes Ventil Wasser direkt in den Abfluss gelaufen. War ein teurer Spaß... Oder wenn der Wechselrichter der PV unbemerkt ausfällt. Im Juni... und bemerkt wird das dann bei der Ablesung im Dezember... :mini:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Oder wenn der Wechselrichter der PV unbemerkt ausfällt. Im Juni... und bemerkt wird das dann bei der Ablesung im Dezember... :mini:

    Von den allseits beliebten SMA-Wechselrichtern kann man sich via Cloud-Dienst eine tägliche e-mail zum Solarertrag bzw zu Statusmeldungen/Warnungen schicken lassen. Dann sollte so was schon deutlich früher auffallen.

  • Das ist natürlich auch ein Argument. Klar, wenn sich sowas erst nach 10 Jahren rentiert manchmal, dann sind die einen in Rente und andere längst pleite. ;)

    Wenn ein Handwerker pleite geht liegt das aber nicht an einer Lampe die statt einer LED noch eine andere Lichtquelle hat.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Die Betriebe werden dann durchweg alle mangels Nachfolger geschlossen, da müsste ja einer mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn er jetzt noch mal zig tausend Euro in den Betrieb investieren würde.

    Aber die tauchen dann nicht im Thread "sind alle insolvent auf"?

    Klar wächst jetzt ne Generation ohne Nachfolger raus. Das werden alle noch mit viel Schmerz spüren. Klar kann man in der Position jeden Invest hinterfragen.

    Aber auch in meiner Umgebung sind grad in der Gruppe viele am Jammern. Inklusive solcher Leute die in einer nagelneuen Hütte im fast 7-stelligen Bereich hocken und jeden Tag überlegen wohin sie ihr Geld umschichten müssen damit es mehr wird.


    Bei beidem fragt man sich manchmal wirklich, was die Leute denken. Vermutlich haben viele keine Zeit und keine Lust, sich damit zu beschäftigen

    Bei uns im Verein rede ich mir seit Jahren den Mund fusslig. Die Leuchtstoffröhren gehen doch noch, für den Halogener haben wir noch 5 Leuchtmittel in Reserve. Wir haben kein Geld für LED-Röhren.

    Klar, weil wir die Kohle zu den Stadtwerken schieben.

  • Von den allseits beliebten SMA-Wechselrichtern kann man sich via Cloud-Dienst eine tägliche e-mail zum Solarertrag bzw zu Statusmeldungen/Warnungen schicken lassen. Dann sollte so was schon deutlich früher auffallen.

    Das muss der Wechselrichter trotzdem erstmal können. Gerade bei älteren Anlagen ist das nicht immer der Fall. Einer meiner kann es garnicht, für den anderen gäbe es glaub sogar ein Modul, aber bei nem WR im 16. Jahr... :sz:


    Wenn ein Handwerker pleite geht liegt das aber nicht an einer Lampe die statt einer LED noch eine andere Lichtquelle hat.

    Deine Antwort zeigt exakt die Denkweise auf... :hi:


    Bei uns im Verein rede ich mir seit Jahren den Mund fusslig. Die Leuchtstoffröhren gehen doch noch, für den Halogener haben wir noch 5 Leuchtmittel in Reserve. Wir haben kein Geld für LED-Röhren.

    Klar, weil wir die Kohle zu den Stadtwerken schieben.

    :hehe:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Die Leuchtstoffröhren gehen doch noch, für den Halogener haben wir noch 5 Leuchtmittel in Reserve. Wir haben kein Geld für LED-Röhren.

    Klar, weil wir die Kohle zu den Stadtwerken schieben.


    Bei Halogen stimme ich uneingeschränkt zu - wobei auch hier zu bedenken ist: wie oft wird es genutzt?

    Bei meiner Hofbeleuchtung habe ich auf LED gewechselt, aber ein (gescheiter) LED Strahler der einen 15€ 500w Halogenstrahler ersetzen kann in Punkto Lumen kostet halt einfach mal das 8-10 fache... und mir ist der erste Ledvance schon nach 3,5 Jahren kaputt gegangen (integrierter Bewegungsmelder defekt, somit dauerhaft an -3 Jahre Garantie...).

    Das Chinageraffel davor hat ein halbes Jahr gehalten und durchgebrannt weil zu heiß geworden.


    Da darf ich gar nicht das Rechnen anfangen, wie lange ich meine Halogenstrahler davon noch hätte betreiben können. :rolleyes:


    So eine Leuchtstoffröhre mit 36w hat 3350lm und kostet 7,45€ von Osram.

    Eine Osram LED Röhre hat 14 oder 16w, bietet dafür 1700 oder 2100lm und kostet 18€ oder24€... :confused::sz:


    Ja, ich habe und werde zum Teil LED Röhren verwenden, bspw. in Außenräumen in denen sehr kalt wird weil dann die herkömmlichen Röhren ewig brauchen zum hell werden.

    Auch in Räumen in denen ich nur kurz bin verwende ich LED Röhren wie auch bspw. in der Garage.

    In der Werkstatt hingegen bleiben meine Leuchstoffröhren, ich bin nicht (mehr) so oft dort und bis ich die Kosten für den Ersatz der 12 Röhren eingespart habe sind vermutlich die ersten LED Teile schon wieder kaputt.


    Im Haus habe ich alles auf LED umgestellt, das muss so ungefähr vor 10 Jahren gewesen sein.

    Rein von der Zahl der Einschaltvorgänge und den Betriebsstunden hätte noch keine einzige LED kaputt sein dürfen - ich habe dennoch schon um die 6 Stück getauscht (Markenware wie auch Chinakram - nimmt sich beides nichts in Sachen Haltbarkeit bei normalen E14 / E27 Fassungen).


    Ich freue mich halt über den geringeren Stromverbrauch.

    In Kroatien (teilweise 260v auf der Leitung) kommt noch hinzu, dass die LED Teile *sehr* viel länger halten als das Glühobst welches bei derartigen Spitzen gerne mal mit einem Knall abraucht.

    In den ersten Wochen musste ich quasi wöchentlich 1-2 Leuchtmittel ersetzen.

    Hab dann im nächsten Supermarkt aus der Not heraus die billigen China LEDs für umgerechnet 7€ genommen statt Glühbirne für 1,80€ (da gabs noch Kuna) - und selbst die halten diese Spitzen aus.

    Habe dann aus Deutscheland eine Ladung LEDs fürs komplette Haus mitgebracht und alle getauscht, bisher sind 2 kaputt gegangen (in der gleichen Zeit wären vermutlich 20 Glühbirnen durchgebrannt wenns reicht :duw: ).


    Aber auch hier macht es (eigentlich) keinen Sinn, weil eben der Strom in HR relativ günstig ist... :confused:


    Für mich stellt sich die Frage aber nicht, zum Einen weil sie eben die Spannungsschwankungen besser verkraften als auch nicht so heiß werden, wie die Glühbirnen.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.