Heimkino - Hier nur Akustik

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  • Unabhängig davon, dass man 99% hochskalieren müsste (anstatt einfach nativ abspielen zu können) muss man auch an die Kapazität des menschlichen Auges denken:

    Irgendwann ist eine Verbesserung der Auflösung einfach nicht mehr sichtbar, egal wie gut die Brille ist! ;)

    Das Thema war schon damals spannend, als man von 576 über 720 auf einmal bei 1080 angekommen war. Und dann 4k.

    Man braucht schon eine sehr große Leinwand und einen sehr geringen Abstand um den letzten Sprung auf 8k nachvollziehen zu können. Bei nativem 8k Material...


    Eine sehr gute Bewegungsdarstellung wäre mir persönlich wichtiger als die auf dem Papier maximale Auflösung!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • ..... egal wie gut die Brille ist! ;)

    :D  :D  :D  :D:D Der ist gut!! ;)

    Das Thema war schon damals spannend, als man von 576 über 720 auf einmal bei 1080 angekommen war. Und dann 4k.

    Man braucht schon eine sehr große Leinwand und einen sehr geringen Abstand um den letzten Sprung auf 8k nachvollziehen zu können. Bei nativem 8k Material...

    Das ist natürlich richtig.


    Richtiges Kino-Feeling setzt aber eine Projektionsfläche/Abstand voraus, der den natürlichen Blickwinkel voll ausfüllt.

    Eine sehr gute Bewegungsdarstellung wäre mir persönlich wichtiger als die auf dem Papier maximale Auflösung!

    Auch völlig richtig. Die mögliche Bildwiederholfrequent ist sehr wichtig bei Actionfilmen insbesondere bei schnellen Kameraschwenks. Sonst kriegst halt Kopfschmerzen ;)


    Bei Filmen, die eher nur langsame Bewegungen aufweisen (z.B. Naturfilm Dokus) ist die höhere Auflösung besser.

    Man kann nicht immer beides haben. Es sei denn, man kann es dediziert schalten.

  • ich denke es geht nur um die Akustik ? :idee:


    nunja

    an 8K reizt mich: überhaupt gar nichts

    schon das wenige an 4K was ich kenne sagt mir: nein, die Nasenhaare des Hauptdarstellers interessieren mich nicht

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Richtiges Kino-Feeling setzt aber eine Projektionsfläche/Abstand voraus, der den natürlichen Blickwinkel voll ausfüllt.

    was für eine Leinwandgrösse strebst du an?

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. Mark Twain

  • 2,60 oder 2,80. Muss sehen, ob ich die 2,80er unterbringe. Könnte etwas eng sein.

    Dann würde ich mir ernsthaft überlegen auf einen 98 Zoll TV zu gehen und das Projektor Zeug sein lassen, ist für mich einfach nochmals ein anderes Bild, schau was beides gleichzeitig anschauen kannst.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. Mark Twain

  • 98er TV ist lange kein Vergleich zu einer 280cm Leinwand bei ca. 4 m Sitzabstand.


    Der TV misst 217*122 cm also Diagonal 2,47 m.

    Bei der 280er Leinwand ergibt sich bei Bildformat 16:9 eine Diagonale von 3,21m bzw bei 21:9 immer noch 3,05m


    Ausserdem: bei 4K sind die Preise ja o.k. aber bei 8K legt man schlappe 40 Mille hin. Und das ist mir dann doch zu teuer.

  • Einfach einen Meter näher ranrutschen und eine 4k TV für 10k kaufen.

    Wenn Du in 5-10 Jahren tatsächlich meinst, 8k zu brauchen - dann kaufst Du Dir halt Deinen 8k TV. Für dann 10k - oder 5k... ;)


    Nachtrag:
    Bei 4m Abstand zu einer 2.8m Leinwand halte ich es für sehr schwierig, überhaupt einen Unterschied zwischen 4k und 8k auszumachen!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Ausserdem: bei 4K sind die Preise ja o.k. aber bei 8K legt man schlappe 40 Mille hin. Und das ist mir dann doch zu teuer.

    bis 8k richtig kommt, sind dies eh alte Kisten :)
    Beim 260 ergibt 102 Zoll


    Aber wenn den Kontrast der TV anschaust, würde ich diesen Kompromiss gerne eingehen.


    wie nightfight schreibt

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. Mark Twain

  • kosta88 Das ist sicher ein schönes Hobby. Sowas ist mir dann allerdings zuuu freaky ;)

    Ich hab nur gesagt was ich mit 30T machen würde ;)



    Dann würde ich mir ernsthaft überlegen auf einen 98 Zoll TV zu gehen und das Projektor Zeug sein lassen, ist für mich einfach nochmals ein anderes Bild, schau was beides gleichzeitig anschauen kannst.

    Genau, so sehe ich es auch, wenn ich höre 2,6m Leinwand. Was dabei noch etwas Rolle spielt: Diagonale oder Breite?

    Nämlich, beim Thema Projektion ist die Sache ums mehrfache komplexer: egal wie du es drehst, gibt es keine Projektoren die die HDR-Helligkeit eines Fernsehers erreichen, außer sie kosten so rund 80T+, und dann auch nicht, aber haben schon tolle Spitzhelligkeiten. Aber das erreichst mit keinem Beamer, nicht mal ein JVC NZ9 or Sony XW7000 ( beide ca. 25-30T Euro).

    Dann kommt dazu:

    - Qualität der Leinwand?

    - Sitzabstand

    - Raum-Abdunkelung

    - Kontrast

    - HDR Tone-Mapping

    - Beamer-Lüfter-Geräusch

    - Leinwand-Format und entsprechende Maskierung und Bildformatierung von der Quelle

    das ist jetzt wirklich auf die schnelle aus dem Kopf.


    Was ich damit sagen will, für ein Wohnzimmerkino würde ich nie auf die Idee kommen, einen Projektor zu nehmen, wenn es nicht un-un-un-bedingt sein muss. Da spielt ein guter Fernseher viel besser und du hast viel mehr davon.


    Was Lautsprecher anbelangt: anhören. Denke aber dran, dass die Akustik bei dir zu Hause anders ist. Die Lautsprecher werden absolut sicher nicht gleich klingen. Die Hörräume sind oft recht gut akustisch gedämmt und da gibt es schnell gravierende Unterschiede. Da du Nubert angesprochen hast, würde ich mir tatsächlich ein Paar bestellen, und zu Hause in Ruhe anhören. Sonst Retour. Das ist sogar deren Politik.

    Und ich habe mir deine Skizzen angeschaut: ich verstehe nicht wirklich was du mit der Lautsprecher-Positionierung bezwecken willst? Du hast Surrounds positioniert im Regal und Front jeweils in den oberen Ecken?

    Also was ich klar empfehlen kann ist eine richtige Lautsprecheranordnung, heißt:

    Einsatz von FL, FC, FR, SL, SR auf möglichst einer Ebene.

    Falls Atmos, dann korrekt auf der Decke montiert (über die Hörer, bestimmter Winkel zu den Fronts). Falls du die "Upper" surrounds als Atmos andenkst, lass lieber sein, das wird nix, IMO. Da gibt es keine akustische Trennung mehr zwischen FL und Atmos oder Surrounds und Atmos und anstatt dass du einen klaren 7.1 hast, hast du einen kaputten 7.1.4.

    Bei so einem kleinen Raum kannst du den Surround-Back durchaus sein lassen, der ist zu den Hörern sowohl zu nah wie auch dann zu leise, ansonsten zu laut. Also nie passend.



    Akustik: lass dich beraten. Raumteiler und irgendwelche Quasi-Maßnahmen sind nichts. Akustikplatten, Bassfallen, Deckendiffusoren bringen sehr viel. Aber... beraten lassen. Ist ja nicht viel Aufwand wie man denkt.

    Und btw, falls nicht bekannt, Bass sammelt sich und wummert sehr gerne in den Ecken des Raumes. Und ein Raumteiler hat auf die Frequenzen unterhalb 80Hz kaum Wirkung noch.

    Auch Regale für Bücher und DVDs sind keine Akustikmittel und machen es nicht besser.


    Elektronik: anstatt AVR, würde ich auf Prozessor + Endstufe denken. Das klingt i.d.R. deutlich besser als single AVR. Marantz hat da ganz tolle Produkte, die auch mittels Einmessung (und sogar nachträglicher Anpassung mittels App) ein sehr gutes brauchbares Ergebnis liefern.


    Playback: gelesen habe ich nichts davon, was du spielen willst. Bluray, Streaming, von der NAS o.ä.? 8K? Auf 2,6M? Würde ich nicht als Priorität setzen.


    Schlussendlich: auch in einem WZ lässt sich was gutes daraus machen, auch ohne "freaky" zu betreiben, sondern einfach auf der richtigen Stelle investieren. 30T sind ein sehr schönes Budget für ein WZ-Kino.

  • Vom Klang begeistert, vom Design fasziniert und der Service ist perfekt.

    Lass Dich vom schlanken Äußeren nicht täuschen ;)

    https://piega.ch/products

    Wir haben uns heute auch die Piega angehört (611).

    Die sind schon wirklich seehr gut. Auch das Design gefällt uns ausgezeichnet.


    Die B&W 700er sind raus. Die klingen deutlich weniger präsise und present.

    Im Studio vom Heinkinoraum haben wir dann allerdings noch dritte Boxen von Dali angehört.

    Die haben auch Bändchen-Hochtöner und ich würde sagen, die klingen fast noch einen Tick besser. Ist allerdings auch fast das gleiche Preisniveau wie Piega.

    Jetzt kann ich mich nicht so recht entscheiden. :(


    kosta88

    Das sind nur mal erste Skizzen, mit denen ich mal rumprobiert haben.

    Mir schon bewußt, dass die LS-Aufstellung noch suboptimal ist.

    Ich gedenke das auch noch zu ändern.

  • Sind nur Tipps was ich so in meinen Jahren gesammelt habe, mehr nicht.

    Was B&W angeht - für mich persönlich viel zu überteuert. Hier zahlt man klar die Marke. 700er habe ich auch mal bei Heimkinowelt in Wien gehört. Hat mir auch nicht gefallen, übrigens.

    Mit Bändchen habe ich ebenso Erfahrung, hatte XTZ (5.1 Set, 99.36 und 99.26) Lautsprecher vor den Beckersound. Bändchen sind an und für sich nicht schlecht, haben einen Vorteil gegenüber zu Kalotten indem sie weniger zur Decke strahlen. Für Musik OK grundsätzlich, für mich persönlich zu sanft allerdings und für die Filme viiiiel zu schwach, haben überhaupt keine Ausdrucksstärke. Ich weiß, jetzt nicht dein Kapitel, aber sagen wir mal so grob: Bändchen für Musik, vorzüglich Klassik, Jazz und co, Kalotte, universell, kann alles, Filme und Druck: Horn oder Waveguide mit Kalotte (das zweite ist eher mein Favorit, da geeigneter für Musik, aber wegen Heimkino dann doch auf Horn gegangen, was auch für die Musik ganz tauglich ist).

  • Danke für Deine Tipps! Kann nie schaden.


    Bzgl. Projektor haben wir uns übrigens für den Sony entschieden.Bild gefällt uns beiden besser obwohl der JVC durchaus auch seine Meriten hatte.

    Und bzgl. Proki vs. 98" Fernseher: Der Fernsehr ist halt immer da, da es rollbare FS in der Größe derzeit noch nicht gibt oder diese unbezahlbar sind. Eine Leinwand rollt man einfach weg und das Zimmer sieht freunlicher aus.


    Ich habe jetzt noch mal die Einrichtung komplett umgestellt (ist ja ein Vorteil, wenn man die Möbel erst noch machen lässt ;) )

    Jetzt schau der Grundriß schon viel freundlicher aus:



    Wenn ich noch ein bisschen rumtüffele, kriege ich vielleich sogar noch eine 3m Leinwand hin-

  • Der Fernsehr ist halt immer da, da es rollbare FS in der Größe derzeit noch nicht gibt oder diese unbezahlbar sind. Eine Leinwand rollt man einfach weg und das Zimmer sieht freunlicher aus.

    Ohne mich in die Diskussion grundsätzlich einmischen zu wollen (da viel zu wenig Ahnung) - das war auch bei mir der Grund für Leinwand und Beamer!

  • Ohne mich in die Diskussion grundsätzlich einmischen zu wollen (da viel zu wenig Ahnung) - das war auch bei mir der Grund für Leinwand und Beamer!


    Ich finde es optisch auch immer eher schwierig, wenn ein Raum von einem riesigen Fernseher dominiert wird, im Wohnzimmer haben wir gar keinen mehr. Eine Leinwand z.B. hinter einer Deckenleiste finde ich da deutlich gefälliger.

  • Ich finde es optisch auch immer eher schwierig, wenn ein Raum von einem riesigen Fernseher dominiert wird, im Wohnzimmer haben wir gar keinen mehr. Eine Leinwand z.B. hinter einer Deckenleiste finde ich da deutlich gefälliger.

    Heißt aber auch: Bei Fernsehen am Tage muss immer verdunkelt werden!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • So sah die Projektionsfläche im letzten Haus:


    Ohne Leinwand:


    Mit Leinwand:


    War halt damals auf einen Yamaha DSP-AZ1 ausgelegt.


    Alles Stand 2003.


    Btw.

    Unser erstes HK hat damals round about 20K€ gekostet, wobei damals der (damalige) Highend-Beamer von Sony bereits mit fast 10K zu Buche schug.


    Wenn man die Inflationsrate rechnet von 2003 bis heute sind 50K nicht wesentlich teurer als 20K damals. Nur bekommen wir heute dafür eine WESENTLICH besere Qualität.