Proteste der Bauern - um was geht es eigentlich?

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  • Wenn von "wir" und "denen" die Rede ist, muss man sich mit einem identifizieren. Dass ich die klimaideologischen Klebeorgien für inhaltlich relativ sinnlos halte, bringt mich den Landwirten jetzt nur bez. der Sinnhaftigkeit näher.

    Das Land musste schon immer auch wirklich gewalttätige Proteste aushalten. Schön sind die nicht, und ich unterstütze das auch keineswegs. Dass in diesem Fall nicht mal ein halbwegs erwähnenswertes Aufgebot an Polizei vor Ort war, sollte doch eigentlich Merkmal genug sein.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Dass in diesem Fall nicht mal ein halbwegs erwähnenswertes Aufgebot an Polizei vor Ort war, sollte doch eigentlich Merkmal genug sein.

    Deswegen musste ja die Fähre vor dem Mob fliehen und wieder mit allen ablegen.

    Die Bauern waren wohl wirklich friedlich. Die gewaltbereiten, die die Fähre stürmen wollten, waren wohl alles eher aus dem Rechten Spektrum.

    Letztere versuchen in Telegram-Gruppen auch den Montag zu vereinnahmen. Auch da besteht die Gefahr das es bei den Bauern hängen bleibt.

  • Heute war eine große Bauerndemo in Marburg mit über 500 Traktoren, da war überhaupt nichts von Rechten zu sehen, das lief alles sehr gesittet ab.

    Die Polizei hatte Null mit Ausschreitungen zu tun, waren auch nur ein paar zur Verkehrsabsicherung vor Ort.


    Wenn ich da an die Eritrea-Festivals denke mit zig verletzten Polizisten :kotz: :kotz:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Einmal mehr lohnt es sich, nicht zu verallgemeinern.

    Aber das gilt wie immer in beiden Richtungen. Und wenn etwas daneben läuft, muss man es dennoch ansprechen. Dass die Proteste von der rechten Seite instrumentalisiert werden, ist nun leider Teil der Wahrheit. Dass sich die meisten Bauern davon distanzieren, darf man dann auch erwähnen (wobei das wie immer nicht für alle gelten kann und wird).

    Habeck oder die Grünen nun als Buh-Mann hinzustellen, wäre auch etwas zu kurz gedacht. Die eigentlichen Schuldigen für die Misere sind woanders zu suchen. Wie gesagt: Im Prinzip sollte es auch ohne Subventionen gehen, die im weitesten Sinne vor allem den Großbetrieben nützen. Wenn man von Massentierhaltung weg will, sind Subventionen der falsche Ansatz.

    Der Unterschied zwischen den Klimaklebern und den Bauern ist im Grunde Folgender: Beide machen auf eine Notlage aufmerksam, wovon aber nur eine wirklich greifbar ist. Was wir heute aber beim Klima verbocken, rücken wir in zehn Jahren nicht mehr gerade. Das müsste sogar im Sinne der Bauern sein (höhere Ernteerträge, Verringerung von Missernten, natürliche statt künstliche Bewässerung, etc.). "Friedlich" sind die Proteste der Klimakleber im weitesten Sinne auch, sie leisten keinen Widerstand gegen die Polizei. Die Wahl der Mittel verurteile ich allerdings ebenfalls, auch wenn ich davon selber noch nie betroffen war.

  • Wenn man von Massentierhaltung weg will, sind Subventionen der falsche Ansatz.

    Das ist ein bißchen zu kurz gesprungen - die wenigsten Bauern haben heute noch Vieh und davon sind noch viel weniger welche mit Massentierhaltung...


    Und wenn man sich nicht komplett von Lebensmittel-Importen abhängig machen will, muß man den Bauern den Nachteil, den sie durch die Vorschriften und Regeln in D ggüber dem Weltmarkt haben, halt ausgleichen! :sz:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Das ist ein bißchen zu kurz gesprungen - die wenigsten Bauern haben heute noch Vieh und davon sind noch viel weniger welche mit Massentierhaltung...


    Wie oben schon geschrieben, laut des Artikels in der FAZ würde die aktuelle Struktur der Subventionen den Betrieb alter Ställe an der Grenze des rechtlich erlaubten begünstigen, aber nicht den Bau moderner tierschutzgerechter Ställe erlauben. Da könnte man durchaus umsteuern.



    Und es stimmt, viele kleine Landwirte haben keine Tierhaltung mehr. Es gibt aber auch in Deutschland sehr sehr große Mastbetriebe, z.B. im Emsland.

  • "Friedlich" sind die Proteste der Klimakleber im weitesten Sinne auch, sie leisten keinen Widerstand gegen die Polizei.

    Friedlich ist es, wenn man im Rahmen der geltenden Gesetze eine Demonstration anmeldet und diese dann wahrnimmt. Ich kann nichts Friedliches daran erkennen, einfach Gemeingut zu beanspruchen oder Schäden in Millionenhöhe zu produzieren wie durch die Blockade von Flughäfen beispielsweise. Nein, das ist absolut nicht friedlich - es ist eine Form von Terrorismus.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ich helfe der Erinnerung mal auf die Sprünge, von wegen keine Straftaten durch die Klima-Terroristen:


    Polizei wirft Klimaaktivisten der Letzten Generation rund 1200 Straftaten vor
    Hunderte Straftaten lastet die Polizei den Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation seit 2022 an. Das geht aus einem Lagebild des Bundeskriminalamts…
    www.rnd.de

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Die nichtsnutzigen Klimakleber mit hart arbeitenden Menschen überhaupt zu vergleichen ist schon schräg.

    So gesehen sind Habeck und seine Gesinnungsgenossen aus der Berliner Blase schon die richtigen Buhmänner.

    "There's too many men, too many people, making too many problems

    And not much love to go 'round, can't you see this is a land of confusion?"

    M. Rutherford, 1986

  • Einmal mehr lohnt es sich, nicht zu verallgemeinern.

    Aber das gilt wie immer in beiden Richtungen. Und wenn etwas daneben läuft, muss man es dennoch ansprechen. Dass die Proteste von der rechten Seite instrumentalisiert werden, ist nun leider Teil der Wahrheit. Dass sich die meisten Bauern davon distanzieren, darf man dann auch erwähnen (wobei das wie immer nicht für alle gelten kann und wird).

    Was heißt hier beide Richtungen? Das ist eine einseitige Verdrehung der Tatsachen.

    Es sind 130 Tausend normale Menschen auf den Straßen. Das da eine Handvoll Rechte irgendwo rumspringt ist völlig egal und die Bauern sind jetzt auch nicht so wenig beschäftigt das sie sich den ganzen Tag über politische Korrektheit Gedanken machen können.

    Ich finde es eher geschmacklos wenn hier und in den Medien die rechte Ecke so ins Rampenlicht gerückt wird. Der ARD Brennpunkt gestern zu den Protesten versuchte ja nur irgendwelche Verfehlungen zu finden um die Sache ging es gar nicht. Die Bauern sind halt leider keine linken Journalisten im öffentlichen Rundfunk...sondern genau das in deren Augen dumme Proletariat.


    Wie gesagt: Im Prinzip sollte es auch ohne Subventionen gehen, die im weitesten Sinne vor allem den Großbetrieben nützen.

    Was ist das denn für ein Käse? 50% der Höfe in Deutschland sind Landwirte im Nebenerwerb, die ihr Einkommen, ihr Plus zu 90% aus Subventionen decken. Und je kleiner der Landwirt, desto weniger Auslastung und Effizienz auf den Maschinen, desto mehr hängt er an der KFZ Steuer und am Agrardiesel. Die großen Betriebe hängen zentral an den EU Subventionen. Das ist ne völlig falsche Vermischung.


    Das kapieren scheinbar viele nicht: Es stehen die 50% kleinen Höfe auf dem Spiel. Deren Deckungsbeitrag wäre mit dem ursprünglichen Plan gen Null gefahren.


    Der Unterschied zwischen den Klimaklebern und den Bauern ist im Grunde Folgender:

    - Fleiß

    - Realitätssinn

    - Arbeit

    - Rückgrat

    - Antisemitismus

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    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Mal ein Blick über den Tellerrand:


    Unsere Wahrnehmung unterscheidet sich vollkommen von der Blase in der dieser Kommentator lebt:


    Kommentar: Bauern werden bejubelt, Klimaaktivisten verteufelt – hören wir auf, mit zweierlei Maß zu messen!
    Es ist schon erstaunlich: Innerhalb weniger Stunden erreicht ein Video der HASEPOST, das die ersten zum Bauernprotest in Osnabrück eintreffenden Traktoren
    www.hasepost.de


    :sz: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ist halt noch so einer, der überhaupt nicht Begriffen hat, worum es hier geht. :sz:


    Meiner Meinung nach sind das verzweifelte Kommentare der linksgrünen Journaille, die langsam ihre Felle schwimmen sehen und verstehen können, dass die Menschen deren Diktatur satt hat.

    Gruß
    schecke

  • Heute ein Foto von einem Trecker mit folgender Aufschrift geschickt bekommen:


    Ohne Blut wird man weiß

    Ohne Luft wird man blau

    Ohne Hirn wird man grün



    Grandios auf den Punkt gebracht! Nicht einfach nur Bauern sondern wahre Philosophen sind das! :)

  • Das ist ein bißchen zu kurz gesprungen - die wenigsten Bauern haben heute noch Vieh und davon sind noch viel weniger welche mit Massentierhaltung...

    So meinte ich es auch nicht. Es ist eine Folge der niedrigen Milchpreise und der hohen Erzeugerkosten, dass viele Landwirte ihr Vieh abgeschafft haben. Auch Hühnerfarmen lohnen sich erst ab einer gewissen Größenordnung (z.B. 10.000 Legehennen pro Stall). Dahin ist die Idylle. In das Schlupfloch kriechen nur noch Landwirte mit Nebenerwerb oder Bio-Bauern, die Subventionen abgreifen.

    Und wenn man sich nicht komplett von Lebensmittel-Importen abhängig machen will, muß man den Bauern den Nachteil, den sie durch die Vorschriften und Regeln in D ggüber dem Weltmarkt haben, halt ausgleichen! :sz:

    Sooo klein ist die Bauernlobby in Deutschland nun auch wieder nicht. Wettbewerbsnachteile sind kaum zu befürchten, es herrscht vielmehr ein Überangebot. Genau das ist im Prinzip auch das Problem: Viele wirtschaftlich arbeitende Großbetriebe bestimmen den Markt, der kleine Bauer mit seinem Hof muss lange für ackern, um sich wieder ein neues Landgerät leisten zu können.

    Was heißt hier beide Richtungen? Das ist eine einseitige Verdrehung der Tatsachen.

    Es sind 130 Tausend normale Menschen auf den Straßen. Das da eine Handvoll Rechte irgendwo rumspringt ist völlig egal und die Bauern sind jetzt auch nicht so wenig beschäftigt das sie sich den ganzen Tag über politische Korrektheit Gedanken machen können.

    Was für die Letzte Generation gilt, kann gleichwohl auch für die Bauernproteste gelten.

    https://www.focus.de/panorama/…h-sauer_id_259556970.html

    „Das ist dieselbe Übergriffigkeit wie bei der Letzten Generation“

    Das rechte Fass wollte ich jetzt nun wirklich nicht aufmachen. Aber ihr habt ja wie immer Spaß daran...

    Siehe auch:

    Ab jetzt darfste ja kein Bauernfrühstück mehr bestellen, sonst bist du rechtsextrem....

    Rechtsextrem ist der, der rechtsextreme Gedanken äußerst (und vollzieht) oder diese über alle Maße billigt. Ich habe früher auch gerne Zigeu...äh... Rotationseuropäer-Schnitzel gegessen. Würde ich auch heute noch, wenn man es so nennen dürfte...

    Respekt! Wieder einmal alles über einen Kamm geschert... :rolleyes:

    Und je kleiner der Landwirt, desto weniger Auslastung und Effizienz auf den Maschinen, desto mehr hängt er an der KFZ Steuer und am Agrardiesel. Die großen Betriebe hängen zentral an den EU Subventionen.

    Auch hier hast du nicht verstanden, was ich meinte. Es gibt auch noch andere Subventionen, nicht nur Agrardiesel und Kfz-Steuer. Die Direktzahlungen (eine direkte Subvention) bemessen sich konkret nach der Größe der zu bewirtschaftenden Fläche. Zusammen mit der höheren Effizienz des Betriebes ergeben sich für kleinere Betriebe deutliche Wettbewerbsnachteile gegenüber industriellen Großbetrieben.

    Für die kleinen Betriebe wird das Eis nur eben noch dünner, wenn auch die zur Debatte stehenden Subventionen wegfallen. Da hängt aber noch viel mehr dran als der Preis. Im Wettbewerb können sich die kleinen Betriebe nicht behaupten und können durch Großhandelsketten wie Kaufland, REWE, Edeka, Aldi, etc. (auf welche die meisten angewiesen sind) sehr schnell ausgetauscht werden, während der Verbraucher niedrige Preise für Lebensmittel mit hoher Qualität erwartet. Ja, auch der Verbraucher trägt Schuld an der Misere. Aber für mich ist ebenfalls praktischer, Zwiebeln, Kartoffeln, Eier und Tomaten (sofern diese gerade nicht aus heimischer Produktion verfügbar sind) im Supermarkt zu erwerben. Würde ich auf dem Land wohnen, wäre ich häufiger beim Landwirt um die Ecke.

  • Das setzt sich ja doch sehr breit durch. Ich habe das gerade wieder in der Arbeit erlebt beim Kaffee trinken: Wer heute noch hinter den Grünen steht kann (wieder) durchaus als klarer Protestwähler angesehen werden.


    Viele wirtschaftlich arbeitende Großbetriebe bestimmen den Markt, der kleine Bauer mit seinem Hof muss lange für ackern, um sich wieder ein neues Landgerät leisten zu können.

    Das ist doch völlig ok, der eine ist Groß, der andere Klein...so ist das Leben und das ist nicht das aktuelle Problem.



    Auch hier hast du nicht verstanden, was ich meinte. Es gibt auch noch andere Subventionen, nicht nur Agrardiesel und Kfz-Steuer. Die Direktzahlungen (eine direkte Subvention) bemessen sich konkret nach der Größe der zu bewirtschaftenden Fläche. Zusammen mit der höheren Effizienz des Betriebes ergeben sich für kleinere Betriebe deutliche Wettbewerbsnachteile gegenüber industriellen Großbetrieben.

    Nein, du verstehst nicht, das diese Subventionen nicht Teil der Diskussion sind, da diese von der EU kommen. Was die Ampel hier vor hatte war eine reine Kappung der deutschen Subventionen die gerade kleine Betriebe trifft.


    Was für die Letzte Generation gilt, kann gleichwohl auch für die Bauernproteste gelten.

    Sonst schreibst du hier Romane und jetzt verkürzt du wieder sinnlos. Schreib halt genauer was du meinst. Die Proteste lassen sich nicht pauschal vergleichen.

    Aber aus dem Link geht hervor das du das Lahmlegen der Infrastruktur meinst:


    Ja, das geht nicht. Man muss sogar sagen..."Sind die noch ganz sauber die Infrastruktur lahmzulegen die sie füttert?"

    Es ist schlicht ein Wahnsinn in Zeiten in denen die Wirtschaft gen Süden geht, und das tut sie nachweislich seit Monaten im Auftragseingang, die Infrastruktur lahm zu legen. Egal ob Bahn oder Straße.

    Aber diese Büchse haben die Bauern nicht auf gemacht, diesem Wahnsinn hätte man schon vorher entgegen treten müssen bevor es heute die scheinbar einzige Protestform hier ist.

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  • Das ist doch völlig ok, der eine ist Groß, der andere Klein...so ist das Leben und das ist nicht das aktuelle Problem.

    Doch, es ist Teil des aktuellen Problems - wenn man es denn erkennen würde. Es fehlt nicht an Fördermitteln und Subventionen, sondern an der Verteilung. Die Subventionen sollten im Gesamten überdacht werden und überlegt werden, welche Ziele man hat. Will man die kleinen Höfe unterstützen, muss man ihnen unter die Arme greifen. Die Großbetriebe haben das in dieser Größenordnung weniger nötig. Dass die Landwirtschaft zu immer größeren Konstrukten mit immer mehr Fläche herangewachsen ist, liegt auch an der technischen Entwicklung begründet. Kleine Höfe müssen sich wiederum gegen die stärker geförderten größeren Betriebe durchsetzen. Das schaffen sie nur durch Qualität, Herz und Regionalität. Also der kleine Bio-Bauer nebenan (manche verzichten wegen der Regulierungswut auch bewusst auf das Siegel, obwohl sie die Standards erfüllen bzw. übererfüllen).

    Nein, du verstehst nicht, das diese Subventionen nicht Teil der Diskussion sind, da diese von der EU kommen. Was die Ampel hier vor hatte war eine reine Kappung der deutschen Subventionen die gerade kleine Betriebe trifft.

    Ja, weiß ich doch. Aber siehe oben...

    Aber diese Büchse haben die Bauern nicht auf gemacht, diesem Wahnsinn hätte man schon vorher entgegen treten müssen bevor es heute die scheinbar einzige Protestform hier ist.

    Es hat sich gezeigt, dass es eine effektive Protestmethode ist, um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen bzw. zu erpressen.

    Die Ziele sind aber anders: Die Letzte Generation will Gespräche führen und z.B. das Tempolimit einführen. Streben nach Veränderung. Der Bauernverband wiederum strebt nach dem Ist-Zustand. Er will sich auch nicht mit einem Kompromiss abfinden, wie er bereits angeboten wurde.

    Dass sich prinzipiell bei den Subventionen Einsparungen anbieten - so viele wie in keiner anderen Branche - darüber kann man sich sogar noch einig sein. Irgendwie müssen sie eben das Haushaltsloch stopfen. Bei den Reichen kann man es nicht abgreifen, solange die FDP mitregiert (diese Ziele hätte aber auch die AfD nicht).

    Sonst schreibst du hier Romane und jetzt verkürzt du wieder sinnlos.

    Tja... wie man's macht...

    Aber aus dem Link geht hervor das du das Lahmlegen der Infrastruktur meinst

    Worum sollte es sonst gehen?!

  • Irgendwie müssen sie eben das Haushaltsloch stopfen.

    Es gibt kein Loch. Wenn man jeden Tag des Monats 10€ an wildfremde Menschen, verteilt, und nochmal an jedem Tag den Kumpels in der Kneipe für 10€ Getränke ausgibt, irgendwann dann bemerkt, dass das Geld nicht bis zum Monatsende reicht, dann geht man her und greift bei seinem Arbeitgeber ungeniert in die offene Ladenkasse? Oder könnte man vielleicht mal sein Ausgabeverhalten vorher überdenken? Und seine Ansprüche runter schrauben, denn die 10€ für Kumpels in der Kneipe sind ja dafür, dass man sich selbst betrinken kann und von denen heimgefahren wird.

    Ich denke, niemand würde den Bauern großartig zujubeln, wenn man nicht Milliarden um Milliarden ins Ausland verschenken würde, wenn endlich mal vernünftige Migrationsfolgepolitik gemacht würde, um den Druck aus dem Sozialsystem zu nehmen. Beliebig fortzusetzen. Und das ist genau das, was mittlerweile immer mehr Menschen verstehen.

    Die Klimakleber kann man nicht vergleichen, auch wenn ihre Ziele ja ganz verständlich sind.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Ja, weiß ich doch. Aber siehe oben...

    Aber das aber ist sinnlos...die EU wird die Förderung nicht ändern weil die Lobby in anderen Ländern noch viel größer ist. Es ist ja ein Scherz wenn man das anschaut das z.B. der alte Adel in Österreich einer der Hauptprofiteure der EU Förderung ist. Das braucht man in dem Sinne aber nicht diskutieren, das bleibt so.

    Das die Blindfische in unserer Ampel den kleinen Bauern die Förderung abschneiden wollten ist ja gerade noch der größere Scherz.


    Die Ziele sind aber anders: Die Letzte Generation will Gespräche führen und z.B. das Tempolimit einführen.

    Jaja... :D


    Der Bauernverband wiederum strebt nach dem Ist-Zustand. Er will sich auch nicht mit einem Kompromiss abfinden, wie er bereits angeboten wurde.

    Weil es ein fauler Kompromiss ist?

    Die Entladung der Bauern ist ja nicht wirklich auf die Maßnahme bezogen, sondern hat ihren Hintergrund in der katastrophalen, handwerklich falschen Politik. Das man das Haushaltsloch dieses Jahr mit einer Abschaffung über drei Jahre stopfen will ist ja da schon ein leichter Scherz, oder? Es ist explodiert weil man die Leute anlügt. Diesel und KFZ Steuer passt auf die ideologische Haltung der Grünen, SPD und FDP sind die Bauern egal...das ist doch klar wo dieser Unsinn her stinkt.


    Und nur mal um die ganze Subventionsgeschichte in Perspektive zu drehen: Das ganze Budget des Landwirtschaftsministeriums im Bundeshaushalt ist etwa 6Mrd. Auf diesem Budget wollte man 1Mrd raus pressen.

    Dagegen packen wir riesige Volumen wie Bundeskanzleramt, Entwicklung (11MRD!) oder Auswärtiges Amt gar nicht an, sondern stellen auf jede Südseeinsel eine neue Botschaft, damit Frau Baerbock in den Urlaub fliegen kann...


    Tja... wie man's macht...

    :party:

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  • Der Bauernverband wiederum strebt nach dem Ist-Zustand.


    Und das ist ein Punkt, der mich durchaus stört. Auch der Bauernverband könnte ja mal Ideen entwickeln, wie die Förderung der Landwirtschaft in 10 oder 20 Jahren aussehen soll und damit versuchen, die Zukunft mit zu gestalten. Stattdessen vermittelt er seinen Mitglieder eher ein "kann alles so bleiben wie es ist", was bestenfalls naiv ist.


    Die Entladung der Bauern ist ja nicht wirklich auf die Maßnahme bezogen, sondern hat ihren Hintergrund in der katastrophalen, handwerklich falschen Politik. Das man das Haushaltsloch dieses Jahr mit einer Abschaffung über drei Jahre stopfen will ist ja da schon ein leichter Scherz, oder? Es ist explodiert weil man die Leute anlügt. D


    Ich würde sogar weitergehen, in den Protesten kommt jetzt viel heraus, was sich über längere Zeit aufgestaut hat, das sich das am Agrardiesel festmacht ist eher Zufall.