Handgeschaltet oder Automatik?

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  • ich hatte in den letzten Jahren 4 Automatik Fahrzeuge


    E46 330i 5HP ZF -> hat den Namen Opamatik noch verdient

    E93 335i 6HP ZF -> schaltet schon verdammt schnell und hÀngt nicht mehr immer im Wandler, beim sportlich fahren, nehme ich ihn in die Paddel, dann kannst sportlich fahren, bei der schaltgeschweindigkeit, zweifle ich das du noch so fein schaltest und "die Verzögerung" kennst schnell und kompensierst sie.
    F11 528i (N53) 8HP ZF sehr schnell und perfekt beim schalten +/- kein manueller Bedarf

    G31 540i 8HP ZF habe ihn nicht einmal im Monat auf den Paddels, da einfach perfekt.

    Die ZF 6HP fand ich schon immer sehr trÀge, vor allem in der manuellen Gasse. Akzeptabel fand ich diese Automatik tatsÀchlich nur im 335i, aber auch dort wÀre mir der Handschalter zehnmal lieber gewesen. Oder halt das 7-Gang-DKG, das spÀter im 335i angeboten wurde - die viel bessere Alternative in Bezug auf die Fahrdynamik! Die 6HP steckt wirklich noch lange im Wandlersumpf, reagiert ewig nicht auf Schaltbefehle und die ZF 8HP schaltet sehr viel schneller. Die Effizienz hat mit der ZF 8HP auch stark zugelegt.

    Aber auch hier sollte man unterscheiden: Mit einem gedrosselten 2,0-Liter-Diesel ist die Automatik ziemlich ĂŒberfordert, stĂ€ndig muss sie hektisch hin- und herschalten, weil motorseitig einfach die Reserven fehlen. Der X1 xDrive18d mit der 6HP hat mir ĂŒberhaupt nicht gefallen, spĂ€ter bin ich das Modell mit Handschaltung gefahren, was schon erheblich besser war. Auch der 123d fĂŒhlte sich mit der 6HP ziemlich gehemmt und lethargisch an.

    SpĂ€ter bin ich mal den 325i E36 mit der 5HP ZF gefahren und war ĂŒberrascht, dass diese fĂŒr ihr Alter gar nicht mal so schlecht ist. Ähnlich sehe ich das im Prinzip auch bei der 5G-Tronic (der Inbegriff der Opamatik) und dem modernen 7G-Tronic. Erstere ist schön gemĂŒtlich, schaltet sehr sauber und passt gut zum Fahrzeug, wenn man sich auf die Charakteristik einstellt. Letztere wirkt manchmal dagegen durch ihre weitere Spreizung hektischer und unentschlossener.

    Man muss auch dazu sagen, dass meiner Meinung nach kein anderer Hersteller die ZF 8HP so gut abgestimmt hat wie BMW. Bei Jaguar war diese zum Teil furchtbar (D180), zum Teil wirklich akzeptabel (D300, P340), bei Audi kenne ich sie nur vom 3-Liter-TDI und vom 4-Liter-TFSI im S8 Plus - beim TDI wirklich ganz okay, beim kraftvollen V8 unauffĂ€llig gut (was dann aber keine Kunst ist). Kurz gesagt: BMW hat schon eine wirklich gute Abstimmung gefunden und trotzdem muss ich sagen, dass sie umso besser in Erscheinung tritt, je mehr Leistung/Drehmoment sie verwalten muss. Deine Fahrzeugauswahl ist diesbezĂŒglich also nicht reprĂ€sentativ, was ich meine. Oder anders formuliert: Je weniger Leistung/Drehmoment sie verwalten kann, desto besser erscheint mir der dann effizientere und direktere Handschalter. Beim 116d habe ich das eben ganz deutlich gespĂŒrt und auch beim 320d wĂŒrde ich jederzeit lieber den Handschalter als die trĂ€ge 6HP nehmen. Die 8HP ist da ein anderer Fall. Und trotzdem macht es mir Spaß, die GĂ€nge manuell (Schaltpaddel, Schalthebel) zu dirigieren. Dann fĂŒhlt man sich einfach mehr im Zentrum des Geschehens und nicht nur als Beifahrer.

    Was der Computer nicht kann, vorausschauend denken, alles andere kann er besser ;) FĂŒr dies kannst jedoch mit den Paddeln im Automatikmodus dazwischen funken ;)

    Dieses "Dazwischenfunken" funktioniert nur eben nicht immer so direkt. Nehme ich da mal den Cupra, da musste man immer mit einer gewissen Verzögerung arbeiten, die Einem einfach den Spaß an dieser Form des Schaltens raubt. Wenn da 1-3 Sekunden vergehen, bis da mal etwas passiert, kann ich auch direkt die GĂ€nge mit der rechten Hand verwalten. Und da wird man direkt bestraft, wenn man sich vergreift. An den Paddeln zupfen kann wirklich jeder - wo bleibt da die Herausforderung?

    Es gab aber sehr wohl Automatikfahrzeuge, bei denen das Spaß gemacht hat. Bei BMW wĂ€ren das z.B. alle Modelle mit dem (M)DKG - drangeflanscht wurde aber auch stets ein motiviertes und klangstarkes Triebwerk, bei dem man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig geschalten hat. Ergo hatte man den Spaß mit relativ wenig Aufwand erhalten und in Sachen Performance lĂ€sst es sich natĂŒrlich nicht wegdiskutieren, dass die Automatik schneller ist als der Handschalter. Das sieht allerdings im Basissegment (und genau das war meine ursprĂŒngliche Aussage) um den 318i G20 herum wieder völlig anders aus. Ein guter Fahrer ist der Automatik gerne mal ĂŒberlegen.

    FĂŒr mich sofort ein Handschalter, dann muss es aber etwas Ă€lters sein, wo ich noch richtig Motoren lassen kann und nicht ein heutiges Auto


    was will ich mit einem M2 wo ich auf einer Passstrecke noch genau Gang 1 und 2 gebrauchen kann und dann bereits ausserhalb der Entzugsgrenze bin. :sz:

    Deshalb einfach mal Mazda MX-5 oder Toyota GT86 fahren. Da wird das Ausdrehen noch zum Erlebnis, weil es erheblich lÀnger dauert. Der Handschalter war beim Z4 (G29) sDrive20i mit seinen 197 PS aus meiner Sicht keine schlechte Entscheidung, da ist er letztlich sinnvoller als im emotionalen Top-Modell. Aber der handgerissene M40i soll ja (wie schon zuvor im GR Supra) auch noch kommen...

    Daher kann man ein 8HP nicht mehr mit nem Schalter vergleichen weil mehr als 6 wirklich handgeschaltete GĂ€nge sind in nem PKW wohl nahezu nicht handlebar, ausser man hĂ€tte wĂŒrde zumindest die Schaltfunktion am Hebel elektronisch managen und auf vor/zurĂŒck reduzieren.

    Jein. Mehr als sechs Fahrstufen braucht es eigentlich auch nicht, um ein Fahrzeug gut abzustimmen. Beim kleinen TDI hat sich VW damals ĂŒbrigens sogar bewusst fĂŒr das 5-Gang-Getriebe entschieden, weil man damit laut Norm sparsamer ist als mit 6-Gang-Getriebe. Es fuhr sich nur halt sehr bescheiden, da ist ein 6-Gang-Getriebe deutlich ĂŒberlegen. In der Regel wird dieses aber zumeist auch so ausgelegt, dass man fĂŒnf FahrgĂ€nge und einen Schongang ("Overdrive") hat.

    Nun kann man es auch wie Porsche machen und das 7-Gang-Getriebe so abstimmen, dass eben der 7. Gang der Overdrive ist. Eben jener ist nur von der letzten Schaltgasse (5/6) anwÀhlbar, was ein versehentliches Verschalten ziemlich eliminiert.

    Das Schöne am Schaltgetriebe ist jedoch allgemein, dass man jeden Gang - gern mit manueller Drehzahlanpassung via Gasstoß - direkt anwĂ€hlen kann und vor allem die zentrierten GĂ€nge 3/4 ziemlich direkt anwĂ€hlbar sind. Sollte man sich aber mal in aller Hast verschalten, kann es teuer werden. Dritter Gang schön ausgedreht und ab in Stufe 4... Oh, das war der 2. Gang... :party:

    Wieso soll der Handschalter denn gĂŒnstiger sein? Wegen der geringen StĂŒckzahlen? Ich denke du bist dir nicht bewusst welche Kosten einzelne Varianten vor allem in der Produktion und Entwicklung mit sich bringen.

    Du meinst die geringen StĂŒckzahlen, die kĂŒnstlich erzeugt werden, weil sie nirgends mehr angeboten werden? :idee: Und was soll da großartig entwickelt werden?

    Wenn eine Handschaltvariante gemÀss Norm im WLTP-Zyklus mehr verbraucht hat der Hersteller absolut kein Interesse mehr diese zu verkaufen da er seinen Flottenverbrauchsmix ja senken muss.

    Ob nun 9,8 oder 10,2 l/100 km - das macht dort dann auch keinen Unterschied mehr. :zf: Es ist nicht so, dass ein M2 oder M3 einen wesentlichen Teil der Flotte ausmacht. Die Flottenverbrauchswerte erreicht man heute nur noch mit PHEV und BEV - und das hat mit der RealitĂ€t dort dann ja noch weniger zu tun, weil - wir wissen es ja alle - eine kWh genau 0 g CO2 erzeugt. :crazy: Bei vereinzelten Modellen (z.B. X1 sDrive18d F48, 118d F40) kommt es auch vor, dass die Automatik nicht nur minimal langsamer ist, sondern auch noch 1 g CO2 mehr verbraucht. Marginal, aber trotzdem bemerkenswert - wo sie doch theoretisch ĂŒberlegen ist. Bei einigen Modellen ist es in Bezug auf Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung und Verbrauch offiziell auch egal, ob Schaltgetriebe oder 7-/8-Gang-Automatik oder der Unterschied eben so gering, dass man durchaus noch darĂŒber reden kann, ob man das komplexere Automatikgetriebe wirklich braucht oder ob man sich den Aufpreis spart (entweder neu die ~2000 € oder eben auf dem Gebrauchtwagenmarkt, sollte der Handschalter einfach nicht gefragt sein). Bei Ă€lteren Modellen sieht man aber zunehmend, dass der Handschalter mehr Geld bringt als die einst teurere Automatik. :kasper:

  • Hier möchte ich anmerken das das alles eine grundsĂ€tzliche Abstimmungssache ist: Mein M177 als doppelt aufgeladener Motor hat zwar auch schon bei 1750/min sein Maximum mit 700Nm, fĂ€llt bis 6000/min aber nicht unter 600Nm resultierend in 510PS bis 6250/min, dreht insgesamt bis 7000/min und wirkt auch obenrum subjektiv nicht zugeschnĂŒrt. Obwohl es die "gedrosselte" Variante ist, der Motor kann auch ab Werk 900Nm ab 1750/min und dann 639PS bis 6500/min mit 1,5Bar Ladedruck....

    Das ist eben schon ein etwas anderes Kaliber als der Vergleich zwischen einem 2-Liter-Vierzylinder, der problemlos 245 PS/350 Nm leisten kann, der nun aber auf 156 PS/250 Nm kastriert wird und offiziell schon bei 4500 U/min seine maximale Leistung erreicht. :m: Danach kommt halt nicht mehr, das Leistungsniveau wird nur gehalten, entsprechend fÀllt die Drehmomentkurve stark ab.


    Dass man bei ĂŒber 500 PS nicht wirklich spĂŒrt, dass es "zĂ€h" wird, leuchtet auch ein. Bei einem 3-Liter-Reihensechser habe ich es aber schon gespĂŒrt, ob er nach 6500 U/min noch motiviert bis zum Begrenzer wollte oder nicht. Der N54 war da zum Beispiel besser als der N55, mein (nicht gedrosselter) N52 will da auch nicht ganz so sehr. Beim 125i ohne Softwareanpassung wird man es eventuell auch noch spĂŒren, was ich meine. Aber auch bei Drosselmotoren gibt es immer mal wieder positive Ausnahmen. Den eigentlich gedrosselten 116i 2.0 im E87 (122 PS offiziell) fand ich kaum schlechter als den 118i, da passierte auch im oberen Drehzahlbereich noch was. Gedankt wurde es mit leicht erhöhten Verbrauchswerten um 10 l/100 km. :m: Vierzylinder können schon extrem saufen...

    Das DSG vom Seat Ateca meiner Frau ist eine Katastophe. In "S" nicht fahrbar. Laut Seat stand der Technik.

    Rein in S/Cupra gefĂ€llt mir das DSG auch nicht sonderlich. Auf der Rennstrecke mit dem Formentor VZ 310 hat mir der manuelle Modus (bei dem am Drehzahllimit allerdings automatisch hoch geschalten wird :zf: ) deutlich besser gefallen. Im S-Modus kam er nicht aus dem Quark. Man wollte aus der Kurve rausbeschleunigen und da hat man auch die Traktion, aber der richtige Gang wurde noch nicht serviert. :rolleyes: Im Alltag wĂŒrde mich aber schon nerven, dass der S-Modus unnötig die Drehzahlen oben hĂ€lt. Zum GlĂŒck konnte man auch den sportlichen Modus (Sport/Cupra) nutzen mit Getriebe auf D. Da war man immer noch schnell genug, man konnte wahlweise auch leerlaufsegeln. Die direkte Anbindung fehlt nur eben.


    Wer mal ein schlechtes Automatikgetriebe fahren will, sollte mal das 7-Gang-Wandlerautomatikgetriebe im Ford Focus ST 2.3 (Mk4) testen. Damit hatte ich ein Jahr lang das "VergnĂŒgen". So ein schlechtes Getriebe bin ich wirklich ewig nicht mehr gefahren. Und als Fahrer hat man wenig Einfluss darauf, wie es schalten soll, weil die Steuerung dich jederzeit ĂŒberstimmt und man auch im manuellen Modus nur eine eingeschrĂ€nkte Kontrolle hat. Das Fahrzeug hat wirklich nur im Normalmodus mit Getriebe auf D gut funktioniert. Dann fĂŒhlt sich der Wagen aber nur noch nach Focus 2.3 Ecoboost an, nicht mehr ansatzweise nach ST. Wer so etwas verbrochen hat... :kotz:

  • Die ZF 6HP fand ich schon immer sehr trĂ€ge, vor allem in der manuellen Gasse. Akzeptabel fand ich diese Automatik tatsĂ€chlich nur im 335i, aber auch dort wĂ€re mir der Handschalter zehnmal lieber gewesen. Oder halt das 7-Gang-DKG, das spĂ€ter im 335i angeboten wurde - die viel bessere Alternative in Bezug auf die Fahrdynamik! Die 6HP steckt wirklich noch lange im Wandlersumpf, reagiert ewig nicht auf Schaltbefehle und die ZF 8HP schaltet sehr viel schneller. Die Effizienz hat mit der ZF 8HP auch stark zugelegt.

    ok, dazu muss ich auch sagen, dass ich das Auto seit ewig auf 360PS fahre und die Alpina Software drauf habe.
    Wandlersumpf kann ich echt nicht bestÀtigen. Musste sogar schon Henry merken, wo er mich mal an einem UT mit seinem F33 mit 8HP abhÀngen wollte. :hehe::respekt:



    Toyota GT86 fahren

    Ist nicht der unproblematischste Motor, schau mal den Youtube Kanal von Subi Performance, nach 100tkm ein Motorschaden, keine Seltenheit
    Wenn, ein Honda S2000, dann hst ne Drehorgel

    Jein. Mehr als sechs Fahrstufen braucht es eigentlich auch nicht, um ein Fahrzeug gut abzustimmen. Beim kleinen TDI hat sich VW damals ĂŒbrigens sogar bewusst fĂŒr das 5-Gang-Getriebe entschieden, weil man damit laut Norm sparsamer ist als mit 6-Gang-Getriebe.

    und inofiziell, waren die Betreibswirtschaftler dran wo Kohle spahren konnten :sz:. Das kannst nie sagen ;)

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. Mark Twain

  • Ist nicht der unproblematischste Motor, schau mal den Youtube Kanal von Subi Performance, nach 100tkm ein Motorschaden, keine Seltenheit
    Wenn, ein Honda S2000, dann hst ne Drehorgel

    Das war auch nur ein Beispiel fĂŒr ein fahraktives, nicht zu leistungsstarkes Auto. Den Motor des GT86 kann ich sowieso nicht empfehlen, das war die grĂ¶ĂŸte Schwachstelle am ganzen Auto (die Handschaltung war aber super). Dann doch besser den Nachfolger, den wĂŒrde ich jederzeit vorziehen.

    Wandlersumpf kann ich echt nicht bestÀtigen.

    Im niedrigen Geschwindigkeitsbereich hat es sich schon sehr danach angefĂŒhlt, das macht die 8HP einfach besser.

  • Die ewige Diskussion 😃. Vieles ist Gewohnheitssache. Offen gesagt, sehe ich selbst im Stau keinen Pluspunkt fĂŒr ein Automatikgetriebe: Entweder man steht andauernd auf der Bremse oder man entkuppelt wie bei einem Schaltgetriebe. Okay, man muss den linken Fuß nicht bewegen. Der schlĂ€ft dann ein 😉.


    Ich befĂŒrchte, "Automatik" fahren wir dank der GRÜNEN allesamt noch frĂŒh genug!

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Die ewige Diskussion 😃. Vieles ist Gewohnheitssache. Offen gesagt, sehe ich selbst im Stau keinen Pluspunkt fĂŒr ein Automatikgetriebe: Entweder man steht andauernd auf der Bremse oder man entkuppelt wie bei einem Schaltgetriebe. Okay, man muss den linken Fuß nicht bewegen. Der schlĂ€ft dann ein 😉.

    Als ich meinen Handschalter abgeholt habe, stand ich schon den ersten Tag im Stau. Sagen wir es so: Ich habe es ĂŒberlebt. Aber der Stau nervt mich mit Automatik fast genauso. Mit Handschaltung kann man noch etwas mehr mit 1. Gang drin/raus spielen oder auch mal im 2. Gang bei niedriger Geschwindigkeit auskuppeln und rollen lassen. Bei der Automatik heißt es nur Kriechgang (der gerne mal zu schnell ist) oder halt P. Stauassistenten nerven Ă€hnlich, weil sie den Mist des Vordermanns kopieren. Es wird ja gerne mal fĂŒr 3 Meter wieder angefahren, was völliger Blödsinn ist.

    Ich befĂŒrchte, "Automatik" fahren wir dank der GRÜNEN allesamt noch frĂŒh genug!

    Ich habe so ziemlich alle Spielarten schon lĂ€ngst durch und privat auch schon drei verschiedene Fahrzeuge mit Automatik gehabt. Ich bin schon Wandler mit 5, 6, 7, 8 und 9 Stufen gefahren (ja, 10-Gang-Wandler fehlt mir noch, 3- oder 4-Gang-Getriebe bin ich generell noch nicht gefahren) sowie diese 1-Gang-Getriebe beim BEV, stufenlose Getriebe (CVT), Halb-Automatik (z.B. Opel Easytronic, CitroĂ«n EGS6), sequentielle Automatikgetriebe, Doppelkopplungsgetriebe mit 6, 7 oder 8 Stufen. Und das alles von diversen Herstellern. Die Getriebespezialisten sind natĂŒrlich meistens Aisin oder ZF Friedrichshafen, manche Getriebe sind aber auch eine Eigenentwicklung (wie z.B. das Automatikgetriebe im Focus eine Gemeinschaftsentwicklung von GM und Ford ist oder Mercedes ihre Automatikgetriebe selber entwickelt und fertigt). Bei mir liegt die Statistik ĂŒbrigens aktuell exakt bei 60 % zu 40 % bei der Verteilung der gefahrenen Automatik-/Handschaltfahrzeuge. Die Automatik liegt schon seit einigen Jahren mit Abstand vorn, man kriegt ja auch fast nichts Anderes mehr.

    Bei einem Elektrofahrzeug wird das Getriebe praktisch zur Nebensache: Da gibt es praktisch nur den einen Gang vorwĂ€rts, selten mal einen zweiten. Einen guten Umschaltvorgang von D auf R und zurĂŒck sollte aber auch das können (das konnte z.B. der 7-Gang-Wandler im Focus eben leider nicht - da war Geduld gefragt). Und wenn es so ist, dann ist es eben so. BEV sind durchaus eine Alternative und ich hoffe, dass diese Fahrzeuge noch einen deutlichen Sprung nach vorn machen. Emotional holen mich momentan allerdings nur knatternde Verbrenner ab, mit ganz wenigen Ausnahmen. Das Fahren mit einem BEV ist völlig anders, aber deshalb nicht schlecht. NĂŒchtern betrachtet sogar eben ein guter Schritt (~viermal höherer Wirkungsgrad), den man besser jetzt als erst in 50 Jahren umsetzt, wenn die Technik noch etwas weiter ist. Die aktuellen E-Autos am Markt und im Straßenverkehr sind da schon gute Wegbereiter fĂŒr die weitere Entwicklung.

  • 3-Gang Automatik und 4-Gang-Schaltgetriebe bin ich einst im AUDI 80 Typ 81 gefahren.


    E-Autos besitzen schlichtweg kein Getriebe. Das Hauptproblem des E-Autos ist fĂŒr mich die fehlende Lademöglichkeit daheim. Meine Karte steht in einer Tiefgarage mit ca. 80 StellplĂ€tzen. Das Haus ist Baujahr 1968. Die Hauselektrik wĂ€re damit ĂŒberfordert. Den "Sound" benötige ich im ĂŒbrigen fĂŒr "Emotionen" ĂŒberhaupt nicht. Mir geht es eher um Quer- und LĂ€ngsdynamik. Und die Standfestigkeit von E-Autos ist diesbezĂŒglich ja auch (noch) ein dunkles Kapitel. Von Folgekosten wie platter Akku mal ganz zu schweigen.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Walter liebt ĂŒbrigens auch Schaltgetriebe 😉:


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    formerly known as Fastisfast2fast

  • Vom Walter können wir uns alle eine gehörige Scheibe abschneiden. Der Skifahrer kann es einfach...

    Und Walter hasst Elektroautos auch wie die Pest. Diese haben aber eben trotzdem ein Getriebe. Und wenn es eben nur ein 1-Gang-Getriebe ist.

    Ich könnte auch nicht zuhause laden, weshalb das E-Auto fĂŒr mich kein Thema ist. Mein Vater könnte zuhause laden, aber das perfekte E-Auto zum SchnĂ€ppchenpreis hat er auch noch nicht gefunden. Den Wankel-Range-Extender findet er aber interessant - leider halt in der falschen Karosserie verbaut...

  • Vom Walter können wir uns alle eine gehörige Scheibe abschneiden. Der Skifahrer kann es einfach...

    Und Walter hasst Elektroautos auch wie die Pest.

    jeder halbwegs Gescheite wird das hassen... jetzt fallen die Subventionen weg und das ganze implodiert... kann mich noch an den Quatschphysiker erinnern, der fĂŒr 2030 100% Elektrozulassung voraus-schwadronierte


    in der AMS wird ein neues Muscle-Car gekĂŒrt: aus Garching mit Handschaltung und 480PS. Dicker Auspuff mit vier echten Endrohren. Das BMW M4 Coupe... 1,7 Tonnen... zu schwer fĂŒr einen ambitionierten deutschen Hersteller, aber im Vergleich zu den US-Gestalten doch ganz ok

  • in der AMS wird ein neues Muscle-Car gekĂŒrt: aus Garching mit Handschaltung und 480PS. Dicker Auspuff mit vier echten Endrohren. Das BMW M4 Coupe... 1,7 Tonnen... zu schwer fĂŒr einen ambitionierten deutschen Hersteller, aber im Vergleich zu den US-Gestalten doch ganz ok

    Aus den USA gibt es ja mit dem Ford Mustang nur noch ein einziges Muscle-Car (wobei das ja eigentlich ein Pony Car ist... egal, als Dark Horse ist das kein Pony mehr). Der Markt fĂŒr solche Testosteron-Objekte ist da und ich bin froh, dass manche Modelle dafĂŒr noch die Fackel hoch halten. Gut gefĂ€llt mir beispielsweise Hybrid-Pionier (sie waren nicht die Ersten, aber die Ersten mit Markterfolg) Toyota mit ihrer Gazoo Racing-Linie. Da ist ein Modell besser als das andere. Und da kriegt man jedes GR-Modell wie selbstverstĂ€ndlich auch mit Handschaltung, den Yaris sogar ausschließlich (wenn man denn einen bekommt).

    In der Sport Auto 01/2024 (also aktuelle Ausgabe) ist erneut ein Vergleich zwischen Handschalter und Automatik abgedruckt. Diesmal ist der BMW M2 dran. Und da nehmen sich beide wirklich nicht viel: Bei der Rundenzeit absolut identisch, aber der Handschalter fuhr sich ruhiger. Nach dem vorgegebenen Bewertungsschema kĂ€mpfte sich der Handschalter knapp zum Sieg - aber wirklich nur ganz knapp. Die Automatik hat freilich ihre Vorteile, vor allem fĂŒr Viel- und Autobahnfahrer. Die Automatik hat noch zwei SchongĂ€nge zu bieten, beide brauchen fĂŒr 285 km/h nĂ€mlich sechs GĂ€nge.

  • Aus den USA gibt es ja mit dem Ford Mustang nur noch ein einziges Muscle-Car (wobei das ja eigentlich ein Pony Car ist... egal, als Dark Horse ist das kein Pony mehr). Der Markt fĂŒr solche Testosteron-Objekte ist da und ich bin froh, dass manche Modelle dafĂŒr noch die Fackel hoch halten. Gut gefĂ€llt mir beispielsweise Hybrid-Pionier (sie waren nicht die Ersten, aber die Ersten mit Markterfolg) Toyota mit ihrer Gazoo Racing-Linie. Da ist ein Modell besser als das andere. Und da kriegt man jedes GR-Modell wie selbstverstĂ€ndlich auch mit Handschaltung, den Yaris sogar ausschließlich (wenn man denn einen bekommt).

    In der Sport Auto 01/2024 (also aktuelle Ausgabe) ist erneut ein Vergleich zwischen Handschalter und Automatik abgedruckt. Diesmal ist der BMW M2 dran. Und da nehmen sich beide wirklich nicht viel: Bei der Rundenzeit absolut identisch, aber der Handschalter fuhr sich ruhiger. Nach dem vorgegebenen Bewertungsschema kĂ€mpfte sich der Handschalter knapp zum Sieg - aber wirklich nur ganz knapp. Die Automatik hat freilich ihre Vorteile, vor allem fĂŒr Viel- und Autobahnfahrer. Die Automatik hat noch zwei SchongĂ€nge zu bieten, beide brauchen fĂŒr 285 km/h nĂ€mlich sechs GĂ€nge.

    alleine der direkte Kraftschluss der Kupplung im Gegensatz zum schleifenden Wandler, ist immer den Handschalter wert ;)

  • alleine der direkte Kraftschluss der Kupplung im Gegensatz zum schleifenden Wandler, ist immer den Handschalter wert ;)

    Uns holt man eben damit ab. Mittendrin statt nur dabei! Und wie das eben auch immer so ist mit dem GefĂŒhl und den Zahlen. Wenn man am Steuer sitzt, ist das Erlebnis schon der grĂ¶ĂŸte Preis. Und wenn es dann eben bis 200 km/h eine Sekunde lĂ€nger dauert (wie beim M2 manuell vs. Automatik).

    Allein aber noch die Auswahl zu haben, ist schon toll. Leider ist die Automatik schon so gut geworden, dass selbst Enthusiasten damit kaum noch Probleme haben. Beim 911 (992) hĂ€tte ich meine Entscheidungsprobleme, das 8-Gang-PDK kann praktisch alles. Nicht jede Automatik ist allerdings so ĂŒberzeugend. Es ist StĂ€rke und SchwĂ€che zugleich, dass beim Handschalter der Fahrer alles selbst in der Hand hat. Mit ihm steht und fĂ€llt die Performance. Mit Automatik fehlt ein wenig die Herausforderung und doch macht sie manchmal Dinge, die man so nicht wollte.