Betriebsübergabe an die Kinder - Ja oder Nein?

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  • Solange man Arbeit hat, merkt man das gar nicht so, aber ich frage mich immer, was diese Leute dann machen, wenn's in die Rente geht.

    Die hocken dann den ganzen Tag im BMW-Treff rum :duw:

    Aber ernsthaft: Ja, das ist ein Problem. Sicher geht man den Tag anders an. Kein Wecker mehr, der jeden Tag klingelt. Ausgiebig den Kaffee geniessen ohne hektisch auf die Uhr zu schauen. Für Hausarbeit und Gartenarbeit kann man sich mehr Zeit lassen und muss das nicht straff durchorganisieren. Wenn man Freunde hat, welche auch Tagesfreizeit durch Rente o.ä. haben macht es vieles leichter. Gemeinsam unternimmt man eher etwas. Jeden Tag ins Cafe sitzen ist auch keine Lösung, genausowenig wie der Fernseher.

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Die sitzen bei mir im Wartezimmer.

    oder hier:

    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Solange man Arbeit hat, merkt man das gar nicht so, aber ich frage mich immer, was diese Leute dann machen, wenn's in die Rente geht.

    Die"vernünftigen" machen sich da vor dem Ruhestand Gedanken drum und ich kenne einigem die dann auch mit neuen Hobbys angefangen haben.

    Aber ernsthaft: Ja, das ist ein Problem. Sicher geht man den Tag anders an. Kein Wecker mehr, der jeden Tag klingelt. Ausgiebig den Kaffee geniessen ohne hektisch auf die Uhr zu schauen.

    Mein Vater steht jetzt im Ruhestand spätestens um 5:00 auf, manchmal bekomme ich auch schon vorher eine Nachricht und liest dann erst einmal ausgiebig die Zeitung. Der hat extra den Zeitungsboten "bestochen" damit er die Zeitung spätestens um 5:00 in Briefkasten hat. Viele andere liest er auch Online, aber die Lokalzeitung muss in Papier sein... Bei der Vorstellung, dass das der entspannte Ruhestand sein soll bekomme ich irgendwie Angst, zu solchen Zeiten stehe ich maximal auf, wenn ich auf den Ansitz will ;)

    Allerdings sagt er auch ganz klar, das vieles im Alter einfach länger dauert. Nicht nur körperliche Sachen, Dinge die er früher in 15s entscheiden hätte würde ihn heute auch schon mal ein paar Minuten beschäftigen.


    Für Hausarbeit und Gartenarbeit kann man sich mehr Zeit lassen und muss das nicht straff durchorganisieren.

    Auch da, frag mal meinen Vater, dessen Terminkalender ist voller als meiner ;)

  • Bei dem frühen Aufstehen kommt es aber auch auf den Typ Mensch an, die einen sind morgens um 4 schon fit und gehen dafür dann aber um 20 oder 21 Uhr ins Bett und die anderen stehen erst um 7 oder 8 auf und bleiben dann aber bis Mitternacht oder noch etwas später auf und sind eher die Nachtmenschen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Bei dem frühen Aufstehen kommt es aber auch auf den Typ Mensch an, die einen sind morgens um 4 schon fit und gehen dafür dann aber um 20 oder 21 Uhr ins Bett und die anderen stehen erst um 7 oder 8 auf und bleiben dann aber bis Mitternacht oder noch etwas später auf und sind eher die Nachtmenschen.

    Ich bin da immer schon der Nachtmensch gewesen. Ich kann mich gut abends um 22:00 noch mal an den Schreibtisch setzen und dann richtig produktiv arbeiten, wenn ich nicht aufpasse auch bis 4:00 Uhr morgens.

    Und im Alter braucht man ja auch eher weniger Schlaf, wobei ich darauf noch warte ;) , dauerhaft weniger als 7h und ich bin nicht wirklich fit…

  • "Die Firma ist mein Leben, und ich will optimale Voraussetzungen schaffen, dass sie nach mir lange Bestand hat", sagte er einst. Seine Söhne stiegen nicht ins Geschäft ein. Er habe Angst, "dass Unruhe aufkommt, wenn die Kinder das Sagen haben. Erst recht, wenn's zwei Charaktere sind: Die streiten sich, haben unterschiedliche Auffassungen. Das Risiko gehe ich nicht ein."

    Mit 82 aus der Firma rausgetragen... Wer wollte da noch als "Kind" eine Firma übernehmen? Da hast ja selber schon Enkel wenn der Vater 82 ist... :rolleyes:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Interessanter Artikel im Anfang, nach dem Teaser kommt die Paywall....

    Aus deinem kurzen Stück meine ich vor allem Enttäuschung über die Kinder rauslesen zu können.

    Muß hart sein das über den eigenen Nachwuchs sagen zu müssen, aber kommt immer wieder vor. Ein Kollege von mir: EIn Kind mit Behinderung, eines mit Drogenproblemen. Da war auch nichts mit Praxisübernahme...... :sz:

    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ein Kollege von mir: EIn Kind mit Behinderung, eines mit Drogenproblemen. Da war auch nichts mit Praxisübernahme...... :sz:

    Ach, sie können doch noch immer in die Politik gehen... :sz:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Uh... war vorhin noch ohne PW. Sorry.

    Dass die nicht geeignet waren lese ich nicht raus. Eher dass der Patriarch Angst hatte, die werden sich nicht einig. Und dann noch bis zum Ende im Büro gehockt ist, weil kann ja keiner recht machen. Mit 82 und 1,3 Milliarden auf der Seite hätte ich glaub besseres zu tun. :rolleyes: Und jetzt? Da weiß man nicht ob zwei vielleicht (!) streitende Söhne nicht sinnvoller gewesen wären...

    Am 3. Juni 2015 starb der Playmobil-Unternehmensinhaber Horst Brandstätter. Er hinterließ seine beiden Kinder Klaus und Conny sowie vier Enkel. Er wurde zweimal geschieden. Nach seinem Tod ging das Unternehmen in eine Doppelstiftung über: eine gemeinnützige Stiftung und eine Unternehmensstiftung, in der die wichtigsten Mitarbeiter vertreten sind. An der offiziellen Geschäftspolitik der Firma änderte sich kaum etwas, doch intern entstand ein Führungsproblem; Insider berichteten in der Süddeutschen Zeitung von einem Machtvakuum: „Keiner der drei neuen Vorstände darf allein entscheiden, man belauere sich.“

    Im März 2016 wurde erklärt und danach bestätigt, dass Judith Weingart, eine der Vorsitzenden, die Firma wegen Problemen mit ihren Vorsitzpartnern verlassen habe. Im November 2016 erklärte das Unternehmen, dass mit Steffen Höpfner ein bisheriges Mitglied des Stiftungsrates den Vorsitz des Vorstands übernehmen soll und sowohl die Unternehmensgruppe als auch die Stiftung führen werde. Die faktische Entscheidungsgewalt liegt laut Recherchen des Manager Magazins allerdings bei Marianne Albert. Die langjährige Chefsekretärin steht nicht nur der gemeinnützigen Stiftung vor, sondern leitet auch den Beirat. Und dieser „kann den Vorstand nicht nur abberufen, sondern auch Entscheidungen jederzeit an seine Zustimmung binden, wovon Albert regen Gebrauch macht. (…) Nun zweifelt kaum noch jemand daran, wer die Herrin im Haus ist.“

    Anfang Oktober 2023 gab die Horst Brandstätter Group bekannt, aufgrund von Umsatz- und Gewinneinbußen insgesamt rund 700 Stellen zu streichen, davon etwa 370 in Deutschland. Dies entspreche einem Anteil von 17 Prozent der Gesamtbelegschaft und von 16 Prozent in Deutschland. Tage zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Gruppe den nicht mehr als Kernkompetenz erachteten Formenbau auslagert und 74 Stellen streicht.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Du kennst den Garten meiner Eltern nicht! :rauchen:

    So doof bin ich dann auch nicht und ich weiß durchaus, dass es Personen gibt, die wirklich tolle und arbeitsintensive Gärten haben. ;)

    Die antworten idR aber nicht Kleinlaut mit Naja, ich hab ja nen Garten, sondern die erzählen gleich mit voller Begeisterung was sie so alles tolles im Garten haben und was noch geplant ist und kommen meist aus dem Schwärmen nicht mehr raus.

  • Mit 82 aus der Firma rausgetragen... Wer wollte da noch als "Kind" eine Firma übernehmen? Da hast ja selber schon Enkel wenn der Vater 82 ist... :rolleyes:

    Über Playmobil war letztens ein Artikel in der FAZ in dem auch beschrieben wurde, wie sie, auch im Vergleich zu Lego, den Anschluss verloren haben. Eigentlich ein schönes Beispiel dafür, dass man das Unternehmen nicht bis zum Sarg führen sollte.

  • Wie viel Wahrheit da dran war kann ich nicht sagen, geglaubt habe ich das aber schon.

    Da bin ich auch gespannt. Ich teile viele seiner Ansichten, bei manchen :kpatsch: ich zwar auch, aber im Großen und Ganzen eine coole Socke.

    Jou man....

    :respekt:

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Eher dass der Patriarch Angst hatte, die werden sich nicht einig. Und dann noch bis zum Ende im Büro gehockt ist, weil kann ja keiner recht machen.

    Dabei hätte es genau das gebraucht. Zwei Vorstände die streiten und reiben um gute Lösungen. Als Aufsichtsrat hätte er immer die Kontrolle behalten ohne operativ drin sein zu müssen...

    Der Grupp ist inzwischen nur noch ein Schwätzer. Auch in dem Interview mit Gysi kam ja viel Unsinn rum.

    Er benutzt keinen Computer....wahrscheinlich weil ihm halt die Sekretärin die ganzen Powerpoints und Emails ausdruckt. Wie er selbst sagt ist er aber sehr sparsam und benutzt dann auch die Rückseite... :kpatsch:

    Der Grupp hat früher sehr viel richtig gemacht. Er hat schnell den Markt und die Zukunft erkannt, sowie mit dem Direktvertrieb die einzige lukrative Methode für Klamotten aus Deutschland gefunden. Er wird immer als Musterbeispiel des Industriellen angesehen, aber eigentlich war er eher sau gut im Vertrieb. Nur da kommt die Marge her mit der er die Firma über Wasser hält.

    605 Nanometer. Nothing else.

  • Der Grupp ist inzwischen nur noch ein Schwätzer. Auch in dem Interview mit Gysi kam ja viel Unsinn rum.

    Er benutzt keinen Computer....wahrscheinlich weil ihm halt die Sekretärin die ganzen Powerpoints und Emails ausdruckt. Wie er selbst sagt ist er aber sehr sparsam und benutzt dann auch die Rückseite... :kpatsch:

    Sehe ich ähnlich.

    Früher bewundert, heute ist er nur noch ein Fundamentalist. Dafür hat er noch den Helilandeplatz gleich neben an.

    Lieber V8, wie 800V

  • Der Grupp ist inzwischen nur noch ein Schwätzer.

    Vollhonk trifft's wohl besser - der wäre im 19. Jahrhundert gut aufgehoben! Alle sind ihm auf Gedeih und Verderben ausgeliefert und wer nicht macht, was der Herr Fabriksbesitzer meint, der fliegt halt - egal was er vorher gemacht hat.

    Recht und Gesetz interessieren ihn auch nur dann bzw. sind nur dann ok, wenn sie sich mit den Ideen des Patriarchen decken - wenn nicht, dann wird er auch gerne persönlich... :kpatsch:

    Zitat

    Grupp sei einverstanden gewesen. „Ich habe mir gedacht: Dann ist das Problem gelöst. Seine Freundin ist auch davon gelaufen, weil er vielleicht ein paar Drogen zu viel genommen hat.“

    ...

    „Jetzt müssen Sie sich vorstellen: Ein Mann – ein Versager – kriegt von unserem angeblichen Rechtsstaat Gehälter und ist krankgemeldet“, schimpft Grupp. Deshalb habe er dem Anwalt kräftig den Kopf gewaschen: „Ich habe gesagt: Ich glaube, Ihnen geht‘s nicht gut! Der muss malochen!“. Für den Chef von Trigema sei klar gewesen: „Der muss jeden Tag Spießruten durchs Büro laufen. Wenn Sie sagen, ich kann den frühestens auf April kündigen, gibt es da keine andere Option.“

    "

    (Damit will ich nicht sagen, dass das Arbeitsrecht teilweise Auswüchse bereithält, aber auch der Herr Graf Koks äääh Fabriksbesitzer Grupp steht nicht über dem Gesetz!)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • q.e.d. Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Über Playmobil war letztens ein Artikel in der FAZ in dem auch beschrieben wurde, wie sie, auch im Vergleich zu Lego, den Anschluss verloren haben. Eigentlich ein schönes Beispiel dafür, dass man das Unternehmen nicht bis zum Sarg führen sollte.

    Nicht ganz unwahrscheinlich eine Folge daraus:

    Playmobil setzt nicht mehr auf „Made in Germany“ und baut Stellen in Franken ab
    Der Spielzeughersteller aus Zirndorf zieht die Notbremse und schließt sein Traditionswerk in Dietenhofen. Wie ernst steht es um die Marke wirklich?
    www.augsburger-allgemeine.de
    Zitat

    Die Krise des Spielzeugherstellers hat aber längst nicht nur der Kostendruck ausgelöst. Jahrzehntelang galt bei Playmobil die Devise des 2015 verstorbenen Firmengründers, aktuellen Trends nicht hinterherzulaufen. Doch dabei hat man grundsätzliche Verschiebungen im Markt verschlafen. Anders als der Rivale Lego etwa ist Playmobil erst sehr spät in das boomende Geschäft mit Lizenzen berühmter Filme oder Computerspiele eingestiegen.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf: