Trotzdem nötigt es mir Respekt ab, sein Leben für ANDERE aufs Spiel zu setzen.
Ein Psychologe würde das als hohe Risikobereitschaft negativ beurteilen.
Trotzdem nötigt es mir Respekt ab, sein Leben für ANDERE aufs Spiel zu setzen.
Ein Psychologe würde das als hohe Risikobereitschaft negativ beurteilen.
Wenn alle nur nach eigenem Risiko abwägen würden, dann könnte man das Wort "Zivilcourage" komplett aus dem Sprachgebrauch entfernen.
Bergretter etc. würde es dann auch nicht mehr geben...
Wenn alle nur nach eigenem Risiko abwägen würden, dann könnte man das Wort "Zivilcourage" komplett aus dem Sprachgebrauch entfernen.
Bergretter etc. würde es dann auch nicht mehr geben...
Als Bergretter hat man aber eine gute Ausbildung, gutes Material und eine hohe Chance die Rettung zu überleben.
Sich chancenlos gegen ein Dutzend Jugendliche zu stellen ist schon sehr nah am absichtlichen Suizid.
Sich chancenlos gegen ein Dutzend Jugendliche zu stellen ist schon sehr nah am absichtlichen Suizid.
Aber tatenlos zuschauen oder wegschauen wäre besser?
Aber tatenlos zuschauen oder wegschauen wäre besser?
Nein. Andere Leute ansprechen, sofern möglich, ist die Lösung. Zum mitmachen auffordern, zum Notruf auffordern. Alleine gegen zwölf ist ziemlich dumm.
Aber tatenlos zuschauen oder wegschauen wäre besser?
Es gibt da so eine Organisation die für sowas zuständig ist.
Na wie nennt sich die noch mal ? Mir fällt es nicht ein...
Ach ja: Polizei.
Die haben die Ausbildung, Waffen und was am wichtigsten ist: das Gewaltmonopol, was man als Privater nicht hat.
Und der Clou: die haben sogar eine eigene Notrufnummer: 110.
Müssen die Opfer halt solange überleben, bis die Staatsmacht eintrifft.
Aufgrund von immer weniger Polizeirevieren kann das schon mal dauern. Bis dahin einfach auf "einer Armlänge Abstand" bestehen... ![]()
Müssen die Opfer halt solange überleben, bis die Staatsmacht eintrifft.
Aufgrund von immer weniger Polizeirevieren kann das schon mal dauern. Bis dahin einfach auf "einer Armlänge Abstand" bestehen...
Oberstes Prinzip von professionellen Rettern ist, sich nicht selber in Gefahr zu bringen, bzw. diese so gering als möglich zu halten. Sollte ich als nichtprofessioneller das anders machen?
Naja, aber tatenlos zusehen und warten bis die Polizei kommt ist in der Situation auch schwierig.
Polizeinotruf ist klar, aber danach vor allem laut sein, andere aufforden zu helfen und dabei einzelne gezielt ansprechen ist sicherlich klüger als alleine etwas zu unternehmen, während wahrscheinlich ein paar Vollidio.... noch mit dem Handy filmen.
Naja, aber tatenlos zusehen und warten bis die Polizei kommt ist in der Situation auch schwierig.
Polizeinotruf ist klar, aber danach vor allem laut sein, andere aufforden zu helfen und dabei einzelne gezielt ansprechen ist sicherlich klüger als alleine etwas zu unternehmen
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Nein. Andere Leute ansprechen, sofern möglich, ist die Lösung. Zum mitmachen auffordern, zum Notruf auffordern. Alleine gegen zwölf ist ziemlich dumm.
Nein. Andere Leute ansprechen, sofern möglich, ist die Lösung.
Ich hatte so einen Fall mal am Kölner Neumarkt, da ist ja nun nicht wirklich wenig los. Eine junge Frau wurde von einem angetrunkenen belästigt und angegrapscht. Ich habe den Typ dann festgehalten, bis deren S-Bahn kam und sie einsteigen konnte, da standen nicht wenige herum und da ich den Ratschlag "ansprechen" auch kannte habe ich das getan. Nicht einer hat mich unterstützt.
Was das eine schlaue Aktion, vermutlich nicht, wenn der andere gewaltbereiter gewesen wäre hätte es übel ausgehen können. Aber mit Mitte 20, knapp 1,90 und damals gut im Training traut man sich das halt zu. Und, wichtiger, ich kann weiter in den Spiegel schauen.
Die haben die Ausbildung, Waffen und was am wichtigsten ist: das Gewaltmonopol, was man als Privater nicht hat.
§32 StGB
Ach ja: Polizei.
Von einigen Jahren habe ich hier bei uns nachts mitbekommen, wie eine größere Gruppe Jugendlicher andere bedrängt hat, zum Glück nur verbal. Hab die Polizei gerufen und die Auskunft bekommen "wissen wir, die haben selbst schon angerufen, Streifenwagen ist unterwegs". Bin dann in der nähe geblieben bis der Streifenwagen kam, waren um die 20 min.
Bin dann in der nähe geblieben bis der Streifenwagen kam, waren um die 20 min.
Denen ist es bei bestimmten Tätergruppen evtl. auch lieber, dass die Hälfte davon schon unfähig auf dem Boden liegt.
Wenn du beim Anruf sagst, dass du Schüsse gehört hast, gehts vielleicht schneller, und das SEK kommt gleich mit ![]()
Ein Mann ruft völlig aufgelöst bei der Polizei an: „Schnell, kommen Sie! Zwei Einbrecher sind gerade in mein Haus eingestiegen!“
Die Polizei antwortet: „Es tut uns leid, aber wir haben gerade keine Streifenwagen verfügbar. Wir schicken jemanden, sobald einer frei ist.“
Der Mann legt auf. Zwei Minuten später ruft er wieder an: „Ist okay, Sie müssen nicht mehr kommen. Ich habe beide Einbrecher erschossen.“
Fünf Minuten später rasen drei Streifenwagen, ein Hubschrauber und ein Sondereinsatzkommando mit Blaulicht vor das Haus. Die Beamten überwältigen die Einbrecher und nehmen sie fest.
Ein Polizist sagt kopfschüttelnd zu dem Mann: „Ich dachte, Sie hätten gesagt, Sie hätten die Einbrecher erschossen?“
Der Mann antwortet: „Und ich dachte, Sie hätten gesagt, es wäre kein Wagen verfügbar!“
Wenn du beim Anruf sagst, dass du Schüsse gehört hast, gehts vielleicht schneller, und das SEK kommt gleich mit
Oder ersatzweise: "Da will jemand betrunken fahren"![]()
Ich habe es ja vor ein paar Jahren hier selbst erlebt, da haben zwei Personen auf meinem Flachdach gehockt und mit Feuer gespielt, sie konnten auf das Dach gelangen weil das dahinter liegende Grundstück nach dem Abriss des Hauses eine Baustelle war.
Mein Nachbar hatte mich damals angerufen und mir das von den Personen gesagt, er hatte das von seinem Fenster aus gesehen.
Wollte ja erst selbst hingehen, aber meine Frau sagte ich soll die Polizei rufen bevor ich mich in Gefahr bringe.
Habe dann bestimmt eine halbe Stunde gewartet bis die Polizei kam, ich sollte ihnen dann zeigen wo sich die Personen befinden.
Bin dann mit den beiden Polizisten (Mann und Frau) dorthin gelaufen, wir wollten von hinten ans Gebäude gehen damit sie nicht abhauen können. Ich bin vorneweg, die Polizei im gemächlichen Gang hinterher ![]()
An der Baustelle angekommen sind sie alleine weiter gegangen, ich musste draußen bleiben.
Die Polizisten haben dann die beiden Personen angerufen und nach dem Feststellen der Personalien haben sie die Personen, es handelte sich um zwei Jugendliche aus einer Wohngruppe für schwer Erziehbare, aus dem Baugrundstück rausbegleitet.
Bin dann anscheinend ein bisschen laut geworden, jedenfalls haben mich die Polizisten aufgefordert nach Hause zu gehen bevor ich eine Anzeige wegen Androhung körperlicher Gewalt gegen die Jugendlichen bekommen würde.
Tage später hat mich dann noch ein anderer Polizist angerufen und gefragt ob ich noch eine Anzeige machen möchte, er hat aber gleich gesagt dass das nicht viel Sinn machen würde, die beiden Jugendlichen wären bereits polizeibekannt und schon öfters aufgegriffen worden.
Ja so ist das in Good Old Germany 🤮
Ich hatte jetzt in der letzten Zeit zwei Einbruchsversuche an einem Haus.
Im ersten Fall waren es Jugendliche, auf der Überwachungskamera zu identifizieren. Da ich am Ort vernetzt bin wusste ich recht schnell Namen und Adresse, natürlich noch nicht volljährig, aber schon mehrfach auffällig. Ich hätte mir gewünscht, dass die Polizei da zumindest eine Gefährderansprache macht, aber nichts.
Der zweite Fall sah eher nach herumreisender Bande aus, waren nicht im Haus, aber auch auf der Kamera klar zu erkennen. Noch Monaten hat sich die Polizei dann irgendwann mal dafür interessiert, rausgekommen ist bislang nichts.
Bei Verwandten Einbruch im Wohnhaus, alles durcheinander geräumt, großer Sachschaden und noch größerer seelischer Schaden. Nach einigen Tagen kam dann mal die Spurensicherung. Nachdem im haus schon aufgeräumt und geputzt war, was will man auch machen, wenn man irgendwo schlafen will.
Tage später hat mich dann noch ein anderer Polizist angerufen und gefragt ob ich noch eine Anzeige machen möchte, er hat aber gleich gesagt dass das nicht viel Sinn machen würde, die beiden Jugendlichen wären bereits polizeibekannt und schon öfters aufgegriffen worden.
Das ist genau wieder mal das Problem unserer Kuscheljustiz.
Hier, wenn es ausardet. ![]()
ZitatIsmail U. hatte seinen Führerschein erst zwei Monate vor dem tödlichen Crash zurückbekommen. Beide Brüder waren zuvor immer wieder durch massive Verkehrsverstöße aufgefallen – darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht. Ihre Verkehrsakten zählen zusammen 180 Einträge.
warum ist sower nicht schon lange aus dem Verkehr gezogen? Da sollten die Behörden und die Justiz auch als Mittäter sich verantworten. ![]()
§32 StGB
Der Notwehr § bringt dir halt nichts wenn du unbewaffnet einem Dutzend Jugendlicher gegenüberstehst die dich todprügeln oder Messer machen.
Und wäre man als Privatperson bewaffnet, würde das sehr wahrscheinlich in einem Prozess wegen Notwehrüberschreitung enden nachdem man von den Medien ins rechte Selbstjustiz Eck gestellt wurde.
Fazit: Polizei anrufen ist Pflicht um nicht wegen unterlassener Hilfeleistung vor dem Richter stehen zu müssen aber alles andere sollte man unterlassen. Die Welt ist nun mal so wie sie ist.
Naja, aber tatenlos zusehen und warten bis die Polizei kommt ist in der Situation auch schwierig.
Könnte ein Anzeichen für Hyperempathie-Syndrom sein. Ab zum Doc.
Der Notwehr § bringt dir halt nichts wenn du unbewaffnet einem Dutzend Jugendlicher gegenüberstehst die dich todprügeln oder Messer machen.
Das war ein Kommentar zum Gewaltmonopol
Und wäre man als Privatperson bewaffnet, würde das sehr wahrscheinlich in einem Prozess wegen Notwehrüberschreitung enden nachdem man von den Medien ins rechte Selbstjustiz Eck gestellt wurde.
Ich kenne da durchaus andere Fälle. Ansonsten gilt "Better to be judged by twelve than carried by six", auch im Fall der Nothilfe.
Fazit: Polizei anrufen ist Pflicht um nicht wegen unterlassener Hilfeleistung vor dem Richter stehen zu müssen aber alles andere sollte man unterlassen. Die Welt ist nun mal so wie sie ist.
Du tust was Du für notwendig hältst und ich was ich für notwendig halte, zur Hilfe andere und um danach noch in den Spiegel schauen zu können. Davon unbenommen ist, dass ich mir wünsche nicht in solche Situationen zu kommen.
Und die Welt ist vor allem so wie sie ist weil zu viele wegschauen und nichts tun, das geht schon beim Müll auf der Straße los.
Könnte ein Anzeichen für Hyperempathie-Syndrom sein. Ab zum Doc.
Du schreibst hier manchmal ganz schönen Mist!