Streiks in Deutschland und Europa

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
Hier registrieren oder anmelden!
Auch aufgrund massiver Botzugriffe limitieren wir eventuell die Anzahl der eingeblendeten Beiträge für Gäste.
  • Teilzeitkräfte werden üblicherweise auch prozentual berücksichtigt, sprich wer 30 statt 40h in der Woche arbeitet erhält die Erhöhung seiner Tarifgruppe auch nur zu 3/4.

    Exakt so. Wo hier aktuell gestreikt wird, das sind ja alles Entgelttabellen. Sprich z.B. Entgeltgruppe 6 und Stufe 3 = 3000 brutto. Für den werden mindestens 500€ mehr verlangt. Für den EG15/8 mit 6000€ dann alternativ 10% weil mehr wie 500€. Immer auf eine Vollzeitstelle gerechnet. Wenn das am Ende so rauskommt, dann hat der erste also danach 3500€ brutto. Arbeit so jemand Teilzeit 50%, dann hatte er vorher 1500€ brutto und danach eben 1750€ und nicht 2000€.

    a) Deswegen verlangen sie ja 10% damit am Ende 5% rauskommen

    b) Was nutzt Dir Deine "Fachkraft" im Laden wenn sie jeden Morgen übermüdet in die Arbeit kommt, weil sie am Abend noch von 19-23 Uhr putzen war damit am Ende vom Geld nicht so viel Monat übrig ist - sagst Du der sie soll ab 20. halt bis zum Monatsersten fasten oder ihr Handy verkaufen weil sich das niedrigen Angestellte halt nicht leisten können?

    Wie immer halt ein Gefeilsche. Jede Seite will sich am Ende auf die Schulter klopfen gegenüber den eigenen Mitgliedern und als "Sieger" dastehen.

    Über das was die Arbeit anderer Leute wert ist oder angeblich sei hatten wir ja schon oft genug.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • b) ich finde die Gehaltsforderungen im unteren Bereich schon happig - 20 bis 25% hat für mich nichts mehr mit Inflationsausgleich zu tun...

    Letzteres nicht. Aber 10% von 1000€ sind nunmal deutlich weniger als 10% von 2000€. Ich bin gewiss kein Gewerkschafter, aber es wird für jeden alles gleich viel teurer im Schnitt. Also die ketzerische Frage: Warum sollte derjenige, der eh schon viel mehr verdient, die doppelte Erhöung bekommen wie der Geringverdiener, der damit eben seine Mehrkosten nicht ausgleichen kann?

    When nothing goes right, go left :top:

  • Letzteres nicht. Aber 10% von 1000€ sind nunmal deutlich weniger als 10% von 2000€. Ich bin gewiss kein Gewerkschafter, aber es wird für jeden alles gleich viel teurer im Schnitt. Also die ketzerische Frage: Warum sollte derjenige, der eh schon viel mehr verdient, die doppelte Erhöung bekommen wie der Geringverdiener, der damit eben seine Mehrkosten nicht ausgleichen kann?

    Das ist ein großes Dilemma... nicht beim ersten Mal, aber irgendwann musst Du das im Tarifvertrag wieder glatt ziehen damit der Abstand gewahrt bleibt und die Putzfrau nicht irgendwann soviel verdient wie der studierte Informatiker. Bissle überspitzt gesagt. Drum sind die Mindestanhebungen sicher eine gute Sache, muss man aber auch im Auge behalten. Weil irgendwann hat man nen Punkt, da lohnt sich Leistung nicht mehr. Warum sollste auf ne Beförderung AKA Entgeltgruppenanhebung hinschuften wenn Dir für 50€ weniger im Monat die Eier schaukeln kannst?

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • a) na ja, bei der Post sind da schon mehr rausgekommen

    b) ich finde die Gehaltsforderungen im unteren Bereich schon happig - 20 bis 25% hat für mich nichts mehr mit Inflationsausgleich zu tun...

    a) Genau nachlesen - das sind erst mal Zahlungen die für alle gleich sind und die Tariferhöhung kommt erst später und hat ne Laufzeit von 2 Jahren - das muss man runterrechnen.

    War bei der IGM dieses mal ähnlich - da gibts auch 2 Erhöhungen von denen die Erste erst ein halbes Jahr nach Abschluss greift und die Gesamtlaufzeit sind auch 2 Jahre.


    b) auch hier gilt - Du musst 20% als Summe sehen.

    Wenn Du im Monat angenommenerweise 100,- mehr für Lebensmittel und 100,- mehr für Strom/Gas und 50,- mehr für den Sprit ausgeben musst wie vor 2 Jahren dann sind das 250,-

    Wer 3000,- im Monat verdient - und da gibts genug die drunter sind - bekäme bei 10% mehr 300,- von denen netto dann 200,- übrig bleiben, also nicht mal ein Inflationsausgleich sind.


    Es wurde in den letzten X Jahren bei vielen Tariferhöhungen wirklich nur prozentual mit der Gießkanne erhöht, was dazu geführt hat, dass die Schere zwischen niedrigen und hohen Einkommensgruppen immer weiter auseinander geklafft ist eben weil 5% von 2k eben 100,-€ sind während es bei 6k eben 300,-€ sind.


    Man muss das immer relativ sehen und wie Stefan sagt, geht das so auch nicht immer weil Leistung muss sich auch noch lohnen was unsere Regierung mit ihrer Gleichmacherei ja auch noch fördert.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:


    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Weil irgendwann hat man nen Punkt, da lohnt sich Leistung nicht mehr. Warum sollste auf ne Beförderung AKA Entgeltgruppenanhebung hinschuften wenn Dir für 50€ weniger im Monat die Eier schaukeln kannst?


    Ist nach meiner Beobachtung beim TVÖD doch schon heute der Fall. Auf der einen Seite hast Du eine recht starre Bezahlung nach formaler Ausbildung von vor 30 Jahren, wo sich danach einer eingefuchst hat wird oft nicht ausreichend berücksichtigt. Auf der anderen Seite sollst Du Dir dann für ein paar Euro mehr den Stress mit Personalverantwortung und renitenten Mitarbeitern antun. Kenne mehrere Fälle, in denen Mitarbeiter das aus genau diesem Grund abgelehnt haben. Dafür bekommen dann aber unfähige mit Studium und Promotion deutlich zu viel.

  • Aus dem Grund bin ich auch lieber leidender statt leitender Angestellter wobei bei denen das Gehalt teilweise wirklich als Schmerzens- und Krankengeld zu sehen ist.


    Von den paar "verrückten" die so karrieregeil sind, dass sie jahrelang 10h buckeln damit sie später als Bereichsleiter oder Execitive Irgendwas dann 12h schuften dürfen, mal abgesehen.

    Das ist IMHO ein ganz spezieller Menschenschlag, der auch privat oft so knallhart ist, wie im Büro.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:


    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • b) Was nutzt Dir Deine "Fachkraft" im Laden wenn sie jeden Morgen übermüdet in die Arbeit kommt, weil sie am Abend noch von 19-23 Uhr putzen war damit am Ende vom Geld nicht so viel Monat übrig ist - sagst Du der sie soll ab 20. halt bis zum Monatsersten fasten oder ihr Handy verkaufen weil sich das niedrigen Angestellte halt nicht leisten können?

    Bei mir sind die meisten Kräfte ungelernte Personen für einfaches Ware verräumen / einfaches Kassieren. Dafür setzt man keine Fachkräfte ein. Ausgebildete Leute kommen in Verantwortung und die werden auch angelehnt an den Tarif gezahlt - geht gar nicht anders. Das sind Menschen, die auch ihr Berufsleben komplett auf diese Tätigkeit ausrichten. Die "einfacheren" Tätigkeiten wiederum werden in der Regel von Schülern, Studenden, Hausfreuen die eigentlich nicht müssen aber gerne etwas wollen, wahrgenommen - natürlich auch von Hausfrauen die was beisteuern müssen zuhause......


    Das mit dem "glatt ziehen" ist wirklich ein Thema..... die Leute haben irgendwann immer weniger Interesse, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn die Abstände nicht entsprechend groß sind......


    Am Ende muss man aber in Deutschland denke ich auch einfach mal die Einstellung entwickeln, dass nicht mit Krampf jedes Unternehmen, jeder Betrieb am Laufen gehalten werden muss. Wenn sich Rahmenbedingungen ändern und für ein Unternehmen oder auch nur einzelne Betriebe eines Unternehmens nicht mehr passen, dann muss man über eine Liquidation nachdenken ohne sich dabei gleich als Gescheiterter zu fühlen..... so ist der Lauf der Dinge.....



    Von den paar "verrückten" die so karrieregeil sind, dass sie jahrelang 10h buckeln damit sie später als Bereichsleiter oder Execitive Irgendwas dann 12h schuften dürfen, mal abgesehen.

    Das ist IMHO ein ganz spezieller Menschenschlag, der auch privat oft so knallhart ist, wie im Büro.

    12 Stunden hat man mir damals bereits mit 24 Jahren nach dem Trainee Programm abverlangt. Diese Einstellung hat sich im Handel aber etwas gewandelt.

    Viele Grüße
    Oliver

  • 12 Stunden hat man mir damals bereits mit 24 Jahren nach dem Trainee Programm abverlangt.

    Sorry Olli wenn ich das sage - dann war das System schon damals krank - das kann nicht sein.

    Ich hab auch im Leben schon jede Menge Überstunden gemacht - aber die werden im Normalfall minutengenau erfasst und die Firmen bei denen das nicht passiert, bieten entweder ein entsprechendes Gehalt all inkl. oder sie haben irgendwann en Problem weil sich das rumspricht.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:


    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Am Ende muss man aber in Deutschland denke ich auch einfach mal die Einstellung entwickeln, dass nicht mit Krampf jedes Unternehmen, jeder Betrieb am Laufen gehalten werden muss. Wenn sich Rahmenbedingungen ändern und für ein Unternehmen oder auch nur einzelne Betriebe eines Unternehmens nicht mehr passen, dann muss man über eine Liquidation nachdenken ohne sich dabei gleich als Gescheiterter zu fühlen..... so ist der Lauf der Dinge.....


    Es ist ja auch volkswirtschaftlich absolut nicht sinnvoll, das tote Pferd weiter zu reiten, hat man z.B. jahrelang am Steinkohlenbergbau studieren können. Letztlich verhindert das nur, dass die vorhandenen Ressourcen dort eingesetzt werden können, wo sie den meisten nutzen stiften was dann auch für die Angestellten nachteilig ist. Einer der gründe, warum ich die Hilfen zu Corona in einigen Fällen sehr skeptisch gesehen habe, da gab es durchaus Unternehmen für die Corona ein Glücksfall war, da die Aufträge schon vorher deutlich eingebrochen sind.


    12 Stunden hat man mir damals bereits mit 24 Jahren nach dem Trainee Programm abverlangt. Diese Einstellung hat sich im Handel aber etwas gewandelt.


    In dem Alter kann man das ja auch noch. Nachdem ich früher aber selbst oft genug Phasen hatte, in denen ich über 90h/Woche gearbeitet habe, nehme ich heute keinem mehr ab, dass er dauerhaft, als mehr als ein paar Monate am Stück dazu in der Lage ist.

  • Es ist ja auch volkswirtschaftlich absolut nicht sinnvoll, das tote Pferd weiter zu reiten

    Ich kenne durchaus Leute die aus einem toten Pferd noch viel Salami gemacht haben :hehe: Sogar welche, die das vor dem Tod geschafft haben ;)

    nehme ich heute keinem mehr ab, dass er dauerhaft, als mehr als ein paar Monate am Stück dazu in der Lage ist.

    Ich bezweifle sogar, dass das mittelfristig produktiver ist.

    When nothing goes right, go left :top:

  • In dem Alter kann man das ja auch noch. Nachdem ich früher aber selbst oft genug Phasen hatte, in denen ich über 90h/Woche gearbeitet habe, nehme ich heute keinem mehr ab, dass er dauerhaft, als mehr als ein paar Monate am Stück dazu in der Lage ist.

    Ja kann man. Nicht ganz ohne Grund hat aber einer Regelmässigkeit dabei der Gesetzgeber zum Schutz des Arbeitsnehmers einen Riegel vorgeschoben. Als Selbständiger mag man das sicher nicht selten anders sehen, ob man sich auf Dauer damit einen Gefallen tut sei mal dahingestellt. Irgendwann bezahlt man immer die Rechnung.

    Ich bezweifle sogar, dass das mittelfristig produktiver ist.

    Auf Dauer sicher nicht. Keine Firma wird abends im Bett liegen und an Dich denken.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Aber Achtung:


    "Leitende müssen länger und mehr arbeiten

    Für leitende Angestellte im Sinne der Betriebsverfassung (nicht des Kündigungsschutzes) greifen nicht die strengen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes. Sie können daher auch über die Höchstarbeitszeiten hinaus eingesetzt werden. Dies entspricht ohnehin der üblichen betrieblichen Praxis. Arbeitszeiten spielen für diese Personengruppen, auch wegen des höheren Gehalts, grundsätzlich keine Rolle. Daher werden auch Überstunden regelmäßig nicht aufgezeichnet und gesondert vergütet."

  • Aber Achtung:


    "Leitende müssen länger und mehr arbeiten

    Für leitende Angestellte im Sinne der Betriebsverfassung (nicht des Kündigungsschutzes) greifen nicht die strengen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes. Sie können daher auch über die Höchstarbeitszeiten hinaus eingesetzt werden. Dies entspricht ohnehin der üblichen betrieblichen Praxis. Arbeitszeiten spielen für diese Personengruppen, auch wegen des höheren Gehalts, grundsätzlich keine Rolle. Daher werden auch Überstunden regelmäßig nicht aufgezeichnet und gesondert vergütet."

    Der Begrif des "leitenden Angestellten" ist dabei (manchmal leider) recht dehnbar. In jungen Jahren ist einem das auch meistens recht egal, es gibt ja Firmen mit ausgeprägten Überstundenkulturen. Ob das wirklich die Produktivität steigert? :sz:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ich kann mich nicht beschweren. Früher habe ich die älteren Führungskräfte terminlich unterstützt. Jetzt werde ich von jüngeren Führungskräften unterstützt. Und ich unterstütze die dann zu Zeiten, die sie gerne mit der Familie verbringen. Das "geben und Nehmen" klappt bei uns. Ich weiß, eine große Ausnahme. Aber wir leben diese Führungskultur seit unserer Gründung in allen Hirachiestufen und gemeinsam mit allen. :)

  • Ich bezweifle sogar, dass das mittelfristig produktiver ist.

    In jungen Jahren ist einem das auch meistens recht egal, es gibt ja Firmen mit ausgeprägten Überstundenkulturen. Ob das wirklich die Produktivität steigert?


    Das hängt natürlich zunächst mal von der Aufgabe ab, kein Mensch kann 24h am Stück schwere Arbeit leisten, genau so wie kein Mensch 24h am Tag voll konzentriert sein kann, 24h eine Garderobe bewachen traue ich mir aber zu ;) .


    Bei uns gab es immer mal wieder Phasen in Projekten in denen die Zeit, sagen wir mal vorsichtig, etwas knapp wurde. Da habe ich schon sehr produktive Phasen, insbesondere mit einem Kollegen, mit dem ich immer noch befreundet bin, in der SW Entwicklung erlebt. Oft bis weit in die Nacht, wenn wir unsere Ruhe hatten, gerne auch bei einem von uns zu Hause oder im Restaurant. Klar ist aber auch, dass es zwischendurch wenigstens kurze Pausen braucht. Dann geht man mal ein paar Schritte vor die Tür, dreht die Musik bis zum Anschlag oder zockt eine Runde, oft genug kommt mir die zündende Idee auch unter der Dusche. Und da geht es dann ja schon los, ist das Essen mit dem Kollegen Arbeitszeit oder doch eher Freizeit.


    Das ganze kann man nach meiner Erfahrung problemlos eine oder wenige Woche machen, bei mehreren Monaten am Stück wird es irgendwann schwierig. Die längste Phase die ich in dieser Art erlebt habe waren wohl knapp 6 Monate, dann war aber auch ein Urlaub fällig. Das ging so weit, dass ich mit meiner Frau nur noch über Zettel kommuniziert habe, sie lag schon im Bett wenn ich nach Hause kam und war weg, wenn ich aufstand. Klar ist auch, dass man jemanden braucht, der einem den Rücken frei hält und die Arbeiten erledigt, die zu Hause eben so anfallen. Im Zweifel muss die Firma dann halt den Gärtner zum Rasen mähen bezahlen.


    Und kaum zu glauben, mir hat das sogar Spaß gemacht!

  • In den Neunzigern standardmäßig viele Wochenende komplett (Freitags 16:00 Uhr bis Sonntags in den Abend) mit Softwareupdates auf einer IBM AS/400 rumgeschlagen. Hat sich damals finanziell und zusätzlich Ausgleich = Freizeit gelohnt. Und der Karriereleiter hat es keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, hat den Aufstieg wesentlich beschleunigt. Die Ehefrau hat damals mitgezogen und macht es heute noch. Ja, ohne geht es nicht und wäre es nicht gegangen. Und Ja, Spaß hat es gemacht. :) Pizza and Coke....Füße hoch, Nachtradio. Mit der Frau telefoniert. Gab ja noch kein Internet, Handys.....war schön. Muß aber nicht mehr kommen. ;)

  • Ich hab auch im Leben schon jede Menge Überstunden gemacht - aber die werden im Normalfall minutengenau erfasst und die Firmen bei denen das nicht passiert, bieten entweder ein entsprechendes Gehalt all inkl. oder sie haben irgendwann en Problem weil sich das rumspricht.

    Ich glaube, Du hast schon etwas zu lange in einem gewerkschaftlich organisierten Großbetrieb gearbeitet - ausserhalb dieses Umfeldes ist sowas zwar nicht unbedingt automatisch so, aber die Möglichkeit besteht und passieren tut das auch nicht soo selten! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Ja, das kenne ich aus dem Krankenhaus:

    Pünktlich weg: Der hängt sich aber auch nicht wirklich rein....

    Jeden Tag 1-2 Überstunden: Ja, wer so lahm ist braucht halt länger....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Jeden Tag 1-2 Überstunden: Ja, wer so lahm ist braucht halt länger....


    Munter bleiben: Jan Henning

    Sehe ich auch so. Wieso soll ich 9-10 Stunden in der Firma verbringen wenn ich meine Arbeit auch in 7 oder 8 Stunden abschliessen kann. ^^

    "Und stehst du nackt im Odenwald, dann werden dir die Hoden kalt"
    Unbekannter Philosoph

  • Mit einem Generalstreik im Verkehrwerden die Gewerkschaften Verdi und EVG am Montag, 27.03.2023 das Land größtenteils lahmlegen. Bestreikt werden unter anderem: Flughäfen, die Bahn,öffentlicher Nahverkehr und die Autobahngesellschaft.


    Super-Streik am 27.03.: Generalstreik Bahn, Bus, Flughäfen und Autobahn droht
    Busse, Züge und Flugzeuge stehen am Montag, 27.03., in weiten Teilen Deutschlands still. Verdi und EVG haben einen Warnstreik angekündigt. Auch im Raum Ulm…
    www.swp.de

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.