Ja, genau das habe ich in letzter Zeit auch öfter gehört.
Bei den aktuellen Umständen kann man halt ohne Aufstände bereinigen. Da wird sicherlich was dran sein.
Meine Beispiele oben waren allerdings anderer Natur.
Ja, genau das habe ich in letzter Zeit auch öfter gehört.
Bei den aktuellen Umständen kann man halt ohne Aufstände bereinigen. Da wird sicherlich was dran sein.
Meine Beispiele oben waren allerdings anderer Natur.
Das wird immer gesagt, dass man in solchen Zeiten eine Art Flurbereinigung durchführen kann, geräuschlos.
Wenn ich aber höre, welch irre hohen Abfindungen in größeren Unternehmen bezahlt werden (ich kenne Jemanden, der hätte eh nur noch 18 Minute bis zur Rente arbeiten müssen), dann fragt man sich schon, wie sich das für die Firmen rentiert.
der hätte eh nur noch 18 Minute bis zur Rente arbeiten müssen), dann fragt man sich schon, wie sich das für die Firmen rentiert.
Bei etwas mehr als einer Viertelstunde stellt sich diese Frage tatsächlich! ![]()
Okay, das war ein lustiger Vertipper und eine Steilvorlage ![]()
18 Monate wären es gewesen
Großkonzern sind so. Als ich vor gut 4 Jahren die Stelle gewechselt habe, gab es zufälligerweise zu dieser Zeit ein extrem großzügiges Abfindungsprogramm. Habe ich natürlich gerne mitgenommen.
Ein halbes Jahr später sehe ich Angebote eines Headhunters, die genau auf meine Qualifikation und auf meine alte Stelle passen. Die Nachfrage bei einem Ex-Kollegen ergibt, dass man viel Geld bei Headhuntern ausgibt, um jemanden für diese Stelle zu finden. ![]()
Das sind zwei Geldtöpfe, die nichts miteinander zu tun haben, daher funktioniert sowas in Großkonzernen, während sie dich beim Mittelstand oder kleiner fragen, ob Du Lack gesoffen hast, wenn Du so eine Idee vorstellst.
Wobei ich es so kenne, dass eine Abfindung nach Jahren der Firmenzugehörigkeit geht und daher auch z.B. für jemand mit 35-40 interessant ist, der vielleicht eh gerne mal was anderes machen möchte, aber dazu einfach nen Anreiz braucht.
Ausserdem kenne ich es so, dass ab 60 pro Altersjahr die Abfindung etwas abgeschmolzen wird u d bei uns war es bisher immer so, dass so mancher der mit ca. 60 sich für die Abfindung gemeldet hat, je nach Betriebszugehörigkeit (wir haben auch Leute die bei uns gelernt haben) auch mal nicht gehen durfte, weil klar war, dass der eh bald in Altersteilzeit geht und/oder die Abfindung bald höher gewesen wäre, wie das restliche Gehalt. Mit 60 und dabei 45 Jahren Betriebszugehörigkeit kann man sichs ja ausrechnen.
Während Corona gab’s bei uns eine Abfindung von einem Monatsgehalt je Jahr Betriebszugehörigkeit.
Sollte mir dieses Angebot jetzt gemacht werden, würd ich es annehmen.
Würde reichen als Überbrückung bis zur Rente, ohne auf irgendwelche Rücklagen zugreifen zu müssen.
Nach aktuell 35 Jahren im Betrieb hätte ich keinen Bock mehr, woanders der Neue zu sein.
Wenn, dann ist der nächste Job Privatier.
Wäre bei mir wohl auch so.
Ich werd nächstes Jahr 62 und hab dann mit Anrechnung BW 38 Jahre. Dann käme nach der Abwicklung die Abfindung 2027. Arbeitslos melden würde ich mich dann für 2028 und 29 und da werd ich eh schon 65.
Wann ich dann offiziell in Rente gehe müsste man dann ausrechnen.
Bei uns war das Abfindungsprogramm noch deutlich über 1 Monatsgehalt pro Jahr und ich war 18 Jahre dort. Mit 55 nochmal was Neues anzufangen war die absolut richtige Entscheidung, habe das bisher keinen Tag bereut.
Mit 55 nochmal was Neues anzufangen war die absolut richtige Entscheidung, habe das bisher keinen Tag bereut.
Das ist stark! Ich kann mir schon mit 45 nicht vorstellen, wie ich nochmal anderweitig Fuß fassen könnte.........
Ich könnte mir nicht vorstellen, ab jetzt nichts mehr zu tun…
Was ich mir aber gut vorstellen könnte:
Nur noch aus Spaß zu arbeiten und nicht, weil noch Kohle kommen muss…
Das wäre auch irgendwie meine Idealvorstellung - wie nightflight
Personalmangel allerorts, wo man hinhört wird einem das gleiche erzählt, ob Elektriker, Gas-Wasser-Sanitär, Dachdecker….
Mit dem Studium irgendeiner Pseudowissenschaft ist eben schlecht Kabel ziehen oder Rohre verlegen ![]()
Geklaut von einer Witze Seite, aber wahrer Kern:
In einigen Jahren sitzen überall in Deutschland studierte Menschen herum, die 3 Monate auf einen 70jährigen Handwerker warten.
Leider mittlerweile die Realität ![]()
Ich warte seit ungefähr drei Jahren auf den Elektriker der hier bei mir noch zwei, drei kleine Sachen erledigen soll 😖
Geklaut von einer Witze Seite, aber wahrer Kern:
In einigen Jahren sitzen überall in Deutschland studierte Menschen herum, die 3 Monate auf einen 70jährigen Handwerker warten.
Leider wahr.
Da war ich schon immer etwas Stolz, dass ich beide Welten verbinde. Aber interessiert hat es kaum einen bei irgendwelchen Bewerbungsgesprächen.
Trotz Studium repariere ich so ziemlich alles an Autos und mittlerweile auch rund ums Haus inkl. Gebäudetechnik. Und da bin ich froh drum nach meinen Erfahrungen mit Handwerkern.
Ich könnte mir nicht vorstellen, ab jetzt nichts mehr zu tun…
Was ich mir aber gut vorstellen könnte:
Nur noch aus Spaß zu arbeiten und nicht, weil noch Kohle kommen muss…
That's it.
Das "Müssen" muß weg und eine zeitliche Flexibilität gegeben sein, damit man das Leben mehr genießen kann. Dann noch entsprechend reduziert und die Arbeit macht richtig Freude.
So handhabe ich das seit 2019.
Derzeit ist es bei mir so, dass ich 25 Std. die Woche auf 4 Arbeitstage (in der Regel Mo-Do) mache. Im nächsten Schritt, vermutlich ab nächstes Jahr möchte ich auf 20 Std. verteilt auf drei Tage (Mo-Mi-Frei) gehen. Wenn man dann mal Donnerstag oder Freitag wegfährt, kann man ja die Tage nach vorne schieben und Urlaub hat man ja auch.
Du bist doch "Selbständiger". Du kannst doch sowieso arbeiten, wie es dir genehm ist.
Gut, eine gewisse Vorgabe ist hilfreich.
Du bist doch "Selbständiger". Du kannst doch sowieso arbeiten, wie es dir genehm ist.
Gut, eine gewisse Vorgabe ist hilfreich.
Nö, selbständig war ich mal einige Monate 1986 ansonsten immer angestellt, als Prokurist oder Geschäftsführer.