Veganer hier oder im Bekanntenkreis? Erfahrungen?

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  • Hoi!
    Also vorab, nicht dass ich da dran interesse habe :hmm: Ich habe allerdings einige im Bekanntenkreis, die das durchziehen. Teils aus ethischen Gründen (Tierwohl), teils aus persönlichen Gründen. Sogar eine Mama eines Kleinkindes, die sich Roh-Vegan ernährt. Und das Kind auch 8|


    Klar gibt es gute Argumente dafür, aber wenn ich 3 Tage vegetarisch nur Gemüse futtere, fehlt mir was entscheidendes. Ich halte das zudem bez. Tierwohl für ein bisselchen Selbstverarschung, wenn dann veganer Wein oder veganes Bier getrunken wird. Wie soll denn das gehen, werden da die Minitierchen aus den Trauben oder dem Hopfen rausgelockt? :crazy: Genau dieselbe Gefahr besteht auch bei jeglichem Gemüse, da ist sicher auch genug drin was man bei der Ernte tötet oder später mitisst.

    Gestern mal ein interessantes Video dazu gesehen, grade der Roh-Veganer da drin ist schon krass:


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    Habt ihr Erfahrungen mit solchen Leuten? Wie sind die? Wollen die einem auch immer ein schlechtes Gewissen machen?

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Sogar eine Mama eines Kleinkindes, die sich Roh-Vegan ernährt. Und das Kind auch 8|

    Schade, wenn Kinder unter den Hirnverblödungs-Trips ihrer Eltern leiden müssen. Es gibt Untersuchungen, wonach Kinder, die streng vegan ernährt werden, irgendwann unter Mangelerscheinungen leiden.

  • Darum kann vegane Ernährung Kindern schaden
    Wer sein Kind unbedingt vegan ernähren will, sollte extrem aufpassen.
    www.quarks.de


    Zitat

    Vor allem das Vitamin B12 können Veganer:innen nur über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen – es ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorhanden. Das Vitamin ist wichtig für Zellteilung, Blutbildung und die Funktion von Nerven. „Rund die Hälfte der Kinder mit Vitamin-B12-Mangel behält lebenslange neurologische Schäden zurück“, sagt Berthold Koletzko von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Der Mediziner hatte schon selbst mit solchen Fällen zu tun.

  • Wäre mir wahrscheinlich zu anstrengend.

    Ja, manche sind das. Vor allem wenns in Richtung militante Bekehrung geht. Hab allerdings auch welche dabei, die einen damit vollkommen in Ruhe lassen. Da kannst Du dein Steak essen ohne dass die mit der Wimper zucken. Und so finde ich das auch richtig.

    Das Video ist dahingehend interessant, wie es am Ende des Experimentes doch zum nachdenken anregt.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • So wäre es absolut Ok. Fleisch essen wir auch nur noch aus den oberen Haltungsformen oder vom Kleinerzeuger. Fisch aus Massenabfischungen lehne ich ab. Aber es soll jeder so machen wie er denkt oder es sich leisten kann/mag. Ohne Belehrungen. :)

  • Das Video ist dahingehend interessant, wie es am Ende des Experimentes doch zum nachdenken anregt.

    Wegen dem Ende schau ich mir so etwas gar nicht erst an. Also ein Stück vom Ende hab ich geschaut :)


    Es war ja zu erwarten, dass sich die Veganer nicht zur Vernunft bringen lassen, sondern die normal ernährenden Menschen sind die die "nachdenken".

    Das hat sowas von "die Guten und die Bösen-Geschmäckle"

    Im Sinne der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf Genderschreibweise. Es sind jedoch immer alle Geschlechter gemeint. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich z. B. bei Maurer*innen mehr Frauen angesprochen fühlen, als andere Geschlechter, was nicht zielführend sein kann.

  • Wir sind nunmal Allesfresser (Omnivore). Das zeigt auch unser Gebiss und unser Verdauungstrakt.


    Menschen, insbesondere im urbanen Raum, die mehr oder weniger von der Natur abgekoppelt sind, kommen schon auf merkwürdige Ideen.


    Insbesondere das weibliche Geschlecht. Aber die mussten ohnehin schon zu Urzeiten häufiger ohne Fleisch auskommen als die Männer. Frauen waren im fruchtbaren Alter meist immobil und mussten sich häufiger von dem ernähren, was in der Nähe der Siedlung verfügbar war. Das war halt eher pflanzliche Nahrung.


    Das Erbe zeigt sich heute noch. Für die meisten Männer, die ihre Nahrung zu Urzeiten eher durch Jagd und Fischfang bezogen, ist es auch heute noch unvorstellbar, längere Zeit ohne Fleisch auszukommen.


    Daher tendieren auch heute mehr Frauen zu Veganer Ernährung als Männer.


    Von mir aus können die sich alle ernähren, wie sie wollen. So lange sie die Bedürfnisse anderer respektieren.


    Ich habe im Bekanntenkreis solche und solche. Solche - d. h. die meinen, ihre Lebensweise anderen aufdrücken zu müssen - sehe ich allerdings nicht mehr sehr häufig. Das nervt einfach nur.

  • Insbesondere das weibliche Geschlecht.

    Interessant wird es ja, wenn man Mädels kennenlernt. Bei vielen Veganern bist Du schon komplett raus wenn Du dich allumfassend ernährst. Genauso krass wie die militanten Impfgegner usw..
    Sobald mir so eine komisch auf den Teller schaut bin ich allerdings auch weg. Zudem wäre gemeinsames kochen wohl kaum möglich.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Bei uns zuhause sorgen die unterschiedlichen Bedürfnisse für einen guten Ausgleich. Ich will immer viel gutes Fleisch haben, meine Frau immer viel Gemüse. So wird beides zubereitet. Ich bekomme dann das größere Stück Fleisch und die kleinere Portion Gemüse und meine Frau umgekehrt. So sind beide zufrieden.

  • Ich bekomme dann das größere Stück Fleisch und die kleinere Portion Gemüse und meine Frau umgekehrt. So sind beide zufrieden.

    Naja, da essen aber beide alles. Hast du ne aufgedrehte Veganerin im Haus, dann wird für den veganen Anteil nicht die gleiche Pfanne und nicht das gleiche Werkzeug wie für den Fleischteil der Zubereitung verwendet.
    Das erhöht ja auch die Anforderungen an die Gastronomie, wenn eine Küche auf solche Wünsche eingehen möchte.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Naja, da essen aber beide alles. Hast du ne aufgedrehte Veganerin im Haus, dann wird für den veganen Anteil nicht die gleiche Pfanne und nicht das gleiche Werkzeug wie für den Fleischteil der Zubereitung verwendet.
    Das erhöht ja auch die Anforderungen an die Gastronomie, wenn eine Küche auf solche Wünsche eingehen möchte.

    Da wäre bei mir die Antwort die selbe, die ich jemandem geben würde, der es unbedingt halal oder koscher haben möchte...

  • Da wäre bei mir die Antwort die selbe, die ich jemandem geben würde, der es unbedingt halal oder koscher haben möchte...

    Genau, such Dir ein Restaurant für deine Bedürfnisse. Geht mir eh auf den Keks dass es Veganer gibt die den Anspruch erheben, in jedem Restaurant vegan bedient zu werden. Wenn ich andersrum im veganen Restaurant ein Steak möchte, geht das nicht.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • Da hab ich ja Glück.


    "Papa, wann kaufst du wieder die leckere Salami am Stück?"


    Und weiter:

    "Papa, werden für die Wurst Tiere getötet?" - "Ja." - "Hmm.. *überleg* ... *weitermampf*" :teufel:

  • Wobei ich das grad bei Kindern gut finde, wenn die sich darüber Gedanken machen, dass für das, was sie da grad auf dem Teller liegen haben auch ein Tier gestorben ist. Und nicht nur Menü ala Miregal.

    Die Kleine ist ja auch Teilzeitvegetarierin die wenig bis kein Fleisch ist, aber neulich sich dann mal eben ne Leberkässemmel auf der Putenfarm reingezogen hat. Ihre Argumentation ist auch, da sterben Tier dafür. Deswegen muss man sicher nicht komplett verzichten, aber das Bewusstsein dafür sollte da sein.


    Insgesamt denke ich, dass wir eindeutig zu viel Fleisch essen. Vermutlich mehr als gesund ist, von dem Drumherum mal ganz zu schweigen. Aber deswegen vegan werden würde mir niemals einfallen. Eher noch vegetarisch, also zumindest Tierprodukte wie Käse, Milch etc.. mit gelegentlicher Aussicht auf ein Steak :D Aber halt nicht 7x mal die Woche vom Tier.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Hallo


    Tatsache ist: Vegetarier und Veganer leben oft auch sonst sehr gesundheitsbewußt und sind was Nahrungsmittel betrifft sehr gut informiert. Mangelzustände wie oft befürchtet kommen weniger vor als bei Pizza-Döner-Mittelmeerdiät, Diese Gruppe Menschen ist kaum übergewichtig.


    Tatsache ist auch: Ich empfinde diese Menschen oft als anstrengend bis fanatisch-missionarisch. Im privaten Umfeld ist es nicht mein bevorzugter Umgang. Die - wie ich finde - überwertige Beschäftigung mit dem Thema hat sicher seine Vorteile (s.o.) kostet aber Lebensqualität durch Konfliktprovokation.


    Einer der Vorzüge des BMW-Treffs als Forum - ist anders als bei einigen anderen Markenforen - die prinzipielle Offenheit gegenüber Konkurrenzprodukten, Die "Blase" in der man auch hier sicher lebt und postet ist nicht ganz so eng wie bei anderen Internetforen. Veganer und Vegetarier leben ebenfalls in so einer Balse permanenter Sebstbestätigung durch Gleichgesinnte. Sie brauchen das auch zur Rechtfertigung des eigenen Verzichts. Das Gefühl der moralischen Überlegenheit kommt hinzu, was kein angenehmer Charakterzug im persönlichen Umgang ist.


    Wer mit mir diesbezüglich Streit anfangen will, bekommt von mir folgende Bibelstelle: Apostelgeschichte 11, 4-10


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich esse schon immer wenig Fleisch, vielleicht einmal die Woche, bin aber alles andere als militant.

    Man sollte nie vergessen, wo das Fleisch herkommt - auch wenn der Mensch grundsätzlich biologisch ein Allesfresser ist.


    Im Bekanntenkreis ist auch eine Veganerin - die belehrt oder bekehrt aber niemanden, sondern hat das für sich persönlich so entschieden und zieht das seit einigen Jahren konsequent durch.


    Auf Milch, Käse, Eier zu verzichten würde mir sehr schwer fallen - ganz vom Fleisch weg möchte ich auch nicht.


    Von mir aus kann jeder essen was er mag, leben und leben lassen - nur wenn jemand am Tisch eine Hausmacherplatte oder "stinkende" Leberwurst isst, das mag ich nicht gerne, da wird es mir komisch.

    Grüße Peter

  • Wichtig ist in meinen Augen das Tierwohl, vom Anfang bis zum Ende. Wenn das durchgehend passt, auch am Ende, dann ist in meinen Augen Tierzucht absolut Ok. Da müsste viel mehr drauf geachtet werden. Eine Verringerung des Gesamtkonsums würde wegen der ingesamt erhöhten Kosten begleitend einsetzen.