Klimaaktivisten oder: (K)leben fürs Klima

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  • Das könnte jetzt fast den Eindruck erwecken, daß du versuchst, Leute, die von Festklebe-Aktionen nichts halten, pauschal in die "Querdenker"-Ecke zu stellen.


    Netter "Framing"-Versuch ... Überzeugende Argumentation funktioniert allerdings anders.

    Versuche ich nicht. Es wird nur bei "Demos" mit zweierlei Maß gemessen. Das, was einem selber in den Kram passt, findet man gut. Das ist menschlich und geht mir nicht anders.


    Zudem sind wir bei "Auto" besonders sensibel, weil wir eine Autonation sind. Hätten die sich auf dem BASF-Werksgelände festgeklebt, wäre dann auch so eine Diskussion entstanden?


    Obi Danke für den Artikel, die besagten "Demonstranten" in der Autostadt haben sich aber nicht an "Luxusautos" fest geklebt, sondern nur am Boden.

  • Das Ende des Privatautos als Fortbewegungsmittel. Ist klar.

    Für mich ist das kommunistisches Gedankengut und hat nur vordergründig mit Umweltschutz zu tun.


    Die "Spaziergänge" als Protest hat man als illegal angesehen, weil sie politisch nicht gewünscht waren. Eine juristische Begründung, warum es verboten sein soll, sich ohne konkrete Versammlung und ohne Demonstrationszweck auf der Straße aufzuhalten, habe ich noch nirgends nachlesen können.


    Hier wird dort wird nur eine politische Agenda verfolgt, und das muss man nicht gut finden. Im Gegenteil, was hier versucht wird, läuft unserem Rechtsstaat zuwider, nämlich Demonstrationen nur dann zuzulassen, wenn sie nicht "rechts" sind oder unter dem Banner "Umweltschutz" Straftaten zu begehen. Denn im Gegensatz zu den bösen "Spaziergängen" fällt der Nachweis strafbaren Verhaltens bei den so gern von der Öffentlichkeit verharmlosend genannten "Aktivisten" sehr sehr leicht. Auch wenn es Dir nicht passt Heggi , was diese Leute da tun, ist strafbar und kein harmloser "Ungehorsam". Als Hausherr VW würde ich sie auch öffentlich vorführen.


    Allgemein erreichen diese Leute wohl mutmaßlich selten ihr Ziel, nämlich Leute auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, sondern sie verärgern ihre Mitmenschen. Was ihre Aktionen letztlich ad absurdum führt. Aber diese Einsicht gelangt wohl nur schwer in ein grünes Hirn.

  • Nachtrag: wenn diese Spinner wirklich an einer umweltfreundlichen Lösung orientiert wären, würden sie einen Abschluss als Dipl.-Ing. oder sonst was in der Preisklasse machen und sich für die Weiterentwicklung von eFuels und dergleichen stark machen. Das wäre konstruktiv.

    Rumspinnen und sich an fremdem Eigentum vergreifen, sei es mit Sekundenkleber oder Tomatensuppe, ist Idiotie.


    Davon abgesehen bleibe ich bei meiner Meinung: die Welt werden wir nicht mit ein bisschen CO2-Reduktion in Deutschland retten, schon gar nicht mit dem bisschen Straßenverkehr. Wenn es eine Rettung für die Welt gibt, dann liegt sie in einer massiven Reduktion der Weltbevölkerung.

  • Den letzten Satz kann man fett unterstreichen!

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Bitte kleben lassen ohne Wasser, Brot, Heizung und Licht etc. Einnässen sollten die sich auch dürfen...

    Dann sehen die hoffentlich die Konsequenz ihres Handelns.

    Dazu die Presse einladen, die den Niedergang dokumentiert.



    Alternativen?

    Wer was erreichen will soll in die Politik gehen und Mehrheiten und finanziell potente Unterstützter für seine Ideen gewinnen.

    Solche Aktionen finde ich sehr undemokratisch.

  • In der Tat dämliche Auswahl sich an gebrauchte Klassik-Automobile auf dem Pariser Autosalon zu kleben. :kpatsch:


    Abgesehen davon, sind dort kaum noch Hersteller vertreten. Kein einziger deutscher so viel ich weiß.


    Warum eigentlich nicht? Aus Angst vor paar Klebeheinis?


    Henry und DocMonka:

    Bei vielen Eurer Punkte spreche ich nicht dagegen. Wir sind da näher aneinander als Ihr denkt.


    Aber die Aktion, wo sich die Typen in der Autostadt auf den Boden gepappt haben, die hat VW m.E. in persona verdient. Dabei gab es wohl kaum Sachbeschädigung und es wurde auch niemand, wie sonst bei den Aktionen im Straßenverkehr, behindert.


    VW hat mit dem Abgasskandal Millionen Kunden beschissen, mutmaßlich bis heute die Aufklärung behindert, Mittäter dadurch geschont, das Ansehen der deutschen Autoindustrie beschädigt, wahrscheinlich letztlich den Steuerzahler belastet und auch den Wirtschaftsstandort Deutschland an sich geschädigt.


    Das ist asozial und undemokratisch.


    Und gerade deshalb hätten sie mit einem Gesprächsangebot punkten können, was doch sowieso im Sande verlaufen wäre. Aber ihrem Image hätte es mehr geholfen als diese Typen da vorzuführen - die im Übrigen keine Loser sind, sondern größtenteils Akademiker in entsprechenden Positionen (kann man googeln).

    5 Mal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • VW hat mit dem Abgasskandal Millionen Kunden beschissen, mutmaßlich bis heute die Aufklärung behindert, Mittäter dadurch geschont, das Ansehen der deutschen Autoindustrie beschädigt, wahrscheinlich letztlich den Steuerzahler belastet und auch den Wirtschaftsstandort Deutschland an sich geschädigt.

    Da würde mir als Privatmann beim nächsten anstehenden Autokauf aber eine sinnvollere Reaktion einfallen als sich irgendwo festzukleben.


    Es ist ja jedermanns eigene Entscheidung, bei welchem Konzern er kauft.

  • Da würde mir als Privatmann beim nächsten anstehenden Autokauf aber eine sinnvollere Reaktion einfallen als sich irgendwo festzukleben.


    Es ist ja jedermanns eigene Entscheidung, bei welchem Konzern er kauft.

    Richtig, und solche Primitivisten müssen sich ganz und gar nicht als mein Anwalt aufspielen.

    Teil VI der Episode "Das Land muss doch irgendwie kaputtzukriegen sein... "

  • die im Übrigen keine Loser sind, sondern größtenteils Akademiker in entsprechenden Positionen (kann man googeln).

    Ich bin mir nicht sicher, ob hier jemand was von Losern geschrieben hat, aber auch intelligente Menschen können dummes tun.

    Jetzt hab ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht nach Herrn Grimalda zu googlen. Der Herr ist ja wohl promovierter Wirtschaftswissenschaftler (ich weiss nicht so genau welchem Abschluss economist in D entspricht). Allerdings unterstelle ich einer so ausgebildeten Person, dass sie auch weiss wie in vielen Ländern der Zusammenhang zwischen Witschaftsleistung und Umwelt/ Resourcenschutz ist. Dass VW da sicher keine Musterknabenrolle spielt, stellt bestimmt auch niemand in Abrede, aber dass es Länder und Konzerne mit deutlich höherem Potenzial gibt, sollte ihm und seinen Mitstreitern doch auch klar sein. Da wäre es doch sinnvoll mit seinen Protesten erst mal auf die richtig grossen Probleme hinzuweisen, die ja dann oft neben dem Umweltschutz auch noch andere kritische Themen wie Kindersrbeit beinhalten, könnte man quasi 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Aber bei den Interessensschwerpunkten in Herrn Grimaldas Forschung findet man sehr wenig in dem Zusammenhang.


    Dazu kommt noch, dass viele Wissenschaftler von öffentlichen Mitteln finanziert werden, und wenn VW nicht so viel von seinem Dreck absetzt, könnte es auf dieser Seite auch schnell mau werden.

    Einmal editiert, zuletzt von llullaillaco () aus folgendem Grund: Name falsch geschrieben

  • Aber ihrem Image hätte es mehr geholfen als diese Typen da vorzuführen die im Übrigen keine Loser sind, sondern größtenteils Akademiker in entsprechenden Positionen

    Looser sind es schon. Zeigt nur die Weltfremdheit vieler Akademiker. In Fachgebiet Spitze, aber sonst lebensuntüchtig. Wer im eigenen Elfenbeinturm sitzt bekommt verquere Prioritäten.


    Ich kenne übrigems keinen der sich über die VW-Reaktion, vordergründig freundlich ("Hier, euer Essen und trinken"), aber dann mit vollem Bauch und Blase: "Licht aus, Heizung aus, Publikum weg, macht euch mal schön in die Hose" nicht köstlich amüsiert hätte. War in meinen Augen auch bezogen auf die Öffentlichkeitsarbeit eine Spitezenleistung. Im Blitzlichtgewitter die Polizei rufen kann schließlich jeder, aber die Typen lächerlich machen, hatte was....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Looser sind es schon. Zeigt nur die Weltfremdheit vieler Akademiker. In Fachgebiet Spitze, aber sonst lebensuntüchtig. Wer im eigenen Elfenbeinturm sitzt bekommt verquere Prioritäten.

    Genau. Ich kenne noch keinen Akademiker an Universitäten angestellt und auch keinen Beamten der konsequent gegen Angestelltenparkplätze war. Wir haben damals immer nur mehr Angestelltenparkplätze an der Uni ausgewiesen damit man leichter mit dem Auto kommen kann...

    Ich kenne auch keine anderen Maßnahmen zum Klimaschutz an der Uni hier wie zum Beispiel ein sinnvolles Semesterticket.

    Aber wenigstens ne 100% Grüne Studentenvertretung. Alles Schwätzer, die vermutlich selber lieber mit dem BMW in die Uni fahren als mit der Bahn.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:


  • SCNR Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori