Zensus 2022

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  • Gerade einen Brief vom Statistischen Landesamt Bayern aus dem Briefkasten gefischt.

    Irgendwie haben die ja auch nicht alle fünfe auf dem Senkel.

    Verpflichtend zu beantworten bis ... tara..... 26.5. :kpatsch:


    Ich hab zwar kein Problem damit (also weder mit den Angaben noch mit der Frist), aber was machen denn die alten Leute, eben nicht mehr so fit sind mit Internet usw.... ?

  • ... aus der Statistik fallen ? ^^


    ne, ehrlich

    der Staat ist schon mitunter ziemlich frech was Fristen angeht


    beim Bauamt (Angelegenheit Bauordnung, Vorgang läuft schon > 5 Jahre) habe ich kürzlich angerufen ob die noch alle Latten am Zaun haben, die offensichtlich ehrliche Antwort: Wir dachten sie haben so etwas griffbereit

    ja klar, ist ja auch erst 28 Jahre her daß das Grundstück bebaut wurde, die Akten habe ich gleich links oben in der Schublade ... :crazy:

    Kofferraum statt Hubraum !

  • beim Bauamt (Angelegenheit Bauordnung, Vorgang läuft schon > 5 Jahre) habe ich kürzlich angerufen ob die noch alle Latten am Zaun haben, die offensichtlich ehrliche Antwort: Wir dachten sie haben so etwas griffbereit

    ja klar, ist ja auch erst 28 Jahre her daß das Grundstück bebaut wurde, die Akten habe ich gleich links oben in der Schublade ... :crazy:

    versuch mal, denen zu verklickern, dass Du erst mal einen Praktikanten ins Archiv schicken musst und der Zeit braucht um die Akten zu entstauben :cool:

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • ne, ehrlich

    der Staat ist schon mitunter ziemlich frech was Fristen angeht


    Allerdings, so etwas nervt mich auch immer wieder, selber lassen sie sich ewig Zeit, aber der Bürger soll dann bitte in 5min antworten.


    Aktuell richtig aufregen kann ich mich über die Angeben zur Grundsteuer in NRW. Sie brauchen jähre um sich auf ein Modell zu einigen und jetzt soll der Bürger bis Oktober alle Daten liefern. Dass klappt ja vielleicht bei einem Einfamilienhaus ohne ungewöhnliche Umstände, aber sicher nicht bei größerem Immobilienbesitz oder Besonderheiten an die beim FA vermutlich auch noch keiner gedacht hat. Es geht schon bei den Bodenrichtwerten los, wo der Gutachterausschuss nicht nur nicht alle Werte bereitstellen kann sondern auch manche Unterschiede nicht einmal erkennen will (z.B. Bodenrichtwerte innerhalb und außerhalb eines Landschaftsschutzgebietes identisch).


    Auch typisch die Auskunft meines Steuerberaters, sinngemäß: Können wir für die Bearbeiten aber noch nicht jetzt, die Ausführungsbestimmungen gibt es frühestens im Mai... Nicht zu vergessen, die Software z.B. der Datev muss dann auch noch angepasst werden.

  • Gerade einen Brief vom Statistischen Landesamt Bayern aus dem Briefkasten gefischt.

    Irgendwie haben die ja auch nicht alle fünfe auf dem Senkel.

    Verpflichtend zu beantworten bis ... tara..... 26.5. :kpatsch:


    Ich hab zwar kein Problem damit (also weder mit den Angaben noch mit der Frist), aber was machen denn die alten Leute, eben nicht mehr so fit sind mit Internet usw.... ?

    Diese Leute zitieren ggü. den Ämtern am besten unsere Ex-Kanzlerin:

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  • Gerade einen Brief vom Statistischen Landesamt Bayern aus dem Briefkasten gefischt.

    Irgendwie haben die ja auch nicht alle fünfe auf dem Senkel.

    Verpflichtend zu beantworten bis ... tara..... 26.5. :kpatsch:


    Ich hab zwar kein Problem damit (also weder mit den Angaben noch mit der Frist), aber was machen denn die alten Leute, eben nicht mehr so fit sind mit Internet usw.... ?

    Die können ja „faxen“


    Das steht im Trierischen Volksfreund, Zitat THORBEN BEHRING


    Der Start des Zensus 2022 steht in Deutschland kurz bevor. Los geht es am 15. Mai. Dann ziehen Interviewer der Statistikämter mit Fragebögen von Haustür zu Haustür. Manche Bürgerinnen und Bürger haben bereits einen Brief mit Terminvorschlag erhalten. Oder das Terminkärtchen flattert noch ins Haus. In Rheinland-Pfalz sind es rund 390.000 Adressen, denen ein Direktinterview bevorsteht.

    Doch auch Kriminelle könnte der Zensus 2022 anlocken. Davor warnen zumindest Polizei und Statistikämter. Laut Polizeilicher Kriminalprävention sei es das Ziel der Trittbrettfahrer, an sensible Daten zu kommen oder in Wohnungen und Häuser der Befragten zu gelangen. Dort könnten sie nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen Ausschau halten.

    Aber was genau ist eigentlich der Zensus? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

    Warum findet der Zensus statt?

    Alle zehn Jahre gibt es in Deutschland eine Volkszählung. Dabei sammeln sogenannte Erhebungsbeauftrage Daten über die Bürger, um ihre Lebensverhältnisse besser zu verstehen: Wie viele Menschen leben in unserem Land? Gibt es genügend Wohnungen? Brauchen wir mehr Schulen? Zu einer solchen Volkszählung ist Deutschland übrigens verpflichtet: Denn die Europäische Union verlangt von ihren Mitgliedstaaten, alle zehn Jahre eine Volkszählung durchzuführen.

    Wann beginnt der Zensus – und wann endet er?

    Stichtag des Zensus 2022 ist der 15. Mai (Sonntag). Damit beginnen offiziell die Befragungen. Von da an dauert es zwölf Wochen, bis alle Interviews abgeschlossen sind. Die Zensus-Befragung dauert also von Mai bis August.

    Wer führt ihn durch?

    Die Koordination übernehmen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Für die konkreten Befragungen vor Ort sind die Erhebungsstellen in den Kreisen und Gemeinden zuständig.

    Wer wird befragt?

    Zunächst fließen die Informationen aus den amtlichen Melderegistern in den Datentopf – und dienen als Basis für die Volkszählung. Deshalb muss nicht jeder Bürger einzeln in Deutschland befragt werden. Bei den Meldedaten kann es aber Ungenauigkeiten geben. Deshalb ergänzen die Behörden diese Zahlen um sogenannte Haushaltebefragungen. Dabei wird ein Teil der Bevölkerung stichprobenartig befragt. Das betrifft etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland. Die Ergebnisse rechnen die Ämter dann auf die Gesamtbevölkerung hoch. Außerdem befragen die Erhebungsbeamten alle Wohnungs- und Gebäudeeigentümer (circa 23 Millionen Menschen).

    Kann ich mich freiwillig zur Befragung melden?

    Nein. Die Behörden ermitteln die Anschriften für die Haushaltebefragungen per Zufall. An der Wohnanschrift werden dann alle dort lebenden Menschen befragt. Der Interviewer meldet sich vorab per schriftlicher Terminankündigung (Brief oder Postkarte) bei den Haushalten an.

    Was fragen die Interviewer?

    Die Fragen der Interviewer zum Zensus zielen einerseits auf persönliche Informationen der Befragten: unter anderem Name, Geschlecht, Alter, Familienstand oder Staatsangehörigkeit. Das ist aber noch nicht alles. Die Interviewer haben in ihrem Fragebogen auch Fragen zum Bildungsstand der Bewohner stehen – oder in welchen Familien- und Haushaltsverhältnissen sie leben. Die Fragen zum Zensus 2022 finden Sie auch in dem Online-Fragebogen , der auf der offiziellen Internetseite zensus2022.de verfügbar ist.

    Wie läuft das Gespräch ab?

    Die Interviewer melden sich bei den Bürgern vorab schriftlich für das Zensus-Interview an. Zu dem angegebenen Termin erscheinen sie dann an der Wohnadresse der Einwohner. Das Interview selbst dauert zwischen fünf und zehn Minuten. Die Befragten können wählen, ob sie den Fragebogen gemeinsam mit dem Interviewer online am Tablet oder schriftlich auf Papier ausfüllen.

    Kann ich die Befragung auch schriftlich oder online durchführen?

    Ja, das ist möglich. Es gibt die Möglichkeit, den Fragebogen zum Zensus 2022 auch online auszufüllen. Die Zugangsdaten zu ihrem Online-Fragebogen erhalten die Bürger in dem Schreiben, das sie von der Erhebungsstelle bekommen. Bürger können sich den Fragebogen auch am Befragungstag von den Interviewern aushändigen lassen und schriftlich ausfüllen.

    Darf ich die Befragung verweigern?

    Nein. Es besteht eine Auskunftspflicht. Wer zur Befragung aufgerufen worden ist, muss laut Paragraf 23 Zensusgesetz 2022 Auskünfte geben. Diese Pflicht ist laut Statistischem Bundesamt notwendig, um die geforderte hohe Qualität und Genauigkeit der Zensus-Ergebnisse zu erreichen. Wer die Befragung verweigert, muss mit einem Zwangsgeld von 300 Euro rechnen.

    Ich habe Angst, dass sich Betrüger als Interviewer ausgeben könnten. Wie soll ich mich verhalten?

    Bürger sollten sich zur Sicherheit den Interviewerausweis des Erhebungsbeauftragen zeigen lassen: Dieser ist nur zusammen mit einem Personalausweis oder Reisepass gültig. Außerdem gilt: Wenn vermeintliche Interviewer vor dem 15. Mai unterwegs sein sollten, sind das keine Zensus-Mitarbeiter. Die tatsächlichen Befrager melden sich laut Polizei stets schriftlich an. Zudem dürfen sie nicht nach Einkommen, Religion, Bankinformationen, Ausweisdokumenten, Passwörtern, Unterschriften oder Impfstatus fragen.

    Wie viel kostet der Zensus eigentlich?

    Die Durchführung des Zensus kostet den Staat etwa 1,5 Milliarden Euro.


    Also, ohne Worte…

    Gruß
    Arno (—> ehemals Individual)


    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (W. Röhrl)

  • Allerdings, so etwas nervt mich auch immer wieder, selber lassen sie sich ewig Zeit, aber der Bürger soll dann bitte in 5min antworten.


    Aktuell richtig aufregen kann ich mich über die Angeben zur Grundsteuer in NRW. Sie brauchen jähre um sich auf ein Modell zu einigen und jetzt soll der Bürger bis Oktober alle Daten liefern. Dass klappt ja vielleicht bei einem Einfamilienhaus ohne ungewöhnliche Umstände, aber sicher nicht bei größerem Immobilienbesitz oder Besonderheiten an die beim FA vermutlich auch noch keiner gedacht hat. Es geht schon bei den Bodenrichtwerten los, wo der Gutachterausschuss nicht nur nicht alle Werte bereitstellen kann sondern auch manche Unterschiede nicht einmal erkennen will (z.B. Bodenrichtwerte innerhalb und außerhalb eines Landschaftsschutzgebietes identisch).


    Auch typisch die Auskunft meines Steuerberaters, sinngemäß: Können wir für die Bearbeiten aber noch nicht jetzt, die Ausführungsbestimmungen gibt es frühestens im Mai... Nicht zu vergessen, die Software z.B. der Datev muss dann auch noch angepasst werden.

    und noch viel wichtiger: es gibt noch keine Position in der Steuerberatergebührenverordnung dafür :crazy: im März ist den Fachleuten im Bundestag aufgefallen, daß die Gebührenverordnung dafür angepasst werden muss; ob es bis Juli klappt, weiß keiner. Also muss der sorgfältige Steuerberater zur Vorsicht mit dem Mandanten eine Honorarvereinbarung schließen, was nochmal Zeit frisst.


    VG

    Klaus

  • Unser Staat ist echt unfähig!


    Heute war ein Interviewer da und drückte uns 2 Briefumschläge mit Zugangsdaten zur Onlinebefragung in die Hand.


    Wir wollten das gleich erledigen, aber...

    Geht nicht!


    Nach Anmeldung kommt eine Fehlermeldung. Lapidar in etwa "Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte klicken Sie auf zurück."


    Saftladen!!! Und das bei einer verpflichtenden Anforderung, die mit Bußgeld bedroht ist.


    Nun habe ich eine Email an die betreffende Stelle des Landkreises geschrieben und harre der Dinge, die da kommen - oder auch nicht.

  • Unser Staat ist echt unfähig!

    Nicht nur D, auch in CH ist das meiste was digital im Staat abgeht, einfach nur eine Katastrophe.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Die Zugangsdaten zur Online-Befragung kamen ganz klassisch per Briefpost.


    Die Internet-Seite mit der Befragung war auch problemlos erreichbar.

  • Die Zugangsdaten zur Online-Befragung kamen ganz klassisch per Briefpost.

    Die hatten wir zuvor auch schon. Da ging es nur um das Gebäude und dessen Nutzung. Das funktionierte.


    Bei dem nicht funktionierenden geht es nun um die Person und die persönlichen und beruflichen Umstände.

  • Habe die Post auch erhalten - werde nächste Woche probieren, wie gut das klappt.


    Das größere Thema wird vermutlich die Grundsteuer werden, hoffentlich wollen die nicht allzu viel an Daten wissen, ist nur ein einfaches kleines EFH.


    Und noch einige landwirtschaftlich verpachtete Äcker, die nichts wert sind, vermutlich aber auch eingestuft werden müssen.

    Ich weiß noch nicht mal, ob da vor Jahrzehnten ein schriftlicher Pachtvertrag abgeschlossen wurde, der Bauer zahlt pro Jahr unter 500 Euro.

    Grüße Peter

  • Die Zugangsdaten zur Online-Befragung kamen ganz klassisch per Briefpost.


    Die Internet-Seite mit der Befragung war auch problemlos erreichbar.

    Bei mir lag das auch gestern im Briefkasten, für die angegebenen Immobilien habe ich insgesamt 10 Minuten Bearbeitungszeit gebraucht, ging alles sehr schnell und einfach.


    Für den Fragebogen zur Grundsteuerreform habe ich mehr Zeit eingeplant, das steht ja noch bevor 🤮

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Bei so Sachen wird der Staat vermutlich streng sein und du wirst berappen müssen.


    Oder es gibt unnötigen Stress durch ein Gerichtsverfahren.

    Grüße Peter