Wrangler und andere, was geht an der Preisfront ab?

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  • Nachdem das mit der Anschaffung einer G-Klasse immer unwahrscheinlicher wird bei uns, habe ich mich mal mit Alternativen beschäftigt.


    Dabei bin ich beim Jeep Wrangler hängengeblieben, weil ich den schon von div. Mieten aus USA kenne.(Ja... kein Vergleich zur G-Klasse, dafür aber auch absolut geländetauglich, ,ist aber nicht das Thema hier).

    Da ging bis vor ein paar Jahren ein Jeep Wrangler Rubicon locker für 45K€ her.

    Heute kostet der Spaß in der Grundversion (wenn auch mit anderem Antrieb) mal eben 78K€ :eek::kpatsch:


    Klar hat daran auch die Abwertung des Euro vs. USD seinen Anteil. Aber das ist schon richtig haarig.

    Könnte tatsächlich auf eine Stagflation rauslaufen bei uns in Europa.

    Nach einem möglichen Atomkrieg ist das dann wohl die zweitschlechste Zukunftsvision.

  • Die Preise für den Wrangler, auch im Gebrauchtmarkt, sind mir schon länger unerklärlich, das geht schon seit ein paar Jahren so.


    Für den aktuellen Wrangler habe ich mich als Ersatz für meinen interessiert. Ich bin aber nicht bereit den aufgerufenen Preis für US Technik und einen Wagen zu zahlen, der bei mir auch im Gelände gefordert wird und entsprechende Macken bekommt. Blöd ist auch, dass man den V6 nur über Geiger und ähnliche Händler bekommt.


    Es lag noch keiner auf dem Sterbebett und hatte den Gedanken: Ach, hätt ich im Leben doch nur mehr gearbeitet…


    Ich glaube nicht, dass man das so pauschal verkürzen kann. Vielen, mich oder den oben erwähnten Onkel eingeschlossen, macht die Arbeit einfach Spaß, Und wenn es Spaß macht, dann empfindet man es auch nicht als Last oder Zwang, was natürlich nicht ausschließt das es manchmal zu viel werden kann.


    Wenn es um den eigenen Betrieb geht und man nicht gerade Freelancer ohne Angestellte ist, kann man die Arbeit auch nicht beliebig reduzieren, zumindest ohne den Betrieb zu verkaufen. Man kann sicher vieles delegieren aber eben nicht alles. Gerade beim eigenen Betrieb steckt aber auch viel Herzblut darin, da arbeitet man auch nicht nur, weil man es muss.


    Die wenigsten wirklich vermögenden arbeiten, um noch ein paar Euro mehr auf dem Konto zu haben, der Grenznutzen wird irgendwann sehr gering.

    Einmal editiert, zuletzt von Westfale ()

  • Blöd ist auch, dass man den V6 nur über Geiger und ähnliche Händler bekommt.

    Fand ich auch komisch. Auf der deutschen Seit gibt´s nur die "xe"-Ausführungen im Angebot.

    Vermutlich wollen die die Subventions-Käufer abfischen. :(


    Ich bin im Moment derart müde irgendwas zu kaufen (außer für´s Haus)....... Macht keinen Spaß mehr.

    Wenn das genug anderen Leuten auch so geht, wird´s richtig happig.

  • Fand ich auch komisch. Auf der deutschen Seit gibt´s nur die "xe"-Ausführungen im Angebot.

    Vermutlich wollen die die Subventions-Käufer abfischen.


    Jetzt wird es sehr Offtopic… Bei der Einführung lag es wohl an der Abgasverordnung, da gab es bei uns als Benziner nur den 2l Motor, obwohl der V6 in den USA verfügbar war. Bei so etwas fühle ich mich auf den Arm genommen… Beim „xe“ dürfte es eine Kombination aus Subventionen und Abgasverordnung sein.


    So richtig weiß ich auch noch nicht, womit ich den Wrangler ersetze, ganz dringend ist es aber auch nich nicht.


    Wobei ich grundsätzlich ein Konzept mit 4 Radnabenmotoren für einen Geländewagen schon sehr interessant fände, gibt es nur nicht.

  • Auch mal ausgelagert. Das kann umfangreicher werden.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Hast du mal anstatt des Wranglers über den Toyota Land Cruiser Prado nachgedacht Detlev?

    Der hatte ja jetzt noch mal ein Facelift bekommen und leistet nun mit der 2,8 Liter Maschine 204 PS. Er ist jetzt kein Rennwagen, aber einer Eierlegenden-Wollmilchsau kommt der schon sehr nahe.


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    Den würde ich einem Wrangler definitiv vorziehen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Otti ()

  • Habe gestern für meinen Dad den neuen Wrangler bestellt (über das Geschäft geleast). Mir würde V6/V8 fehlen, aber er fand ihn gut.

    Mit vollem Akku schiebt er ordentlich (kombiniert 380PS). Akku leer ist es dann nicht mehr so eindrucksvoll.

    Förderung gibt es, soweit ich verstanden habe keine mehr wegen zu geringer E-Reichweite (auch keine 0,5% Versteuerung mehr).


    Ich find die Kiste auch viel zu teuer, bestellt haben wir trotzdem weil mein Vater den unbedingt einmal im Leben haben wollte (bislang immer Grand Cherokee).

    Immerhin deutlich günstiger als ne G-Klasse und Lieferzeit 2 Wochen und nicht 2 Jahre.

    Gibt haufenweise Lagerwagen.


    Die Kiste ist schon cool, vor allem mit angebautem Dach.

  • Aber Laderaum und Langstreckenkomfort sind doch beim Wrangler nicht gegeben oder?


    Wenn Jeep dann den neuen Grand Cherokee in der Europaversion, der sieht mal richtig gut aus. Allerdings hätte man da dann auch wieder das gleiche Problem mit dem Motor, den Grand Cherokee gibt es nämlich auch nur noch als PluginHybrid hier in Deutschland.

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  • Das sind halt unterschiedliche Autos, im Gelände kann der Wrangler, gerade als Rubricon, schon eine ganze Menge mehr. Persönlich mag ich auch die Möglichkeit ihn offen zu fahren und da gibt es beim neuen Modell ja auch die Option auf ein elektrisches Dach.


    Da ich den Wrangler mit ATs fahre, hat der auf der Straße eh kaum Komfort, aber auch mit normalen Reifen wäre der Grand Cherokee da deutlich besser. Wobei ich persönlich als reines Langstreckenfahrzeug auch eher etwas anderes kaufen würde.


    Und man hat mit dem Wrangler halt auch kein 08/15 Auto, auch den Grand Cherokee sehe ich deutlich häufiger. Wrangler Fahrer gehören übrigens zu den wenigen Gruppen von Autofahrern, die sich auf der Straße grüßen.

  • Wenn man neben dem Wrangler noch ein weiteres Auto hat, zum Beispiel um weite Strecken relativ komfortabel zurück legen zu können, dann kann man sich so ein Spaßmobil auch hinstellen. Als alleiniges Auto käme mir nie in den Sinn einen Wrangler zu kaufen.


    Bei Detlev wäre es ja auch ein weiterer Wagen neben dem 540d Touring den er ja bestellt hat.

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  • Meine 5 Cent: für die Show den Jeep, wenn es um Zweckmässigkeit geht, ganz klar der Landcruiser.

    Bin geschäftlich auch vor vielen Jahren Jeep CJ-5 gefahren, desgleichen Landcruiser FJ40 und HJ60.

    Zuverlässiger ist Toyota auch.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Ein Landcruiser geht bei etwa 45 000 los und ist ein wesentlich vielseitigeres Auto als ein Wrangler, damit kann man auch mal eine längere Strecke fahren, Verbrauch im Rahmen, absolut zuverlässig.


    Halt der Vernünftige unter den echten Geländewagen.


    Bei uns in der Gegend fahren die meisten Jäger immer noch Niva oder ältere Jimny - simple billige Technik und gut im Gelände - und nicht so schlimm, wenn es Kratzer gibt.

    Grüße Peter

  • Wenn man neben dem Wrangler noch ein weiteres Auto hat, zum Beispiel um weite Strecken relativ komfortabel zurück legen zu können, dann kann man sich so ein Spaßmobil auch hinstellen. Als alleiniges Auto käme mir nie in den Sinn einen Wrangler zu kaufen.


    Das sehe ich ganz klar genau so, als einziges Auto mit dem Anspruch auch längere Strecken zu fahren taugt der nicht. Bin mit dem Wrangler schon ein paar mal Strecken um 300 km gefahren, Offroad Park oder Jagd, das macht keinen großen Spaß, insbesondere mit den ATs.


    Meine 5 Cent: für die Show den Jeep, wenn es um Zweckmässigkeit geht, ganz klar der Landcruiser.


    Ein Freund von mir fährt den Landcruiser und rein sachlich betrachtet hast Du vollkommen recht, aber einen Wrangler betrachtet man meistens nicht rein sachlich :)


    Bei uns in der Gegend fahren die meisten Jäger immer noch Niva oder ältere Jimny - simple billige Technik und gut im Gelände - und nicht so schlimm, wenn es Kratzer gibt.


    Das ist bei uns auch so, insbesondere der Jimny. Die sind mir aber beide zu klein, da ist der Jimny auch noch mal schlimmer als der Niva. Im Gelände kann der Niva auch eine ganze Menge.

  • Jimmy und Niva - beide können was im Gelände und auf Waldwegen, aber beide sind winzig und Schlaglochsuchgeräte :(

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Meine Kunden/Jäger haben oft einen Jimny oder Vitara, ideal wenn man nur kirren fahren muss, einer einen Wrangler, ein paar fahren Pickups. Ein Land Cruiser ist auch dabei, der Jäger hatte früher die Kurzversion, jetzt den 5-türer.


    Dann weitere noch G-Klasse mit H-Nummer und einen G AMG 63. Und ein Jäger bringt auch schon mal sein erlegtes Wild mit dem Cayenne Turbo vorbei 😁

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Beim Vitara muss es aber das alte Modell sein, die aktuellen Vitaras sind sehr weichgespült, nur 1200 kg AHL und schlechte Geländetauglichkeit.

    Grüße Peter

  • Ja das sind die alten Vitaras.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Aber Laderaum und Langstreckenkomfort sind doch beim Wrangler nicht gegeben oder?

    Absolut.

    Wobei ich es noch deutlich schlimmer erwartet hätte.

    Bin gestern kurz mal gefahren.

    Ist halt ein Kultfahrzeug.

    Ähnlich wie beim G gibt es keinen rationalen Grund das Ding zu kaufen, schon gar nicht für das Geld.


    Aber hey, das Leben ist zu kurz für Langeweile :top:

  • wer eine Erfahrung machen will, soll mal einen Pferdeanhänger an einen kurzen Wrangler hängen und auf die Autobahn fahren, wenn da ein LKW nur in der Nähe ist oder Seitenwind, dann ist Abenteuer angesagt :)

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Wenn man nicht grad Jäger oder Förster ist darf man bei uns so gut wie nirgendwo ins Gelände und so eine Kiste artgerecht zu halten.


    Sieht lustig aus, aber verstehen tue ich solch ein Auto nicht: dann lieber ein unvernünftiges Coupé oder Cabrio oder Sportwagen.

    Aber jeder wie er mag. :)

    Grüße Peter