Die Inflation - Jetzt geht die Post ab

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  • Und von Geld "für" Oma Erna -

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    Oma weiß ja doch nichts damit anzufangen, ihre Enkel haben dafür nicht gearbeitet und es deswegen nicht verdient, also nehmen wir es der Oma lieber weg.


    Geld verdirbt ja auch den Charakter und so. Also freu dich das Oma weiter nett (und arm) bleibt.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Und kann man nachlesen, dass Entwicklungshilfe aus dem Etat für Oma Erna bezahlt wird? :rolleyes:

    Jeder Euro der sinnlos Europa verlässt ist am Ende: Inflation.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Und wenn man nichts für Merkels Goldstücke weggeschmissenem hätte an Geld, bliebe auch mehr übrig. Dieses Geld fehlt jetzt durch Corona und Krieg an entscheidender Stelle!

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • Jeder Euro der sinnlos Europa verlässt ist am Ende: Inflation.

    Ich glaube nicht, dass diese Summen im Gesamtgefüge einen Unterschied machen, der die Inflation nennenswert beeinflußt.

    Dieses Geld fehlt jetzt durch Corona und Krieg an entscheidender Stelle!

    Genau, unnütze Geldausgaben durch Corona und Ukraine-Krieg - Du hättest das bestimmt kostenneutral lösen können...

    Hilfen für die Wirtschaft? Hilfen für ein angegriffenes Land? Anscheinend alles sinnlose Ausgaben, oder? :rolleyes:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Und wenn man nichts für Merkels Goldstücke weggeschmissenem hätte an Geld, bliebe auch mehr übrig.

    Ich glaube da liegst du falsch. Auch wenn die Beschäftigungsquote von um die 40% erschreckend niedrig ist...wie auch die Ausbildungsverträge für kaum 1000 Frauen....so muss man sagen, dass im aktuellen extremen Mangel an Arbeitern doch jeder der irgend was tut wertvoll ist.

    Zudem: In diesem Thema geht es um Inflation. Wenn wir Entwicklungshilfe als grenzwertig erachten, dann müssen wir fragen ob eine Handvoll Millarden in Flüchtlingshilfe, welche im Inland ausgegeben wird, nicht einfach ne Konjunkturhilfe ist. Diese treibt sicher die Inflation, aber eben auch die Konjunktur.

    Gleiches gilt für den Krieg...wenn nun 100Mrd in die Bundeswehr gepumpt werden, dann ist das ein Konjunkturprogramm solange nicht (nur) US Waffen gekauft werden.


    Ich finde das ist dann alles ein schwierigeres Thema....Konjunkturprogramme in Zeiten von Energiekrise, Fachkräftemangel und galoppierender Inflation.....


    Ich glaube nicht, dass diese Summen im Gesamtgefüge einen Unterschied machen, der die Inflation nennenswert beeinflußt.

    Das Budget für Entwicklungshilfe ist etwa 1/3 der gesamten Kosten für Energieimporte (ex Brennelemente) von Deutschland. Das ist schon erheblich.

    Wenn man sieht das wiederum rund 1/3 der Entwicklungshilfe z.B. für China für Studienplätze in D ausgegeben wird ist das auch wieder Inflation vs. Konjunktur, aber eben jeder Cent der auch in KfW Kredite geht ist inflationstreibend.

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  • Ich glaube da liegst du falsch. Auch wenn die Beschäftigungsquote von um die 40% erschreckend niedrig ist...wie auch die Ausbildungsverträge für kaum 1000 Frauen....so muss man sagen, dass im aktuellen extremen Mangel an Arbeitern doch jeder der irgend was tut wertvoll ist.

    Zudem: In diesem Thema geht es um Inflation. Wenn wir Entwicklungshilfe als grenzwertig erachten, dann müssen wir fragen ob eine Handvoll Millarden in Flüchtlingshilfe, welche im Inland ausgegeben wird, nicht einfach ne Konjunkturhilfe ist. Diese treibt sicher die Inflation, aber eben auch die Konjunktur.

    Gleiches gilt für den Krieg...wenn nun 100Mrd in die Bundeswehr gepumpt werden, dann ist das ein Konjunkturprogramm solange nicht (nur) US Waffen gekauft werden.

    Die 25-30 Mrd. jährlich, die aus den Sozialsystemen und der Steuer abgezweigt werden für Leute, die hier eigentlich gar nichts zu suchen haben, sind natürlich auch ne Art "Konjunkturprogramm". Allerdings zu 90% nur für Vermieter und Lebensmitteldiscounter.

    Das der akute Facharbeitermangel damit irgendwie nicht gedämpft werden kann, hat sich ja inzwischen sogar in der Poltik rumgesprochen.


    Aber um auf die Inflation und deren Ursachen zurückzukommen:

    Die ist ganz sicher nicht ausschließlich hausgemacht. Die zum großen Teil importiert aus Ländern wie Italien, Griechenland, Frankreich usw. Wenn man ein paar Hartwährungen in einen Topf schmeißt mit ein paar tradionellen Weichwährungen und die Weichwährungsländer null Bock haben irgendwas zu ändern, dann hat man als Ergebnis eine Weichwährung. Und das ist der Euro nun geworden. Zusammen mit dem sehr eingeengten Spielraum der EZB, ergibt sich das. Und damit ist alles, was man am Weltmarkt in Dollar bezahlen muss, alleine schon durch die Währungsdifferenzen um locker 20% teurer geworden ist. Dazu kommt die Knappheit diverser Güter. Und jeder der noch irgendwas zu verkaufen hat, läßt sich das so teuer wie möglich bezahlen. Würde ich ja auch.

  • Die 25-30 Mrd. jährlich, die aus den Sozialsystemen und der Steuer abgezweigt werden für Leute, die hier eigentlich gar nichts zu suchen haben, sind natürlich auch ne Art "Konjunkturprogramm". Allerdings zu 90% nur für Vermieter und Lebensmitteldiscounter.

    Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders :hehe:


    Das der akute Facharbeitermangel damit irgendwie nicht gedämpft werden kann, hat sich ja inzwischen sogar in der Poltik rumgesprochen.

    Naja, wobei es ja auch einen gewaltigen Mangel im Niedriglohnsektor gibt. Ich würde das nicht (mehr) so schwarz sehen wie mancher (ist). :duw:

    Mein Friseur ist z.B. ein iranischer Syrien Flüchtling. Er hat den Job ohne deutsche (irgendeine?) Schulbildung weil es halt keine anderen Azubis gab....beim sauteuren Friseur. Also ein Beispiel für den genannten Fachkräftemangel.

    Das man jemanden ohne Schulausbildung nicht durch ne Elektriker Lehre bekommt ist auch klar....das braucht halt Zeit. Daher landen so viele in Hilfsarbeiterjobs, aber das ist doch gut und eine Qualitätssteigerung. Da wäre auch die Frage wieviel sich z.B. auf deinem Bau ohne diese Kräfte bewegen würde. Ich hatte beim Umbau nur gute Fachkräfte oder (deutsche) Vollidioten als Hilfsarbeiter da. Die Idioten machten den Eindruck als wären sie so dumm das sie auf dem Weg von Österreich nach Bayern verhungern, da wären mir ein paar gestandene Flüchtlinge lieber gewesen, die hätten sicher weniger kaputt gemacht.


    Und damit ist alles, was man am Weltmarkt in Dollar bezahlen muss, alleine schon durch die Währungsdifferenzen um locker 20% teurer geworden ist.

    Ich finde das ist keine gute Betrachtung. Man kann ja nicht die Hochphase als Maßstab nehmen. Der Euro war anfangs einfach überbewertet, dann hatten die USA eine Krise und jetzt normalisiert es sich wieder. Für mich gibt es kein Argument, warum man den Euro zum Dollar nicht 1:1 umrechnen sollte, warum das kein vernünftiger Kurs ist.

    Die USA haben halt den Vorteil der günstigen Energie, daher sind Verbraucherpreise ex Energie höher. Uns ging es gut solange die Energie auch hier günstig war. Ich sehe viel mehr dieses Energieproblem, weniger das Euro Problem. Italien zum Beispiel hat ja noch ein größeres Energieproblem als wir.


    Dazu kommt die Knappheit diverser Güter.

    Ja, das ist definitiv massiver Treiber. Und das geht ja weiter, Deutschland macht da ja gerade im Bereich Halbleiter gar nichts mehr, obwohl wir in der Kette riesige Kompetenzen hätten.

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    • Offizieller Beitrag

    Ich bitte doch darum das Facharbeitermangelproblem und die weiteren Zusammenhänge politischer Natur hier zukünftig rauszulassen. Dafür haben wir im Politikbereich Politik massenhaft Platz :)


    Danke :blumen:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • So schlecht die EZB Politik und die Konstruktion des Euro auch sein mag: Inflation ist seit einiger Zeit ein globales Problem.


    Trotz starken Dollars in den USA auch um die 8 %, wobei sie dort anders berechnet wird als bei uns, und in Deutschland anders berechnet wird als von den europäischen Statistikern.


    Mit der Zinsanhebung und den (vorläufigen) russischen Gaslieferungen kann es gut sein, dass wir den Höhenpunkt gesehen haben, wobei es billiger vorerst nicht werden wird vermutlich.

    Grüße Peter

  • So schlecht die EZB Politik und die Konstruktion des Euro auch sein mag: Inflation ist seit einiger Zeit ein globales Problem.

    Mit der FED, EZB und der englischen und japanischen ZB haben auch alle großen Zentralbanken das Spiel mit den Nullzinsen getrieben. Und die Chinesische Regierung hat ähnliches gemacht. Das dabei schlußendlich auch eine globale Inflation herauskommt ist nicht verwunderlich.

    Die EZB ist nur grob über ihr Mandat herausgeschossen mit ihrer Staatsfinanzierung. Sonst wär Italien schon lange Pleite.

    Die Inflation in den USA hat jedoch andere Gründe als bei uns. Allerdings ist die Aufgabe der FED aus anders gefasst als die der EZB.

  • Laut Gesetz ist die EZB eigentlich nur der Preisstabilität verpflichtet.


    Sieht sie selbst aber völlig anders und betreibt alles mögliche.

    Grüße Peter

  • So ist es. Heißt zwar eigentlich "Geldwertstabilität" läuft aber auf´s Gleiche raus.


    Das war aber mit dem Euro und seiner Konstruktion von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

    Darauf hat ein gewisser Hr. Lucke schon 2004 durchaus eindrücklich hin gewiesen. ;)

  • Belehrt mich eines Besseren, aber:

    Wenn Deutschland noch (s)eine eigene Währung hätte, wo würden wir dann heute stehen ?


    Ich habe meine Zweifel daran daß es uns besser ginge.

    Selbst wenn sie sich nur parallel zu SFR entwickelt hätte wäre sie heute 50% teurer als der Euro. Nicht für uns, aber für unsere "Kundschaft".

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Mit einer Deutschen Mark wäre die Niedrigzinsphase vie früher beendet gewesen, da man keine Rücksicht auf Italien & Co hätte nehmen müssen. Gleichzeitig würde es diesen Ländern aber vermutlich auch besser gehen, da sie hätten abwerten können. Viel wichtiger wäre aber die Frage der Mentalität. Mit einem Herrn Weidmann als Präsident hätte die Bundesbank der Entwicklung der Inflation sicher nicht so lange zugeschaut und viel früher etwas unternommen. Signale sind in dem Bereich wichtig.


    Für mich wäre die Alternative zum aktuelle Euro aber nicht die DM sondern ein Euro der an Geldwertstabilität interessierten Länder.

  • Für mich wäre die Alternative zum aktuelle Euro aber nicht die DM sondern ein Euro der an Geldwertstabilität interessierten Länder.

    Die kannste aber an zwei Händen abzählen.


    Außerdem fraglich, ob das zustande kommen würde. Wenn man die Länder, von denen man das annehmen darf, zusammenfasst, hätte Deutschland eine sehr schwergewichtige Rolle und würde wirtschaftlich und von der Bevölkerung her vermutlich 50% oder mehr in den Ring des "Nord-Euros" werfen. Ob die anderen daran interessiert sind? Ich zweifele da etwas.

    Wünschenswert: Ja wäre es. Politisch realisierbar: Sehr zweifelhaft.


    Außerdem ist das Kind ja bereits in den Brunnen gefallen und macht so gerade den letzten Schnauferer.

  • Ernsthaft daran glaube ich auch nicht, die Rückkehr zur DM dürfte aber ähnlich unrealistisch sein, wenn nicht noch unrealistischer. Ändert aber nichts daran, dass ich den Nord-Euro für die bessere Alternative halte.



    Darauf hat ein gewisser Hr. Lucke schon 2004 durchaus eindrücklich hin gewiesen. ;)


    Ja, hat er wie schon ein einige andere vor ihm. Leider haben seine Nachfolger aus der Partei aber alles, nur keine wählbare Alternative gemacht. Geändert hätte es aber vermutlich auch nichts.

  • Völlig richtig alles.


    Die Frage ist: Was wird das Resultat dieses "Durchgewurschelt" sein?


    Das wird die Meisten aus der (dann bald ehemaligen) Mittelschicht seeehr viel kosten. Einige oder sogar viele davon die Existenz.

    Die nichts zu verlieren haben, sind die, die eh nichts haben oder die, bei denen ein paar Mio hin oder her eh kaum eine Rolle spielen.

    Wenn wir nicht das Pech haben in eine Hyperinflation zu geraten.

    Dann sind auch Letztgenannte beim letzten Mal nicht ganz ungeschoren davon gekommen. Aber immer noch besser als der Rest.

    Aber (auch wenn Martin das nicht gerne lesen wird) sind solche Inflationsszenarien immer der Nährboden für Extreme Parteien.

    Egal was man demnächst tut: Europa wird sich die nächsten Jahrzehnte vermutlich kaum positiv entwickeln können.

  • Aber (auch wenn Martin das nicht gerne lesen wird) sind solche Inflationsszenarien immer der Nährboden für Extreme Parteien.

    Kein Problem, ist ja jetzt nun nur eine logische Folgerung, und keine politische Schuldzuweisung an Migranten.


    Auch sonst teile ich die Meinung von Alexander und dir.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Ich gucke grad eine Doku über den Börsencrash von 1929.


    Sogar damals schon galt das Gleiche wie heute: die Mittelschicht ist der Loser.


    Die Armen hatten vorher schon nichts, die richtig Reichen immer noch so viel dass sie ein finanziell sorgenfreies Leben führen konnten - aber diejenigen mit bescheidenem Wohlstand litten am meisten und hatten jetzt auch nichts mehr.


    An eine Hyperinflation glaube ich nicht.


    Der Euro hält noch - aber halt um einen hohen Preis, die bescheuerte Anleihenankaufpolitik wird fortgesetzt. Und nun kommt noch das TPI Instrument hinzu, ein weiterer Baustein zur eigentlich verbotenen Staatsfinanzierung vor allem der Südländer.

    Ohne Mandat!


    An der Angebotsknappheit können Politik und Zentralbanken wenig machen - bleibt nur Nachfrageseite - Konjunktur wird gedämpft mit unschönen Auswirkungen, aber es geht wohl nicht anders. Sehr viel zu spät gehandelt die Madame.

    Grüße Peter