Experiment Tesla Model 3 Performance

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  • Moin,


    mein Model 3 Performance (aus dem August) kam auch schon aus China - und ist qualitativ völlig in Ordnung. Es ist quasi der Zwillingsbruder von Andreas seinem. Außen schwarz, innen weiß. Ich wollte auch erst noch ein Display vors Lenkrad bauen, aber ich muss mittlerweile sagen, dass braucht es nicht - zumindest ich nicht. Der Akkustand steht direkt oben links, ebenso die Geschwindigkeit. Passt alles.


    Das letzte große Software-Update fand ich ein wenig "doof". Ich fand die Bedienung vorher besser - vor allem was den BC angeht. Vorher hat man einfach "auf der Straße" nach rechts gewischt, dann hatte man den BC dauerhaft. Jetzt muss man in die Fahrzeugeinstellungen und auf "Trips". Was ich aber Cool finde ist die Lightshow, die jetzt auch das Model 3 kann. Und ich weiß jetzt mit Sicherheit, dass ich Matrix-LED-Scheinwerfer habe, die noch nicht verwendet werden. Das Auto kann "TESLA" auf die Wand schreiben...


    Gruß Sebi

  • Das Auto kann "TESLA" auf die Wand schreiben...

    Das is natürlich ein unwiderstehliches Kaufargument. :crazy:

    Sorry, unabhängig von Tesla: Wenn ich sehe, in was für Gimmicks mittlerweile Entwicklungskosten gesteckt werden und auf der anderen Seite ist die Software oft so unausgegoren dass es heftige Updates braucht....

    Windows is doch mittlerweile stabilst im Vergleich dazu....


    Und sag keiner dass der SW durch seinen Aufbau so was sowieso kann - um so was zu programmieren gehen Zig Stunden drauf.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Das is natürlich ein unwiderstehliches Kaufargument. :crazy:

    Schorsch, jetzt sei mal nicht unfair.

    Der Tesla kann wie gesagt auch ne Light Show abfackeln und dazu laute Metal-Musik spielen.


    Vom Flatulenz-Geräusch beim Blinken oder der Furzkissen-Funktion haben wir da noch nicht gesprochen… :m:

  • Das letzte große Software-Update fand ich ein wenig "doof". Ich fand die Bedienung vorher besser - vor allem was den BC angeht. Vorher hat man einfach "auf der Straße" nach rechts gewischt, dann hatte man den BC dauerhaft. Jetzt muss man in die Fahrzeugeinstellungen und auf "Trips".

    Mich nervt es eigentlich schon bei PC und Handy, dass ständig Updates kommen und dabei das Rad immer wieder neu erfunden wird. Immer dann wenn man sich gerade richtig gut mit etwas auskennt/zurecht kommt, wird die Bedienung wieder geändert und man fängt von vorn an. Toll dass man das jetzt auch noch im Auto so haben kann.

    Diese Signatur enthält unsittliche Bilder und wurde vom Server geblockt.

  • auf der anderen Seite ist die Software oft so unausgegoren dass es heftige Updates braucht


    um so was zu programmieren gehen Zig Stunden drauf.

    Ich denke nicht dass das in ein vergleichbares Verhältnis zu stellen ist. Gimmicks sind halt Werbematerial. Ich kaufe mir aber keinen Porsche weil er in der Nachtbeleuchtug aus den Spiegeln ein Porschelogo auf den Boden projezieren kann. Mag solche Leute geben, ja klar.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf:

  • Klar ist das Werbung und keinerlei Kaufargument - aber ich denke 97,386% aller Käufer eines Julaweiko können auf das Logo am Boden oder der Wand getrost verzichten oder auf eine Lightshow die die meisten nicht mal einmal angucken - aber wenn dafür 1-2 Bugs in der wirklich wichtigen Firmware beseitigt wären weil man das Geld in erweiterte Tests stecken würde, wäre das wohl den meisten recht.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • aber wenn dafür 1-2 Bugs

    Ich denke dass 99% aller Bugs in den Software gar nicht bis zum Endanwender=Fahrer durchdringen. Ich weiss ja nicht ob BMW das Problem mit Drittparteienhard- und Software auch hat, aber PIWIS kommt offenbar schon gar nicht mehr in alle Tiefen aller Steuergeräte, da ja auch VW verbaut ist. Manchmal fragt man sich wie sowas überhaupt funktionieren kann, ne. Da kommts auf ein paar Stunden für solche sinnlosen Gimmicks nicht an.


    Kleine lustige Story dazu, wer Zeit hat, von Daimler am Rande: Ehemaliger Kollege hat sich aus dem Showroom bei der Neupräsentation eine E-Klasse gekauft: Genau das Fahrzeug, auch wenn es nicht zu 100% passt, aber es steht ja schon da, sonst hätte man ja Lieferzeit gehabt. Der Wagen wurde übergeben, innerhalb der ersten ca. 20TKM häuften sich die Probleme: Der Wagen ging immer wieder unvermittelt in den Notlauf. Nach neu starten der Maschine war der Fehler weg, Daimler konnte auch danach keine Ursache auslesen. Einmal, kurz vor der Stammvertragswerkstatt trat das wieder auf, wir waren grade gemeinsam unterwegs. Ich sag noch, lass die Karre laufen, stell sie auf den Hof, und die sollen IM NOTBETRIEB mal auslesen. Gemacht, man sollte es nicht glauben, kein Fehler auslesbar. Kopfschütteln allenthalben, selbst beim Online zu Rate gezogenen 3. Level Support im Werk - das konnten sich die Ingenieure nicht erklären.

    Das Fahrzeug ging nach mehreren Ingenieursbesuchen in Rottweil für 2 Wochen nach Sindelfingen. Die Quintessenz war, dass ein freiwilliges Angebot zum Umtausch in ein anderes neues Fahrzeug eintrudelte, weil keines!! der (m.E.n. 27) Steuergeräte im HW sowie SW Stand zulässig zueinander passte - man hat damals verschraubt was da war. Und es wäre wohl teurer das auszumerzen. Die Kiste wurde danach schlicht verschrottet. Daran sieht man auch mal die Kostenstruktur.

    Der Rest der Geschichte ist kaufmännischer Art, da der Kollege ca. 55T€ damit verdient hat: Der KP wurde zuerst erstattet, und danach nochmal beim Neuwagen verrechnet. Das war der Ärger wert. Hat bis heute auch niemand bemerkt. Es kam nur eine Rechnung über den Aufpreis der Ausstattung des 2. Fahrzeuges. Gutes Schweigegeld nenne ich das.

    Es ist lang genug her dass ich das berichten kann.


    Man sieht aber daran gut, dass selbst Zig-Stunden für ein Gimmick bei der Komplexität des Gesamtproduktes prinzipiell Null Einfluss auf die Endqualität des Produktes haben. Das machen die Leute ja auch um sich abzulenken, sich zu verwirklichen. Ich finde das nicht verwerflich.

    Nur wer Sprache gut beherrschen tut ist in der Lage dem Gegner Ravioli zu bieten! :sz::zf: