Bauplatzpreise und Grundstückspreise

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Haben da eigentlich alle Häuser die gebaut werden solche Abmessungen und Garagen oder führst Du um Längen?

    Ich meine, Du kennst ja MUC und wenn man sieht, für welche Winzhäuser da die Preise schon 7-stellig sind...

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Sagen wir mal so, die Ausmaße sind, zumindest bei Neubauten, heute nicht mehr ganz ortsüblich. ;)


    Aber mit MUC kann man das schlecht vergleichen. Da würde ja der Grund alleine schon deutlich über 3 Mio kosten.

    Klar gibt es auch dort (z.B. zwischen Bremer Straße und Frankfurter Ring), ist aber eher ungewöhnlich.

  • Selbst in (Mittelzentrum-)Osnabrücker Neubaugebieten ist nix mehr über 1000m² Bauland zu haben. :heul:


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Sagen wir mal so, die Ausmaße sind, zumindest bei Neubauten, heute nicht mehr ganz ortsüblich. ;)


    Aber mit MUC kann man das schlecht vergleichen. Da würde ja der Grund alleine schon deutlich über 3 Mio kosten.

    Klar gibt es auch dort (z.B. zwischen Bremer Straße und Frankfurter Ring), ist aber eher ungewöhnlich.

    Bei uns in der Straße sind 990qm für 3,5 Mio. verkauft worden. Und es ist nicht Gern, nicht Harlaching... da wurden jetzt zwei MFH reingeklopft mit je 5 Whg. zu je 900K.

  • Bei uns in der Straße sind 990qm für 3,5 Mio. verkauft worden. Und es ist nicht Gern, nicht Harlaching... da wurden jetzt zwei MFH reingeklopft mit je 5 Whg. zu je 900K.

    .... und selbst dann liegt Grundanteil des VKs noch bei 39%. Völlig verrückt.

  • Jepp - mir hat ein Bekannter der in der Branche tätig ist (bei nem Bauträger) schon vor knapp 10 Jahren gesagt dass der Grund im Normalfall mit ca. 15% in die Baukosten eingeht und in München waren es damals schon über 40%.

    Drum gibts ja auch bei kleineren Häusern mit wenig Einheiten in MUC nahezu nur noch die Variante mit "Hobbyräumen" im UG weil man dann ein paar m² mehr zum verkaufen hat auf die sich die Kosten verteilen.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Die meisten Politiker wollen ja die Verdichtung des Wohnraums und das nicht erst seit heut und gestern. Das ist halt eine der Auswirkungen davon.


    Ein Haus, bei dem sich alles Hauptsächliche auf einer Ebene abspielt, kann sich einer normaler Mensch in einem Ballungszentrum definitv nicht mehr leisten (wenn es überhaupt genehmigt werden würde).

    Dazu MUSS man in die Pampa ziehen und selbst da wird es zunehmend schwieriger.

  • Die meisten Politiker wollen ja die Verdichtung des Wohnraums und das nicht erst seit heut und gestern. Das ist halt eine der Auswirkungen davon.


    Ein Haus, bei dem sich alles Hauptsächliche auf einer Ebene abspielt, kann sich einer normaler Mensch in einem Ballungszentrum definitv nicht mehr leisten (wenn es überhaupt genehmigt werden würde).

    Dazu MUSS man in die Pampa ziehen und selbst da wird es zunehmend schwieriger.

    Richtig.

    Mir wurde jetzt hier im Ort (ca. 25km außerhalb Stuttgart) ein alter Bungalow angeboten.

    Nichts weltbewegendes, ca. 180m² und 600m² Grund, 1,4mio€.

    Und die Bude hätte ich kernsanieren müssen.

    Da wäre ich all inkl. nicht unter 2mio rausgekommen. Verrückt.

    Nein danke.

  • Jeden Tag steht einer auf, der das Geld hat. Problemlos.


    Allein wieviele Altreiche und Gutverdiener es in München und Umgebung gibt, dazu zahlungskräftige ausländische "Investoren".

  • Jeden Tag steht einer auf, der das Geld hat. Problemlos.

    Ich fürchte da mischen auch institutionelle Anleger mit herum.

    Ich kenne das von den Ackerpreisen. Da mischen Versicherungen und Kapitalgesellschaften mit, und zwar gewaltig. Die kaufen auf was sie in die Finger bekommen. Und die Gesetze spielen ihnen auch noch in die Hände.

    Ein paar Zahlen aus der Region:


    2005: 7.774 Euro/ha

    2010: 15.373 Euro/ha

    2015: 31.742 Euro/ha

    2020: 39.328 Euro/ha


    Jetzt aktuell sind nach unserm Pächter die Preise schon jenseits der 50k

    Das heißt: wenn eine Vermögenssteuer kommt werden sehr viele Private ihren geerbten Acker verkaufen müssen, denn die Erträge stehen in keinem Verhältnis dazu. Die Pachten sind im gleichen Zeitraum nur um ca 50% gestiegen, und besonders üppig sind sie auch nicht.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • ist das reines Ackerland? oder be baubar?

    ha/10000 wäre der qm Preis, Kann also kaum sein. Für 40.000 bekommst du in normalen Lagen nicht mal ein 1/2 Baugrundstück. In München, Stuttgart usw. recht das aber genau, um das vom Bauamt geforderte Bauklo drauf abzustellen.

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • ha/10000 wäre der qm Preis, Kann also kaum sein. Für 40.000 bekommst du in normalen Lagen nicht mal ein 1/2 Baugrundstück. In München, Stuttgart usw. recht das aber genau, um das vom Bauamt geforderte Bauklo drauf abzustellen.

    Dann ist es für unsere CH Verhältnise immer noch günstig


    Da ich in einem Verein Kassier bin, wo ein Landwirtschaftsgrundstück besitzt..


    Steuerwert bei uns -> 100'000 CHF/ha

    Kaufpreis ca. -> 125-150k CHF/ha

    kannst jedoch als nicht Landwirt nicht über 24.99a kaufen und selbst dort muss es ausgeschrieben werden und wenn es ein Landwirt will, hat er vorkaufsrecht.


    Also ist bei euch immer noch Luft nach oben :)

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • ist das reines Ackerland? oder be baubar?

    Es gibt eine Menge Leute die sowas von garnicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld. Auch hier im Umkreis macht ein, nennen wir ihn anonymisiert einfach mal schwerreicher Stahlwerksbesitzer den Landwirten das Leben schwer in dem er Ackerland zu Preisen aufkauft die ein Landwirt rentablerweise nicht mehr stemmen kann. In vereinfachter Form in etwa, dass das bisher 6€/m² waren und der ortsübliche Landwirt noch 8€ zahlen würde, der Großbauer 11€ und dann kommt der, der nicht mehr weiß wohin mit seiner JKohle und legt 15€ auf den Tisch. Sollte da noch einer mitkönnen weil es dankenswerterweise immer noch Leute gibt die dann trotzdem zum Bauern sagen "Wenn 13 hinlegst, dann kannst es haben", dann legt der halt 20€/m² hin. Das ist so langfristig gedacht, davon hat der selber nix mehr, auch seine drei Töchter nicht, vermutlich nicht mal mehr die Enkel. Aber bevor die Kohle versauert kauft man halt Ackerland davon, kassiert derweil Pacht und fertig. Irgendwelche kurzfristige Zockereien hat so jemand schon lange nicht mehr nötig weil der über dieses Stadium, dass er die Kohle braucht oder fürs Alter vorsorgen muss längst und weit hinaus ist.


    Naja, und wer weiß, vielleicht wird irgendwann ein Teil davon mal wirklich Bauland, ein anderer Teil wird vielleicht für Straßenbau oder sowas benötigt. Vielleicht kommt auch ein Musk mal daher und sagt, da will ich ne Factory hinstellen. Wer weiß. Ackerland wird jedenfalls nicht mehr billiger werden, es muss immer mehr angebaut werden, das ist ne sichere Bank sowas. Könnte ja jeder machen eigentlich, nur ist das halt zu einfach gedacht. Das ist 3 Generationen weiter gedacht und nicht "das brauch ich für meine Rente" oder einen Bauern der davon aktuell auch seinen Lebensunterhalt durch Ackerbau bestreiten muss. Da muss alles andere aus dem Hintergrund kommen, da reicht es nicht 100k€ über zu haben die man in 20 Jahren dann doch bräuchte.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Das sind im Verhältnis zum Landkreis ED die reinsten Friedenspreise.


    Der Artikel ist allerdings schon von 2016:

    Erding - Preisexplosion bei Ackerland - Erding - SZ.de


    Mittlerweile sind wir bei knapp 200K€ pro Ha!

    Da ist das Ackerland fast genauso teuer wie unerschlossener Baugrund in Mauth..... ;)


    Es gibt eine Menge Leute die sowas von garnicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld.

    Das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Und als Investor kann man Ackerland nicht so ohne weiteres erwerben, es sein denn, man ist bereits Landwirt oder hat eben eine landwirtschaftliche Betriebsnummer.


    Bei uns im Landkreis liegt das hauptsächlich an großen Bauhaben (Flughafen und A94-Ausbau), bei denen der Freistaat Ausgleichsflächen kaufen MÜSSEN.

    Das hat die Preise in brutale Höhen getrieben, da die Ausgleichsflächen in der "gleichen Region" liegen müssen.


    Ausgleichsflächen sind Flächen, die das Unternehmen oder eben der Staat zur Verfügung stellen muss, wenn er Ackerland von den ehem. Besitzern kauft/enteignet um diese "zweckzuentfremden" für Bauvorhaben.

    Und da Bauern ihr Ackerland normalerweise nur in absoluten Notsituationen verkaufen, die anderen aber kaufen müssen und zwar im Landkreis, hat das die Preis exorbitant in die Höhe getrieben.

  • es sein denn, man ist bereits Landwirt oder hat eben eine landwirtschaftliche Betriebsnummer.

    Entschuldigung, aber wer an solchen Geschäften in diesen Dimensionen Interesse hat, der dürfte darin das kleinste Problem sehen.

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • Entschuldigung, aber wer an solchen Geschäften in diesen Dimensionen Interesse hat, der dürfte darin das kleinste Problem sehen.

    mag sein... aber wir haben z.B. keine und bekommen auch keine. Ist ja nicht so, dass ich das nicht versucht hätte. ne.

  • Ich schätze, an diesem Grund wird es da sicher nicht scheitern. ;)


    Also wohl dem, der das damals rechtzeitig erkannt hat. Sind ja nicht wenige mit ihren Sumpfwiesen da nicht unvermögend geworden. Klar, Glücksgriff. Soviele Flughäfen werden ja nicht gebaut.

    Wir haben ein landwirtschaftliches Sterben, seit Jahrzehnten. Viele verkaufen dann, weil es für sie nicht mehr rentabel ist ihre 3 Hektar zu bebauen. Daher steigt ja auch seit Jahren die durchschnittliche Betriebsgröße weil immer mehr kleine aufgeben müssen weil es sich nur noch in groß lohnt. Und was hier groß ist, da lacht man anders wo drüber und nennt das erweiterter Vorgarten.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • ....Viele verkaufen dann, weil es für sie nicht mehr rentabel ist ihre 3 Hektar zu bebauen. ....

    a) Mit 3 ha bist du kein Landwirt. Mindestgröße sind 4 ha ;)

    b) Selbst die ganzen Kleinlandwirte hier bei uns, die lange aufgegeben haben, verkaufen nicht. Es wird höchstens verpachtet an andere Landwirte in der Gegend.