Wann gibt es in Deutschland den ersten größeren Blackout? - Wetten werden angenommen

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  • Heute haben wir im Nachbarort einen größeren Stromausfall, Ursache bislang unbekannt.


    In einer Mietwohnung bleiben mir nicht viele Alternativen, in den letzten 20 Jahren gab es gar keine Störung.


    Das Risiko steigt zweifellos.


    Ein kleiner Generator bringt aber auch nicht viel und ansonsten sehe ich keine große Gefahr, solange er nicht tagelang ausfällt - dann müsste ich halt notfalls eine Ausweich-Unterkunft suchen.

    Grüße Peter

  • (der Mann vom Schadstoffmobil meinte letztens, als ich leere Kanister abgeben wollte "nur Haushaltsübliche Mengen" ;):cool: ).

    Das meint der Getränkehändler bei Stefan beim Bierkaufen auch immer :top::crazy::duw:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Dachte erst, ich schreib in den Energiekrise-Thread, aber hier passt es wohl am besten.


    Mal angenommen, es kommt im Winter tatsächlich ein längerer Stromausfall, ist dann eigentlich die Gasversorgung noch gegeben? Ich denke mal, das Gas wird auch mit elektischen Pumpen in die Häuser gebracht.


    Worauf ich hinaus will: Hat es überhaupt einen Sinn, für eine unabhängige Notstromversorgung der Gasheizung (Strom für Steuerung, Zündung, Pumpen) zu sorgen, wenn am Ende bei einem Blackout sowieso kein Gas mehr bei mir ankommt?


    Bei Wasser scheint es wohl so zu sein, dass da die Versorgung durch die Wasserwerke durch Notstromaggregate sichergestellt wird. Bzgl. Gas konnte ich da bei Google nix finden.

  • Wasser fließt in vielen Fällen durch Schwerkraft.

    Die Stadtwerke haben oft ihre "Zwischenlager" auf ausreichender Höhe. Ansonsten braucht es bei Brunnen natürlich Pumpen.

    Gas sollte im Normalfall auch mit Überdruck gefördert werden aber hier wie auch bei Wasser gibts natürlich diverse Absperrventile die allein schon aus Sicherheitsgründen nötig sind.

    Ich würde mich da nicht drauf verlassen und ich könnte mir auch vorstellen, dass das Gas bei einem richtigen Strom-Blackout bewusst abgedreht wird um zu verhindern dass irgendwo eine Absperrung oder auch an einem Endgerät durch den Mangel an Energie ein Ventil aufgeht, Gas ausströmt und es dann irgendwann zu einer Explosion kommt.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Pumpen an einer Notstromversorgung hängen.

    Die Leistung die hier benötigt wird is nämlich recht groß.

    Wenn ich sehe, dass wir in unseren Anlagen schon jeweils mehrere Kühlwasserpumpen zu je 100kW haben kann man sich evtl. vorstellen was da an UPS Versorgung nötig wäre um eine ganze Stadt zu versorgen.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Mein Prepper-Nachbar auf dem Campingplatz behauptet ja noch, dass in jedem Gas-Hausanschluss, Zähler oder Therme ein Unterdruckwächter sitzt welcher erst einzeln von den Stadtwerken vor Ort entsperrt werden müsste.


    => Camper-Latein !???!!!!

    Wie poste ich falsch? - Ein Leitfaden für Forenbesucher und solche die es werden wollen

    Nachdem ich
    Google , die FAQ's und die Boardsuche erfolgreich ignoriert habe,
    erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativen Titel und undeutlichem Text, unter der sich jeder etwas Anderes vorstellt
    :D

  • Mein Prepper-Nachbar auf dem Campingplatz behauptet ja noch, dass in jedem Gas-Hausanschluss, Zähler oder Therme ein Unterdruckwächter sitzt welcher erst einzeln von den Stadtwerken vor Ort entsperrt werden müsste.


    => Camper-Latein !???!!!!

    Hatte sowas auch mal gelesen!

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • Mein Prepper-Nachbar auf dem Campingplatz behauptet ja noch, dass in jedem Gas-Hausanschluss, Zähler oder Therme ein Unterdruckwächter sitzt welcher erst einzeln von den Stadtwerken vor Ort entsperrt werden müsste.


    => Camper-Latein !???!!!!

    Persönlich erlebt. Hatte mal vor einem Urlaub den Gasschieber zugemacht. Nach dem Urlaub kam dann zuerst die RWE und wieder was freischalten müssen. 8| Ist schon 10 Jahre her. Ob das heute noch so ist. Ich weiß es nicht. Letztes Jahr hat die RWE dieses „Ding“ im Keller getauscht. Halb so groß, viel kompakter.

  • Ich habe letzt mal irgendwo gelesen dass das bei den älteren Gasheizungen so war, bei den Gasbrennwertthermen wäre das nicht mehr der Fall :idee:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Mein Prepper-Nachbar auf dem Campingplatz behauptet ja noch, dass in jedem Gas-Hausanschluss, Zähler oder Therme ein Unterdruckwächter sitzt welcher erst einzeln von den Stadtwerken vor Ort entsperrt werden müsste.


    => Camper-Latein !???!!!!

    das ist einfach Blödsinn.

    Natürlich ist vor jeder Therme ein Druckventil vorhanden, das die Zufuhr unterbricht wenn die Heizung nicht läuft, es soll ja nicht unkontrolliert Gas ausströmen bei einer Störung. Bei einem Reset der Therme wird aber dieses Ventil wieder geöffnet, da braucht keiner von der Stadt zu kommen.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Ich dreh vor jedem Urlaub und längerer Abwesenheit dem Haupthahn zu an der allerersten Stelle wo es möglich ist, in meinem Fall direkt nach dem Mehrspartenanschluss und noch vor dem Absperrventil am Zähler. Aus Paranoiagründen dann nochmal am Zähler. Auch nach einem halben Jahr ist die Heizung ohne Probleme jetzt wieder angesprungen.


    Ich denke eher nicht, dass die Gasversorgung noch lange funktioniert wenn der Strom weg ist. Wasser wird es noch - zumindest hier im Dorf - dank Hochbehälter noch etliche Tage geben, die nötigen Pumpen zum Nachfüllen haben den Stadtwerken nach für mindestens 2 Wochen Notstrom. Das Ganze je nach Objekt natürlich begrenzt durch den dadurch erzeugbaren Wasserdruck, so ab dem 4. Stock wird´s dann sicher schon eng. Aber da dann eh keine Heizung geht, badet ja auch eher keiner so dass sich der Wasserverbrauch sicher auch reduzieren dürfte.


    Die hiesigen Stadtwerke sind aber guter Dinge was längere Ausfälle anbelangt. Und wenn man mal so überlegt... da gibt´s aktuell ein Land, dessen Infrastruktur gerade gezielt zerstört und sabotiert wird und selbst da sind das wohl auch eher lokale und regionale Ausfälle. Nichtsdestotrotz kann man sich natürlich versuchen vorzubereiten, den einen oder anderen Tipp findet man ja in diesem und anderen Threads.

  • Ich denke auch nicht, dass es zu größeren Problemen kommen wird.

    Blöd halt, wenn man gerade in einer Region ist, wo ein Ausfall ist.


    Ich habe noch 2 11 Kilo volle Gasflaschen, immerhin kann ich so grillen, oder den Seitenkocher nehmen.


    Ich kann auch mal kalt duschen, bei meinen Damen sieht das natürlich anders aus.


    Zur Not irgendwo ins Ausland zum nächsten funktionieren Flughafen fahren und dann halt längerer Urlaub da, wo alles funktioniert.


    An einem weltweiten Blackout glaube ich nicht und dann hätten wir eh andere Probleme.

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  • Ich dreh vor jedem Urlaub und längerer Abwesenheit dem Haupthahn zu an der allerersten Stelle wo es möglich ist, in meinem Fall direkt nach dem Mehrspartenanschluss und noch vor dem Absperrventil am Zähler. Aus Paranoiagründen dann nochmal am Zähler. Auch nach einem halben Jahr ist die Heizung ohne Probleme jetzt wieder angesprungen.


    Es gibt wohl solche und solche Hausinstallationen, wovon das abhängt ist mir aber auch nicht klar.


    Ich denke eher nicht, dass die Gasversorgung noch lange funktioniert wenn der Strom weg ist. Wasser wird es noch - zumindest hier im Dorf - dank Hochbehälter noch etliche Tage geben, die nötigen Pumpen zum Nachfüllen haben den Stadtwerken nach für mindestens 2 Wochen Notstrom.


    Den Druck auf den Gasleitungen könnte man grundsätzlich auch mit per Gas betriebenen Pumpen aufrechterhalten, ob die auch verbaut sind kann ich nicht sagen. Wieweit überhaupt Pumpen notwendig sind wäre auch eine interessante Frage, in den Speichern ist das Gas ja auch mit erheblichem Druck, vielleicht haben dann die die nahe genug zu einem Speicher wohnen Glück?


    Beim Wasser habt ihr dann wohl Glück. Im Sommer gab es bei uns einen großflächigen Stromausfall in der Innenstadt, woraufhin quasi sofort auch der Wasserdruck zusammengebrochen ist. Erst in den höheren Lagen und mit etwas Verzug auch tiefer. Dabei hat sich herausgestellt, dass unsere Stadtwerke nicht nur keine Notstromversorgung haben sondern auch nur mit einer Leitung an die Stromversorgung angeschlossen sind. Zumindest letzteres will man jetzt ändern. Hat mich erstaunt, da es in Deutschland ja für alles irgendwelche Vorschriften gibt, unsere Produkte mit denen wir in der Regel immer nur einen Menschen gleichzeitig gefährden dürften wir so nicht bauen. Wasser ist ja noch deutlich wichtiger als Gas.


    Ich rechne aber auch nicht damit, dass wir großflächige Ausfälle über mehrere Tage haben werden. Was ich mir vorstellen kann sind gezielte Abschaltungen einzelner Großverbraucher, Straßenzüge oder Orte. Gggf. im Wechsel, jeweils für einige Stunden.

  • Kommt es im Winter zu Stromausfällen?

    Mir ist eigentlich in meiner Erinnerung nicht bekannt dass es zu früheren Zeiten regelmäßig zu diesen Warnungen gekommen wäre :idee:


    Behördenchef warnt vor Stromausfällen, Bundesnetzagentur widerspricht
    Die Bundesnetzagentur widerspricht jüngsten Blackout-Warnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Wahrscheinlichkeit, dass es im…
    www.tagesschau.de

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  • Mir ist eigentlich in meiner Erinnerung nicht bekannt dass es zu früheren Zeiten regelmäßig zu diesen Warnungen gekommen wäre

    Man warnt lieber jetzt als dass es nachher heisst "Hat ja keiner gesagt..."

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Zum Glück habe ich vor zwei Wochen doch noch das bestellte Notstromaggregat bekommen, erst hieß es es wäre vor März garantiert nicht lieferbar.

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