Autofreie Innenstädte - die Zukunft?

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  • Haushalt in ländlicher Umgebung mit zwei Berufstätigen an unterschiedlichen Standorten. Was ist bitte „ Autofahren ist zu günstig“? :idee: Das ist die geforderte Mobilität. Oder selbst bei einem Berufstätigen und Kinder im Haushalt. Ein zweites Auto wird benötigt. Das mag im Bereich einer Stadt mit Bus/Straßenbahn anders aussehen. Am Ende entscheidet aber jeder noch selbst, wie er sein Geld ausgibt.

  • Ich habe einen Geschäftswagen und einen Privatwagen. Meine Frau hat auch einen Wagen. Na und….?

    Habe ich kein Problem mit. Mir wäre nur lieb, wenn es teurer würde, damit weniger Leute sich eine solche Konstellation leisten können und die Straßen freier würden. Wir haben hier Leute die fahren 700 Meter mit dem Auto zum Friseur und wundern sich, dass man dann 200 Meter laufen muss weil es keinen Parkplatz vor der Tür gibt. :hehe:

    Viele Grüße
    Oliver

  • ... wenn eine Person mehrere Fahrzeuge hat, kann er ja auch nur mit einem davon fahren. Wo sollen da die Straßen freier werden?


    Der Eine gibt eben deutlich über 100 k€ für ein Auto aus und der Andere kauft sich für diesen Betrag eben mehrere Fahrzeuge. So what?


    Die eierlegengende Wollmilchsau gibt es beim Auto nicht. Für mich z.B. steht fest, dass ich immer mindestens zwei Autos haben möchte. Eines mit Allrad und gewissem Raumangebot zur Abdeckung des Mobilitäts- und Transportbedürfnisses und ein Cabrio für die Sonnentage des Lebens. Abe da ich ja nur einen A... habe, werde ich immer nur Eines davon fahren können ;)


    Kurze innerstädtische Strecken mache ich zu Fuß oder wenn das Wetter paßt mit dem Fahrrad.


    EDIT: SiebenR: Der Mindestlohn liegt seit 1.1.24 bei 12,41 €/Std. Aber Du hast schon Recht, je teurer die Mobilität zur Arbeit wird, umso höher muß der Lohn sein, damit es sich lohnt ein Fahrzeug dafür vorzuhalten, oder lieber auf Bürgergeld zu Hause zu bleiben.

  • Wofür braucht man mehrere Fahrzeuge um zur Arbeit zu kommen?

    Ist Dir schon Mal in den Sinn gekommen, dass für manche Lohngruppen dann schon ein einziges Fahrzeug, welches eben für den Weg zur Arbeit benötigt wird, nicht mehr finanzierbar würde?


    Solche Leute fahren notgedrungen eben ältere Fahrzeuge, die dann meist auch vom Verbrauch her etwas ungünstiger sind.


    Als vor zwei Jahren die Spritpreise so durch die Decke gegangen sind, hat unsere Putzfrau im Geschäft schon ernsthaft geklagt, sie könne es sich jetzt dann nicht mehr leisten zur Arbeit zu fahren :rolleyes:


    Zudem, wie Heinz schon geschrieben hat, wie sollte sich durch die Reduzierung von Zweit- oder Drittfahrzeugen der Verkehr reduzieren???

  • Ist Dir schon Mal in den Sinn gekommen, dass für manche Lohngruppen dann schon ein einziges Fahrzeug, welches eben für den Weg zur Arbeit benötigt wird, nicht mehr finanzierbar würde?

    Der Staat regelt doch sonst alles. Dann soll er es so regeln, dass es ab einem zweiten Fahrzeug für eine Person richtig ins Geld geht.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das Autofahren scheint einfach immer noch zu günstig zu sein.

    Na, das Wichtigste ist doch offenbar immer noch, welche Lackierung es für deinen 8er sein darf...


    ... für alle anderen darf Autofahren ja ruhig teurer werden...


    So eine Einstellung muß man nicht verstehen.

  • Warum? Hat die Gesellschaft einen Nachteil, wenn jemand zwei Fahrzeuge hat? Die Fahrleistung pro Fahrzeug sinkt, dennoch reduziert sich die KFZ-Steuer nicht.


    Zudem nimmt bei mehreren Fahrzeugen der E-Anteil zu, was zumindest lokal die Emissionen reduziert. Häufig ist das zweite Fahrzeug ein Kleinfahrzeug für die Stadt, das weniger Verkehrsraum benötigt und dadurch eher eine Entlastung als eine Belastung vorstellt.


    Wenn man es objektiv und rational betrachtet, macht das in den Städten mehr Sinn, als Riesenschiffe mit 400 und mehr PS ;) Wobei ich persönlich damit kein Problem habe, aber etwas erstaunt bin, dass Du abseits Deiner individuellen Situation etwas intolerant erscheinst ;)

  • Der Staat regelt doch sonst alles. Dann soll er es so regeln, dass es ab einem zweiten Fahrzeug für eine Person richtig ins Geld geht.

    Genau, jetzt nach dem Staat schreien.

    Was wäre denn, wenn dann der Staat auch Dir vorschreiben würde, dass Du doch gar keinen M5 brauchst, sondern mit einem E-Transporter oder VW Caddy von Markt zu Markt tingeln kannst?


    Und nochmal, wie würde sich dadurch das Verkehrsaufkommen reduzieren?


    Bei Dir kommts mir manchmal echt so vor, dass Du anderen Arbeitnehmern - in Deinen Augen wahrscheinlich minderwertigeren Berufen - nicht mal das Schwarze unter den Fingernägeln gönnst :sz:

  • Ich finde es noch viel dämlicher, dass die Leute hier Tiefgaragenstellplätze haben, aber dann Tage- oder Wochenweise die Kiste vor der Haustüre steht. Ja, sicher ist es Mehraufwand in die TG zu fahren statt vor der Türe auszusteigen. Sind dann aber auch die gleichen, die jammern, dass die Strasse zugeparkt ist :top::dudu:

    Ich parke sowieso lieber in der TG, auch wenn es etwas eng ist. Lust auf verkratzen Lack, abgetretene Spiegel und sonstigen Unsinn habe ich nämlich nicht.

    When nothing goes right, go left :top:

  • ... ich hatte mich bemüht, das etwas "freundlicher" zu formulieren ;)

    Ich finde es noch viel dämlicher, dass die Leute hier Tiefgaragenstellplätze haben, aber dann Tage- oder Wochenweise die Kiste vor der Haustüre steht. Ja, sicher ist es Mehraufwand in die TG zu fahren statt vor der Türe auszusteigen. Sind dann aber auch die gleichen, die jammern, dass die Strasse zugeparkt ist :top::dudu:

    Ich parke sowieso lieber in der TG, auch wenn es etwas eng ist. Lust auf verkratzen Lack, abgetretene Spiegel und sonstigen Unsinn habe ich nämlich nicht.

    ... ich kann das sowieso nicht nachvollziehen, wieso man ohne Not draußen parkt. Hab sogar 100 m weiter einen zusätzlichen TG-Stellplatz angemietet.

  • Der Staat regelt doch sonst alles. Dann soll er es so regeln, dass es ab einem zweiten Fahrzeug für eine Person richtig ins Geld geht.

    Warum?


    Soll der zweite Urlaub pro Jahr auch mit 100% Luxussteuer belegt werden? Braucht ja schließlich auch niemand?

    Oder mehr als 25m2/Person?


    Ich kann dir hier überhaupt nicht folgen.

  • Wenn du das so empfindest, ok.

    Ich persönlich finde, man braucht keine zwei Autos. Was das jetzt mit Arbeitnehmern oder wie du es schreibst minderwertigen Berufen zu tun hat, verstehe ich nicht. Mehr als ein Auto pro Person - das sind reine Luxusprobleme und nicht die von durchschnittlichen Arbeitnehmern!


    Es ging ja hier auch um Parkflächen und nicht um das Verkehrsaufkommen. Natürlich - wenn "jeder" zwei Autos hat, wird mindestens ein Auto davon "immer" irgendwo stehen.


    Aber lassen wir das. Führt zu nichts. Ist jetzt in meinen Gedanken auch nicht das Prio 1 Thema.....



    Warum?


    Soll der zweite Urlaub pro Jahr auch mit 100% Luxussteuer belegt werden? Braucht ja schließlich auch niemand?

    Oder mehr als 25m2/Person?


    Ich kann dir hier überhaupt nicht folgen.

    War halt mal ein Gedanke, wie der Staat das Aufkommen von Autos vermindern könnte. Aber ich "schreie" nicht danach. Ist für mich auch kein Herzensthema. War nur eine Überlegung.

    Viele Grüße
    Oliver

  • ….bei geplanten Parkhausneubauten wird in OS auch immer mit dem Verkehrsaufkommen argumentiert um den Bau abzulehnen…


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Diejenigen die 2+ Autos haben, die haben idR eigene Parkplätze, keine Sorge…