Autofreie Innenstädte - die Zukunft?

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  • Im Grundsatz finde ich die Regelung daher durchaus nachvollziehbar.


    Dass man keinen Parkplatz garantiert bekommt, war auch mit der alten Regelung schon so und daher dürfte die neue Satzung juristisch wasserdicht sein, wenn sie korrekt formuliert wird.

    Dazu kommt, dass da über das Anwohnerparken gesprochen wird und NICHT (auch nicht in Paris) über Leute die ja so gern in der City einkaufen.


    Wenn ich jetzt die rund 200€ für ein Anwohnerparken in meiner Fahrzeugklasse nehme und dann vergleiche, was ich für meine zwangsweisen Stellplätze allein an Grundstückspreis (ohne Zuwegung, Pflaster oder gar Garage darauf) gezahlt habe, dann sind das schon mal ~54 Jahre Parken nur für die dafür zu kaufende Fläche gewesen. Und ja, da mag man mir gerne Neid oder sonstigen Mist unterstellen, aber dann möge man mir im Umkehrzug auch erklären warum ich am Stadtrand gezwungen bin zwei Stellplätze zu schaffen, ein Innenstadtbewohner aber meint, er muss für 30€ im Jahr selbstverständlich parken können auf einer Fläche für die ich als Kunde der Innenstadtgeschäfte gerne mal 3€ pro Stunde zahle.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Dazu kommt, dass da über das Anwohnerparken gesprochen wird und NICHT (auch nicht in Paris) über Leute die ja so gern in der City einkaufen.


    Wenn ich jetzt die rund 200€ für ein Anwohnerparken in meiner Fahrzeugklasse nehme und dann vergleiche, was ich für meine zwangsweisen Stellplätze allein an Grundstückspreis (ohne Zuwegung, Pflaster oder gar Garage darauf) gezahlt habe, dann sind das schon mal ~54 Jahre Parken nur für die dafür zu kaufende Fläche gewesen. Und ja, da mag man mir gerne Neid oder sonstigen Mist unterstellen, aber dann möge man mir im Umkehrzug auch erklären warum ich am Stadtrand gezwungen bin zwei Stellplätze zu schaffen, ein Innenstadtbewohner aber meint, er muss für 30€ im Jahr selbstverständlich parken können auf einer Fläche für die ich als Kunde der Innenstadtgeschäfte gerne mal 3€ pro Stunde zahle.

    Die sollen doch verlangen was sie wollen, aber bitte doch für alle gleich.

  • Wenn ich jetzt die rund 200€ für ein Anwohnerparken in meiner Fahrzeugklasse nehme und dann vergleiche, was ich für meine zwangsweisen Stellplätze allein an Grundstückspreis (ohne Zuwegung, Pflaster oder gar Garage darauf) gezahlt habe, dann sind das schon mal ~54 Jahre Parken nur für die dafür zu kaufende Fläche gewesen.

    Die Rechnung ist doch wohl Quatsch, das eine ist Dein Eigentum, welches wahrscheinlich auch den Wert des Restes des Anwesens wteigert, das andere ist eine Gebühr öffentlichen Raum nutzen zu dürfen.


    Mit den Regelungen was Parkfläche bei Neubau betrifft, kenne ich mich nicht aus, vermute jedoch mal, dass man heutzutage auch in der Innenstadt entsprechende Plätze einplanen muss (völlig schwachsinnige Ablasszahlungen mal aussen vor). Das war wohl früher noch nicht so, dafür gibt es dann halt das Anwohnerparken. Und da würd ich Koblenz auch nicht mit München oder ähnlich vergleichen, sowohl was Einkommen als auch Mieten betrifft.

    Der Kernpunkt dieser Diskussion ist doch auch eher, die Anwohner Parkausweise jetzt nach Fahrzeuggrösse zu berechnen.

  • Die sollen doch verlangen was sie wollen, aber bitte doch für alle gleich.

    Und vor allem, was ist denn das Gewicht des Fahrzeuges für ein Faktor, der sich auf einen Parkplatz bezieht? Demnächst wird der Personalausweis nach der Länge des Nachnamens und der Anzahl der Selbstlaute tarifiert.

    When nothing goes right, go left :top:

  • Wenn ich jetzt die rund 200€ für ein Anwohnerparken in meiner Fahrzeugklasse nehme und dann vergleiche, was ich für meine zwangsweisen Stellplätze allein an Grundstückspreis (ohne Zuwegung, Pflaster oder gar Garage darauf) gezahlt habe, dann sind das schon mal ~54 Jahre Parken nur für die dafür zu kaufende Fläche gewesen.


    Wobei ein Anwohnerparkausweis keinen Stellplatz garantiert sondern nur das Recht einen freien zu nutzen, solltest Du einen finden.


    Und dann ist da noch das Problem der Stellplatzablöse. Vorgeschriebene Stellplätze in der Innenstadt nicht zu bauen lässt sich die Stadt selbst in unserer Kleinstadt mit 25.000 Euro ablösen, auf dem Dorf noch mit 6.000, in anderen Städten ist es ähnlich. Und hier bei uns kann man dafür durchaus die Fläche kaufen und befestigen, wenn vielleicht auch nicht pflastern. Dann legt es die Logik auch nahe, dieses Geld in öffentliche Parkplätze zu investieren. Wäre in engen Städten ja auch durchaus logisch Stellplätze eher zentral bereitzustellen.


    Wobei es hier bei uns in der Stadt auch genug Stellplätze für die Anwohner gibt, hier in der Gegend auf den eigenen Grundstücken, aber auch in den dichter bebauten Ecken. Hier haben wir eher das Problem, dass Besucher von auswärts, egal ob nur kurzzeitig oder hier arbeitend, keine Lust haben in den vorhandenen Parkhäusern zu parken. Dann wird es tagsüber auf der Straße eng, während im Parkhaus jede menge freie Plätze sind, jetzt am Wochenende sind auch die Straßen frei.

  • Wenn es am Ende unterschiedlich große Parkplätze gäbe ok, solange aber der Parkplatz genormt ist, müssen die Kosten alle gleich sein. Ich habe zwar überall wo ich hin will eigene Parkplätze finde das aber so nicht in Ordnung.

  • Die Rechnung ist doch wohl Quatsch, das eine ist Dein Eigentum, welches wahrscheinlich auch den Wert des Restes des Anwesens wteigert, das andere ist eine Gebühr öffentlichen Raum nutzen zu dürfen.

    Jepp. Absolut richtig. Aber warum darf der Anwohner dann da für 30€ im Jahr parken wo ich als Nichtanwohner 3€ die Stunde parken muss oder je nach Lokation gar ÜBERHAUPT nicht parken darf? ;)

    Und dann ist da noch das Problem der Stellplatzablöse. Vorgeschriebene Stellplätze in der Innenstadt nicht zu bauen lässt sich die Stadt selbst in unserer Kleinstadt mit 25.000 Euro ablösen, auf dem Dorf noch mit 6.000, in anderen Städten ist es ähnlich. Und hier bei uns kann man dafür durchaus die Fläche kaufen und befestigen, wenn vielleicht auch nicht pflastern. Dann legt es die Logik auch nahe, dieses Geld in öffentliche Parkplätze zu investieren. Wäre in engen Städten ja auch durchaus logisch Stellplätze eher zentral bereitzustellen.

    Wenn überhaupt betreffend irgendwelche Neubauten. Und sicher keine Buden die irgendwann in den 50ern bis 70ern hochgezogen wurden. Da waren das, wenn überhaupt, ein paar Mark. Das Thema hatten wir ja durchaus schon mal und es ist immer wieder verwundernswert wie toll offensichtlich so mancher nicht nur parkende Autos findet sondern auch die daraus resultierende Tatsache, dass mit jeder Parkspur dem rollenden Verkehr eine Spur genommen wird. Man stellt sich offensichtlich gerne in den Stau damit Autos für wenig Geld in Innenstädten Verkehrsfläche vernichten. :hehe:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Wenn überhaupt betreffend irgendwelche Neubauten. Und sicher keine Buden die irgendwann in den 50ern bis 70ern hochgezogen wurden.


    Zum ersten mal geregelt wurde dies in der Reichsgaragenverordnung von 1939 ;) . Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es da in den 80igern auch in Kleinstädten um fünfstellige DM-Beträge ging.

  • sondern auch die daraus resultierende Tatsache, dass mit jeder Parkspur dem rollenden Verkehr eine Spur genommen wird. Man stellt sich offensichtlich gerne in den Stau damit Autos für wenig Geld in Innenstädten Verkehrsfläche vernichten.

    Dass heutzutage aus ideologischen Gründen Verkehrsfläche zerstört wird, sehe ich auch. Allerdings weiss ich nicht, ob in den Wohnstrassen mit Anwohnerparken mehrere Spuren so gewünscht sind, und ob das Stauverursacher sind.

  • In den Städten werden ja neuerdings bestehende Fahrspuren zugunsten von Radwegen weggenommen und keine Parkplätze.

    Dadurch entstehen die Staus, ist ja auch klar, wenn von zwei Spuren nur noch eine übrig bleibt und die gleiche Menge an Autos drauf fahren muss es zwangsläufig zu Staus kommen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Dazu kommt, dass da über das Anwohnerparken gesprochen wird und NICHT (auch nicht in Paris) über Leute die ja so gern in der City einkaufen.


    Wenn ich jetzt die rund 200€ für ein Anwohnerparken in meiner Fahrzeugklasse nehme und dann vergleiche, was ich für meine zwangsweisen Stellplätze allein an Grundstückspreis (ohne Zuwegung, Pflaster oder gar Garage darauf) gezahlt habe, dann sind das schon mal ~54 Jahre Parken nur für die dafür zu kaufende Fläche gewesen. Und ja, da mag man mir gerne Neid oder sonstigen Mist unterstellen, aber dann möge man mir im Umkehrzug auch erklären warum ich am Stadtrand gezwungen bin zwei Stellplätze zu schaffen, ein Innenstadtbewohner aber meint, er muss für 30€ im Jahr selbstverständlich parken können auf einer Fläche für die ich als Kunde der Innenstadtgeschäfte gerne mal 3€ pro Stunde zahle.

    ... geht es in diesem Thread nicht um "autofreie Innenstädte" und nicht um höhere Parkgebühren?


    Die Frage die sich aber beim Anwohnerparken grundsätzlich stellt ist doch die, weshalb die überhaupt im öffentlichen Verkehrsbereich parken müssen. Normalerweise sollten doch bei einem Mehrfamilienhaus mit x Wohnungen mindestens x + y Stellplätze vorhanden sein.


    Sind sie es nicht, mußt der Bauherr pro fehlenden Stellplatz einen nicht unerheblichen Betrag an die Gemeinde zahlen, das kostet mindestens so viel, wie am Stadtrand die Stellplätze schafft. Nur mit dem Unterschied, dass man damit keinen Stellplatz geschaffen hat, aber das Geld ist trotzdem weg. Zudem ist so eine Anwohner-Parkgenehmigung nicht an einen festen Stellplatz gebunden, so dass man auch mal 100 oder 200 m gehen muß, was ja beim eigenen Stellplatz nicht der Fall ist.


    Die Problematik wird aber mit der Nachverdichtung von bebauten Flächen noch größer werden.

  • - Wir brauchen mehr bewirtschafteten Parkraum, weniger wilden öffentlichen. Das heißt: Mehr Tiefgaragen und Parkhäuser, in denen dann auch die Elektrofahrzeuge einen Ladepunkt haben. Jeder Bewohner der Stadt kann dort nur ein Fahrzeug zulassen wenn er auch einen eigenen Stellplatz nachweist - sei es auf dem eigenen Grundstück oder eben gemietet in einer Tiefgarage/Parkhaus. Die Bauherrenablöse gehörte abgeschafft, oder zweckgebunden zur Schaffung von Parkraum erhoben.



    Wie man damit in OS umgeht sieht man hier vor meiner Praxis schön: Auf der Fahrbahn der neue Fahrradschutzsstreifen. Zwischen Parkstreifen und Gehweg der alte Radweg, der angeblich nicht mehr zumutbar war. Wenn der öffentliche Raum doch so kostbar sein sein soll - warum ist der Verwaltung dann nicht mehr ale ein bischen Farbe wert? Warum nicht den Radweg weg, die parkenden Autos näher an die Häuser, die Fahrbahn breiter? Ach das kostat Geld? Ja, was macht ihr doch gleich mit dem ganzen Geld das ich euch jeden Tag zahle? Scheinbar nichts für mich. Selber einstecken geht aber sehr wohl.... :kotz:


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Für mich ist das nur eine weitere Möglichkeit den Bürgern ins Portemonnaie zu greifen

    Ich glaube nicht, dass die Mehreinnahmen nennenswert zum Haushalt der betreffenden Städte beitragen - da geht's eher um Gängelung und "Zeichen setzen"

    Allerdings ist es hier in NRW so, dass Großstädte eine höhere Landesumlage pro Einwohner bekommen als Kleinstädte, mit der Begründung, dass sie als Oberzentrum auch Aufgaben für die Umliegenden Gemeinden wahrnehmen. Das wird man dann sicher irgendwann überdenken müssen.

    Ist in Bayern ebenfalls so - aber ich bin mir sicher, dass der geneigte Innenstadt-SUV-Hasser mit gekürzten Zuschüssen für seine Kulturprojekte eher nicht einverstanden sein wird.

    Die hätten die Stadt nämlich gerne für sich - das Landvolk soll doch bleiben wo es ist - mit weniger Geld sind sie sicher nicht einverstanden.

    dann möge man mir im Umkehrzug auch erklären warum ich am Stadtrand gezwungen bin zwei Stellplätze zu schaffen, ein Innenstadtbewohner aber meint, er muss für 30€ im Jahr selbstverständlich parken können

    Du kannst sicher direkt vor der Haustür parken.

    Mit Anwohnerparkausweis kannst Du in einem Gebiet mit 300 Parkplätzen versuchen, einen möglichst wohnungsnahen Parkplatz zu ergattern - so wie die 600 anderen Parkausweis-Inhaber für dieses Gebiet auch!

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Zum ersten mal geregelt wurde dies in der Reichsgaragenverordnung von 1939 ;) . Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es da in den 80igern auch in Kleinstädten um fünfstellige DM-Beträge ging.

    In den 80er Jahren als wieviele Fahrzeuge auf den Straßen waren? Die Hälfte? Wie soll man das Parkproblem lösen, wenn seitdem 10,, 15 Millionen Fahrzeuge dazu gekommen sind?

    Die Frage die sich aber beim Anwohnerparken grundsätzlich stellt ist doch die, weshalb die überhaupt im öffentlichen Verkehrsbereich parken müssen. Normalerweise sollten doch bei einem Mehrfamilienhaus mit x Wohnungen mindestens x + y Stellplätze vorhanden sein.


    Sind sie es nicht, mußt der Bauherr pro fehlenden Stellplatz einen nicht unerheblichen Betrag an die Gemeinde zahlen, das kostet mindestens so viel, wie am Stadtrand die Stellplätze schafft. Nur mit dem Unterschied, dass man damit keinen Stellplatz geschaffen hat, aber das Geld ist trotzdem weg. Zudem ist so eine Anwohner-Parkgenehmigung nicht an einen festen Stellplatz gebunden, so dass man auch mal 100 oder 200 m gehen muß, was ja beim eigenen Stellplatz nicht der Fall ist.


    Die Problematik wird aber mit der Nachverdichtung von bebauten Flächen noch größer werden.

    Absolut richtig. Warum muss man sein Fahrzeug eigentlich im öffentlichen Raum parken? Weil der Platz dafür einfach lange genug ausgereicht hat. Aber damals hatte halt Vaddi den Käfer und fuhr damit zur Arbeit. Tagsüber war die Straße leer. Heute sind Zweit- und Drittfahrzeuge keine Seltenheit. Dazu eine Vielzahl weiterer Fahrzeuge wie Transporter die mangels Firmenmöglichkeit und anderer Gründe gerne auch mal mit heim gegeben werden. Von den Anhängern die gerne mal dauergeparkt werden ganz zu schweigen. Letztere hätten sogar ja eigentlich eine 2-Wochen-Frist. Erfüllt der dauerparkende 7m-Caravan mit 4 Stützen unten und Deichselhaube sicherlich. :idee:


    Die Sache mit der Ablöse ist natürlich richtig. Wie oben schon geschrieben wurde "auch schon in den 80ern"... Das sind mal eben 40 Jahre her. Wer wohnt denn von damals noch da drin dass er letztlich davon noch betroffen war? Es gab auch hier schon genug Versuche mittels Angeboten Leute in Parkhäuser und Tiefgaragen mit Mietplätzen zu bewegen. Alle krachend gescheitert. 30€ im Jahr AW-Parken und dafür gelegentlich paar Minuten Kurven und mit viel Pech 3 Minuten laufen sind halt billiger als 100€ (bis eher 200€ je nach Lage) im Monat für nen Mietplatz wo man womöglich auch laufen muss.


    Das Problem wird immer größer werden. Kopf in den Sand und wegschauen bringt nichts, zumal immer mehr auch das Problem dazu kommt, wie geparkt wird. Die Karre hinten halb beim Parkplatz raus, egal. Überall presst sich noch einer hin, Kontrolldruck offensichtlich gleich null. Anhänger die PKW-Plätze blockieren. Steht einer da, stehen bald 20 da... :rolleyes:


    Absolut richtig Jan. Die Ablöse war/ist halt eine willkommene Einnahmequelle der Gemeinden. Nix dafür tun und ggf. kann man sogar Folgeeinnahmen jährlich für AW-Ausweise kassieren.


    Auch der Fahrradschutzstreifen geht in diese Richtung. Das ist kein Radweg sondern bestenfalls eines freundlicher Empfehlungshinweise für Autofahrer. Wäre der nicht da, wäre es genauso sicher oder unsicher für alle Beteiligten.

    Solche "Radwege" wie auf dem Bild hat es hier auch. Schön richtig genau so breit wie die höchstrichterlich geklärte Dooringzone, gerne auch mal mit Verengungen durch Bewuchs. Bei einem Unfall heisst es dann zum Radfahrer, selber schuld wenn Sie nicht genug Abstand halten zu den parkenden Autos. Wie soll das gehen wenn die Türen schon 1m weit auf gehen? Da ist der "Schutzstreifen" allerdings keinen Deut besser und schade um das Geld für die Farbe in Deinem Beispiel.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Die Karre hinten halb beim Parkplatz raus, egal.

    Dann müßte man aber eher Kleinwagen und Golfklasse verbieten! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Dann müßte man aber eher Kleinwagen und Golfklasse verbieten! ;)

    Diese Parkerei ist unabhängig von der Länge des Fahrzeuges. "Wieso, passt doch. Das Lenkrad ist doch noch über dem Parkplatz..." :rolleyes:


    Manchmal einfach nur ärgerlich weil es gerne damit die Radstreifen trifft und man dann auf die Straße gezwungen wird, aber auch nicht selten Rettungswege blockiert. Die FW muss regelmässig in der Altstadt Assiparker umheben damit sie durchkommen. Als Betroffener auf die Hilfe wegen sowas warten zu müssen ist sicher auch lustig.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:



  • So?


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Ich glaube nicht, dass die Mehreinnahmen nennenswert zum Haushalt der betreffenden Städte beitragen



    Tübingen: SUV-Fahrer sollen das Zwölffache fürs Parken zahlen - Golem.de
    Anwohnerparken soll in Tübingen je nach Fahrzeuggewicht deutlich teurer werden. Für schwere Elektroautos gibt es Rabatt, für Plugin-Hybride nicht.
    www.golem.de


    Zitat

    Dem Antrag zufolge erhofft sich die Stadt dadurch Mehreinnahmen von 850.000 Euro im Jahr. Dabei geht die Verwaltung davon aus, dass sich die Zahl der ausgestellten Parkausweise von derzeit 6.400 erst einmal um zehn Prozent verringern wird.

    Klar ist das bei 325 Mio. im Gesamthaushalt der Stadt nicht viel. Großer Mehraufwand ist es ja nicht, holst Du den Parkausweis für den Panzer muss die VFA halt einen Blick in die Zulassungsbescheinigung werfen, um zu wissen, welche Summe kassiert wird. Zu einem leistungsfreien Zubrot von knappe einer Million sagt wohl kein OB nein.

    When nothing goes right, go left :top:

  • aber auch nicht selten Rettungswege blockiert.

    Und wenn man (ich) mit offiziellem KV-signierten Schild "Arzt Notfall" irgend wo stehe, 15 min. nach Ankunft der RTW nebst NEF nachfolgt, am Ende alle wieder abziehen (wollen) darf ich mich noch auf eine Diskussion mit Willi Deutschmann einlassen warum ich im Halteverbot/auf seinem Anwohnerparkplatz/vor seiner Einfahrt gestanden habe...... Ich frage in solchen Fällen immer gerne nach dem Namen und genauer Adresse des Fragers, um ihn zu beruhigen und ihm zu versichern das ich dafür sorge, daß in Zukunft nie wieder Feuerwehr oder Rettungsdienst zu ihm kämen, er könne also ganz unbesorgt bezüglich seines Parkraums sein......


    Munter bleiben: Jan Henning

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