"Wie hält der Mensch seine Haustiere"

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  • Ich bin auch nicht der Meinung, dass Pferdeäpfel auf Wegen sein müssen und auch da gäbe es Mittel, dass zu verhindern.


    Insgesamt stören sie mich aber weniger als Hundehaufen. Sie stinken meistens nicht so, wenn man reintritt ist es deutlich leichter sauber zu bekommen und weniger ekelig und es gibt weniger kritische Zoonosen. Und hier in der Stadt gibt es nun mal sehr viel mehr Hunde als Pferde.

  • Manche kommen mir so vor, wie die die aus der Stadt aufs Land ziehen und dann vor Gericht gehen weil ein Hahn kräht 🙄

    Wär möglich. Evtl. wär so eine Katze auf dem Land bei echter Landbevölkerung und nicht irgendwelchen Zugereisten im Neubaugebiet aber auch schon längst in einem Sack im nächsten Bach. :rolleyes:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Und hier in der Stadt gibt es nun mal sehr viel mehr Hunde als Pferde.

    Nun ja, kauf ich mir ein Kamel und einen Elefanten und laufe mit denen spazieren, wenn die alles zukacken ist es egal weil sowas kaum jemand hat?


    Das Pferdeapfelproblem ist hier rund um die bekannten Pferdebeweideten Flächen sehr deutlich auf den Spazierwegen zu sehen. Eine starke Lobby ändert meiner Ansicht nach nichts an der Rechtfertigung.

    Evtl. wär so eine Katze auf dem Land bei echter Landbevölkerung und nicht irgendwelchen Zugereisten im Neubaugebiet aber auch schon längst in einem Sack im nächsten Bach.

    Echt jetzt, ist das ein Argument?

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Das Pferdeapfelproblem ist hier rund um die bekannten Pferdebeweideten Flächen sehr deutlich auf den Spazierwegen zu sehen. Eine starke Lobby ändert meiner Ansicht nach nichts an der Rechtfertigung.

    [...]

    Echt jetzt, ist das ein Argument?

    Die Rechtfertigung bei Katzen ist regelmässig "Ist halt eine Katze" und damit hat man wohl auch nach Ansicht von einigen hier selbstverständlich die Haufen im Garten in Kauf zu nehmen. Offensichtlich sehen das viele Pferdebesitzer auf öffentlichen Grund nicht viel anders. Ich hab jedenfalls noch nicht oft jemand absteigen sehen wenn hinten mal wieder 3 Kilo geflachstes rauskamen.


    Nein, aber wenn man sich hier von mindestens 4 Usern vorwerfen lassen muss, man wäre von der Sorte Kuhglockenkläger nur weil man schlichtweg nicht in fremder Leute Tiere SCHEISSHAUFEN treten will, dann darf man durchaus darauf verweisen, dass bei der richtigen Landbevölkerung längst nicht so ein Bohei gemacht wird was die Anzahl der Katzen im Dorf angeht.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Zitat

    Nun ja, kauf ich mir ein Kamel und einen Elefanten und laufe mit denen spazieren, wenn die alles zukacken ist es egal weil sowas kaum jemand hat?


    Im Prinzip ist das ja das, was manche Katzen- und Hundehalter machen, nur das es davon auch noch viele gibt…


    Das war aber ja auch nicht meine Aussage, ich habe nur gesagt, warum es mich weniger stört. Und wenn ich zwischen einem Weg voll mit Pferdeäpfeln oder Hundehaufen wählen müsste, dann würde ich klar die Pferdeäpfel bevorzugen.


    Zitat

    dann darf man durchaus darauf verweisen, dass bei der richtigen Landbevölkerung längst nicht so ein Bohei gemacht wird was die Anzahl der Katzen im Dorf angeht.


    Das st ganz eindeutig so. Zumindest „bei uns“ auf dem Dorf sind die meisten Katzen auf den Höfen unterwegs und verlassen die kaum. Da gibt es mit Katzenhaufen im Garten deutlich weniger Probleme als hier in der Kleinstadt. Dafür kommt es schon mal vor, dass eine Katze dem Hund zu Opfer fällt, dass wird in der Regel mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen.


    Zitat

    Manche kommen mir so vor, wie die die aus der Stadt aufs Land ziehen und dann vor Gericht gehen weil ein Hahn kräht 🙄


    Ein Unterschied wäre schon mal, dass ich deutlich früher hier gewohnt habe als alle Leute mit Katzen in der Nachbarschaft… Ansonsten erinnert mich die Haltung mancher Katzenhalter halt an diejenige , die die Gegend mit dem Argument vermüllen „zahle ja Steuern“ und ich kann Dir garantieren, Gegend vermüllen kommt auf dem Dorf nicht gut an…

  • Offensichtlich sehen das viele Pferdebesitzer auf öffentlichen Grund nicht viel anders.

    Nun, auf einem Pferd sitze ich regelmäßig oder führe es an der Leine, während es auf einem Feld/Spazier/Radweg rumläuft und dort seine Notdurft verrichtet. Einen Hund führe ich dort wie verlangt an der Leine. Das ist der feine Unterschied zur freilaufenden Katze. Kaum ein Taubenbesitzer wird sich drum scheren wo die hinkacken wenn die Luke auf ist. Als Fütterer kann ich weder bei der Katze noch bei der Taube irgendeinen Einfluss darauf nehmen wo die rumstreunern, ausser ich schliesse die wirklich weg.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Wenn man Tiere auf dem eigenen Grund nicht halten kann, sollte man es eben sein lassen. Außer bei Katzen, gut und Tauben, käme keiner sonst auf die Idee, dass das in Ordnung sei.


    Und das man Katzen auf das eigene Grundstück beschränken kann sieht man zum Beispiel beim Nachbarn meiner Schwiegereltern. Macht man das nicht ist es im besten Fall Unwissenheit, im schlechtesten vollkommen rücksichtslos.

  • Nun, auf einem Pferd sitze ich regelmäßig oder führe es an der Leine, während es auf einem Feld/Spazier/Radweg rumläuft und dort seine Notdurft verrichtet. Einen Hund führe ich dort wie verlangt an der Leine. Das ist der feine Unterschied zur freilaufenden Katze. Kaum ein Taubenbesitzer wird sich drum scheren wo die hinkacken wenn die Luke auf ist. Als Fütterer kann ich weder bei der Katze noch bei der Taube irgendeinen Einfluss darauf nehmen wo die rumstreunern, ausser ich schliesse die wirklich weg.

    Selbstverständlich. Aus meiner Sicht hat jeder dessen Tier anderen Schaden zufügt oder sonstwie beeinträchtigt, dafür zu sorgen, dass diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich sind. In dem Fall also absteigen vom Pferd und aufsammeln. Bei Hunden schaffen das ja auch die allerallermeisten Besitzer mittlerweile. Man kann auch seine Katze auf dem eigenen Grundstück behalten wenn mal will. Aus welchem Recht ausser "Ist halt eine Katze" ergibt sich das, dass man seine Tiere frei rumlaufen lassen darf?

    Auch bei einen noch so braven Hund wird kaum jemand Verständnis haben wenn der durch die Straßen streift, geschweige denn sich in Grundstücken aufhält aber bei einer Katze muss man das hinnehmen? Die Zahl der Taubenzüchter mit freifliegenden Tauben hält sich hier zum Glück in Grenzen. Ich kenne nur einen in weitem Umkreis. Die Wahrscheinlichkeit der Beeinträchtigung durch Vogelschiss ist IMHO auch deutlich geringer. Das zeigt mir meine Terrassenüberdachung. Selten dass da mal ein Schisser drauf ist und ob das immer eine gehaltene Taube war?

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Und das man Katzen auf das eigene Grundstück beschränken kann sieht man zum Beispiel beim Nachbarn meiner Schwiegereltern. Macht man das nicht ist es im besten Fall Unwissenheit, im schlechtesten vollkommen rücksichtslos.

    Nun, das ist natürlich die eine Sache wenn das Grundstück eine artgerechte Haltung hergibt. Bei einer Zweizimmerwohnung mit Balkon eher nicht der Fall.

    Aus meiner Sicht hat jeder dessen Tier


    seine Tiere

    Nochmal, ich bin immer noch der Ansicht dass man an einer Katze (und auch an einer Taube) kein Eigentum hat oder erwerben kann. Das Tier ist, wenn ich ihm die Freiheit der Natur gewähre, freiwillig bei dir (wie deine Kopfläuse) oder eben nicht.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Zitat

    Nun, das ist natürlich die eine Sache wenn das Grundstück eine artgerechte Haltung hergibt. Bei einer Zweizimmerwohnung mit Balkon eher nicht der Fall.


    Dann ist die Wohnung halt für Katzen nicht geeignet, es käme ja auch keiner auf die Idee dort eine Kuh zu halten.


    Zitat

    Das Tier ist, wenn ich ihm die Freiheit der Natur gewähre


    Hunde und Katzen sind aber schon lange domestiziert, mit Natur hat das nichts mehr zu tun.

  • Zitat

    es käme ja auch keiner auf die Idee dort eine Kuh zu halten.

    Nun, eine Kuh könnte man dort aber halten ohne dass sie wegläuft wenn man die Tür öffnet :hehe:

    Hunde und Katzen sind aber schon lange domestiziert, mit Natur hat das nichts mehr zu tun.

    Die beiden sind aber vom Wesen her nun wirklich nicht miteinander zu vergleichen.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Hunde und Katzen sind aber schon lange domestiziert, mit Natur hat das nichts mehr zu tun.

    Hunde schon, Katzen eher weniger.


    Bei uns sind in den letzten 25 Jahren diverse Katzen vorbei gekommen. Manchen hat´s gefallen und die sind geblieben. Andere haben sich nur gesund pflegen lassen und sich eine paar Wochen den Bauch mal richtig voll geschlagen und sind dann wieder gegangen.

    Selbst ein hier geborener (kastrierter) Kater hat sich nach 3 oder 4 Jahren einfach ein anderes Heim gesucht.


    Hunde und Katzen zu vergleichen ist der berühmte Äpfel-Birnen-Vergleich.... nur krasser.

  • Ich finde, man sollte Neubaugebiete mit Parzellen unter 2000 m2 verbieten.


    Dann hätte man hier nicht solche Dirkussionen. :duw:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich finde, man sollte Neubaugebiete mit Parzellen unter 2000 m2 verbieten.


    Dann hätte man hier nicht solche Dirkussionen. :duw:

    das macht auch nicht wirklich einen Unterschied


    wir hatten mit dem Hof 5000m² Grund und trotzdem haben Nachbars Katzen bei uns geschissen

    (- wenn auch Hofhund Moritz etwas dagegen hatte)


    Der Unterschied ist einzig und allein: wenn dein ganzer "Grundbesitz" aus 3m Rasen rund um die Stadtvilla (Typ IVa) besteht fällt ein einzelner Haufen mehr auf ...

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Nun, das ist natürlich die eine Sache wenn das Grundstück eine artgerechte Haltung hergibt. Bei einer Zweizimmerwohnung mit Balkon eher nicht der Fall.


    Nochmal, ich bin immer noch der Ansicht dass man an einer Katze (und auch an einer Taube) kein Eigentum hat oder erwerben kann. Das Tier ist, wenn ich ihm die Freiheit der Natur gewähre, freiwillig bei dir (wie deine Kopfläuse) oder eben nicht.

    Und warum muss man dann unbedingt ein Tier halten? :confused:


    Das mit der Freiheit ist so eine Sache. Einer Kuh, einem Hund, einem Goldfisch oder auch sonst den wenigsten Tieren in unseren Breiten gewährt man diese Freiheit nicht. Es ist selbstverständlich, dass die Kuh im Stall (oder zumindest eingezäunt) untergebracht ist, der Hund im Grundstück und/oder an der Leine zu bleiben hat. Bei Goldfischen ergibt es sich fast von selbst, auch wird keiner seine Koi-Karpfen in den Dorfweiher werfen und denen da drin zusehen. Nur Katzen (oder Tauben ;) ) "müssen" anscheinend raus. Dass es auch anders geht zeigen allerdings auch viele Beispiele von Katzenhaltern. Ob schon mal jemand Tauben drinnen gehalten hat entzieht sich meiner Kenntnis, beim Wellensittich oder Papagei scheint es auch zu klappen. Ob und wie artgerecht das ist, das ist natürlich eine andere Frage. Eine Katze ist halt durch diese externe Haltungsform ein sehr sehr bequemes Haustier. Man muss nicht Gassi gehen und gekackt wird auch nicht selten woanders. Kommt und geht halt wenn sie Bock oder Hunger hat. Schon angenehmer als 3x am Tag raus und mit dem Hund gehen.


    Der Unterschied ist einzig und allein: wenn dein ganzer "Grundbesitz" aus 3m Rasen rund um die Stadtvilla (Typ IVa) besteht fällt ein einzelner Haufen mehr auf ...

    Uh, gemeine Unterstellung. Das sind mindestens 5,7m². :p


    Die Gras- und Kieshaufen sind ja nur das was man sieht. Ich will garnicht wissen was an unserem Bienenwiesenhang alles drin liegt. 8|  :rolleyes:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Und warum muss man dann unbedingt ein Tier halten?

    Andersrum wird ein Schuh draus: Sei froh dass es Leute gibt die sich um die Tiere kümmern. Die könnten gut alleine draussen klar kommen. So wird wenigstens eine große Anzahl kastriert.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Andersrum wird ein Schuh draus: Sei froh dass es Leute gibt die sich um die Tiere kümmern. Die könnten gut alleine draussen klar kommen. So wird wenigstens eine große Anzahl kastriert.

    Hmmm... die meisten Katzenhalter die ich kenne sind über den Weg einer Züchtung an die Tiere gelangt und nicht per Zulaufen. Ich sehe das eher so, wenn nicht danach verlangt wird, dann wird auch weniger produziert bzw. mehr davon verhindert durch entsprechende Maßnahmen. Von den Wildvöglern mal abgesehen. Aber mit dem angeblichen Kümmern scheint es ja aber nicht weit her zu sein, wenn der Nachwuchs so sprießt, oder wie passt das jetzt zusammen? Oder sind die 150 Taler für ne Sterilisation den angeblichen Tierfreunden dann doch zuviel zum "Kümmern"? :rolleyes:;)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Hmmm... die meisten Katzenhalter die ich kenne sind über den Weg einer Züchtung an die Tiere gelangt und nicht per Zulaufen. Ich sehe das eher so, wenn nicht danach verlangt wird, dann wird auch weniger produziert bzw. mehr davon verhindert durch entsprechende Maßnahmen. Von den Wildvöglern mal abgesehen. Aber mit dem angeblichen Kümmern scheint es ja aber nicht weit her zu sein, wenn der Nachwuchs so sprießt, oder wie passt das jetzt zusammen? Oder sind die 150 Taler für ne Sterilisation den angeblichen Tierfreunden dann doch zuviel zum "Kümmern"? :rolleyes:;)

    Sorry Stefan, das ist Quatsch, was Du hier schreibst. Und Städtersicht.


    Es gab/gibt sicher ein Problem mit verwilderten Katzen, nur wird heute über den Tierschutz jede Menge getan, damit man das Problem eben auch in den Griff bekommt. Und zumindest hier auf dem Dorf gibt es zum Glück ausreichend Menschen, welche der Kreatur als solcher Unterschlupf und ein zu Hause anbieten.


    Was ich hier so lese ist tlw. grenzwertig mit Tierschutz o.a. Gesetzen in Einklang zu bringen. Erinnert mich an die 2 "Spezialisten" aka Jäger beim Sprengstoffschein, welche sich am Mittagstisch darüber unterhielten, bis zu welcher Entfernung zur Ortschaft man Katzen "problemlos" abschießen könne. Das hat mich dann zu der grundsätzlichen Frage am Tisch bewegt, inwiefern sie überhaupt die Zuverlässigkeit i.S.d. Waffenrecht erfüllen, danach war ganz schnell Ruhe und man entschuldigte sich sogar. Waren sicher die schwarzen Schafe der Zunft, die allermeisten Jäger kenne ich als vernüftig.


    Wer von der Natur verschont bleiben will und dazu gehören nunmal z.B. auch Katzen, sollte sich eine ETW kaufen, am bestem ab dem 1. Stock. Alternativ ums EFH auf der 500 m² Parzelle Rasenteppich. Der letzt sich nämlich abkärchern.


    Habe die Ehre! :hi:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Er hat, das muss man schon zugestehen, einen Funken Wahrheit mit dabei wenn er anprangert, dass eine Katze nicht in eine 3 Zimmerwohnung in die Stadt "gehört" und man sich des Problems recht einfach entledigt, in dem man die Katze dann streunern lässt.


    Auf der anderen Seite ist eine Katze, ebenso wie ein Hund, ein sehr dankbares Haustier und es gibt nichts schöneres, als bspw. auf der Veranda in der Sonne zu liegen und die eigene Katze legt sich zu dir.
    Das geht auch Abends in der 3 Zimmerwohnung (ok, nicht mit der Veranda - aber auf der Couch bspw.), man sollte es der Katze dann aber entsprechend einrichten damit es halbwegs tiergerecht ist.


    Wir haben, der Pferde wegen, ja auch noch Heu und Stroh im Obergeschoss der Scheune.

    Der Erbauer dieses ehemaligen Hofes hat auch überall Öffnungen und Bretter für Katzen vorgesehen, damit diese mehr oder weniger in jeden Bereich der Scheune gelangen können.

    Und das ist auch notwendig, wenn man nicht von Mäusen übervölkert werden möchte!


    DIE finden es im Herbst nämlich so richtig klasse, von den Feldern in die Scheune zu kommen weil es da vglw. warm, geschützt und obendrein mit Futter bestückt ist.

    Ganz am Anfang hatten wir mal 3 Monate lang nur die Pferde bei uns und keine "Außenkatze" (nur eine Innenkatze, die haben wir übrigens aus dem Tierheim geholt).
    Nachdem mich dann beim Mülleimer öffnen ne Maus doof angeglotzt hat und ich doof zurückgeglotzt habe, reifte dann die Entscheidung, dass es ohne Katzen eben nicht geht.

    Gift muss wirklich nicht sein und Fallen sind letztlich auch Zusatzarbeit welche 1-2 Katzen gänzlich allein übernehmen.


    Bei uns im Tierheim gibts ausschließlich kastrierte Katzen, eben um dem Wildwuchs Herr zu werden.

    DER kommt zumeist von den "alten" Landwirten (ja, die mit dem Jutesack für die kleinen Kätzchen... :kotz: ) welche aber zum Glück der aussterbenden Generation angehören.

    "Zum Glück" deswegen, weil ich diese Vorgehensweise verabscheue...


    Wir haben seit letztem Jahr mehr oder weniger regelmäßig einen Streuner bei uns in der Scheune, der nach Monaten(!) endlich mal etwas zutrauen gefunden hat.

    Der ist nicht kastriert, aber das wird kommen sobald er endgültig hier eingezogen ist.

    Der schaut allerdings wirklich so aus, als hätte er schon etliche seiner 7 Leben aufgebraucht... der hat nicht viel gutes im Leben erfahren.



    Ja, Hauskatzen und wilde Hauskatzen sind ein Problem für die Natur.

    Wildernde Hunde ebenso (auch gerne von den Städtern praktiziert: mitm Auto "naus fahren", Kofferraum auf, Hund wegrennen lassen und nach 1-2 Stunden kommt der schon wieder...).

    Landwirte allerdings ebenso und mMn im größeren Maße.

    Wie immer eben, wenn der Mensch irgendwo reinpfuscht. :sz:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.