Reisen...egal wohin....zu Coronazeiten

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  • Also so genau kann das Grauzonen Modell ja nicht kontrolliert werden, hier in der Pfalz sind ohne Ende wohnmobildinner Restaurants, eins macht das hier jedes Wochenende und die Kisten stehen hier um die Ecke mindestens 24std. Hier sind aber nicht harten Dienstleister aus Bayern aktiv.

    Haben einige gemacht mit diesen Wohnmobildinnern. Soweit ich das gesehen hatte in der Glotze sitzen die Leute aber dafür in den eigenen Womos drin und ab XX Uhr war Ende mit der Bewirtung Essenlieferung, damit endete jegliche Beteiligung des Wirtes und ich meine in dem Fall der Reportage ist den Leuten dann quasi selbst überlassen ob sie fahren oder nicht. So jedenfalls zählte das halt einfach als Essen zum Mitnehmen, wie beim McDrive, nur teurer und hoffentlich besser. ;) .

    Mit draussen (auf dem Grund des Restaurants) sitzen lassen huh... will man nicht bewerten müssen. Schätze da könnte man aus der Grauzone schon in die Schwarzzone gewechselt sein. Kommt sicher ganz genau auf die jeweiligen C-Länderbestimmungen an. Weil dann könnte man ja gleich direkte Aussenbewirtung erlauben.


    Rein gesetzlich von der StVO her jedenfalls ist die reine Übernachtung jederzeit überall erlaubt (sofern nicht ausdrücklich verboten) zur Wiederherstellung der Fahrfähigkeit was in der Regel nicht länger wie 10h dauern darf. Ob und wie das mit den aktuellen länderspezifischen Regelungen bzgl. möglicher Ausgangssperren etc. vereinbar ist, das entzieht sich zumindest für anderen Bundesländer meiner Kenntnis. In Bayern würde ich mich aktuell mit dem Womo jedenfalls nicht an prominenter Stelle hinstellen und da großartig Campingbetrieb aufbauen. Es zählt übrigens nicht, wenn man sich die Birne weglötet und dann sagt "Ich wäre ja gefahren, aber bin zu besoffen", wäre theoretisch dann eine OWi weil absichtliche Herbeiführung der Fahrunfähigkeit. Allerdings ist mir bislang so etwas noch nie untergekommen. Die wenigen "Kontrollen", wenn man das überhaupt so nennen mag, in bald 25 Jahren konnten wir immer mit Freundlichkeit und Respekt lösen. Wer natürlich erstmal dumm daherredet, der hat gleich verloren wenn er mit seinem Bier in der Hand auf seinem Gartenstuhl neben dem Grill vorm Womo beim Bieberdamm am Flussufer im Naturschutzgebiet steht.


    In Kroatien z.B. (und vielen anderen Ländern) ist Übernachten ausserhalb von Campingplätzen und Orten generell verboten und kann schweineteuer werden. Haben wir einmal gemacht vor etlichen Jahren an einem wunderschönen, nicht einsehbaren, unfrequentierten "Platz" direkt über dem Meer, nicht erwischt worden. Paar Tage später erzählte uns dann ein nachgereister Kumpel von dem - uns bis dahin unbekannten - Verbot. Hätte ein teures Plätzchen werden können. Die kennen da wohl wenig Spaß dabei, liest man immer wieder auch in Camperforen..


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    So auch hier in Rheinhessen. Überall Wohnmobile, obwohl die Plätze offiziell gesperrt sind und die Serviceeinheiten i. d. R. sogar extra „versiegelt sind“.

    Jepp, sind halt die ersten die können weil es recht einfach ist, wenn Dein "Hotel" dabei hast. ;) Ist vermutlich auch Deine Überlegung nehme ich an. Da brauchst keinen offenen Campingplatz dafür. Eigentlich. Müsste man jetzt eruieren wie die Bestimmungen bei Euch gerade sind. Klingt aber - von der Menge her - fast wie wenn es erlaubt wäre. Habt Ihr Ausgangssperren? :idee:

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    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Wir haben die letzten Wochen an einem Deutschland-Urlaubskalender "gebastelt".


    - Im Juni kommen die Schwiegerleuts für zwei Nächte. Einmal Fahrrad fahren am Bodensee, einmal mit dem Schiff nach Lindau oder Bregenz,

    - im Juli mit dem Schiff nach Schaffhausen (uiiii Ausland...) und am nächsten Tag über St. Gallen (uiiii weiteres Ausland...) nach Hause,

    - auch im Juli: einen Mittag auf dem Bodensee mit der "Hohentwiel",

    - im Oktober nach Füssen zum Musical mit Wellness-Aufenthalt.


    Ansonsten viel Fahrrad, ggf. mit dem Schiff nach CH oder AUT. Saisonkarte für die Weisse Flotte auf dem See haben wir ja schon seit Jahren.


    Mal schauen was alles davon funktioniert. Hotels sind alle kurzfristig stornierbar. Unsere für letztes Jahr angesetzte USA-Reise ist auf unbestimmt verschoben. Die Swiss Air hat ganz unkompliziert den Ticketpreis die Tage erstattet.

  • Das ist halt das Tolle, wenn man in einer solchen Region lebt, den Urlaub quasi vor der Haustür. Und davon gibt‘s in Deutschland je einige, so wie es Detlef ja auch schreibt. Auf jeden Fall wünsche ich allen von zuhause Urlaubern viel Spass und gutes Wetter.

  • Das ist halt das Tolle, wenn man in einer solchen Region lebt, den Urlaub quasi vor der Haustür. Und davon gibt‘s in Deutschland je einige, so wie es Detlef ja auch schreibt. Auf jeden Fall wünsche ich allen von zuhause Urlaubern viel Spass und gutes Wetter.

    Eigentlich kann man so gesehen überall Urlaub. Seh ja hier was hier in die Stadt Touris kommen. Ok, selten zwei Wochen nehme ich an, aber es gibt soviel im 2 - 3-Stunden-Umkreis das man noch nie gesehen hat. Nähester Urlaub war mal 60km. In München eine Woche, danach weiter Richtung Berge. War auch cool. Mir fällt jetzt kein großartiger Grund ein, wieso ich den Mekong aufsuchen sollte wenn ich noch nicht mal den Rhein aufwärts gesehen habe. Die paar Meter Oberrhein die wir schon waren zählt ja kaum. :D

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  • Mir geht's wie Westfale - daheim ist kein Urlaub, da ist immer was zu tun.


    Eine Reise an den Mekong ist halt doch etwas beschwerlicher als an den Rhein, deshalb würde ich sowas grundsätzlich eher früher im Leben machen! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Mir geht's wie Westfale - daheim ist kein Urlaub, da ist immer was zu tun

    Was die Arbeit in Form von Broterwerb angeht, ist das bei Angestellten auch ein bisschen davon abhaengig, ob man wirklich will. Bei Selbstaendigen ist das wahrscheinlich etwas anderes, aber da kann ich nicht mitreden. ZU tun ist bei mir zuhause auch immer was, aber wenn ich am Haus oder Grundstueck werkele, sehe ich das eher als Urlaub denn als Arbeit an.

    Eine Reise an den Mekong ist halt doch etwas beschwerlicher als an den Rhein, deshalb würde ich sowas grundsätzlich eher früher im Leben machen!

    Dem stimme ich 100% zu. Was nutzt es, wenn man solche Sachen aufs Alter verschiebt, dann aber wegen Zipperlein, Gebrechen, oder so labiler Gesundheit dass man staendig Angst hat, solche Reisen nicht mehr unternehmen kann. Ich wuensche mir natuerlich, dass ich mit 78 noch fit genug bin den Amazonas im Kanu zu bepaddeln, versuche es aber trotzdem frueher zu machen. Was man getan hat nimmt einem keiner mehr.

    Mir fällt jetzt kein großartiger Grund ein, wieso ich den Mekong aufsuchen sollte wenn ich noch nicht mal den Rhein aufwärts gesehen habe.

    Ich glaube, es muss keiner seine Urlaubsplaene begruenden oder rechtfertigen, weder der der den Mittelrhein besuchen will (sehr loeblich), noch der der auf dem Mekong rumschippern will. Ich mache auch sehr gerne in Deutschland Urlaub, was allerdings dann fuer mich schon wieder eine Fernreise ist. Ich sehe aber auch gerne andere Teile der Welt. Das ist halt die Neugier.

  • Ich als mit mittlerweile 61 Jahren auf dem Buckel kann nur jedem empfehlen, sich seine Fernreisewünsche so jung wie möglich, derzeit ja leider kaum möglich, zu ermöglichen. Meine Frau und ich waren glücklicherweise in der Lage, dies zu tun. Heute mit einem Überlandbus von Bangkok nach Chiang Mai und zurück fahren...., mit dem Zug nach Hua Hin...und...und..und. Nein, würden wir heute nicht mehr machen.

  • Heute mit einem Überlandbus von Bangkok nach Chiang Mai und zurück fahren...., mit dem Zug nach Hua Hin...und...und..und. Nein, würden wir heute nicht mehr machen.

    Nicht mehr wollen, oder nicht mehr koennen?


    Wollen tue ich heute auch einige Dinge nicht mehr, z.B. mit dem Zelt reisen. Wahrscheinlich koennte ich es noch, auch wenn ich wohl nach ein paar Naechten ordentlich Kreuzschmerzen haette. Bei den Unterkuenften hat man sich auch schnell an ein gewisses Niveau gewoehnt, Hostal ginge aber trotzdem noch.

  • Ich als mit mittlerweile 61 Jahren auf dem Buckel kann nur jedem empfehlen, sich seine Fernreisewünsche so jung wie möglich, derzeit ja leider kaum möglich, zu ermöglichen. Meine Frau und ich waren glücklicherweise in der Lage, dies zu tun.

    Glücklicherweise haben wir ebenfalls in jungen Jahren schon so viel aufs Kerbholz gebracht, dass ich bis dato nicht das Gefühl habe irgendwas verpasst zu haben. Die meisten Sachen würden mich heute garnicht mehr jucken weil mittlerweile überlaufen und/oder nur noch kommerzialisiert. Paar Sachen täten mich noch interessieren, aber das ist alles nichts in der Art was man nicht in jedem reisefähigen Alter noch machen könnte. Bin jetzt weder der Rucksackträger noch Zeltschläfer und auch nicht Extremwanderer. Momentan geht ja eh grad wenig. Was ich aber mal noch gerne täte wäre USA und evtl. was Richtung Afrika, Asien interessiert mich sowas von garnicht obwohl ich einige kenne die total begeistert sind.


    Zur Zeit bin ich aber eher gespannt ob Pfingsten jetzt klappt oder nicht. Momentan sieht das ja eher mau aus. :heul:

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  • Paar Sachen täten mich noch interessieren, aber das ist alles nichts in der Art was man nicht in jedem reisefähigen Alter noch machen könnte. ....Was ich aber mal noch gerne täte wäre USA und evtl. was Richtung Afrika, Asien interessiert mich sowas von garnicht obwohl ich einige kenne die total begeistert sind.

    Puh.... da juckt mich kaum was davon. Ich kenne grundsätzlich so wenig aus Deutschland und den umliegenden Ländern, dass ich mich eher da drauf konzentriere. Irgendwelche überlaufenen Orte haben mich eh noch nie interessiert, deshalb gehe ich auch lieber nicht in der entsprechenden Saison. Zudem ist mein CO2 Fußabdruck dadurch respektabel niedrig *mitTotschlagargumentkomm* ^^

    Scicher sieht ein Sonnenuntergang in Johannesburg anders und besonders aus, und die Fledermaus schmeckt auf dem Markt von Wuhan landestypisch besser, deshalb muss ich trotzdem nicht auf Teufel komm raus dort hin. Respektive um die ganze Welt gondeln für so etwas. Vielleicht bin ich da aber auch nur einfacher gestrickt.

  • Puh.... da juckt mich kaum was davon. Ich kenne grundsätzlich so wenig aus Deutschland und den umliegenden Ländern, dass ich mich eher da drauf konzentriere. Irgendwelche überlaufenen Orte haben mich eh noch nie interessiert, deshalb gehe ich auch lieber nicht in der entsprechenden Saison. Zudem ist mein CO2 Fußabdruck dadurch respektabel niedrig *mitTotschlagargumentkomm* ^^

    Scicher sieht ein Sonnenuntergang in Johannesburg anders und besonders aus, und die Fledermaus schmeckt auf dem Markt von Wuhan landestypisch besser, deshalb muss ich trotzdem nicht auf Teufel komm raus dort hin. Respektive um die ganze Welt gondeln für so etwas. Vielleicht bin ich da aber auch nur einfacher gestrickt.

    Man sagt "einfach strukturiert" :hehe: :p


    USA einfach mal um "es gesehen" zu haben, wobei es da natürlich auch megaviele tolle Ecken gibt und sicher das eine Eck wenig über das andere Eck aussagt. Kollegenpaar wäre 2020 das dritte Mal geflogen und die machen echt immer tolle selbstgeplante Trips. Wird mich jetzt aber nicht umbringen wenn ich das aus welchen Gründen auch immer nicht schaffen würde.

    Ich sehe das exakt wie Du: Wir haben soviel tolle Locations in annehmbarer Entfernung und je weniger Leute, desto besser.

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  • auch letztes Jahr war ja Reisen schon schwierig ...

    als es gerade (mal wieder) ging beschlossen wir hastig einen Kurzurlaub

    wir entschieden uns für Templin - auch um das Grab einer kürzlich verstorbenen Verwandten zu besuchen (zur Beerdigung konnten wir ja nicht kommen)

    Kein Mensch weiß etwas über Templin, und aberwitzig viel gibt es da auch nicht zu wissen

    Trotzdem: es waren die entspanntesten und schönsten Tage des ganzen Jahres

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Kein Mensch weiß etwas über Templin, und aberwitzig viel gibt es da auch nicht zu wissen

    Trotzdem: es waren die entspanntesten und schönsten Tage des ganzen Jahres

    Jepp, die einfachsten Ecken sind manchmal (für mich meistens) die schönsten.

    USA einfach mal um "es gesehen" zu haben

    Wie du sagst, da kannst Monate bis Jahre verbringen um immer noch nicht alles gesehen zu haben. Also bleibt die Frage was genau mich davon interessiert. Weiss ich das vorher? Ich kann New York City angucken, vermutlich ist der Kiez in St. Pauli interessanter und ich verstehe die Typen, die mir aufs Maul hauen wollen. Ich kann Route66 abfahren und das toll finden, oder ne Wüste im Süden. Ich meine, sehen kann man das alles im Netz oder in der Glotze, es zu fühlen ist wichtig, wenn man was erleben will.

    Ich hab in den Staaten einen Eindruck von Washington DC, Miami und Ft Lauderdale bekommen. Reicht mir, Danke. Mehr brauch ich nicht von den Amis und vom Land. Mir wäre dann sowas wie Kuba Hinterland lieber. Oder eine Fischtaverne in einem Kroatischen Dorf, weit weg von der Urlaubsgastronomie. Ist alles Geschmackssache und darf jeder machen wie er will.

  • Jepp, die einfachsten Ecken sind manchmal (für mich meistens) die schönsten.

    Wie du sagst, da kannst Monate bis Jahre verbringen um immer noch nicht alles gesehen zu haben. Also bleibt die Frage was genau mich davon interessiert. Weiss ich das vorher? Ich kann New York City angucken, vermutlich ist der Kiez in St. Pauli interessanter und ich verstehe die Typen, die mir aufs Maul hauen wollen. Ich kann Route66 abfahren und das toll finden, oder ne Wüste im Süden. Ich meine, sehen kann man das alles im Netz oder in der Glotze, es zu fühlen ist wichtig, wenn man was erleben will.

    Mich tät eher Westküste oben interessieren, Oregon, Washington, die Ecke SF aufwärts. NY vielleicht als Zwischenstopp um mal Khlav Kalash zu probieren. :hehe:

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  • Manche Speisen triggern die seltsamsten Erinnerungen.... :ough:


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori