2020 - und nun die Schweinepest

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  • Das wir die Schweinepest bekommen würden war nur eine Frage der Zeit. Im Gegensatz zu Corona ist sie aber für den Menschen ungefährlich. Allerdings ein großes Problem für Schweinemäster und Züchter und natürlich für die Wildschweine.

  • Zitat

    Wieder das olle Maskenthema, aber ich finde die mathematische Betrachtungsweise durchaus interessant:


    Wirklich interessant, über diese Wirkmechanismen hatte ich mir auch noch keine echten Gedanken gemacht!

  • Zitat

    Wenn es ein Problem für die Wildschweine ist, dann ist das gut.


    Ich weiß nicht, sicher haben wir im Moment zu viele Wildschweine, dass heißt aber noch nicht, dass ich mich freuen, dass sie an so einer Krankheit recht elend zugrunde gehen.

  • Jepp - das geht auch anders zu lösen - wird halt wahrscheinlich aktuell aufgrund Covid alles zur Nebensache erklärt.


    Nicht dass der Titel des nächsten Asterix Bandes lautet: Asterix bekämpft die Schweinepest bei den Goten

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Ja, es geht schon lustig zu beim SWR. Der Vergleich mit Petry's Schiessbefehl passt ganz gut. Aber heh, ist diesmal ja für die gute Sache.

    SWR: Bei Corona "von Schusswaffe Gebrauch machen" - reitschuster.de

    Einfach mal die maximalen Maßnahmen des Seuchenschutzes rauskramen - dass sind keine Corona-spezifischen Möglichkeiten sondern einfach Maßnahmen des Seuchenschutzgesetzes.

    Wenn ein Ebola-Kranker nicht anders aufzuhalten ist, wirst Du ihn ja nicht lieber in Menschenmassen gehen lassen, oder?

    Gestern war Prof.Bhakdi in ServusTV. Es ist schon erstaunlich, dass seine Beiträge auf Youtube gelöscht werden, dass er von seiner Ex-Uni diffamiert wird, er keine Bühne mehr im ÖR bekommt. Alles ohne auch nur einen ernsthaften Versuch seine Argumente zu widerlegen.

    Ist das nicht ernsthaft?

    Sucharit Bhakdi: Unbelegte Behauptungen zu Impfung gegen Covid-19

    Wenn es ein Problem für die Wildschweine ist, dann ist das gut.

    Die Wildschweine wäre in der Hinsicht ja nicht so schlimm, das kann aber zu Exportverboten für ALLE inländischen Schweinefleischerzeuger führen, das ist dann eher nicht sooo gut! ;)

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Wirklich interessant, über diese Wirkmechanismen hatte ich mir auch noch keine echten Gedanken gemacht!

    Na, dann rechne mal das Video mit den aktuell 0,7% positiv Getesteten nach :duw:

    Jan und Hein und Klaas und Pit,
    die haben Bärte, die fahren mit.


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Die Wildschweine wäre in der Hinsicht ja nicht so schlimm, das kann aber zu Exportverboten für ALLE inländischen Schweinefleischerzeuger führen, das ist dann eher nicht sooo gut! ;)

    Südkorea hat die Einfuhr von Schweinefleisch aus Deutschland mit sofortiger Wirkung gestoppt, es wird davon ausgegangen dass China und Nordkorea nachziehen.


    Das kann noch übel werden, die Mastbetriebe haben ja die Ställe voll mit Säuen, es gab ja schon riesen Probleme als Tönnies mal ein paar Tage keine Schweine schlachten durfte, da wussten die Bauern nicht wohin mit den fertigen Säuen und die Ferkel von den Ferkelzuchtbetrieben standen ja auch schon zur Abnahme bereit.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Vielleicht sollten wir besser einen eigenen Thread dafür aufmachen...


    Ja, es stimmt, die Schweinemäster bekommen ein wirklich großes Problem. Auf der anderen Seite habe ich aber auch den Eindruck, dass die Landwirte in Gesamtheit das Problem ganz schön verschlafen haben und eher auf dem Standpunkt stehen, die Jäger sollen es richten. Aber man darf ja schon mal fragen, ob z.B. immer mehr Maisanbau, auch für Biogas, wirklich der richtige Weg ist und ob man dann nicht auch die Landwirte in Verantwortung nehmen sollte.

  • Südkorea hat die Einfuhr von Schweinefleisch aus Deutschland mit sofortiger Wirkung gestoppt, es wird davon ausgegangen dass China und Nordkorea nachziehen.


    Das kann noch übel werden, die Mastbetriebe haben ja die Ställe voll mit Säuen, es gab ja schon riesen Probleme als Tönnies mal ein paar Tage keine Schweine schlachten durfte, da wussten die Bauern nicht wohin mit den fertigen Säuen und die Ferkel von den Ferkelzuchtbetrieben standen ja auch schon zur Abnahme bereit.

    Wenn diese unsäglichen großen Schweinemastanstalten den Bach runtergehen im Zuge dieser "Schweinegrippekrise", würde mich das eher freuen.

    Was da abläuft ist schon lange gegen das Tierschutzgesetz. Nur verfolgt es halt keiner.

    Der kleine Bio-Bauer, der ggf. auch betroffen ist, tut mir echt leid.

  • Der kleine Bio-Bauer, der ggf. auch betroffen ist, tut mir echt leid.

    Nun, der kleine Bio-Bauer produziert doch eher nicht für den Export, sondern für die Metzgerei um die Ecke.

    Jan und Hein und Klaas und Pit,
    die haben Bärte, die fahren mit.


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Nun, der kleine Bio-Bauer produziert doch eher nicht für den Export, sondern für die Metzgerei um die Ecke.

    Das ist natürlich richtig. Aber solche Epedemien unter Tieren, selbst wenn sie nicht auf Menschen übertragbar sind, haben trotzdem einen nachhaltigen Einfluß auf die Erwerbssituation derer, die Fleisch für den heimatlichen Markt züchten. Bio hin oder her.

    Das hat man zu Zeiten des "Rinderwahnsinns" gut erleben können.

  • Oft ist er auch Selbstvermarkter und verkauft das Biofleisch in seinem Hofladen. Für die Allgemeinheit ist das aber nichts, für ein Kotelett hat da ein Biobauer in seinem Laden über 40,- Euro je kg genommen, da muss man ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn man das für den Preis kauft, Bio hin oder her :party:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Auch der kleine Biobauer bekommt seinen Bestand gekeult, wenn er Infektion auf dem Hof hat und kann auch innerhalb Deutschlands ev. nicht mehr verkaufen.


    Zitat

    Wenn diese unsäglichen großen Schweinemastanstalten den Bach runtergehen im Zuge dieser "Schweinegrippekrise", würde mich das eher freuen.


    Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber mit zwei Anmerkungen:

    1. Das Fleisch aus den kleinen Betrieben muss man sich leisten können. Ich stehe da zwar auf dem Standpunkt „lieber ein mal weniger und dafür gut“, aber das werden andere anders sehen.


    2. Wenn die Mastbetriebe in Europa ausfallen wird noch mehr aus China und dem ehemaligen Ostblock importiert. Vermutlich wird es da mit dem Tierschutz noch viel schlechter aussehen.

  • Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber mit zwei Anmerkungen:

    1. Das Fleisch aus den kleinen Betrieben muss man sich leisten können. Ich stehe da zwar auf dem Standpunkt „lieber ein mal weniger und dafür gut“, aber das werden andere anders sehen.


    2. Wenn die Mastbetriebe in Europa ausfallen wird noch mehr aus China und dem ehemaligen Ostblock importiert. Vermutlich wird es da mit dem Tierschutz noch viel schlechter aussehen.

    1) Fleisch sollte man mit Genuss und Verstand essen und nicht weil es immer preiswert beim Aldi verfügbar ist.


    2) Aus China wird Schweinefleisch gar nicht importiert, weil China der Hauptabnehmer des in Deutschland billig produzierten Schweinefleisches ist.

  • Zu 1 gebe ich Dir ja völlig recht, aber schätzungsweise sind wir da eine Minderheit. Zu 2: Ich meine irgendwo gelesen zu habe , dass Deutschland neben dem Export nach China von dort auch Schweinefleisch importiert, vielleicht verarbeitete Produkte? Aktuell kann ich aber nichts dazu finden.

  • Das ist natürlich richtig. Aber solche Epedemien unter Tieren, selbst wenn sie nicht auf Menschen übertragbar sind, haben trotzdem einen nachhaltigen Einfluß auf die Erwerbssituation derer, die Fleisch für den heimatlichen Markt züchten. Bio hin oder her.

    Das hat man zu Zeiten des "Rinderwahnsinns" gut erleben können.

    Bei der letzten Geflügelpest mußte ein Dorfnachbar 50 fast ausgewachsene Gänse keulen und auf eigene Kosten entsorgen

    Nicht lustig wenn man ansonsten von einer Erwerbsminderungsrente lebt.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber mit zwei Anmerkungen:

    1. Das Fleisch aus den kleinen Betrieben muss man sich leisten können. Ich stehe da zwar auf dem Standpunkt „lieber ein mal weniger und dafür gut“, aber das werden andere anders sehen.

    Ganz ehrlich, so lange 1 kg Hackfleisch weniger kosten kann als ein Brot, ist hier was oberfaul. Und ich kenne im Grundgesetz auch keinen Artikel, der das Recht aufs tägliche Schnitzel garantiert.


    Sorry wenn mir bei dem Thema generell der Kamm schwillt (nicht auf Dein posting bezogen).

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.