Dem Detlev sein Bau-Thread

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  • das mit der Tiefe kann ich nur empfehlen. wir haben 90cm. Glaube Standard ist 60? Wenn ihr den Platz habt würde ich auf 1m gehen :top:

    Bei ner Insel oder an der Wand? Wir haben jetzt 70 zur Wand, das ist angenehm...bei 80 kannst schon fast nicht mehr gut in die Ecke reichen würde ich erwarten.


    Zur Höhe:

    Wir haben seit gut 10 Jahren 95cm OK APL und haben das jetzt wieder gebaut. In der alten Küche noch mit 10cm Sockel, jetzt 8cm...war ein Fehler, ein Geschirrspüler braucht mindestens 9cm Sockel (es gibt genau einen der dann passt), wenn man variabel sein will, z.B. Miele braucht man mehr.


    Insofern: Kleiner Sockel mit viel Stauraum im Schrank ist toll, aber man muss dann den Geschirrspüler hoch bauen. Am Boden geht dann nicht mehr. Würde ich auch wieder machen wenn möglich, wir mussten jetzt darauf verzichten, da wir bis auf den Turm mit den Öfen keine Elemente über der APL haben, sehr offene Optik.

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  • schon an der Wand. Ich finde das super. Dann kann man mal ein Gerät irgendwo hinstellen und davor noch etwas machen (z.B. Wasser Sprudelding)...

    Wobei es natürlich mit vielen Oberschränken dann schwieriger wird dran zu kommen. wir haben keine Oberschränke...

    Viele Grüße - Benjamin

  • Zur Höhe:

    Wir haben seit gut 10 Jahren 95cm OK APL und haben das jetzt wieder gebaut. In der alten Küche noch mit 10cm Sockel, jetzt 8cm...war ein Fehler, ein Geschirrspüler braucht mindestens 9cm Sockel (es gibt genau einen der dann passt), wenn man variabel sein will, z.B. Miele braucht man mehr.


    Wir haben 8cm Sockel, mit 80cm Korpus und eine Spülmaschine von Bosch und zwar die XL Serie. Die haben die Scharniere so, dass die vorgehangene Küchenfront beim runter klappen leicht nach oben raus geschoben wird.

    Das sind bei uns die Standardmaße von Ikea und da gibt es jetzt doch einige Spülmaschinen die dafür passen.

    Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Rechtsschreibfühler dinen rein der Aufmerksmkeit und sint volle Absihtc!

  • Wir haben 8cm Sockel, mit 80cm Korpus und eine Spülmaschine von Bosch und zwar die XL Serie. Die haben die Scharniere so, dass die vorgehangene Küchenfront beim runter klappen leicht nach oben raus geschoben wird.

    Das sind bei uns die Standardmaße von Ikea und da gibt es jetzt doch einige Spülmaschinen die dafür passen.

    Ja, der Korpus ist ja auch 3cm niedriger als unserer. Da passen die Miele XXL, die haben immer das Vario Scharnier.

    Mit 1cm niedriger als unserer gibt es bei BSH aktuell nur eine Spülmaschine jeweils in den Sparten Siemens, Bosch und Neff mit A+++ und dem Vario Scharnier. Dieses ist etwas effizienter als bei Miele und daher gehen 2cm mehr. Ich musste bei uns noch 1cm (oder waren es 1.5cm?) mit nem Edelstahl 4-Kant oben überbrücken. Diesen habe ich poliert damit er aussieht als würde er zur Maschine gehören und er gleicht eben den fehlenden cm aus, indem die Front 1cm höher angeschraubt werden kann.


    Wie gesagt, ich würde diese Klimmzüge aber eh nur machen wenn die Maschine auf den Boden muss. Die 40cm höher eingebaute Maschine ist Gold wert.

    Des weiteren würde ich bei den aktuellen Sockelmaßen immer Blum Servodrive in die unteren Schubladen bauen. Ich rüste das bei allen nach wo es noch rein geht. Das ist super mit dem Fuß die Schublade zu öffnen. Wir hatten es nur für den Müll geplant, aber ich trete wenn ich in Gedanken bin auch immer gegen die anderen Schubladen...

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  • Was gibt’s denn eigentlich Neues von deiner Baustelle, länger nichts mehr gelesen :)

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Naja.. viel Neues gibt´s auch nicht.


    Durch den Schlaganfall vom Schwiegervater ist der ursprüngliche Bauplan "obsolet" geworden.

    D.h. wir haben den Bauplan, der Anfang Feb. eigentlich einreichungsfertig vorlag, verworfen und das Entwurf etwas geschrumpft, so dass er tatsächlich nur noch für uns Beide und ggf. eine weitere Person passt.

    Der Bauplan (als Derivat des ersten) soll bis spätestens Ende Feb. dann einreichungsreif vorliegen.

    Nachdem der neue Plan deutlich einfacher ist, sollte das kein Problem sein.


    Auch bzgl der Preisgestaltung ist uns das Bauunternehmen sehr entgegen gekommen und berechnet für die neue Variante nur 40% Aufpreis. Damit kann ich gut leben.


    Was sich allerdings letzthin herausgestellt hat ist Folgendes:

    Der Bauplan, muss trotz Vorliegen eines Bebauungsplans zum Landratsamt und dort genehmigt werden.


    ... weil... again what learnt:

    - Es gibt qualifizierte und unqualifizierte Bebauungspläne. (Was genau der Unterschied ist... K.A.)

    - Nur wenn der Bebauungsplan "qualifiziert" ist, kann die Gemeinde Bauanträge selber entscheiden.

    - Der für uns vorliegende Bebauungsplan ist jedoch ein sog. "unqualifizierter". :( (Man ist versucht zu sagen: natürlich....)


    Fazit:

    - Wir haben durch die Änderungen in letzter Minute mal einen Monat verloren.

    - Durch die Art der Bebauungsplans werden wir weitere 1-2 Monate verlieren, die uns bis dato sozusagen gar nicht bewußt waren.

    - d.h. ein genehmigter Bauplan wird frühestens Ende Mai/Mitte Juni vorliegen. (Ziemlich spät um dieses Jahr noch den Rohbau fertig zu bekommen, aber wenn der Bauunternehmer mitspielt, klappt es noch. Ist aber arg auf Kante genäht.)


    Das ist alles nicht besonders schön, aber bislang zumindest bei optimalen Bedingungen noch auflösbar.


    Aber momentan müssen wir uns eh erst mal mit der Pflegebedürftigkeit des Schwiegervaters auseinandersetzen und "anfreunden" und dann geht die Schwiegermutter Anfang März ins KH , weil sich die eine künstliche Hüfte (vermutlich durch einen Sturz) gelockert hat und sich da eine Entzündung eingenistet hat, die von außen nicht kuriert werden kann.


    Also wie Ihr seht, läuft auch bei uns auch nicht alles nach Plan. ;)

  • Das tut mir sehr leid mit deinen Schwiegereltern, kann man verstehen dass da jetzt andere Dinge vorgehen, ich wünsche weiterhin gute Genesung ✊🏻


    Und danke für deinen aktuellen Lagebericht zum Bau, interessiert mich immer sowas.

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  • Mittlerweile haben wir zwar immer noch keinen genehmigten Bauplan (der sollte in 3-5 Wochen vorliegen), dafür aber bereits die ersten Verzögerungen.


    Gnade Gott Leuten, die jetzt zum ersten Mal bauen. Die dürften die nächsten Monate ihr blaues Wunder erleben.


    Wir haben jetzt den Bauunternehmer für Rohbau, Dachstuhl usw. parat mit möglichem Baubeginn Ende August/Anfang September.

    Installation für Heizung, Wasser, PV, Elektrik und KNX mit möglichem Begin Q4/21.

    Einen Ofenbauer für Q1/22......

    Leider haben wir noch keinen Termin für die Fenster :o

    Das Problem liegt zum großen Teil darin, dass die Handwerker/Baufirmen zum Teil Monate bereits auf bestelltes Material warten und daher einfach unfähig sind zu arbeiten. Der Ofenbauer, der gestern bei uns war, hatte einen Auftrag in Wasserburg. Material im Dezember 2020 bestellt... Anfang April bekommen...


    Das wird richtig interessant ;) Dagegen war unser letzter Neubau pillepalle.

  • Bei den Ofenbauern sollte (!) es aber bald wieder besser werden. Die Verzögerungen liegen hauptsächlich noch daran, dass letztes Jahr eine Übergangsfrist zum Tausch alter Einsätze abgelaufen ist - da kamen die Hersteller nicht mehr hinterher, dass muss immer noch abgearbeitet werden...


    Aber stimmt schon, momentan ist es nicht ganz einfach an Material zu kommen (und da gehts wohl vielen Handwerkern so).

  • Mittlerweile haben wir zwar immer noch keinen genehmigten Bauplan (der sollte in 3-5 Wochen vorliegen), dafür aber bereits die ersten Verzögerungen.

    Hast du nicht mit E. Musk unterschrieben? ^^

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Gnade Gott Leuten, die jetzt zum ersten Mal bauen. Die dürften die nächsten Monate ihr blaues Wunder erleben.

    Von mehreren Bauherren weiß ich, dass letztes Jahr gerne mal Verträge zuhauf geschlossen wurden, aber dann kein Material bestellt wurde und das zahlt jetzt der Kunde drauf. Kollegin sprach neulich von bald 200k was die 6P-Hütte mehr kostet die ihr Dad hinstellt an Materialkosten.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Bezüglich Baumaterialien:

    Hatte heute einen Dachdecker da, mein Flachdach muss neu abgedichtet werden.


    Der meinte „Corona haben wir ja bis jetzt ganz gut überlebt, aber jetzt macht uns die Wirtschaft kaputt. Die Materialkosten würden im Moment geradezu explodieren, hat der Meter Dachlatte vor der Pandemie 40 Cent gekostet kostet er jetzt 1,20 Euro, eine bestimmte Folie kostete 32 Euro der Meter, jetzt 58 Euro usw. und so fort“.


    Die Menschen die jetzt Bauen müssen über gute Nerven und über einen dicken Geldbeutel verfügen, Bauen wird ein teures Vergnügen werden und die Handwerker werden immer weniger weil ja jeder Hutsimpel meint er müsste studieren 😖

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  • Soll ja eh keiner mehr bauen, Einfamilienhäuser werden doch geächtet wegen Klima und so. Somit passt das schon, die Legebatterien in den Städten baut der Großkonzern mit billigen Subsubsubunternehmern aus dem Ausland.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Mittlerweile haben wir zwar immer noch keinen genehmigten Bauplan ;) ... dafür aber schon die erste "Überraschung".


    Allerdings ne Unangenehme. Das Angebot für Rohbau, Dachstuhl und Fenster ist eingetrudelt.

    Liegt derzeit unverhandelt gut 40% über der Veranschlagung. :eek:

    Gut.... die Baustoffpreise sind die letzten 6-12 Monate ja geradezu explodiert.

    Da hatte ich mit 20-30% Aufschlag fürs Material eh schon kalkuliert innerlich. Aber 40% auf "alles" ist schon starkter Tobak.


    Dafür war inzwischen der Chef von der Immo-Abt. der örtlichen Raiba bei uns und hat den Verkaufspreis unseres Anwesens eingeschätzt und der ist, obwohl Banken insb. Raiffeisen- und Volksbanken ja eher sehr konservativ schätzen, noch optimistischer als der vorerwähnte Makler.


    Insofern läuft das dann vermutlich unter dem Motto: "Wie gewonnen, so zerronnen".


    Aber wie sich heute noch jemand ein "Häusle" leisten können soll, der nicht schon irgendwas anderes gekauft hat vor 20 Jahren oder was geerbt hat, wird mittlerweile wirklich fraglich. Selbst mit guten Gehältern und zwei Verdienern wird das mittlerweile richtig eng.

  • Scheint "Standard" zu sein. Kollegin ihr Dad baut grad nen 6-Parteier. Oioioioi... wenn da nicht Kohle dahinter steckte, dann wär Schicht im Schacht. Das sind Preissteigerungen, die stemmt ein Normalverdiener so sicher nicht mehr, vorallem nicht wenn im Endeffekt Finanzierung etc. schon festgezurrt ist. Da mal eben 20, 30% nochmal draufpacken, da muss man schon guter Kunde bei der Bank sein.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich kann mich nur wundern über die offizielle Inflationsrate.


    Überall ist nichts lieferbar und wird massiv teurer, bei meinen Lieferanten sind es aktuell schon über 10 % Erhöhung dieses Jahr, und ähnliches oder gar schlimmeres höre ich von allen möglichen Handwerkern.


    Es werden z.T. schon gar keine pdf Preislisten mehr verschickt, sondern einfach der Teuerungszuschlag erhöht.

    Grüße Peter

  • Zitat

    Überall ist nichts lieferbar und wird massiv teurer, bei meinen Lieferanten sind es aktuell schon über 10 % Erhöhung dieses Jahr, und ähnliches oder gar schlimmeres höre ich von allen möglichen Handwerkern.


    Die Frage ist halt, welchen Anteil des Einkommens der Durchschnittsbürger für solche Leistungen ausgibt. Schätzungsweise dürften da z.B. die allermeisten die nur mieten schon mal rausfallen.

  • Ich kann mich nur wundern über die offizielle Inflationsrate.

    Du sagst es überdeutlich!!!


    Wahrscheinlich ist die Wohnimmobilie im "betrachteten Warenkorb" entweder gar nicht enthalten oder stark unterrepräsentiert.

    Und das gilt ja nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestands-Immos und Mieten.