Dem Detlev sein Bau-Thread

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Den Quatsch habe ich hier im Rhein-Main-Speckgürtel in Form von Maklerwerbung fast jeden Tag im Briefkasten. Frei nach dem Motto.....Wir erzielen Höchstpreise für sie. Sie müssen nur verkaufen wollen. Egal ob Remax, frei Makler oder sonstige Frenchaise-Maklerfirmen.

    Das ist wohl auch und vor allem eine Frage des fehlenden Angebots. Zumindest bei uns in der Gegend übertrifft die Nachfrage die Angebotsseite ganz erheblich.

    Wenn man bedenkt, das bei doch etwas größeren Maklerfirma (sind derzeit 12 Mitarbeiter) auf deren Homepage ganze 5 (!!) Verkaufsobjekte gelistet sind, dann kann man sich vorstellen, warum die solche Werbungen machen.

  • Dann kannst dich aber auch fragen, brauch ich einen Makler?


    Sollte die Liegenschaft ja lecht zu verkaufen sein, wenn Nachfrage grösser ist wie das Angebot.

    Heute geht ja +/- eh alles über die üblichen Netz-Plattformen

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Grundsätzlich hast Du da natürlich recht und eigentlich hatte ich das auch vor.


    Gibt aber einige Gründe, die für eine Maklerbeauftragung sprechen.

    a) Unsere Erfahrungen aus dem Verkauf unseres vorherigen Hauses. Das habe ich anderhalb Jahre inseriert... ohne Erfolg.

    b) Ohne die Befragung des Maklers hätte ich den VK ca. 50% zu niedrig angesetzt. Da wäre der Verkauf dann zwar vermutlich überhaupt kein Problem gewesen aber wir hätten eine hübsche Summe quasi verschenkt.

    c) Solche fast einmaligen Objekte gehen oft unter der Hand weg und werden gar nicht erst inseriert. Aber eben nur, wenn man entsprechend viele geldige Leute kennt. Und da fehlt´s bei uns weiter ;)

  • ok, b und c sind ein Argument ;)
    Ich habe in unmittelbarer Nachbarschaft auch ein Haus dass ohne ein Inserat weg ging, mit einer 2 vorne

    Bei a ist halt die Frage, wann war es und wie wurde damals inseriert.
    Früher wusstest auch +/- welcher MArkler, welche Häuser anbietet.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Deine Casa Finca ist sicher eher ein Spezialfall wenn man das so nennen mag aufgrund Lage und Art. Da könnte ein Makler durchaus Sinn machen, hebt halt den Preis nochmal an. Die Frage ist, ob das Käufer in der vermuteten Preislage überhaupt juckt. Da ist die Zahl der Interessenten jetzt nicht ganz so wie bei einem REH, EFH oder DHH in München oder leider auch schon lange Augsburg. Da kauft jeder gern maklerfrei weil er sich damit jeweils einen ordentlichen Batzen Geld spart. Und ja, ich kenne auch die üblichen Maklerargumente... ;)

    Wenn ich meine Bude in IS24 stelle, dann reißen se mir hier 3 Minuten später das Telefon von der Wand. Wir kennen einige, die suchen und suchen und suchen, aber hier im Stadtteil geht das meiste "unter der Hand" und die die nicht gehen, da weißt warum. Und nein, es liegt nicht immer am Einkommen bei den Suchern ;) Ich tät das aber trotzdem auch an Deiner Stelle glaub mal selber in IS stellen und kucken wie der Andrang ist. Lieber mal zu hoch als zu niedrig ansetzen. Mondpreise gibt´s nicht. Es gibt Preise die gezahlt werden oder eben nicht. Jetzt vor Weihnachten ist fraglich ob was geht, war bei uns damals z.B. völlig für die Katz da schon was zu machen. Andererseits ist Corona und die Leute können kaum was anderes machen im Gegensatz zu sonst vor Weihnachten.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Ich habe in unmittelbarer Nachbarschaft auch ein Haus dass ohne ein Inserat weg ging, mit einer 2 vorne

    Das habe ich in diesem Jahr jetzt schon 2x von Kollegen meiner Frau gehört. Ein größere Wohnung und ein Reihenhaus in der Münchner Peripherie.

    Sobald Einer verlauten läßt, dass er was verkaufen möchte, stürzen sich die Interessenten wie die Geier drauf.

    Allerdings hat es sich dabei eben auch um "normale" Objekte in einem noch relativ normalen Preisbereich gehandelt. Aber ob ein Verkauf über einen Makler nicht mehr gebracht, wird man ja so auch nicht erfahren.

    Bei a ist halt die Frage, wann war es und wie wurde damals inseriert

    Anfang der 90er gab´s Immowelt, Imoscout usw noch nicht. Da konnte man nur in der regionalen und überregionale Presse inserieren. Üblicherweise bei uns in der SZ. Aber auch dieses Haus wurde schlussendlich nicht über die Anzeigen verkauft, sondern weil sich jemand bei der Maklerfirma (dieselbe, die ich jetzt angefragt habe) nach einem Haus mit bestimmten Kriterien erkundigt hat und unseres da in Frage kam. Der suchte ein Mordstrum von Haus und da war unseres, das für viele Interessenten sonst schlicht zu groß war, gerade recht.

  • Deine Casa Finca ist sicher eher ein Spezialfall wenn man das so nennen mag aufgrund Lage und Art. Da könnte ein Makler durchaus Sinn machen, hebt halt den Preis nochmal an.

    Ja, aber da musst du auch den richtigen Makler finden. Die kommen zwar alle mit nem Porsche, aber Leute mit Geld hatte da keiner an der Hand.

    Wir haben nicht den erstbesten gewählt, sondern einen der im Ort seit Jahrzehnten arbeitet. Letztendlich machte unser missglückter Maklerversuch nichts anderes als die Bude mit maximal durchschnittlichen Fotos im Immoscout zu inserieren. Dazu ein dürftiges Exposé, welches aus schlecht kopierten Plänen und eben diesen Fotos bestand.


    Ganz unangenehm war dann der Maklertourismus...scheinbar melden sich massig Leute beim Makler die dieser dann am Samstag durch die Häuser führt. Mindestens 1/3 war nur zum Gaffen da, keinerlei Kaufinteresse erkennbar. Zudem keinerlei Vorselektierung. Wir hatten ja sogar die Banken Makler aussortiert, bei denen ist das laut Erzählung noch schlimmer...die Bauernbank hier hat gerade einen Interessentenpool, der wöchentlich durch eine Immobilie geführt wird. Laut einer Freundin die bei dieser Bank arbeitet ist dort klar bekannt, dass mehr als die Hälfte niemals was kaufen wird und nur Samstagsausflüge zum Einrichtungsschauen macht.


    Beim eigenen Angebot sind nicht mal die Hälfte der Leute durch die Bude gelatscht.


    Auch beim Preis....es war recht klar, welcher Preis sinnvoll ist wenn man bei Immoscout rumschaute. Der Makler nannte diesen Preis, hat 20% aufgeschlagen und dann seine Courtage drauf. Das war dann etwas zu viel. Im folgenden Jahr habe wir den Immoscout Preis +20% selber angeboten und das Haus ging weg. Selbst wenn wir 20% mehr angeboten hätten, die echten Interessenten haben schon ein Limit gesagt.

    Inzwischen würde ich es anders machen...nen Mondpreis ausdenken und auf dem Mondpreis 20% aufschlagen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Letztendlich machte unser missglückter Maklerversuch nichts anderes als die Bude mit maximal durchschnittlichen Fotos im Immoscout zu inserieren. Dazu ein dürftiges Exposé, welches aus schlecht kopierten Plänen und eben diesen Fotos bestand.

    Da scheint sich in 14 Jahren nicht viel geändert zu haben: Immobilienmakler - Geplauder - BMW-Treff (auto-treff.com)

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Trotz allem denke ich mal, wenn man nicht wirklich genau weiss, was man verlangen kann, eine Einschätzung eines Maklers als erste Hausnummer sicher nicht verkehrt ist.

    Ob man dem dann den Auftrag erteilt is wieder was anderes

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Da scheint sich in 14 Jahren nicht viel geändert zu haben: Immobilienmakler - Geplauder - BMW-Treff (auto-treff.com)

    Hat sich auch nicht.

    Als wir den Hof verkauft haben war ich gerade wegen der Bilder auch ziemlich enttäuscht. Das habe ich dem Kerl auch so gesagt, so richtig einsehen wollte er das nicht.

    Ich habe dann mit der SLR ein paar richtige Fotos gemacht. Da war er dann ein wenig platt. Später hat er mich gefragt ob ich das öfters für ihn machen würde :D - ich habe ihn darauf hingewiesen daß es schon reichen würde die Bilder bei vernünftigem Licht zu machen und die Kamera dabei gerade zu halten


    zum Preis: wir haben seinen Vorschlag genommen und um 50% erhöht :teufel:

    Kofferraum statt Hubraum !

  • ich habe ihn darauf hingewiesen daß es schon reichen würde die Bilder bei vernünftigem Licht zu machen und die Kamera dabei gerade zu halten

    ... und vielleicht die Dame des Hauses zu bitten VORHER die Küche etwas aufzuräumen und evtl. die Dreckwäsche im Bad beiseite zu stellen...


    Aus reiner Neugier kucken wir immer wieder die üblichen Portale durch, da langst Dir an den Kopf was für Bilder von angeblichen Profis eingestellt werden.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Aber das ist doch nicht nur bei Häusern/Wohnungen so. Wenn man sich bei den Autoverkaufsplattformen umschaut wundert man sich bei einigen Fotos auch, ob die die Karre überhaupt verkaufen wollen. Und das teilweise auch bei Händlern

    Hab ich auch noch nie verstanden.

    Vier gewinnt....

  • Absolut. Ich würde eher jemanden ins Boot holen der ordentliche Bilder macht als einen Makler. Das Geld ist wesentlich besser investiert.


    Beim Makler wie Georg schon sagt...Vorgespräche bringen einen Preis und der Makler wird sich bewerben mit seinem großen Kundenstamm. Ich würde NIEMALS mehr nen Vertrag mit nem Makler schließen, der Makler kann gerne seinen Kundenstamm bringen...

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Heute war der Baumpfleger (zu zweit) da um die Krone einer Pappel verkehrsicher zu machen und in Form zu schneiden:



    Weiter geht´s hoffentlich nächste Woche, wenn die Truppe mit den Wurzelstockfräsen und dem Landausgleich anrückt.

    Hoffen wir mal, dass der Boden bis dahin nicht zu tief gefroren ist.

  • Heute morgen da gewesen und ... ja.. mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Schöner massiver Grund. Höchstwahrscheinlich gar kein Problem.

    Genaues Ergebnis bekomme ich allerdings erst im Januar, weil die alle kommenden Freitag dicht machen wg Betriebsurlaub.

    Aber rein optisch hat das sehr gut ausgesehen, was mir auch der Bauleiter bestätigt hat.

  • Das ist auf jeden Fall beruhigend!


    Ich kenne zwei Bauvorhaben, bei denen es aufgrund der Bodenbeschaffenheit zu größeren Problemen gekommen gekommen ist. Früher war es ja nicht vorgeschrieben und manche müssen halt an der falschen Stelle sparen...

  • Bei unbekanntem Baugrund sicher nicht die falsche Stelle, aber allgemein gültig ist das aber auch nicht. Und auch nicht Vorschrift.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • ... Früher war es ja nicht vorgeschrieben ....

    Ist es heute auch nicht.


    Wir haben das nur gemacht, weil die Nachbarn ca. 100m von entfernt eben ziemliche Probleme mit der Bodenbeschaffenheit bekommen haben, weil da ziemlich lange kein tragfähiger Grund kam.

    Also haben wir das mit dem anviosierten Bauunternehmer besprochen und der hat die Bodenuntersuchung vorgeschlagen, wenn wir sicher sein wollen.

    Sonnst ist halt jede Kostenkalkulation für den Rohbau nicht das Papier wert auf dem sie steht.

    So weiß der Bauunternehmer, was auf ihn zukommt und er hat keine Ausrede für Teuerungen.

    Ich denke auch, dass die 2K€ gut angelegtes Geld sind.


    Hätte sich jetzt was Negatives rausgestellt, wäre es ja eine andere Option gewesen, das Haus an eine andere Stelle zu stelle und ein komplett anderes Konzept zu machen bevor man den Plan einreicht.

  • Zitat

    Ist es heute auch nicht.


    Ich hab im Kopf, dass sich das vor ein paar Jahren geändert hat, ist aber vielleicht auch eine Frage des jeweiligen Bundeslandes...


    Zitat

    Ich denke auch, dass die 2K€ gut angelegtes Geld sind.


    Auf jeden Fall, zumal man in der Planungsphase eben noch vieles Beeinflussen kann. Bei unserem Haus hier war die Lage auf dem Grundstück auch durch den Baugrund und einen übers Grundstück fließenden Bach fast vorgegeben. Wenn man es vorher weiß kein Problem.


    Was hast Du eigentlich in Sachen Elektrik vor, konventionell oder in Richtung KNX o.ä.?