Sammlermünzen (Silber, Gold)

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  • Schön für Dich - aber ich denke, als damals der Silberpreis stieg und Gold ja schon ziemlich weit (für damals) oben war, haben so einige Silber gekauft, zumal auch diverse Leute der Meinung waren, dass Silber weiter steigt und eigentlich die letzten Jahre unterbewertet war.


    Als das dann relativ schlagartig zusammengefallen ist dürften einige das nicht mehr schnell genug losbekommen haben.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Schön für Dich - aber ich denke, als damals der Silberpreis stieg und Gold ja schon ziemlich weit (für damals) oben war, haben so einige Silber gekauft, zumal auch diverse Leute der Meinung waren, dass Silber weiter steigt und eigentlich die letzten Jahre unterbewertet war.


    Als das dann relativ schlagartig zusammengefallen ist dürften einige das nicht mehr schnell genug losbekommen haben.

    Das ist schon klar. Zumal man Silber nicht so einfach verkaufen kann, wie Gold. Aber das muss sich der geneigt Investor schon selber zu Gemüte führen.


    Ist schlussendlich auch nix anderes als Aktien (um nicht zu sagen Wirecard oder dem Kirch-Imperium.... ;))

  • Für alle Investitionen gibt es einen guten und schlechten Zeitpunkt zum Kauf/Verkauf. Aber wer sich die Silberlinge damals als Langzeitinvest zugelegt hat, kann sich m.E. berechtigerweise Hoffnung darauf machen, dass er seinen Einsatz und mehr wieder rausholt... Im Gegensatz zu meinen Dotcom Aktien. Da warte ich heute noch darauf, dass die wieder kommen :mad: Die Silberkäufer hatten vielleicht Verluste gemacht, aber es war nie ein Totalverlust. Meine Aktien sind heute Ramsch...

  • kurs2jydH.jpg


    und da waren die $2.000! :hi: (wenn auch nur kurz... hat wohl sofort ein paar Verkaufspositionen ausgelöst, geht schon wieder runter)


    :trink: Ich mach' mal ein Bier auf...

    Schaut so aus, als wenn der Durchbruch bereits im zweiten Anlauf erfolgreich ist..... :)


    Momentan schon bei 2003..... Man o. man.... wer hätte das gedacht noch vor einem Jahr.

    Das Problem: Jetzt ist der Weg frei und es gibt (m.M.n.) keine echten Widerstände mehr.

    Und verkaufen bringt ja auch nix. Wohin sonst mit der Knete......

  • Charttechnisch ist die nächste Hürde wohl bei $2.500...


    Ich habe einen grossen fixen Teil als LAAAAANGfristinvest eingelagert, der wird nicht verkauft. Mit dem Rest spiele ich ein bisschen. D.h., ich kaufe und verkaufe, wenn's gerade passt... ansonsten würden mich die täglichen Edelmetallkurse nicht sonderlich interessieren. ;)

  • Mit dem Rest spiele ich ein bisschen. D.h., ich kaufe und verkaufe, wenn's gerade passt...

    So sehe ich das auch. Was soll man denn mit dem Kauferlös derzeit machen? Nicht mal in einen anständigen, entspannten Urlaub kann man ihn investieren, und Sachwerte? Auto läuft, Wurst ist im Kühlschrank... Evtl. ein Trost für meine Wirecard-Verluste? Na ja... :ough:


    Höchstens die Neuanlage des Gartens wäre zu erwägen, aber.... Moment.... äh... :duw:

    Der erste Verschwörungstheoretiker war Noah.

    Bis es anfing zu regnen.

  • Charttechnisch ist die nächste Hürde wohl bei $2.500...

    Woher irgendjemand sich sowas aus den Fingern saugt erscheint mir mehr als fraglich.... ;)

    Charttechnik funktioniert i.d.R. .nur dann, wenn Trendkanäle gibt und nach einem derartigen Ausbruch und der Überwindung des letzten ATH ist m.M.n. alles nur noch Kaffeesatzleserei.

    Irgendwer hat heute 2200 als Zielmarke genannt. Jemand anderes 2300.. und jemand von der Bank of America vor 2 oder 3 Tagen 3000.

    Da kann man sich was aussuchen.


    Aber wie schon gesagt: Selbst wenn man am / nahe High verkaufen würde... wohin mit der Kohle solange, bis der Goldpreis dann in 2,3 oder 5 Jahren wieder günstiger wird? Gold ist ja eigentlich eine Sicherheitsreserve für die ganz schlechten Zeiten.

  • Der nutzbare Wert ist momentan 0. Genauso wie bei Aktien genau betrachtet. Was wert sind sie in dem Moment, wenn man sie gegen ein Zahlungsmittel eintauscht. Oder gegen Kartoffel.


    Eigentlich wie beim Haus, ich bin reich und hab nix davon. :D Oder versteh ich das falsch?

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • also in der aktuellen Situation kaufe ich sicher nicht nach, das muß sich erst wieder beruhigen

    und wenn das bis nächstes Jahr dauert auch egal


    Ich verstehe Gold auch ausschließlich als Langfristanlage

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Zitat

    Der nutzbare Wert ist momentan 0. Genauso wie bei Aktien genau betrachtet. Was wert sind sie in dem Moment, wenn man sie gegen ein Zahlungsmittel eintauscht. Oder gegen Kartoffel.


    Das ist bei einem Stück Papier, auf das zufällig jemand 100 EUR geschrieben hat aber nicht viel anders, oder bei ein paar Bytes auf einem Speichermedium der Bank. Gold, noch mehr Silber und andere Metalle, aber aber darüber hinaus immerhin auch ein paar industrielle Anwendungen, so dass sie auch direkt einen Nutzen haben, auch wenn das nicht den aktuellen Preis erklärt.


    Ist beim Haus nicht ganz vergleichbar, darin kann man wohnen. Wenn das aber an einer Stelle steht, die in 20 Jahren keiner haben will oder es durch gesetzliche Auflagen obsolet wird, ist das plötzlich auch nur noch ein Klotz, der den Abriß kostet und damit einen negativen Wert hat.


    Zitat

    Ich verstehe Gold auch ausschließlich als Langfristanlage


    Eigentlich nicht einmal als Anlage, sonst müsste man ja irgendwann mal über Gewinnmitnahmen nachdenken, sondern als "Versicherung" für den Fall, der hoffentlich nie eintreten wird. Daher halte ich da auch nichts von zu großen Stückelungen.

  • Eigentlich nicht einmal als Anlage, sonst müsste man ja irgendwann mal über Gewinnmitnahmen nachdenken, sondern als "Versicherung" für den Fall, der hoffentlich nie eintreten wird. Daher halte ich da auch nichts von zu großen Stückelungen.

    Exakt.

    1/4 oz halte ich für die richtige Größe. Darüber ist im Fall der Fälle schon wieder richtig viel Geld; darunter wird es schon wieder teurer.

    Und da es ja inzwischen kein Bankgeheimnis mehr gibt so ziemlich die einzige Möglichkeit Vermögenswerte zu besitzen von denen Papa Staat nichts weiß.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, wogegen man sich versichern will. Die 12kg Barren sind wohl in keinem Fall eine gute Idee, wenn es um Turbulenzen beim Euro geht vielleicht noch 1kg, was aber ja auch schon eine ordentliche Summe ist. Die 1 oz Münzen in den Containern sind da aber auch nicht schlecht, noch kompakt aufzubewahren und ein gewisser Wert.


    Wenn es darum geht, wie bei meinen Großeltern, nach dem Krieg Sachen einzutauschen dann ist 1/4 oz sicher die Obergrenze, wobei der Sack Kartoffeln damit schon sehr teuer bezahlt ist. Für den Fall sind vielleicht auch Silbermünzen nicht schlecht. In jedem Fall würde ich zum Tauschen eher bekannte Münzen als Barren nehmen, wahrscheinlich findet man da eher einen Abnehmer.


    Zu kleine Stückelungen sind dann halt zum Aufbewahren eher schlecht.

  • Es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, wogegen man sich versichern will. Die 12kg Barren sind wohl in keinem Fall eine gute Idee, wenn es um Turbulenzen beim Euro geht vielleicht noch 1kg, was aber ja auch schon eine ordentliche Summe ist. Die 1 oz Münzen in den Containern sind da aber auch nicht schlecht, noch kompakt aufzubewahren und ein gewisser Wert.

    Äh.. Ist das hier ein Scheich-Forum?


    So ein 12 (bzw. 12,4 Kg) Barren aka 400 Oz... repäsentiert derzeit einen Wert von > 800.000 USD.... ;)

  • Zitat

    So ein 12 (bzw. 12,4 Kg) Barren aka 400 Oz... repäsentiert derzeit einen Wert von > 800.000 USD....


    Ich habe ja gesagt es ist keine gute Idee ;) Außerdem alles eine Frage des Einkaufszeitpunkts...

  • Ich habe ja gesagt es ist keine gute Idee ;) Außerdem alles eine Frage des Einkaufszeitpunkts...

    Wird halt schwierig beim Wechselgeld, wenn man damit 3 Brote bezahlen will..... :o


    Aber btw... die 400 Oz. Barren, die ja gerne in Filmen eine Rolle spielen, sind bei privaten Investoren eh "eher etwas unrepräsentiert".... ;)

  • Zitat

    Wird halt schwierig beim Wechselgeld, wenn man damit 3 Brote bezahlen will.....


    Think Big, gleich die ganze Bäckerei nehmen ;)


    Für so etwas wären aber wohl Goldvreneli, Krügerrand in den kleinen Größen oder noch eher der Maple Leaf in silber geeignet. Und das Szenario ist nicht mal so unrealistisch, wenn ich höre was mein vater so von der Zeit unmittelbar nach dem Krieg erzählt, auch wenn Brot selbst da jetzt kein Problem war.

  • wo liegt euer Problem ?

    Wenns mal so weit kommt wird mit dem scharfen Messer vom Barren abgeschabt und beim Krämer steht die Präzisionswaage aufm Tisch.


    Wenn man für ne 1/4oz nur noch nen Sack Kartoffeln kriegt, muss man schon mit der scharfen Knarre rumlaufen um den nach Hause zu schaffen weil dann 95% der Bevölkerung schon wochenlang gar nix mehr zu beissen hatte und Anarchie herrscht.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Zitat

    1/4oz nur noch nen Sack Kartoffeln kriegt,


    Der Sack ist sicher teuer bezahlt, aber in dem Moment wird das wohl ein Anbietermarkt sein. F+r die Kartoffeln sind wohl auch die Silbermünzen besser geeignet.


    Grundsätzlich haben Münzen den Vorteil, andere etwas leichter von der Echtheit überzeugen zu können. Da muss ich auch an eine Geschichte aus meiner Studienzeit denken. Nach den diversen Verbindungsveranstaltungen sind wir gerne noch zur Backstube eines regional großen Bäckers gegangen, die damals noch in der Innenstadt lag, ab ca. 2:00 morgens gab es da frische Croissants. Ein Freund hatte immer aktuelle 5DM Silbermünzen dabei, eigentlich egal wie viel wir wollten, selbst wenn wir mit 10 Mann aufgeschlagen sind, für die 5DM haben wir immer alles bekommen.


    Heute liege ich natürlich immer um 21:00 im Bett ;)

  • Wenn es darum geht, wie bei meinen Großeltern, nach dem Krieg Sachen einzutauschen dann ist 1/4 oz sicher die Obergrenze, wobei der Sack Kartoffeln damit schon sehr teuer bezahlt ist. Für den Fall sind vielleicht auch Silbermünzen nicht schlecht. In jedem Fall würde ich zum Tauschen eher bekannte Münzen als Barren nehmen, wahrscheinlich findet man da eher einen Abnehmer.

    auf einen (Nach-)Krieg müssen wir wohl keine Vorsorge mehr treffen

    anssonsten gehe ich schon recht weit in den möglichen Szenarien

    Mit 20 Goldmark habe ich mich für eine (ca) 1/4oz Münze entschieden die in D jeder kennt der mit Gold zu tun hat. Die sehr solide und sehr alte 900er Legierung sorgt auch für einen fast eingebauten Fälschungsschutz.

    Bei Silber hätte ich Sorgen im Zweifelsfall Käufer zu finden.

    Kofferraum statt Hubraum !