Aktuell Hausbau starten?

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  • Wir sind im Oktober in unsere ETW eingezogen. Unser Sohn war damals 4 Monate alt, unsere Tochter nicht ganz 4 Jahre... Wir sind "nur" umgezogen und mussten einige wenige Renovationsarbeiten tätigen. Das ging schon an die Substanz (vor allem der Umzug). Denke, das ganze Bauvorhaben nach hinten zu schieben, wird euch gut tun. 85m2 sind nicht viel Wohnraum (wir hatten die gleiche Fläche), aber für ne gewisse Zeit sicher machbar. Da unser Kleiner nach wie vor bei uns im Bett schläft, bräuchten wir im Moment die zusätzlichen 50m2 Wohnfläche gar nicht...

  • und ich dachte nur mir gehts so, seit 10 Monaten mach ich nur rum. Nicht mal ein Abbruchunternehmen konnte ich finden (keine Rückmeldung erhalten oder versetzt worden) was mit meine Garage abreißt, nein, ich mit Kumpels mussten das machen.


    Für unseren normalen Hausumbau wollte ein GU 600.000 EUR !!!!!!!!


    zum Thema Banken, auch meine Erfahrung ist, Lohnzettel - > go. Fehlzeiten, Selbständigkeiten usw. da wirds spannend.

  • Das ist halt das einzige was mir zu denken gibt. Wenn sich mein Jobstart weiter verschiebt, dann könnte es sein, dass ich später länger keine Kreditzusage bekomme.


    Da ich in meinem Job international unterwegs bin, ist das nicht unbedingt so weit hergeholt. Wenn ich dann z.B. erst im Herbst oder evtl noch später mit der Arbeit anfangen kann, dann wird es frühestens in 2021 etwas mit dem Hauskredit. Wenn ich davon ausgehe, dass die Bank die letzten 3 Lohnabrechnungen braucht.

  • Wenn Du gerade vor einem Start in einen neuen Job stehst, würde ich heutzutage erst recht mal die Füße still halten.

  • Möchte das Thema wieder aufgreifen. Bin nun seit bald 4 Monaten im neuen Job. Es war etwas spannend aufgrund der Corona-Umstände, aber letztendlich ist alles recht gut gelaufen.


    Es war grundsätzlich gut bzgl. Hausbau den Druck rauszunehmen und zu schauen wie sich alles entwickelt. Die schlimmsten Befürchtungen sind glücklicherweise nicht eingetreten. Allerdings sind die Preise trotz aller Umstände eher noch weiter gestiegen, ist schon verrückt. Ob das noch lange so läuft und gut geht...? Aber wenn, dann dauert das noch. Auf jeden Fall kann ich nicht mehr auf so etwas warten und spekulieren.


    Also greife ich das Thema Hausbau wieder an. Mit Baukindergeld wird es auch schon langsam knapp, dürfte aber noch klappen. Natürlich muss dann der Fördertopf noch reichen. Die bayrische Eigenheimzulage schaffe ich natürlich nicht mehr. Dafür habe ich die selbe Fördersumme über meine Stadt organisiert.


    Mein Plan ist bis Jahresende die Baugenehmigung und die Beauftragung der Baufirma zu haben. Bis dahin sollte meine Probezeit hoffentlich auch schon erledigt sein. Realistischerweise kann der Bau dann im Frühjahr losgehen, wenn alles gut läuft.

  • Wir haben uns nun doch entschlossen zu bauen, da für Bestandsimmobilien abartige Preise aufgerufen werden.

    Ist ein Neubaugebiet zwischen Bonn und Köln. Ist mit einem bekannten Vorort Bauträger.
    Sind sehr aufgeregt und ich werde sicherlich einiges zu berichten haben. Ich hoffe aber nicht wie bei Oliver.


    Haben einen super Zinssatz bekommen, so dass wir mit 5 % Tilgung starten.


    Gruß


    Pascal

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • :cool:
    Gibt es je einen Baubericht Theard?

    Wird es sicherlich geben. Ist ja immer wieder spannend sowas. Außerdem hat man beim Oliver gesehen, dass es einen enormen Wissenspool hier gibt. Und da es nie ein Bauvorhaben ohne Probleme gibt, sicherlich sehr hilfreich hier.


    Gruß


    Pascal

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • Viel Erfolg!

    Wie sind bei euch die Preise (Grundstück/Haus)?


    Ich spiele auch mit dem Gedanken nochmal zu bauen, aber hier bei uns im Großraum Stuttgart fehlt mir mittlerweile der Gegenwert fürs Geld völlig...

  • Wie sich das im einzelnen Aufteilt, weiß ich gar nicht.
    Mist ja vom Bauträger. Die Lage war für uns wichtig, dann das es ein bestimmter Haustyp ist, wo man gewissen Gewerke selber erledigen, oder beauftragen kann.

    Die ganzen Wandarbeiten und Böden machen wir selber, da wir hier Top Handwerker an der Hand haben, die eine bessere Qualität zu günstigeren Preisen anbieten kann.
    Mist aber schon happig, wie die Preisentwicklung ist.
    Freunde haben von uns genau mit denen vor 7 Jahren in einer vergleichbaren Gegend gebaut und es war ca. 20 Prozent billiger.



    Gruß

    Pascal

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • Mist aber schon happig, wie die Preisentwicklung ist.
    Freunde haben von uns genau mit denen vor 7 Jahren in einer vergleichbaren Gegend gebaut und es war ca. 20 Prozent billiger.

    Also wenn die Preis in 7 Jahren nur um 20% gestiegen sind, haben Deine Freunde damals sehr teuer gebaut oder Du hast noch ein Angebot zu echten Friedenspreisen.


    Alleine die Grundstückspreise sind in halbwegs attraktiven Lagen in den letzten Jahren mal eben um 100%+ gestiegen.


    Mein Neffe hat vor 5 oder 6 Jahren ein Hanggrundstück in Haag a.d. Amper (was auch nicht gerade der Nabel der Welt ist) gekauft für ~400€/m². Letzten Herbst war ein Grundstück inseriert in derselben Gemeinde, ein paar hundert Meter weiter für schlappe 1000€/m². Und das war nach ein paar Wochen weg. Waren superduper 380m²..... Also auch max für ein kleines Häuschen geeignet,

  • TePee

    Da Ihr das Grundstück bereits gekauft habt, sollte der größte Preistreiber eigentlich aus dem Rennen sein.


    An Eurer Stelle würde ich durchaus noch 6-12 Monate warten.

    Wenn die momentan noch bestehenden Aufträge der Bauunternehmer abgearbeitet sind (die sind ja momentan noch sehr voll beschäftigt) und die Entlassungswellen losgehen, dürfte sich das auch auf die Auftragslage der Bauunternehmer auswirken, was die Baupreise dann eigentlich nach unten korrigieren müsste.


    Also wir zumindest warten mindestens bis Ende nächsten Jahres, bis wir anfangen.

  • Also wenn die Preis in 7 Jahren nur um 20% gestiegen sind, haben Deine Freunde damals sehr teuer gebaut oder Du hast noch ein Angebot zu echten Friedenspreisen.


    Alleine die Grundstückspreise sind in halbwegs attraktiven Lagen in den letzten Jahren mal eben um 100%+ gestiegen.


    Mein Neffe hat vor 5 oder 6 Jahren ein Hanggrundstück in Haag a.d. Amper (was auch nicht gerade der Nabel der Welt ist) gekauft für ~400€/m². Letzten Herbst war ein Grundstück inseriert in derselben Gemeinde, ein paar hundert Meter weiter für schlappe 1000€/m². Und das war nach ein paar Wochen weg. Waren superduper 380m²..... Also auch max für ein kleines Häuschen geeignet,

    Ja, das gleiche Spiel hier.

    Ich wohne auf dem Dorf (Landkreis Esslingen) und hatte jetzt das Glück ein Grundstück angeboten zu bekommen (das will schon was heißen):

    1.200€/m2


    Vor 8 Jahren für 450€/m2 mein Grundstück gekauft.


    Laut Architekt ist hier momentan für ein Einfamilienhaus (KEINE Villa) mit 500-600m2 Grundstück unter 1.2 Mio nichts zu machen.

    Nein, danke.

  • Vielleicht etwas am Thema vorbei, aber selbst hier in NRW innerhalb von 5 Jahren 50% Wertzuwachs zwischen Kaufpreis und aktuellem Immobilienrichtwert. Hängt zwar auch etwas mit der Infrastruktur, die hier deutlich gewachsen ist, aber ich habe nicht schlecht gestaunt.

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • Kann ähnliches vermelden. Haben unser Grundstück vor 3 Jahren gekauft und nun hat sich der Preis bereits verdoppelt. Der direkte Nachbar hat sein Grundstück innerhalb von wenigen Tagen entsprechend verkauft. Daher nicht nur Spekulation, sondern Tatsache.


    Detlev: Auf niedrigere Baupreise durch die von dir genannten Gründe würde ich auch gerne spekulieren. Aber wer weiß, ob es wirklich so eintritt und wann!? Neben den ganzen bald auslaufenden Förderungen und unserem dringenden Mehr-Wohnraumbedarf, kommt noch ein Bauzwang hinzu (noch 1,5 Jahre Zeit).


    Wenn meine Lebenssituationen eine andere wäre, ich schon eine Haus hätte und nun ein neues bauen möchte, dann hätte ich keinen Stress und würde es noch abwarten :)

  • Kann ähnliches vermelden. Haben unser Grundstück vor 3 Jahren gekauft und nun hat sich der Preis bereits verdoppelt. Der direkte Nachbar hat sein Grundstück innerhalb von wenigen Tagen entsprechend verkauft. Daher nicht nur Spekulation, sondern Tatsache.


    Detlev: Auf niedrigere Baupreise durch die von dir genannten Gründe würde ich auch gerne spekulieren. Aber wer weiß, ob es wirklich so eintritt und wann!? Neben den ganzen bald auslaufenden Förderungen und unserem dringenden Mehr-Wohnraumbedarf, kommt noch ein Bauzwang hinzu (noch 1,5 Jahre Zeit).


    Wenn meine Lebenssituationen eine andere wäre, ich schon eine Haus hätte und nun ein neues bauen möchte, dann hätte ich keinen Stress und würde es noch abwarten :)

    Naja, zum Preis: Es gehört halt immer EIN Käufer hinzu. Das Haus meiner Schwiegermutter haben wir zu einem guten Kurs verkauft...aber halt nicht weil die uns die Bude eingerannt haben, sondern weil ein Paar genau so ein Haus unbedingt wollte. Die anderen 30-50 Interessenten haben abgewunken oder deutlich weniger geboten. Ich glaube ohne dieses Paar wäre es viel schwieriger und 10% niedriger geworden.

    Immo Verkauf ist etwas umgekehrt zum KFZ Verkauf. Beim KFZ hast du ein Überangebot an Gurken. Wenn du also ein ordentliches Auto zu normalen Konditionen anbietest hast du es oft nach einer Besichtigung verkauft, wenn überhaupt eine Besichtigung kommt. Bei Immo ist es umgekehrt...da hast du leider ein Unterangebot auf dem Markt und ein Überangebot an Idioten, die sich das Haus am Ende eh nicht leisten können oder die nur nen Samstagsausflug machen.


    Zum Bauzeitraum:

    Aktuell ist es schlimm, viel schlimmer als erwartet. Unser Schreiner hatte am Anfang des Jahres noch fast leere Bücher, seit März kann er nicht so viele Küchen bauen wie bestellt werden. Unser Schlafzimmer ist auf nächstes Jahr verschoben, da selbst im Möbelhandel nichts zu bekommen ist.

    Beim Bodenleger schaut es ähnlich aus...für die Wohnung brauchen wir nen neuen Boden und da es eher schwierig ist den Vinyl perfekt zu verkleben will ich das er es macht. Wir bekommen dieses Jahr noch drei Tage...spachteln, ausgleichen und legen. Die ganzen Vorarbeiten müssen wir selber machen, dafür finden wir niemanden dem ich vertrauen würde.

    Beim Fliesenleger haben wir schon den Zeitraum reserviert...ich hoffe da werden heute Nägel mit Köpfen gemacht sonst wird es nichts mit dem neuen Bad. Da ist es so, dass wir überhaupt kein Vergleichsangebot bekommen können weil nicht mal jemand kommt um die Sache zu besprechen.

    KOA SIGNATUR!

  • basti313:

    Ich verstehe deine Argumentation, aber glaube mir, ich beobachte den Markt seit einigen Jahren intensiv.


    Es gibt kaum Grundstücke, v.a. in guten Lagen. Interessenten gibt es dagegen viele. Ich habe schon Anfragen bekommen ohne, dass ich überhaupt inseriere o.ä. Und das von Leuten, die sich das definitiv leisten können. Auch unsere Baufirma hat dieses Preisniveau bestätigt.


    Das mit den Handwerkern hört sich ziemlich übel an bei dir. Wir würden nur mit einer bewährten örtlichen Baufirma bauen, die kpl. alles anbieten. Für Einzelvergaben hätte ich keine Zeit und Nerven.

  • Das mit dem Preis kann ja auch in beide Richtungen ausschlagen. Ich meine nur, dass es aktuell auf dem Hausmarkt kaum einen Marktpreis gibt.


    Ja, die Handwerker...

    Wenn du einen guten GU hast, dann hast du Glück. Mein Bruder hat gerade mit einem Freund gebaut und das ging soweit super...bis auf das Problem das der GU auch nicht die freie Wahl an Handwerkern hat. So wurden verschiedene Arbeiten entweder nicht in 100%iger Qualität oder zu spät ausgeführt. Für mich am bezeichnensten waren die Fliesenleisten...nen Has für ne halbe Million und man verbaut keine Fliesenleisten. Jeder geschäftstüchtige Fliesenleger würde doch die verkaufen oder den Kunden irgendwie hinweisen...

    KOA SIGNATUR!