Bussgeldkatalog neu 2020

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  • und Pflichtversicherung.

    Nochmal, weil es hier eiskalt ignoriert wird. Über 90%, Tendenz geht eher gegen 100%, der Fahrradfahrer sind haftpflichtversichert.


    Bitte mal eine Quelle nennen, wo Schadensersatzansprüche gegen Fahrradfahrer aufgrund einer fehlenden Haftpflichtversicherung nicht durchgesetzt werden konnten und um wieviele Fälle es sich dabei pro Jahr handelt, um den dringenden Handlungsbedarf einmal sachlich zu begründen.

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  • Na dann gibt es ja gar kein Argument gegen eine Kennzeichenpflicht und Pflichtversicherung.

    Außer überbordende Bürokratie und der Irrglaube, ein Aufkleber von 6,5 x 5,3 cm würde irgendwas helfen wenn Leute sich nicht mal die Pizzableche von Autos 10 Sekunden merken können.

    Der Widerstand gegen ein Kennzeichen hat nur eine Ursache: Das eigene schlechte Gewissen.

    Kann ich das mal festhalten. Für den Tempolimit-Thread. :hehe:


    Na dann gibt es ja gar kein Argument gegen eine Kennzeichenpflicht und Pflichtversicherung.


    Dann aber auch für Fußgänger.

    Genau. Auch jeder Fußgänger sollte ein Schild mit einer ID/Kennzeichen auf dem Rücken haben und natürlich eine Haftpflichtversicherung.:

    Uh äh... ganz unkorrekter Vorschlag in Deutschland... uiuiuiui... :duw:

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    Ob das gegen die herrenlosen Räder helfen würde? Es hilft ja auch nicht gegen die oftmals lustig abgestellten E-Scooter. :rolleyes: Von den Parkverstößen anderer Verkehrsteilnehmer mal ganz abgesehen.

    Noch dazu, wo fängt man an? Tretroller? Mit meinem fahr ich schneller als die Kurze mit ihrem Fahrrad dauerhaft schafft. :boese:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ein Haftpflicht macht ja Sinn, wenn es gilt einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden abzumildern bzw. auf die Verursacher zu verteilen.

    Während der MIV da ne ordentliche Hausnummer erzeugt, sind die Radfahrer da kaum erwähnenswert beteiligt.

    BAST Bundesanstalt für Straßenwesen M208.pdf


    Interessant auch diese Statistik hier

    Radverkehr: Unfallrisiko in den größten deutschen Städten 2018 | Statista


    Mehr Radfahrer, weniger Autos = weniger Unfälle bei Radfahrer pro Fahrt mit dem Rad.


    Edit:

    Wer sich über die Rot radelnden Verkehrteilnehmer aufregt, sollte sich auch mal überlegen warum wir so viele Ampeln brauchen? Bei gegenseitiger Rücksicht bräuchte man sehr viele gar nicht. Da würden ja Autofahrer anhalten, um die schwächeren über die Straße zu lassen.

    Das mit den Pollern hatte ich ja schon öfter geschrieben. Millionen solcher Teile müssten nicht verbaut werden, wenn Rücksicht genommen würde. Radfahrer und Fußgänger benötigen keine Poller.

  • Nochmal, weil es hier eiskalt ignoriert wird. Über 90%, Tendenz geht eher gegen 100%, der Fahrradfahrer sind haftpflichtversichert.

    Was soll die Unterstellung? Ich kenne genug Leute die meinen sie brauchen keine Private Haftpflichtversicherung :gpaul: da brauchts keine Quelle dafür. Und ich sage nur, dass die oder eben eine andere dann halt "Pflicht" sein muß. Wie beim Mofa auch.

  • Außer überbordende Bürokratie und der Irrglaube, ein Aufkleber von 6,5 x 5,3 cm würde irgendwas helfen wenn Leute sich mal die Pizzableche von Autos 10 Sekunden merken können.

    Da fehlt ein "nicht", oder? Mit dem Argument können wir dann auch Autokennzeichen abschaffen, kann sich eh keiner merken.

    Noch dazu, wo fängt man an? Tretroller?

    Genau die Frage hatte ich weiter vorne schon gestellt.

  • Für Radfahrer gibt es keine erlaubte Höchstgeschwindigkeit in den Zonen (und generell) weil man sinngemäß sagt, dass die dauerhaft eh in der Regel nicht schnell fahren können. Theoretisch und bei entsprechenden Oberschenkeln kannst Du da mit 70 durchbolzen auf dem Rad und die Polizei kann nix machen. D

    Das ist in einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1) schlicht falsch. Dort gilt auch für Radfahrer Schrittgeschwindigkeit. Ebenso gelten für Radfahrer die Geschwindigkeitsbeschränkungen, die per Zeichen 274 angeordnet werden, also darf in einer 30 km/h-Zone der Radfahrer nur 30 km/h fahren.


    Die allgemeine Beschränkung auf 50 km/h innerorts dagegen gilt nur für Kraftfahrzeuge.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Dann aber auch für Fußgänger.

    Was ist jetzt eigentlich Dein Problem? Störst Du Dich, zukünftig 20 EUR oder so zu zahlen (und dafür Versicherungsschutz zu geniessen) oder geht es darum, weiterhin unerkannt über rote Ampeln und Fußwege fahren zu können? Letzteres ja wohl nicht, weil wir Dich als vorbildlichen Verkehrsteilnehmer kennen und ersteres geht ja wohl in den Gesamtkosten des Bikes so dermaßen unter, dass es wirklich nicht erwähnt werden sollte.

  • Das ist in einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1) schlicht falsch. Dort gilt auch für Radfahrer Schrittgeschwindigkeit. Ebenso gelten für Radfahrer die Geschwindigkeitsbeschränkungen, die per Zeichen 274 angeordnet werden, also darf in einer 30 km/h-Zone der Radfahrer nur 30 km/h fahren.


    Die allgemeine Beschränkung auf 50 km/h innerorts dagegen gilt nur für Kraftfahrzeuge.

    In der Tat. Da habe ich offensichtlich Schmarren erzählt. :(

    Ein Fahrrad ist zwar kein KRAFTfahrzeug, aber trotzdem ein Fahrzeug. :idee:

    Wie bin ich da drauf gekommen? Ich meine, ich hätte das irgendwann mal nachgesehen und gedacht "verdammt". :rolleyes:



    Also brauch ich ihn Zukunft nicht mehr den Mund halten wenn mal wieder Lance Spackstrong durch die Straße ballert. :top:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Was ist jetzt eigentlich Dein Problem? Störst Du Dich, zukünftig 20 EUR oder so zu zahlen (und dafür Versicherungsschutz zu geniessen) oder geht es darum, weiterhin unerkannt über rote Ampeln und Fußwege fahren zu können?

    Weder das eine noch das andere stört mich. Mich stört höchstens das ich dann meinen Fuhrpark weniger einfach tauschen kann.


    Aber welchen Vorteil erhoffst du dir von der Maßnahme? Das weniger Radler unterwegs sind weil das mit dem Kennzeichen so aufregend ist?


    Stell dir einfach vor, die sind dann nicht mit dem Drahtesel im Weg, sondern in einer alten klapprigen Blechkiste. Die sie ungefähr genauso gut beherrschen und benutzen wie ihr Rad.

    Dann begreifst du ganz schnell, das für dich von Vorteil ist, wenn die nur Rad fahren.

  • Zitat

    Nein sie sind gleichwertige Verkehrsteilnehmer. Die Gefahr sind Autofahrer die Radler als Hindernis sehen.


    Als einer, der hier in unserer Stadt meistens zu Fuß unterwegs ist, habe ich wesentlich mehr Probleme mit Rad- als mit Autofahrern. Sei es das Fahren auf reinen Fußwegen, durchschlängeln bei Engstellen an denen eigentlich abgestiegen werden soll oder das flotte Fahren mit minimalem Abstand in der vollen Fußgängerzone.


    Auch im Wald gibt es immer wieder Probleme mit Mountainbikern, die sich nicht an die Regeln halten. Das geht hin bis zum selbstgebauten Cross-Parcours in empfindlichen Bereichen der Natur, obwohl Radfahrer doch angeblich so umweltfreundlich sind. Auch Unfälle zwischen Spaziergängern und Mountainbikern gib es immer mal wieder.


    Zu behaupten, das Radfahrer keine Probleme machen ist im Prinzip also genau das, worüber die Radfahrer sich bei den Autofahrern beschweren, das Ignorieren der schwächeren Teilnehmer.

  • Aber welchen Vorteil erhoffst du dir von der Maßnahme? Das weniger Radler unterwegs sind weil das mit dem Kennzeichen so aufregend ist?

    Naja, so einen hätte man mit Kennzeichen vielleicht schon erwischt.


    Ich bin da zwiegespalten. Ich fahr gern und viel mit dem Rad, aber ich muss auch feststellen, dass die Zahl der rücksichtslosen und ignoranten Fahrradfahrer stetig steigt. Und ich fürchte, dass wir diesen Idioten bald neue Reglementierungen zu verdanken haben, seien es nun Helmpflicht, Kennzeichen, Pflichtversicherung oder ähnliches.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Radfahrer wie ich sie im Rettungsdienst auch schon erlebt habe:


    München-Au: Tödlicher Fahrradunfall in der Hochstraße - München - SZ.de


    ich habe heute morgen bei meinen Stadtverkehrsfahrten zum Einkaufen mal mitgezählt: 15 Fälle von Rotlichtverstoß durch Radfahrer. 2 Autos die neben mir noch über die gelb-rote Ampel gefahren sind. Die Radfahrer haben am häufigsten die Ampel umfahren, als Rechtsabbieger über den Bürgersteig abgekürzt, oder sind bei Ampeln an T-Einmündungen durchgefahren. An diesen T-Einmündungen hält praktisch niemand. Obwohl die Haltelinie explizit über den Radweg weitergeführt wurde.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Am Vatertag haben wir einen Familen Radlausflug unternommen. Was da an Aggressivität und Rücksichtslosigkeit einem Widerfährt ist wirklich erschrecken. Es wird immer über über Rüpel im Auto gesprochen,

    das deckt sich doch never mit dem was ungemeldet jeden Tag unter Radfahrern passiert. Ich kann mich nicht dran erinnern das mich wer genötigt oder gedrängelt hat, oder beim Überholen die dritte Spur in der Mitte auf gemacht hat.

    Beim Radln zählt nur der Stärkere. Als sich eine Radlerin bei einem Rüpel beschwert hat blieb der stehen und die Beschimpfungen gingen los. Dachte da gleich an de Bericht den Jan gepostet hat... Echt traurig das ganze.

    BMW M3 CSL

  • Aber welchen Vorteil erhoffst du dir von der Maßnahme? Das weniger Radler unterwegs sind weil das mit dem Kennzeichen so aufregend ist?

    Drei Dinge:

    (1) Sind Radfahrer, die einen Personen- oder Sachschaden verursachen, endlich identifizierbar

    (2) Sind sie dann versichert und somit kann der Geschädigte sicher sein, entschädigt zu werden

    (3) Werden sicher viele Radfahrer, die sich derzeit in sicherer Anonymität wissen, weniger Verkehrsverstöße begehen, weil sie eben nicht mehr anonym sind.

    Zitat

    Stell dir einfach vor, die sind dann nicht mit dem Drahtesel im Weg, sondern in einer alten klapprigen Blechkiste. Die sie ungefähr genauso gut beherrschen und benutzen wie ihr Rad.

    Dann begreifst du ganz schnell, das für dich von Vorteil ist, wenn die nur Rad fahren.

    Quark. Ich bin selber E-Biker, weiß, wie gut das ist, und empfehle es jedem weiter. Da bedeutet nicht, dass ich es verteidige, wie sich viele Radfahrer, insbesondere in der Großstadt, verhalten.

  • (3) Werden sicher viele Radfahrer, die sich derzeit in sicherer Anonymität wissen, weniger Verkehrsverstöße begehen, weil sie eben nicht mehr anonym sind.

    Sieht man ja schön am Unterschied Österreich - Deutschland bei Motorradfahrern. In A wird nämlich von hinten geblitzt. Komischerweise wirkt sich das stark auf den Fahrstil aus :idee::idee:

  • Drei Dinge:

    :D:D:D:D:D

    Selten so gelacht. Nein das wird sich dadurch nichts so ändern das du irgendetwas davon bemerken würdest.


    Übrigens einiges wird sich auch ohne Kennzeichen ändern.

    Wenn die Straßen für Radler sicherer werden, werden Fußwege weniger genutzt werden. Es ist nämlich meist die Angst vorm Auto der unsichere Radler von der Straße treibt.

    Wenn Bettelampeln abgeschafft werden, wird weniger bei Rot gefahren werden.

    Bei Rot fahren wird immer mehr erlaubt werden. In den Nachbarländern schon sehr stark verbreitet und durchweg mit positiven Effekt.