Bussgeldkatalog neu 2020

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  • Ein 45km/h Pedelec braucht es auch. Wahrscheinlich weil man irgendwo ne Grenze ziehen muss und das die harten >50kg Fahrzeug und 45km/h schon eine tödliche Waffe sind.


    Ist für dich Rad die Grenze? Für jedes Alter? Was wäre mit Tretroller? Oder gleich jeder Verkehrsteilnehmer? Wenn ich mir so manchen Fußgänger anschaue...

  • Ein 45km/h Pedelec braucht es auch. Wahrscheinlich weil man irgendwo ne Grenze ziehen muss und das die harten >50kg Fahrzeug und 45km/h schon eine tödliche Waffe sind.

    Ich sprach von Mofa, bitte nicht verdrehen. Das darf 25km/h. Das schafft jeder halbwegs geübte Radler auch.

    Wenn ich mir so manchen Fußgänger anschaue...

    Ich habe nun noch keinen Fußgänger gesehen der einem nen Spiegel abgelaufen hat.


    Ja, die Frage ist wirklich, wo ist die Grenze. Irgendwo zwischen den 25km/h des Mofas und der typischen Fußgängergeschwindigkeit. Also für mich jedenfalls. E-Scooter werden ja auch schon Thema dabei.

  • Radfahrer sind mE die Gruppe, die sich am wenigsten um die Verkehrsregeln schert. Jetzt kann man natürlich sagen, die Betriebsgefahr ist recht gering, aber eben längst nicht so klein wie bei einem Fussgänger.

  • Die Idee einer HP ist auf den ersten Blick garnicht verkehrt, auf den zweiten sieht man dann aber durchaus ein paar Probleme. Wenn z.B. die jährlichen Versicherungskosten den Wert des Rades übersteigen, wie lange wird das dann noch benutzt zum Beispiel. Oder die Verwaltung. Letztlich ist es wie bei den Autos: Es fehlt auch bei den Radlern der Kontrolldruck.


    Und eine HP als Radfahrer kann man auch "so" haben, man muss halt ein paar Euronen dafür zahlen. Allein aus Eigenschutz und wegen der Kinder haben wir eine. Kostet paar Mücken im Jahr beim ADFC.


    Dass der gute Petitionist die Gleichberechtigung fordert ist voll witzig. Auf dem Rad wäre ich wirklich gerne gleichberechtigt, vorallem was den Verkehrsfluss angeht. Ich würde auch gerne beim Linksabbiegen auf Hauptstraßen in einem Zug abbiegen und nicht zwei grüne Ampeln abwarten müssen wenn man den Radwegen folgt. Von der kürzeren Dauer von Ampelphasen mal ganz abgesehen. Im Zuge der Gleichberechtigung wäre es zudem doch angebracht, wenn man als Radler auch die Straßenseite mittig benutzen dürfte. Ansonsten ist das doch nur Kindergartenmimimimi wer die gelbe Schaufel zuerst haben darf... :rolleyes:


    Eine Petition für mehr Fahrradstreifen, DAS wäre zielführend, aber sicher nicht ein "aber wenn ich ins Bett muss, dann muss aber mein Bruder auch"....

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Wenn z.B. die jährlichen Versicherungskosten den Wert des Rades übersteigen

    So ne Mofaplakette ist auch nicht gerade billig. Also wo...

    Und eine HP als Radfahrer kann man auch "so" haben, man muss halt ein paar Euronen dafür zahlen.

    ... ist das Problem. Von der Betriebsgefahr her gesehen kostet die sicher keine 30 Mücken im Jahr. Könnte man ja auch an der Privaten Haftpflicht im Paket mit anbieten. Dann kriegst noch nen Miniaufkleber zugesandt der aufs Kennzeichen muss als Nachweis.

    Im Zuge der Gleichberechtigung...

    So mancher Radweg könnte auch kürzer sein als die Strasse, die ich mit dem Auto befahren muss. Oder gegen die Einbahnstrasse. Oder, oder, oder....Da wirst überall was finden.

  • Radfahrer sind mE die Gruppe, die sich am wenigsten um die Verkehrsregeln schert.

    Glaubst du das im ernst oder gibt es dafür sogar ne Quelle?

    Zählen da zu Geschwindigkeitsbegrenzungen, Park- und Halteverbote, Sperrlinien, verbotene Fuß- und Radwegenutzung mit zu den Regeln die Autofahrer beachten sollen oder sind die da raus weil das ja nur Orientierung ist?

    Werden die die Millionen von Pollern in Deutschland berücksichtigt, die Autofahrer ja an Regelübertretungen mechanisch hindern?

  • Glaubst du das im ernst oder gibt es dafür sogar ne Quelle?

    Du weisst schon was m.E. heisst?
    Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich das gar nix nimmt, wenn man das mal prozentual betrachtet. Die prozentuale Menge der Idioten ist auf beiden Seiten die gleiche. Also auch bitte Gleichbehandlung

  • Radfahrer (und Fußgänger) sind zB die beiden einzigen Gruppen, die sich sehr zahlreich nicht an rote Ampeln halten. Alle Fusswege werden als Radwege gesehen, es sei denn da ist ein Radweg, dann fährt man auf der Straße. Einbahnstraßenregelungen gelten für Radler nicht. Siehst Du völlig anders, ich weiß.

  • So ne Mofaplakette ist auch nicht gerade billig. Also wo...

    Mofa kost glaub nen guten 50er im Jahr? Selbst wenn so eine Rad-Versicherung nur nen 20er kostet, musst mal die vielen vielen Räder überlegen die so rumstehen an Bahnhöfen, in Kellern etc. etc. die keine 20€ mehr wert sind und als Bahnhofstreter benutzt werden alle paar Tage mal.


    Ich weiß nicht, ob das letztlich nicht in gewisser Weise fast kontraproduktiv wäre und nur für einen Riesenberg Eisenschrott sorgen würde. Klar, die Vielfahrer bappen sich sicher was ran. Die Versicherungsbetrüger allerdings auch, da könnte ich mir eine deutlich erhöhte Rate vorstellen. Ein Mofa oder einen Roller muss man erstmal haben, irgendeinen alten Fahrradschesen kriegt man immer irgendwo für lau aus dem Container geklaut. Bapper dran für 20€, den alten Polo vom Kumpel entlang geschrammt und mal schnell 3000€ gemacht.


    Und wie gut die Kennzeichen der Kasperroller lesbar sind im Falle eines Falles... Die Leute haben ja schon massivste Schwierigkeiten Kennzeichen (oder auch nur die Marke :idee: ) von Autos wiederzugeben wenn sie befragt werden, wie wird das erst bei einem Aufkleber mit 4x7cm auf einem Fahrrad?

    Wie gesagt: Ich habe kein Problem mit einer HP-Versicherung (wir haben ja sogar eh eine) oder einem kleinen Nummernschild ggf. (gabs das nicht schon mal? herby? in deiner Jugend? SNCR :D ), aber ich sehe dahinter eine gewisse Sinnlosigkeit und die Wortewahl und die Argumente in der Petition sind dem Petenten dabei auch wenig hilfreich.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Kennzeichenpflicht und Haftpflichtversicherung für Radfahrer! - Online-Petition

    An einer Diskussion genau da drüber im SM sieht man mal wieder genau 2 vollkommen verhärtete Seiten.

    Und das kann ja eigentlich auch nicht gewollt sein. Ziel der Verkehrspolitik sollte es sein, aus umweltpolitischen Gründen das Rad attraktiver zu machen. Kennzeichen- und HPV-Pflicht würden dieses Vorhaben konterkarieren. Und auch die Krankenversicherungen hätten es bestimmt lieber, wenn man Rad fährt statt gefahren zu werden. ;)

    Man muss auch festhalten: Unter den Radfahrern gibt es sehr viele, die vorschriftsgemäß unterwegs sind. Die schwarzen Schafe fallen da umso mehr auf, die z.B. im Affenzahn vom in falscher Richtung befahrenen Fußweg direkt quer über die Fahrbahn springen, ohne großartig zu schauen. Die Idiotenquote dürfte bei den Autofahrern aber vielleicht noch etwas größer sein. Allein am Mittwoch habe ich eine zweistellige Anzahl an Autofahrern (ohne es unbedingt zu wollen) dabei ertappt, wie sie die Grünphasen sehr optimistisch ausgelegt haben. Da gab es auch Fälle, bei denen es schon mehr als eine Sekunde rot gezeigt hat.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Bapper dran für 20€, den alten Polo vom Kumpel entlang geschrammt und mal schnell 3000€ gemacht.

    Jo, sonst nimmst halt 50 fürs Mofakennzeichen und machst die 3000 :rolleyes:Where is the Fish?

    Und wie gut die Kennzeichen der Kasperroller lesbar sind im Falle eines Falles...

    Das Kennzeichen darf ja gerne VKZ-Größe haben. Ob das Bapperl gültig ist liest der Herr oder die Dame bei der Kontrolle ab. Mir ist ja schliesslich auch egal ob der vor mir ohne TÜV fährt....

  • Wenn man danach geht, bräuchte ich nur rausgehen und würde prompto mind. 5 Verstöße gegen die StvO hier in der Straße sofort nur durchs Parken feststellen. Davon mindestens 2 als Dauerdelikte die auch schon mehrfach gezahlt haben, die es aber nicht interessiert.


    Wobei die Aufrechnerei doch auch beknackt ist. Wenn jeder versuchen würde, einfach kein Arsckloch zu sein, dann wäre das irgendwie entspannter. ;)

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Davon mindestens 2 als Dauerdelikte die auch schon mehrfach gezahlt haben

    Da mussen nur einfach mal die entsprechenden Mittel des Ordnungsamtes bzw. weitere greifen. Dann hört das auf. Macht aber kaum einer... dafür mussten sich zweitweise Leute erklären und dafür bezahlen, die alleine auf ner Wiese rumgelegen sind.

  • Vor allem... Der Thread lebt davon das Autofahrer überfordert sind, die Verkehrsschilder zu erkennen... also nur die wichtigen runden mit der Zahl drin oder die rechteckigen gelben wo der Ortsname drauf steht. :D

    In dern 30iger Zonen muss man es sogar extra für Autofahrer zusätzlich auf den Asphalt pinseln.;)

  • Also ich gehe gerne mit, dass sich alle Arten von Verkehrsteilnehmern auf ihre jeweils eigene Art völlig beknackt verhalten. Nur haben die ja fast alle ein Kennzeichen, mit dem man ggf. den Verursacher von Sach- und Personenschäden ermitteln kann. Fussgänger kann man als Fussgänger meistens stellen, nur ein Radfahrer kommt halt meistens ungeschoren davon, weil ihn im Großstadtdschungel eh keiner gewachsen ist.👍 Deshalb besteht da aber auch Handlungsbedarf.

  • Und in verkehrsberuhigten Zonen verhalten sich natürlich alle Radfahrer konform, ne? :rolleyes::rolleyes:

    Ja ne... ich hab da mal nachgekuckt. Für Radfahrer gibt es keine erlaubte Höchstgeschwindigkeit in den Zonen (und generell) weil man sinngemäß sagt, dass die dauerhaft eh in der Regel nicht schnell fahren können. Theoretisch und bei entsprechenden Oberschenkeln kannst Du da mit 70 durchbolzen auf dem Rad und die Polizei kann nix machen. Die Mitschuld bei einem Unfall steigt halt rapide an.


    Hat man öfter dass man im Auto von Radlern überholt wird. Halte ich für relativ bescheuert und ich mach das selber nicht und lass mich halt rollen und gut ist. Bringt gerade in die Richtung in der dann 30 wird später garnix, weil dann wird man selber wieder überholt. Wobei, mimimimi ;) die Zahl der überholenden Autofahrer, selbst wenn 20 bikest deutlich höher ist als die der Radler wenn im Auto so 12 bis 15 fährst. Interessiert auch selten wenn man relativ mittig fährt und den Kinderanhänger dran hat.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Die Liefer- und Paketdienste hier in der verkehrsberuhigten Zone bekommt allerdings nicht mal Lance Armstrong unter vollem Doping überholt. :idee:

  • Für Radfahrer gibt es keine erlaubte Höchstgeschwindigkeit in den Zonen

    Da gehts ja auch um Gleichberechtigung von Fußgängern und beräderten Verkehrsteilnehmern. Hier jedenfalls ist es so dass da meistens ein Zusatzschild hängt "Radfahrer absteigen". Wird aber von 99% als nicht bindend aufgefasst. Da dürfte wie beim ruhenden Verkehr auch gerne mal ne Fußstreife jedem 30€ abnehmen. Der Tag wäre schnell bezahlt.

    Zitat


    ...(und generell) weil man sinngemäß sagt, dass die dauerhaft eh in der Regel nicht schnell fahren können.

    dass da an nem 70 Schild nix zu holen ist, war mir durchaus bewusst. Dass eine 7km/h Beschränkung nicht auch für sonstigen Verkehr (ausser Jogger) gilt, noch nicht. Interessant.....