Bussgeldkatalog neu 2020

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  • Diejenigen, die bspw. jeden Tag etliche Kilometer mit dem Auto zurück legen müssen, um überhaupt zur Arbeit zu kommen, werden die Sache wohl etwas unentspannter betrachten

    also seinen Arbeitsweg sollte man eigentlich aus dem Effeff kennen incl aller möglichen Blitzerstandorte, da sollten einem keine Überraschungen begegnen

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Irgendwie habe ich das Gefühl/Hoffung das hier nach einiger Zeit nachgebessert wird, spätestens wenn es einige "Sprachrohre" wie Kommunalpolitiker, Wirtschaftsbosse wenn sie privat (ohne Chauffeur) ihrem Supersportwagen die Sporen gegeben haben .


    Unstrittig, 30er Zone Spielstraße usw. bin absolut bei euch, da haben Raser nichts zu suchen. Trotz meinen PS starken Fuhrparks fahre ich angepasst, bin halt auch schon älter geworden, ich weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr wann ich Vmax bei einer unbeschränkten Autobahn ausgefahren habe. Dennoch, vor Augenblickversagen ist einfach keiner geschützt, und da finde ich innerorts beim ersten mal es einfach zu hart, Fand die vorherige Regelung gut, 2x in zwei Jahren, oder so? dann Fahrverbot.


    Lustig ist, ich frage mich grad selbst warum es mich belastet, bisher in 25 Jahren keinen Punkt und auch kein Fahrverbot - aber auch hier, wie immer war auch viele Glück dabei.

    BMW M3 CSL

  • Warum?

    Weil einfach die Chance, mal (u. U. auch unbewusst) zu schnell zu sein, einfach höher ist.

    Mich betriffts GsD nicht, bin mittlerweile in 10 Minuten an meinem Arbeitsplatz.

    Das Leben kann so beschissen sein - man muss sich nur richtig Mühe geben...:cool::crazy:

  • Naja, ich fahr innerorts fast nur mit Tempomat. Dann brauch ich nicht auf die Geschwindigkeit aufpassen sondern kann mich darauf konzentrieren, den nächsten Suizidradler rechtzeitig zu sehen. Und auf der Autobahn ist es stellenweise wirklich fast unmöglich ohne Tempomat. Die unsägliche IG-L 100 Strecke auf der Inntalautobahn zum Beispiel, da schaust ja sonst mehr auf den Tacho als auf die Straße.


    Die erhöhten Bußgelder innerorts sind ja ok. Wobei man auch sagen muss, dass die wirklichen Wahnsinnigen auch vorher schon im Bereich des Fahrverbots unterwegs waren und nicht "nur" mit 70. Neulich haben sie wieder mal welche mit 120 in der Stadt erwischt, da ändert der neue Bußgeldkatalog nichts mehr.

    Mach ich nicht unänhlich. Auch innerorts ganz viel Tempomat. Trotzdem befreit das natürlich nicht vom Blick auf Schilder. Und ja, ich hab auch schon welche übersehen. ;) Der Fehler liegt dann aber trotzdem bei mir. Gerade bei gewohnten Strecken führt das schnell zu Unaufmerksamkeit.

    Du fährst doch eh wie Miss Hooks... :p

    Die Ausrede "Schild nicht gesehen" ist aber auch Standard. :hehe:

    Diejenigen, die bspw. jeden Tag etliche Kilometer mit dem Auto zurück legen müssen, um überhaupt zur Arbeit zu kommen, werden die Sache wohl etwas unentspannter betrachten, als einer der sich morgens aufs Fahrrad schwingt und ein paar Minuten später am Schreibtisch sitzt ;)

    Danke für das Lob. ;)

    Aber was soll man da sagen, wenn einer schon nicht in der Lage sein will, auf ihm vermutlich wohlbekannten Strecken (schließlich muss man ja täglich da fahren im Gegensatz zu anderen die es entspannter haben) nicht zu wissen, wieviel man wo fahren darf? Fällt mir irgendwie nicht wirklich was ein dazu.... :sz:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Wenn Du nur mit Tempomat eine maximale Höchstgeschwindigkeit einhalten kannst, dann liegt das Problem wohl tiefer. ;) Nix für ungut, aber das sind so Ausreden, die nimmt man immer gern. "Da schläft man ja ein"... "Das ermüdet".. "Wie soll das gehen?"


    Auch beim Überholen gilt die maximal zulässige Geschwindigkeit und nicht das, was das Auto hergibt und man meint zum Überholen zu brauchen. Wenn man für gefahrloses Überholen 120 braucht bei 100, dann war nicht genügend Platz im Gegenverkehr, weil sonst hätten 100 ja gereicht.

    Das ist jetzt kein Vorwurf sondern einfach eine sachliche nüchterne Betrachtung, ich überhole auch und sicher kucke ich dabei selten auf den Tacho, das macht ja vermutlich kaum einer und es ist nur "natürlich" dass man den Vorgang so schnell wie möglich abschließen will auf einspurigen Straßen. Trotzdem sollte man mal ruhig und sachlich drüber nachdenken ob das jetzt auch wirklich so ok und legal war, auch über die Tatsache, dass eine vorgegebene Höchstgeschwindigkeit - auch wenn sie einem sicher gelegentlich bescheuert vorkommt - trotzdem die zulässige maximale Höchstgeschwindigkeit ist und nicht die zu fahrende Mindestgeschwindigkeit. Das wird immer ganz gerne mal vergessen. Opa Klaus hat also natürlich das Recht dort 90 zu fahren auch wenn man 100 dürfte. Das geht Dir wie mir, natürlich ist das in der Regel nervig wenn der da mit 90 rumgurkt. Trotzdem darf er das und zwar mehr als wir 102 dürften. ;)


    Warum sollte mein Problem tiefer liegen?
    Auf einer gut ausgebauten, geraden Strasse ohne parkende Fahrzeuge wird wohl JEDER ohne Blick auf den Tacho schneller unterwegs sein, als auf einer engen, "riskanten" Strasse.

    Kommt man dann noch von hohen Geschwindigkeiten von der Autobahn, dann hilft nur der Tempomat um Strich 50 zu fahren!


    Und ja, ich finde Tempolimits auf Autobahnen sehr ermüdend. Die A7 bei Ulm ist diesbezüglich ein Alptraum.

    Um mich geistig wach zu halten, telefonieren ich auf dieser Strecke dann immer.


    Natürlich ist es nicht "legal" beim Überholen 101 km/h zu fahren. Aber Opa Klaus (der natürlich 90 km/h fahren darf) überhole ich halt deutlich lieber mit ordentlich Gas und bin ruckzuck wieder drin, als dass ich diesen Vorgang mit 10.0 km/h Geschwindigkeitsdifferenz durchziehe. Es ist einfach sicherer, wenn auch illegal!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Weil einfach die Chance, mal (u. U. auch unbewusst) zu schnell zu sein, einfach höher ist.

    Nein!

    Wer "unbewusst" Autofährt hat IMHO im Straßenverkehr NICHTS zu suchen und kann gerne auch einige Zeit zu Fuß gehen.

    Autofahren fordert nun mal ein konzentriertes Zusammenspiel sämtlicher Sinne (und vor allem den gesunden Menschenverstand).

    Insofern können die Strafen gerne noch höher sein.


    Und warum MUSS ich jemanden, der auf der Landstraße 90 fährt denn überhaupt unbedingt überholen?

    Bringt mir denn dieser geringe Geschwindigkeitsvorteil denn letztendlich was?


    PS:

    Ja, ich habe auch schon einige Tickets in meiner Autofahrerlaufbahn gesammelt, habe aber den Fehler aber IMMER bei mir selber gesehen und niemals Behördenwillkür unterstellt.

  • Du fährst doch eh wie Miss Hooks... :p

    Aber nur, weil ich keine Handbremse habe... :sn::hot: ;):p

    'I never forget a face, but in your case I'll be glad to make an exception.' - Groucho Marx
    'I want the last check I write to bounce.' - Saul Bloom (Ocean's Twelve)

    (ehemals BulletToothTony)

  • Mir wäre bei der ganzen Sache wichtiger gewesen, wenn deutliche Tempoverstöße, also 50km/h oder 70km/h aufwärts zu schnell z.B., anders sanktioniert würden. Siehe Schweizer Modell: Karre weg. Da würde Ali dann bei seinen 3 Leasingkumpels des AMG in Ungnade fallen, wenn die Rate trotzdem fällig ist... vielleicht würde dann das Hirn mal einschalten. Genauso wie ne Halterhaftung bei Motorrädern, da ist es doch sehr selten dass mal jemand anders fährt, und dann wäre es auch endlich mal mit Bild von hinten verwertbar wenn Gasköpfe in der vierspurigen 100er Zone der Bundesstrasse bis in den 4. oder 5. Gang voll aufdrehen - hab ich hier vor der Haustüre. Irre, und das sag ich als Motorradfahrer.....

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Wer "unbewusst" Autofährt hat IMHO im Straßenverkehr NICHTS zu suchen und kann gerne auch einige Zeit zu Fuß gehen.

    Dann müssten auch die drecks Smartphonezombies im Auto endlich mal konsequent aus dem Straßenverkehr entfernt werden.


    Aber es ist halt einfacher, nen Blitzer aufzustellen.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Dann müssten auch die drecks Smartphonezombies im Auto endlich mal konsequent aus dem Straßenverkehr entfernt werden.


    Aber es ist halt einfacher, nen Blitzer aufzustellen.

    Keine angst, wenn Du auf dem Blitzerfoto ein Handy in der Hand hälst, wird doppelt abkassiert :p


    Mir wäre bei der ganzen Sache wichtiger gewesen, wenn deutliche Tempoverstöße, also 50km/h oder 70km/h aufwärts zu schnell z.B., anders sanktioniert würden.

    Das geht sowieso.

    Dank §315d StGB sind sogar Haftstrafen möglich:


    Siehe Beitrag #4 weiter oben.

  • Und warum MUSS ich jemanden, der auf der Landstraße 90 fährt denn überhaupt unbedingt überholen?

    Bringt mir denn dieser geringe Geschwindigkeitsvorteil denn letztendlich was?

    naja, die 90 fährt er ja nur an der EINEN Stelle wo man wirklich mal überholen könnte

    sobald die Strecke wieder kurvig wird, und man NICHT mehr überholen kann sind es dann nur noch 75


    Aber wenigstens in der nächsten Ortsdurchfahrt zieht er einem ja wieder davon

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Wer "unbewusst" Autofährt hat IMHO im Straßenverkehr NICHTS zu suchen und kann gerne auch einige Zeit zu Fuß gehen.

    Genau das wird doch gerade mit der technischen Ausrütung der neuen Autos (vulgo: Assistensysetme) gefördert.


    Ein Freund von mir hat bei seiner Geschäftswagenkonfiguration hier alles angekreuzt, was die Liste hergab mit dem Argument: "da muss ich nicht so aufpassen, weil ich eh die ganze Zeit telefoniere"

    wo-ist-der-kapatsch-Smily-geblieben?

    Eine gesunde Verdorbenheit ist besser als eine verdorbene Gesundheit.

  • Aber was soll man da sagen, wenn einer schon nicht in der Lage sein will, auf ihm vermutlich wohlbekannten Strecken (schließlich muss man ja täglich da fahren im Gegensatz zu anderen die es entspannter haben) nicht zu wissen, wieviel man wo fahren darf? Fällt mir irgendwie nicht wirklich was ein dazu.... :sz:

    Ich erinnere mich an einige Autobahnetappen mit Schilderbrücken, da gelten zeitweise sogar für die einzelnen Fahrspuren unterschiedliche zulässige Höchstgeschwindigkeiten.

    Mal kurz nicht aufgepasst und schon ists passiert...


    Oder auf der A8 zwischen Flughafen Stuttgart und Leonberger Dreieck:


    Da kann heute durchaus 120 erlaubt sein und morgen ist dann eben auf 80 begrenzt.


    Und da hat der Vielfahrer mit 20-30.000 oder mehr km/Jahr eben ein ungleich höheres Risiko, mal unaufmerksam zu sein, als einer der nur 4 t km/Jahr fährt.

    Das Leben kann so beschissen sein - man muss sich nur richtig Mühe geben...:cool::crazy:

  • als einer der nur 4 t km/Jahr fährt.


    Und die noch mit dem Fahrrad in die Behörde :duw:

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Ich sehe es im Kern wie Stefan. Auch wir wohnen in einer Spielstraße mit angrenzender 30er-Zone, die als Schleife ausgelegt ist, d.h. da fahren in der Masse Anwohner durch. Keine Sau hält sich daran. Hier muss es mal wehtun.

    Wer „nicht merkt, wie schnell er ist“, der sollte hinterfragen, ob er in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Vielleicht sehe ich das berufsbedingt ein bisschen eng, aber wenn ich da argumentieren würde, ich fliege eine bestimmte Höhe oder Geschwindigkeit „nur zufällig“, würde ich Probleme bekommen.

    Den gleichen Maßstab lege ich ans Autofahren an. Wenn ich fahre, muss ich mir im Klaren sein, welche Geschwindigkeit ich fahre, in welchem Gang ich bin und was sonst um mich herum passiert. Fehler passieren, Schilder kann man übersehen, aber wenn man einen Tacho 50cm vor der Nase hat und „nicht merkt, wie schnell man fährt“, dann tut zu Fuß gehen vielleicht auch mal gut.

    Klingt hart, ist aber so.




  • Das geht sowieso.

    Dank §315d StGB sind sogar Haftstrafen möglich:

    So, und wieso wirds nicht konsequent angewendet?

    Wer "unbewusst" Autofährt hat IMHO im Straßenverkehr NICHTS zu suchen und kann gerne auch einige Zeit zu Fuß gehen.

    Das hat mir ein Psychologe mal ganz anders erklärt... aber der hat vermutlich keine Ahnung. Man würde erschrecken wenn man tatsächlich wüsste wieviel man unbewusst macht.

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Wird es ja vielleicht.

    Steht halt nur nicht jeder Fall in der Presse.

    Wenn man eine wirkung erreichen will gehört sowas aber in die Presse. Regelmäßig. Und natürlich in die sozialen Netzwerke.

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Und da hat der Vielfahrer mit 20-30.000 oder mehr km/Jahr eben ein ungleich höheres Risiko, mal unaufmerksam zu sein, als einer der nur 4 t km/Jahr fährt.

    9tkm bitte und das mit dem Rad ist noch nicht raus. Noch keine 1000km dieses Jahr. :p


    Und auch DAS ist die Standardausrede, man würde soviel fahren. Und genau dann, sollte man meinen, ist jemand weitaus erfahrener als andere. Wobei die Erfahrenheit dann aber eher genutzt wird wenn man erklärt, warum man selber natürlich alles im Griff hat. ;)

    Und die noch mit dem Fahrrad in die Behörde :duw:

    Best Buddy von klein Greta nech… :p
    Letztlich eine einfache Betrachtung der Fahrzeiten, des eigenen Ranzens und ein bisschen auch den Geldbeutel. 12 bis max. 25 min (je nach Zeit, Richtung und Verkehrsaufkommen) gegenüber 25 bis 30 min (hin bergauf). Dafür fahr ich nicht wie viele andere mit dem Auto dann ins Fitnessstudio (wir haben hier ein sehr großes, interessant wen man da so am Parkplatz alles trifft und wo die herkommen). Es spart ein bissl Sprit und Kilometer, man kann eher nicht geblitzt werden und man tut ein bisschen was für die Gesundheit.

    Das hat mir ein Psychologe mal ganz anders erklärt... aber der hat vermutlich keine Ahnung. Man würde erschrecken wenn man tatsächlich wüsste wieviel man unbewusst macht.

    Sehr vieles. Und jeder der sagt "dann telefonier ich halt währenddessen", sollte mal nach so einem Telefonat sich versuchen an Dinge an der Strecke zu erinnern...

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Sehe ich das richtig, das 20 mehr immer noch keine ernsthaften Konsequenzen haben?

    Das war doch mal anders geplant (ab 16 innerorts). So ist das ja immer noch entspannt. Gerade innerorts finde ich die Erhöhungen und das Fahrverbot gut, wenn ich sehe was manche in der Stadt so fabirieziren.