Trick um hintere Brensen freizubremsen?

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  • Hi

    Gibt es einen Trick um die Bremsen an zB einem F20 hinten freizubremsen?

    Sicherung? Soetwas wie einen Prüfstandsmodus? Rückwerts Fahren?


    Es geht mir gehörig auf den senkel, wenn ich extra hart bremsen muss, damit auch hinten etwas passiert und das vorne sinnlos aufs material geht.

  • Handbremse hat eigene Bremsbeläge (Trommelbremse). Hast du Beziehung zu einer Werkstatt oder TÜV, dass du da mal auf den Bremsenprüfstand kannst? Dann kannst du hinten mal freibremsen.

  • Die F-Reihe hat m. W. ohne Ausnahme keine Trommelbremsen mehr. Bei Betätigen der Handbremse werden die hinteren Beläge mittels Elektromotor angelegt.


    Zum Freibremsen: einfach ein paar mal kräftig (!) von 100 auf 20 runter Bremsen

  • Die F-Reihe hat m. W. ohne Ausnahme keine Trommelbremsen mehr. Bei Betätigen der Handbremse werden die hinteren Beläge mittels Elektromotor angelegt.


    Zum Freibremsen: einfach ein paar mal kräftig (!) von 100 auf 20 runter Bremsen

    Genau das möchte er ja nicht.


    Hatte bei meinem 2016er 120d keine Probleme damit, obwohl ich den mit 55.000km Fahrleistung abgegeben habe und sowohl vorne als auch hinten noch 110.000km Rest-Reichweite für die Bremsen angegeben wurden. Sollte passen, da ich bei meinem E87 auch nur 2 Sätze Beläge für 300.000km benötigt habe.

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • Hi Henry, F20 und F3x hatten noch einen schönen klassischen Handbremshebel :) Im ETK sieht man auch die Trommelbremsbacken.


    Vg MSurfor

    Tatsächlich. Da wurde bei den kleinen also noch gespart.


    Freibremsen scheint mir allerdings die preisgünstigere Lösung zu sein. Alternativ muss halt irgendwann alles getauscht werden, weil die Bremse nicht mehr ausreichend funktioniert.

  • Was wirklich 100% funktioniert: leeren Parkplatz suchen und mit eingeschaltetem ESP (oder teildeaktiviertem) Versuchen ein paar Drifts hinzulegen - dann regelt das ESP nur hinten die Bremse an, weil das Ausbrechen verhindert werden soll... Materialschonend ist das allerdings auch nicht wirklich.


    EDIT: oh lol... die Karre hat ja Frontantrieb. :(

    Dann entfällt o.g. Möglichkeit wohl. :sz:


    Was auch 100% funktioniert: Anhänger mit maximaler Anhänge- wie auch Stützlast (vom PKW, nicht vom Anhänger...) dranhängen und ein paar normale Bremsungen machen - durch die erhöhte Last auf die Hinterachse wird die Bremse hinten deutlich mehr beteiligt. :top:


    Funktioniert natürlich auch nur, wenn eine AHK zur Verfügung steht.
    Steht die auch nicht zur Verfügung, dann hilft tatsächlich nur das kräftige Bremsen.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Was wirklich 100% funktioniert: leeren Parkplatz suchen und mit eingeschaltetem ESP (oder teildeaktiviertem) Versuchen ein paar Drifts hinzulegen - dann regelt das ESP nur hinten die Bremse an, weil das Ausbrechen verhindert werden soll... Materialschonend ist das allerdings auch nicht wirklich.


    EDIT: oh lol... die Karre hat ja Frontantrieb. :(

    Dann entfällt o.g. Möglichkeit wohl. :sz:

    Der F20 hat noch Hinterrad Antrieb :m:

    Ich würde jedoch eher, Schwiegermutter in den Kofferraum und 2-3 mal richtig Bremsen wie diese Aktion :boese:
    Je nach Motorisierung wird es eh schwierig mit Driften.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Hallo


    Das wäre jetzt auch meine Empfehlung gewesen: ESP anlassen und mal einen sportlichen Fahrstil über die Landstraße - dynamisch scharf bremsen, auch mal das ESP regeln lassen - dann sind nachher auch die Scheiben und Beläge frei....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Naturgemäss ist die Bremskraftverteilung so ausgelegt, daß hinten weniger stark verzögert wird. Das kann dazu führen, daß die hinteren Scheiben korrodieren.


    Und, ist das schlimm?

    Bremsscheiben sind grundsätzlich aus niedrig legierten Stählen, die setzen immer Flugrost an, was aber nach einer Umdrehung mit angelegten Bremsbelägen, egal ob vorne oder hinten, schnell weg ist.

    Ich sehe da keine Notwendigkeit von waghalsigen Notbremsungen.

    Kenne auch keinen Fachmann, der sowas empfehlen würde.


    Wenn überhaupt, dann verbessert der Rost die Bremsleistung durch höhere Reibungskoeffizienten sogar.


    Es geht mir gehörig auf den senkel, wenn ich extra hart bremsen muss, damit auch hinten etwas passiert und das vorne sinnlos aufs material geht.

    :zf:

    Sei froh, dass hinten "nichts" passiert.

    Wenn sie blockieren würden, dann siehst Du ganz schnell dein Heck vorne vorbeikommen.

  • Grundsätzlich gebe ich Dir Recht.

    Das Problem ist nur, dass bei einer vorsichtigen Fahrweise bei der dauerhaft nur schwach gebremst wird, die hinteren Beläge sich nicht mal mehr richtig anlegen und dann wird nur ein gewisser Teil des Rosts entfernt und beim nächsten Regen kommt wieder was dazu was wieder nur teilweise....

    Begünstigt wird das natürlich noch durch leicht schwergängige Bremszylinder und/oder verdreckten Schwimmsattelbremsen.


    Das kann wirklich so weit führen, dass die Bremsscheibe hinüber ist.

    Ein ehemaliger Arbeitskollege ist so ein Kandidat.

    Die Firma ist ganz am Südende von München. Wenn ich will roll ich auf die beiden Ampeln vor der Bundesstr so zu, dass ich nicht bremsen muss und wenn man dann "gen Süden" so weiter fährt, bis in den Heimatort, hat man die hinteren Bremsen nicht einmal g'scheit angelegt.

    Der hat sich dann beschwert weil er wegen der Hinterradbremse mit nem 5 Jahre alten Auto nicht durch die HU kam und war beleidigt, als ich ihn ausgelacht hab.


    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Und, ist das schlimm?

    Bremsscheiben sind grundsätzlich aus niedrig legierten Stählen, die setzen immer Flugrost an, was aber nach einer Umdrehung mit angelegten Bremsbelägen, egal ob vorne oder hinten, schnell weg ist.

    Ich sehe da keine Notwendigkeit von waghalsigen Notbremsungen.

    Kenne auch keinen Fachmann, der sowas empfehlen würde.


    Das ist insofern schlimm, als das es tatsächlich regelmäßig im Rahmen einer HU beanstandet wird - gerne eben bei Stadtautos oder Rentnerfahrzeugen, die schonend und meist langsam bewegt werden.
    Der Autobahnkilometerschrubber hat das Problem selten, selbst wenn er nicht über 130 fährt.

    Tragbild der Scheiben ist mit ein zu prüfender Punkt, und aus Flugrost wird halt bei nicht freibremsen auch gerne mal "richtiger" Rost der dann Narben (nicht naben, die sitzt weiter innen im Radmittelpunkt :D) im Material hinterlässt.
    Das sind dann so richtig riefige Scheiben bei denen man vom inneren Rand nach außen hin mit dem Finger richtige Wellen/Täler spürt.

    Übertreiben sollte man es mit der Freibremserei aber auch nicht, sonst hat man irgendwann blaue Scheiben mit draufgeschmierten Bremsbelagresten... :duw:


    Aber ernsthaft: Anhänger mit hoher Stützlast oder richtig vollgeräumter Kofferraum hilft schonmal, dass mehr Bremskraft nach hinten geht.
    Und im ESP Bereich, eben bei angesprochenem Verhindern vom Ausbrechen des Hecks, wird auch stark gebremst - das rubbelt die Scheibe in sehr kurzer Zeit frei.
    Bei ausreichend potenter Motorisierung reicht da natürlich auch das flottere Abbiegen, damit der Popo eingefangen werden muss.
    Bitte aber nur auf freier Strecke, ihr kennt das ja.


    Der fachlich korrekte Weg wäre natürlich, die Scheibe abdrehen zu lassen.
    Aber der Aufwand mit De- und Montage sowie die Arbeitszeit machen das sinnfrei, dann kann man auch alle 2 oder 4 Jahre neue Scheiben montieren.



    EDIT: hat sich mit Georg überschnitten :top:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Amtrack ()

  • Aber ernsthaft: Anhänger mit hoher Stützlast oder richtig vollgeräumter Kofferraum hilft schonmal, dass mehr Bremskraft nach hinten geht.


    Wie soll das gehen?

    Mit welchem Sensor wird der Beladungszustand gemessen?

    Haben die BMW ein ALB eingebaut?

    Automatisch-lastabhängige Bremse – Wikipedia

  • Wie soll das gehen?

    Mit welchem Sensor wird der Beladungszustand gemessen?

    Haben die BMW ein ALB eingebaut?

    Automatisch-lastabhängige Bremse – Wikipedia

    Elektronische Bremskraftverteilung – Wikipedia


    :top:


    Beim ollen 91er Espace der Schwiegereltern war der (mechanische) Regler mal "unten" festgegammelt - das war nicht lustig, der hat dann hinten schon stark überbremst.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Wenn überhaupt, dann verbessert der Rost die Bremsleistung durch höhere Reibungskoeffizienten sogar.


    Frag mal Fr / H. TÜV......gibt in dem Fall keine Plakette.....Rost mögen die nicht. Besonders nicht an den Bremsen. Bei meinem ehemaligen Touareg durfte ich deswegen die Bremsem hinten erneuern, obwohl die Scheiben noch ca 50% hatten.


    Genau aus dem Grund gibt es bei VW die ID Serie hinten nur noch mit Trommelbremsen. Beim E Mobil werden die Bremsen noch weniger beansprucht als beim Verbrenner.

    1) Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, Du darfst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.



    2) Es gibt Tage, da beantwortet mein Mittelfinger alle Fragen......