Wer freut sich schon auf das neue Verkehrsschild?

  • Da gebe ich dir ja auch Recht, es gibt keine offizielle Zählungen dazu.

    Es ist allerdings MEIN PERSÖNLICHER Eindruck, dass die Radfahrer die vorhandenen Regeln öfter als Autofahrer frei interpretieren.

    Aber gut, schön wäre es natürlich wenn sich BEIDE Seiten besser an bestehende Regeln halten würden, das stimmt!

  • Interessanter Weise sind die typischen Verstöße ganz unterschiedlich, je nachdem, ob die Leute mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs sind. Eigentlich sollte die StVO ja für alle gIeich gelten...


    Bei Autos kann man eigentlich die Übertretung so gut wie aller Regeln überall beobachten, nur Ampeln werden eigentlich ausnahmslos beachtet, wenn man jetzt mal vom Durchflutschen bei dunkelorange absieht. Der Verstoß gegen dauerndes Rotlicht ist dagegen geradezu die Spezialität von Radfahrern. Und, wenn man ein Rennrad hat, natürlich das Fahren auf der Straße trotz megaschönem Radweg nebenan.

  • Und, wenn man ein Rennrad hat, natürlich das Fahren auf der Straße trotz megaschönem Radweg nebenan.


    Ich bin mal einem Radfahrer hinten drauf gefahren, der auch den Radweg nicht genutzt hat mit seinem Rennrad. Da hieß es dann aber später, dass er dazu auch nicht verpflichtet war.

    Viele Grüße
    Oliver
    (formerly known as Powerboat3000)

  • Da gebe ich dir ja auch Recht, es gibt keine offizielle Zählungen dazu.

    Es ist allerdings MEIN PERSÖNLICHER Eindruck, dass die Radfahrer die vorhandenen Regeln öfter als Autofahrer frei interpretieren.

    Aber gut, schön wäre es natürlich wenn sich BEIDE Seiten besser an bestehende Regeln halten würden, das stimmt!

    Ich denke, es sind bei Radlern oft eher "offensichtliche" Verstöße wie rote Ampeln zum Beispiel. Bei PKW-Lenkern dürfte man jetzt nicht die Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit mitzahlen. ;)


    Wobei ich zugeben muss, dass ich gelegentlich auch deutlich versucht bin einfach drüber zu fahren mit dem Rad weil die Schaltungen teilweise sowas von entgegen bzw. radunfreundlich sind. Im Regen bin ich heute an 6 möglichen Ampeln auf 800 Metern genau 6 mal gestanden. Ja hmm.. super. Da kommt Freude auf in der UMWELTSTADT Augsburg. Dazu kommen dann noch beknackte Schaltungen dass an einigen Ampeln die Autofahrer ca. 3 Sekunden vorher grün kriegen und einige Sekunden länger grün haben. Ok, letzteres macht durchaus Sinn um Rechtsabbieger nicht vollständig auszubremsen, völlig verständlich und ok. Aber welchen Sinn hat 3 Sekunden später beim Losfahren? Das man als Radler ja erwischt wird beim Geradeausfahren oder man nur mit einem Antritt wie Eddy Merckx die nächste Ampel schafft?


    Interessanter Weise sind die typischen Verstöße ganz unterschiedlich, je nachdem, ob die Leute mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs sind. Eigentlich sollte die StVO ja für alle gIeich gelten...


    Bei Autos kann man eigentlich die Übertretung so gut wie aller Regeln überall beobachten, nur Ampeln werden eigentlich ausnahmslos beachtet, wenn man jetzt mal vom Durchflutschen bei dunkelorange absieht. Der Verstoß gegen dauerndes Rotlicht ist dagegen geradezu die Spezialität von Radfahrern. Und, wenn man ein Rennrad hat, natürlich das Fahren auf der Straße trotz megaschönem Radweg nebenan.

    Dunkelorange ist Rot. Nur so als Hinweis. ;)

    Ich habe heute am Heimweg mindestens 2 einfache Rotlichverstöße beobachtet und einen qualifizierten während ich warten musste. Ok, der Rambo auf seinem E-Mountainbike hat immerhin gewartet an der roten Ampel, aber soweit ich ihn sehen konnte hat er alles getan um den Ruf der Radler nicht gerade zu verbessern. :gpaul:

    Und, wenn man ein Rennrad hat, natürlich das Fahren auf der Straße trotz megaschönem Radweg nebenan.


    Ich bin mal einem Radfahrer hinten drauf gefahren, der auch den Radweg nicht genutzt hat mit seinem Rennrad. Da hieß es dann aber später, dass er dazu auch nicht verpflichtet war.

    Radwegebenutzungspflicht - Fahrrad-Verkehrsregeln 2020


    Relativ schwer zu verstehen wann und wann nicht. Wenn ein Schild da ist, dann muss man wohl. Ich benutze wenn vorhanden natürlich die Radwege, wenngleich es einem der bauliche Zustand manchmal nicht ganz einfach macht. Ich hab ein Stück um die 1,5km super Radweg, also ansich super Radweg, wenn da nicht Wurzeln der Bäume nette fette Falten in den Weg legen würden. Schneller wie 20 geht da zumindest mit meinem normalen Tourenrad nicht wenn es einem nicht die Plomben raushauen soll. Leider gibt's genau da praktisch keine Alternativen die lohnen und die Straße ist ein innerstädtischer 60 km/h-Zubringer auf dem man um die Zeit mit 80 noch im Weg rumsteht. Kommt natürlich garnicht in Frage und wäre auch nicht anratenswert, egal wie schnell man treten kann.


    Es gibt genau eine Ausnahme wo ich je nach Verkehr für ein kurzes morgendliches Stück den Radweg absichtlich nicht nutze und das ist wieder so eine Ausbremserampel wo man auf den Autospuren noch ewig grün hat, aber auf dem kurz abseits der Straße geführten Radweg mit ganz viel Schwung weil endlich mal bergab dann eine Vollbremsung hinlegen darf. Ich schätze das als semilegal ein und würde das auch nur um die Zeit machen morgens, tagsüber wäre da viel zu viel los. Um meine Zeit geht´s, da kommt auch manchmal gar kein Auto und auf dem 200m-Stück kriegt man immer mit bisschen Dampf fast 40 drauf. Ich will da ja keinem im Weg rumgehen bei so einer Aktion. Wenn zuviele Autos an der Ampel stehen wo man anfährt für das Stück lass ich das auch bleiben. Das isses dann auch nicht wert.


    Dieses Jahr immerhin schon 222 Kilometer. Das wär ne Schnapszahl... *GinTonichol* Ok, die Spinner :p aus dem Rad-Thread fahren das in einer Woche. Aber das ist immerhin mehr als mein Dad und mein Bruder zusammen in den letzten 5 Jahren gefahren sind. :hehe:

    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und niemand ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Ups ein "Radfreundlicher" Beitrag in der FAZ:

    Zitat

    Momentan ist es ja immer noch so, dass rüde zusammengehupt und beschimpft wird, wer als Radfahrer sich das Recht herausnimmt, auf der Straße eben nicht äußerst rechts, wie Autofahrer wünschen, sondern „möglichst weit rechts“ (StVO) zu fahren, was wiederum heißt: so weit mittig zu fahren, dass man weder von rechts (durch aufschlagende Autotüren) noch von links (durch körpernah Überholende) getötet werden kann, einfach weil man zu beiden Gefahrenquellen eine Art Äquidistanz einnimmt. Als gerichtlich gedeckte Faustregel sind dies vom Lenkerende her gemessen anderthalb Meter zum Fahrbandrand und eben die gedachten anderthalb Meter zum überholenden Auto, womit man vielfach schon ungefähr die Mitte des Fahrstreifens erreicht hätte.

    Neue Fahrradregeln der Straßenverkehrs-Novelle

  • 1,5m zum Fahrbahnrand ist aber schon ein guter Abstand, zumal vom Lenkerende aus gemessen. Ich denke, das führt eher dazu, dass man wieder knapper überholt wird. Und daß evtl. der Blechdosenfahrer hinterher eine Owi kriegt wenn ich drauf warte dass meine Knochen wieder zusammenwachsen, davon hab ich recht wenig. Ich kasper ja seit 3 Monaten jetzt mit dem linken Zeh rum und hab da wenig von dem Bußgeld dass der Unfallverursacher demnächst aufgebrummt kriegen wird. Das mag zwar Genugtuung für den Strafanspruch des Staates sein, aber davon fällt der alte Nagel auch nicht schneller ab und macht Platz für den neuen der schon nachdrückt.

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  • Wie oft ist Dir das passiert? Mal ernsthaft, ich weiß nicht wie Du fährst, aber ich rechne (oder versuche es zumindest) jederzeit mit der Dummheit anderer. Das heißt, ich bolze nicht mit 30 spiegelschleifend an geparkten Autos entlang und versuche halbwegs vorausschauend zu fahren. Als Fahrradfahrer bin ich der potentiell gefährdetere im Straßenverkehr und so verhalte ich mich auch, weil siehe unten..


    Die Gefahr dass mir einer seine Coupe-Tür so direkt vor der Nase aufmacht dass ich keine Chance mehr zum Ausweichen habe, schätze ich als deutlich geringer als die Gefahr die ich dauerhaft habe wenn ich 1,5m mit dem Lenkerende entfernt vom Randstein bzw. den geparkten Autos fahre, da befände man sich in der Regel außerhalb des Radweges sofern vorhanden bzw. so, dass man mit dem anderen Lenkerende dann im fließenden Verkehr ist. Weil nochmal: Es bringt mir recht wenig wenn auf meinem Grabstein steht "Er hatte Recht" und von der Strafe für den LKW-Fahrer der eben doch noch meinte, er muss jetzt da aber wirklich vorbei hab ich auch recht wenig.

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  • Wie oft ist Dir das passiert?

    Bisher nur einmal ganz knapp. Da war aber kein Überholer im Spiel und ich konnte ausweichen.

    Edit: Bis dahin ging es mir übrigens so wie dir. Ich bin knapp vorbei gerollt und war mir der Lebensgefahr nicht bewusst. Wenn du dann des erst mal den Türrahmen vor dir siehst und dir dann auch klar wird das da kein Helm hilft, denkste halt anders darüber. Ich hatte das Glück, das die Frau auf mein Schreien reagiert hat und ausreichend Abstand zum Ausweichen war. Zwischen Tür und Lenker waren kein 5cm.


    Von meinen 15km Arbeitsweg sind aber nur 1km mit Dorring-Gefahr.

    Hier gibt aber schon mind. zwei Tote durch Dooring. Der eine ist direkt durch den Einschlag des Gesichtes im Türrahmen gestorben, der andere wurde durch die geöffnete Tür unters Auto gestoßen.


    Um so weiter rechts du fährst, um so eher überholen die dich knapp in der eigenen Spur. Ohne das du noch wirklich Platz zum Ausweichen hast. Wenn du dann ausweichst, um wieder bissel Platz zu schaffen, reichen eine leicht offene Tür. Entweder du weichst wieder in die andere Richtung aus (wo das Auto fährt) oder du bleibst hängen. Den Rest erledigt dann der knapp Überholende.

    Nein ich hab keinen Bock so zu sterben. Da können die x-mal hinter mir kotzen.

    Strafe für derartiges Töten... paar Tagessätze. Also für den Autofahrer kein wirklicher Grund Rücksicht zu nehmen.


    Hier so ein typisches beispiel. Radler fährt wieder rechts um Platz zu machen. Was passiert wäre wenn der Überholende schneller und paar Meter weiter gewesen wäre?

  • Folgende Situation heute am Heimweg:


    Zugegeben, ich war unaufmerksam weil ich mehr nach hinten kuckte als nach vorne weil ich dachte, da wäre einer hinter mir den ich vorbeilassen soll und habe ein lustig parkendes Auto blöderweise fast zu spät gesehen. Im Rahmen einer Vollbremsung bin ich gerade noch seitlich rechts durch den Spalt und habe mich dabei mit der behandschuhten Hand am Fenster abgestoßen weil sonst wär ich vermutlich sauber entlang gekratzt. Warum der da stand? Keine Ahnung. Das ist ein Radweg neben einer je zweispurigen Hauptstraße ohne jegliche Parkplätze stadtauswärts.


    Hier der Stand wie er stand, mein Freund der Parker bevor das Auto auf wundersame Weise 3m vor rollte. Selbstverständlich hat er umgehend auch Bilder von mir gemacht. Nicht dass ich abhaue, nech.


    meinfreundderparkerhhfH.jpg


    Wie dem auch sei, ich war noch nicht ganz am Auto vorbeigerollt, springt der Typ raus und brüllt mir nach, ich hätte sein Auto beschädigt, er rufe die Polizei. Ich also Fahrrad abgestellt, ihm unmissverständlich erklärt, dass er das gerne tun kann, hab drei Bilder gemacht und dem weiter zeternden Mann erklärt, dass ich gerne die Polizei rufen werde. Er wollte dann meinen Namen haben, wobei ich ihm deutlich gemacht habe, dass meinen Namen gerne die Polizei haben kann, aber sicher nicht er. Er hat mich dann mehrfach aufgefordert auf jeden Fall stehen zu bleiben bis die Polizei käme. Ich hab schon überlegt ob ich ihm erklären soll, dass wenn ich sein Auto hätte beschädigen wollen, dann bräuchte er jetzt tatsächlich eine neue Scheibe.

    Zumal fraglich ist (was ich aber nicht sagte) in dem Fall, ob das überhaupt eine SB wäre, weil unabsichtlich und lediglich Abwehr eines durch ihn verursachten Sturzes womöglich. Naja egal, zu sehen war NIX an der Scheibe, nicht mal ein Dapper. :gpaul:


    Naja, wie dem auch sei, da kann ja jeder rumbefehlen ich solle stehen bleiben und nachdem er sich in sein Auto gesetzt hat, wohl mit der Polizei telefonierte habe ich mich, obwohl ich ja stehen bleiben sollte, auf das Mäuerchen gesetzt, die Polizei angerufen und um eine Streife gebeten. Nach wenigen Minuten im Auto (und vielleicht Googlen) dämmerte ihm wohl so langsam der Sachverhalt und das Fahrzeug rollte unauffällig sanft und leise ca. 3m nach vorne, war damit aber immer noch - obwohl dann wenigstens von dem Lichtmast und der kleinen Mauer weg - natürlich auch vielen anderen Radlern die dort langkamen in der Zeit im Weg. Immerhin war jetzt mehr Platz da dort eine alte nicht mehr benutzte Fabrikausfahrt und somit eine Einbuchtung war.


    Nochmal nach ein bisschen Warten, ich auf dem Mäuerchen und er im Auto, stieg er aus und kam zu mir, er hätte keine Zeit mehr, müsse dringend weg, er würde die Polizei anrufen und das für erledigt erklären. Ich hab ihm gesagt, das kann er gerne tun, ich werde es jedenfalls nicht tun, weil ich habe Zeit auf die Polizei zu warten. Er telefonierte dann wieder im Auto und fuhr. Nach zwei, drei Minuten hab ich unter der richtigen Nummer der Einsatzzentrale angerufen und nicht die 112 und mich erkundigt, ob der tatsächlich das geklärt hat, nicht dass ich, "der böse Radfahrer" womöglich Ärger kriegt wenn ich jetzt abhaue und die Streife dann keinen vorfindet. Der war zwar etwas verwundert ob der Nummer die ich gewählt hatte, aber wer mich von dort nachts um 2 anrufen darf, den darf ich auch um halb fünf nachmittags dort anrufen. ;) Hab mich noch für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und er hat die Streife dann auch abbestellt. Die kamen um ungefähr 2 min zu spät, ich bin gerade wieder aufs Rad, da hab ich sie weiter hinten fahren sehen, aber die drehten dann um.


    Wie dem auch sei, das hätte nach aktuellem Stand wohl 30€ gekostet weil Parken auf einem Radweg mit Behinderung, evtl. plus Parken vor einer Feuerwehrzufahrt einer großen hiesigen Papierfabrik (sonst unbenutztes früheres Fabriktor). Nach kommenden Stand 70€ (mit Behinderung, da Gefährdung zwar IMHO vorlag, aber aus unverständlichen Gründen dafür das Auto mindestens eine Stunde hätte stehen müssen).

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    6 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Bei all deinem verständlichen Ärger und auch dem Fehler des Autofahrers (was hat der da zu suchen?):

    Das ist eine gut ersichtliche Situation und du hättest halt vorher anhalten müssen.

    Mit dem Auto darf ich auch nicht einfach in parkende Verkehrsteilnehmer reinfahren.

  • Danke für Deine Sichtweise. Nichts anderes hatte ich erwartet. Schuld ist der Radfahrer, was muss der da lang fahren. :top: Falls Dir eine passende Ordnungswidrigkeit des Radfahrers für den aktuellen Fall einfällt, dann bitte Meldung, ich werde den Betrag an den Treff spenden.


    Ich habe bzw. hätte mich vielleicht noch ein paar Sekunden lang geärgert beim Weiterfahren, aber wenn der, der Ursache des Vorfalls durch sein Fehlverhalten ist (an dieser Stelle ist vielleicht mit Fussgängern zu rechnen, aber nicht mit einem abgestellten Fahrzeug), meint ein Faß aufmachen zu wollen, dann kann er das gerne tun. Leider hat er gekniff… äh hatte leider keine Zeit mehr auf die Polizei zu warten. Wäre interessant gewesen was die dazu sagen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Mit dem Auto darf ich auch nicht einfach in parkende Verkehrsteilnehmer reinfahren.

    Wo ist einer reingefahren?

    Das ist eine gut ersichtliche Situation und du hättest halt vorher anhalten müssen.

    Jo, das mag sein. Wer noch nie was übersehen hat werfe den ersten Stein. War trotzdem eine Schadenfreie Situation. Somit wäre dem Radfahrer wohl nix vorzuwerfen.

    Bei all der Panik sollten wir vielleicht mal über die psychosoziale Komponente im Spätwerk Franz Kafkas nachdenken!

  • Danke für Deine Sichtweise. Nichts anderes hatte ich erwartet. Schuld ist der Radfahrer, was muss der da lang fahren. :top: Falls Dir eine passende Ordnungswidrigkeit des Radfahrers für den aktuellen Fall einfällt, dann bitte Meldung, ich werde den Betrag an den Treff spenden.


    Ich habe bzw. hätte mich vielleicht noch ein paar Sekunden lang geärgert beim Weiterfahren, aber wenn der, der Ursache des Vorfalls durch sein Fehlverhalten ist (an dieser Stelle ist vielleicht mit Fussgängern zu rechnen, aber nicht mit einem abgestellten Fahrzeug), meint ein Faß aufmachen zu wollen, dann kann er das gerne tun. Leider hat er gekniff… äh hatte leider keine Zeit mehr auf die Polizei zu warten. Wäre interessant gewesen was die dazu sagen.

    Sorry, du hast mich falsch verstanden.

    Ich sehe die „Hauptschuld“ natürlich auch bei dem Depp der auf dem Weg rumstand.

    Das Verhalten von dem Idiot war natürlich unter aller Sau.

    Den ganzen Ärger hätte es nur nicht gegeben wenn du angehalten hättest anstatt durch die Lücke gefahren wärst.

    Hast du doch selbst geschrieben: Auf dem Grabstein stand „er war im Recht“

    Nichts für ungut.

  • Ich bin ja nicht durchgeballert, sondern hatte das schlichtweg zu spät erkannt bzw. realisiert dass da überhaupt einer steht. Vollbremsung, Schlenker rechts und mit einer Hand abgeschubst. Alternativ hätte ich natürlich auf die 2-spurige Straße blind runterziehen können im Berufsverkehr oder ihm durch die Heckscheibe kommen oder ohne Abschubser das Auto von vorn bis hinten zerkratzen und vermutlich sauber dabei auf die Fresse fliegen. Letztlich nur reagiert ohne Nachdenken.


    Wie geschrieben: Bin mir keiner Ordnungswidrigkeit bewusst da kein Schaden entstanden ist. Schätze es wäre in etwa so gelaufen. Nachdem der Schachtelteufel seine Version der Geschichte, dass ich sein Auto beschädigt hätte, erzählt hätte, hätte sich wohl die Polizei die Geschichte angesehen, keine Beschädigung, nicht mal eine Berührung der Scheibe festgestellt da NICHTS sichtbar war, nicht der leichteste Dapper wie man bei uns sagt und sich dann nach dem Betrachten meiner Bilder mit der Situation vor dem Umparken wohl mit den Worten "Na dann wollen wir mal anfangen..." wieder an den Petenten gewandt.

    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und niemand ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen...

  • Trotz allem - und Du kannst Dir sicher sein, dass ich Dich verstehe Stefan - das größte Problem ist nicht, dass der da geparkt hat wo er nicht durfte.

    Statt dem Auto hätte da auch eine umgekippte Mülltonne quer über die gesamte Breite des Wegs liegen können ohne Ausweichmöglichkeit nach rechts.

    Das Problem ist, dass jeder Fahrzeugführer sein Fahrzeug innerhalb der Strecke die er sieht zum stehen bringen muss wenn da was auftaucht und da Du das nicht gesehen hast weil Du (ggf. verständlicherweise) nicht nach vorne gesehen hast, ist unabhängig von dem Falschparker Du derjenige, der bei einem Aufprall schuld gewesen wäre.

    Sprich, die Situation, dass Du Dich an ihm vorbeimogelst weil Du nicht rechtzeitig abbremsen konntest hätte gar nicht auftreten dürfen.


    Dass der danach die Füße still halten hätte müssen is dann eine sekundäre Sache, aber Du hättest Dir die Frage gefallen lassen müssen, warum Du nicht bremsen konntest.

    Wie gesagtg - da hätte auch was anderes liegen oder ein LKW aus ner Einfahrt kommen können.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • : Achtung: Militante Radfahrer kreuzen - Polizei in Münster hat Verkehrsrowdys im Visier


    Man möge mir das Vollzitat verzeihen, aber das ist der Grund warum ich nicht mehr nach Münster fahre, wenn es sich vermeiden läßt.


    Der Autofahrer ist immer schuld, der Fahrradfahrer oftmals tot, der Fußgänger das unschuldige Opfer von beiden.......


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori