Wer freut sich schon auf das neue Verkehrsschild?

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  • Tatsache ist aber nun mal, dass über 2/3 der Radfahrer an ihren Unfällen mit Verletzung oder Todesfolge selber schuld sind.

    Oh gibt es dafür eine Quelle?


    Wahnsinn ist, das Radler durch Pfosten sterben, die auf Radwegen im Weg stehen weil zu viele Autofahrer sich nicht an Regeln halten können. Wenn diese Pfosten durch Fußgänger oder andere Radler verdeckt sind, kann man auch mal dagegen knallen wenn man die Örtlichkeit nicht kennt. Da ist laut Statistik der Radfahrer schuld, auch wenn er nur einem Fußgänger oder anderen Radfahrer ausgewichen ist, der sich nicht an die Regeln gehalten hat.

  • Man kann natürlich immer nur die Fälle rauspicken, die in die eigene Agenda passen.


    Tatsache ist aber nun mal, dass über 2/3 der Radfahrer an ihren Unfällen mit Verletzung oder Todesfolge selber schuld sind. Das kann man nicht einfach ignorieren, denn wenn man den Anteil des Radverkehrs am gesamten Aufkommen steigern will, dann wird das auch die Unfallzahlen deutlich erhöhen. Die einseitige Konzentration auf die Gefährdung durch motorisierte Verkehrsteilnehmer ist nicht zielführend, wenn da offensichtlich erhebliche Defizite bei der Beherrschung des Fahrrads vorliegen.


    Ich fürchte, dass es bald Einschränkungen bei den E-Bikes geben wird, wenn die Unfälle damit weiter so zunehmen. Und das kann nicht im Interesse der E-Bike-Fahrer sein. In meinem auch nicht, ich kauf mir dieses Jahr ebenfalls eines...

    Äh ja... und genauso wie man schreibt "selber schuld sind" anstatt "auch eine Schuld" und in der Statistik auch die nimmt, wo zwei Radler beteiligt waren oder es einen Radler alleinbeteiligt gewürfelt hat ;)

    Während der Langzeitvergleich sich auf Alleinverursacher bezieht, sind die Zahlen wesentlich höher, wenn schon eine Mitverantwortung von Radfahrern einbezogen wird. Wie die Analyse der Unfalldaten zeigt, sieht die Polizei bei knapp zwei Dritteln aller Radunfälle auch eine Schuld bei den Radlern.

    Es ist schon ein dezenter Unterschied ob mich ein Auto runterfährt weil ich schlichtweg bei Rot über eine Kreuzung gefahren bin (Alleinschuld) oder aber ob mich einer nachts runterfährt der mich beim Abbiegen übersieht weil ich kein Licht benutze (Mitschuld) oder aber ob er mich runterfährt beim Abbiegen am helllichten Tag weil er einfach gepennt hat und mir die Vorfahrt nimmt (garkeine Schuld).


    Der ADFC führt das sogar noch weiter aus:

    Etwa zwei Drittel aller Fahrradunfälle sind Kollisionen mit Autos. Hauptschuld trägt in den allermeisten Fällen (75 Prozent) der Autofahrende. Bei knapp 20 Prozent der polizeilich erfassten Unfälle ist kein Unfallgegner im Spiel. Bei den sogenannten Alleinunfällen kommen Radfahrende oftmals durch mangelhafte Infrastruktur – also Schlaglöcher, Baumwurzelaufbrüche, Abbruchkanten oder Hindernisse auf dem Radweg zu Fall.



    E-Bike? Bist Du schon so alt? :p ;) :hehe:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Das liegt IMHO daran, dass E-Bikes zu spät gekauft werden. Mein nächstes dürfte wohl eines werden und was denkst Du was ich zu hören kriege wenn ich das erwähne? So alt sei ich doch noch nicht und ähnliches. ...


    Kannst auf mich verweisen! Habe meines Ende 2018 mit 43 gekauft. Klar gibt es dumme Kommentare. Aber wenn ich sage dass wir letztes Jahr in drei schönen Etappen um den Bodensee gekommen sind (übrigends sehr zu empfehlen) ist Ruhe im Karton. Das wollen nämlich bei weitem! nicht alle mit einem non-Ebike hinter sich bringen.

  • E-Bike? Bist Du schon so alt?

    Was hat das nur mit dem Alter zu tun? Du hast die Chance schneller und entspannter den Weg zu erledigen. Du kannst aber trotzdem rein hauen wenn du willst. Riesen Vorteil in der Jahrestzeit ... du kannst dir ordentlich Licht an Rad dengeln was nicht blendet. Inzwischen sogar mit Fernlicht.

  • Äh ja... und genauso wie man schreibt "selber schuld sind" anstatt "auch eine Schuld" und in der Statistik auch die nimmt, wo zwei Radler beteiligt waren oder es einen Radler alleinbeteiligt gewürfelt hat ;)

    Spielt das eine Rolle? Wieso sollten Unfälle von Radfahrern nur gezählt werden, wenn Autos oder LKWs daran beteiligt sind? Egal, ob der Radfahrer schuldhaft mit nem Auto, nem anderen Radfahrer, nem Fußgänger oder mit sich selbst kollidiert ist und sich oder andere dabei verletzt hat: Unfall ist Unfall, und den gilt es zu vermeiden. Wenn mangelnde Fahrzeugbeherrschung oder Unkenntnis bzw. Ignoranz von Verkehrsregeln Ursache dafür sind, muss man dagegen was tun.


    Ich versteh dieses blöde Schwarz/Weiß-Denken hier nicht. Die Radfahrer für die sichere Fahrt mit ihrem Fahrrad zu ertüchtigen heißt doch nicht, dass man die Reduzierung der Gefährdung der Radfahrer durch den motorisierten Verkehr vernachlässigt. Das ist beides wichtig. Wenn ein überwiegender Teil der Unfälle von Radfahrern aber auf den Radfahrer selbst zurückgeht, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Ich hab zwar keine Ahnung, wie man das angehen soll, aber die Torkelradler, Lichtverweigerer und Suizidradler nehmen gefühlt immer mehr zu. Mich wundern die steigenden Unfallzahlen überhaupt nicht.


    Das neue Verkehrsschild, um das es hier eigentlich geht, halte ich für durchaus sinnvoll.

    E-Bike? Bist Du schon so alt? :p ;) :hehe:

    Jo, bin ein alter Sack und ausserdem wohn ich im Alpenvorland. Da könnt ihr Flachlandbewohner nicht mitreden :duw:

    Wahnsinn ist, das Radler durch Pfosten sterben, die auf Radwegen im Weg stehen weil zu viele Autofahrer sich nicht an Regeln halten können. Wenn diese Pfosten durch Fußgänger oder andere Radler verdeckt sind, kann man auch mal dagegen knallen wenn man die Örtlichkeit nicht kennt. Da ist laut Statistik der Radfahrer schuld, auch wenn er nur einem Fußgänger oder anderen Radfahrer ausgewichen ist, der sich nicht an die Regeln gehalten hat.

    Auch für Radfahrer gilt das Sichtfahrgebot. Wenn man die Örtlichkeit nicht kennt, muss man halt langsamer fahren. Komisch, dass das selbe Verhalten, das man bei Autofahrern kritisiert, bei Radfahrern plötzlich ok ist.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Tatsache ist aber nun mal, dass über 2/3 der Radfahrer an ihren Unfällen mit Verletzung oder Todesfolge selber schuld sind.

    Oh gibt es dafür eine Quelle?


    Wahnsinn ist, das Radler durch Pfosten sterben, die auf Radwegen im Weg stehen weil zu viele Autofahrer sich nicht an Regeln halten können. Wenn diese Pfosten durch Fußgänger oder andere Radler verdeckt sind, kann man auch mal dagegen knallen wenn man die Örtlichkeit nicht kennt. Da ist laut Statistik der Radfahrer schuld, auch wenn er nur einem Fußgänger oder anderen Radfahrer ausgewichen ist, der sich nicht an die Regeln gehalten hat.

    Sehr ermüdende Diskussion und wie immer mit irgendwelchen Quellen und Statistiken...

    (Würde man Quellen nennen, so würden diese eh als befangen tituliert werden..)


    Man braucht einfach mal raus zu gehen, die Augen aufmachen und beobachten !


    Genauso wie es bekloppte Autofahrer gibt (unbestritten)...so gibt es diese bei Radlern ebenso.


    Insbesondere diejenigen die nach dem Motto fahren, ich bin auf dem Radweg also darf ich hier lang donnern wie es mir passt.

    Fussgänger dürfen gerne zur Seite springen wenn diese kreuzen.

    Auch für Radfahrer gilt, die Geschwindigkeit der Verkehrssituation ANPASSEN. Ich fahre auch e-Bike und e-Scooter, aber wenn es eine Verengung gibt oder irgendwas den Weg blockiert, dann bremse ich lieber und schleiche daran vorbei. Die Vernunft und der schwächere(aber klügere) gibt nach.

    Was nutzt es mir auf meinem Recht zu pochen wenn ich hinterher unterm Auto oder LKW liege.


    Gleiches gilt übrigens für Autofahrer...mit der Straßenbahn legt man sich auch nicht an, die gewinnt immer. :duw:

  • Spielt das eine Rolle? Wieso sollten Unfälle von Radfahrern nur gezählt werden, wenn Autos oder LKWs daran beteiligt sind? Egal, ob der Radfahrer schuldhaft mit nem Auto, nem anderen Radfahrer, nem Fußgänger oder mit sich selbst kollidiert ist und sich oder andere dabei verletzt hat: Unfall ist Unfall, und den gilt es zu vermeiden. Wenn mangelnde Fahrzeugbeherrschung oder Unkenntnis bzw. Ignoranz von Verkehrsregeln Ursache dafür sind, muss man dagegen was tun.

    Wenn man die Argumentation dafür heranführt dass Autofahrer ja selten schuld sind obwohl sie bei einer Beteiligung in 75% der Fälle schuld sind und das meistens böser ausgeht für den Radfahrer als bei einer Alleinbeteiligung, dann ist das schon eine Frage der Zählung. Ansonsten ist natürlich ein Unfall ein Unfall.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Und ich hab schon ganz andere Prozentzahlverhältnisse gelesen - allerdings waren die von neutraleren "Institutionen" wie einer Interessenvertretung der einen Gruppe und nein die Neutraleren waren keine Automobilclubs o.ä.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Hat schon der Churchill festgestellt das Problem. ;)


    Ich persönlich versuche als Radfahrer nicht ständig auf meine Vorfahrten zu pochen wenn ich sehe dass da schon einer rechts blinkt z.B., gleichzeitig versuche ich als Autofahrer natürlich auch den Radlern etwas Raum zu lassen z.B. in dem ich beim Überholen nicht zu knapp ranfahre oder - wie auch schon als Radler erlebt :mad: - knapp vorher reinschneide. Interessant dabei auch, wie oft und gerne man in Spielstraßen überholt wird. Oder morgens um 6 in der Fussgängerzone wenn Anlieferverkehr frei ist.


    Mega war auch neulich das Armloch, der von einem gegenüberliegenden Parkplatz rückwärts mit seinem Firmenkasten direkt bis AUF den Radweg zurück gestoßen ist, bis er sogar mit einem Hinterrad über den Randstein war. Leider war ich so mit bremsen beschäftigt, dass ich leider erst danach dran gedacht habe, dem eigentlich eine Delle ins Blech zu schlagen. Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht sogar Absicht war, ich könnte schwören der hat mich gesehen (hatte eine neonfarbene Jacke an) weil ich mir noch denk er hat ja gekuckt wegen Autoverkehr und soweit kommt der ja eh nicht rüber und es wäre auch nicht wirklich nötig gewesen so weit zurück zu stoßen. Und nein, ich bin weder gerast noch hab ich sonst was gemacht. Ganz normal mit um die 20 auf einem freien leeren Radweg.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Gibt einfach zu viele Armleuchter.


    Nur ist halt die Deppenquote unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel. Wobei ich es jedem passioniertem Radfahrer nur empfehlen kann, mal in den USA seiner Leidenschaft zu frönen. Danach sehnst dich nach dem friedvollen Zusammenleben auf deutschen Straßen zurück ;)

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Das Bezeichnende ist nicht der Umstand dass solche Schilder aufgestellt werden, sondern dass man so ein Schild offensichtlich überhaupt benötigt. DAS ist das eigentliche Problem. :rolleyes:

    Das verstehe ich nicht. Ein Überholverbot von Radfahrern? Wozu benötigt man das? Wenn es die Verkehrslage nicht erlaubt, dann darf man als Autofahrer nicht überholen - egal ob Rad, Auto oder LKW. Was ist an dieser bestehenden Regelung ungenügend?


    Ein generelles Überholverbot macht bei unserer Verkehrsdichte überhaupt keinen Sinn und trägt überdies zur Luftverschmutzung bei.


    Mittlerweile sollte man doch kapiert haben, dass es hier nicht um Verkehrssicherheit geht, sondern einzig darum, das Autofahren madig zu machen und bei zu erwartenden Verstössen abzukassieren. Solche ideologischen (= idiotischen) Ideen kommen von den vermeintlichen Umweltschützern, die erfahrungsgemäß Wasser predigen und Wein trinken :m:.


    Ein klassisches Symptom unserer heutigen Zeit: Ständig wird nach neuen Regelungen und Gesetzen gerufen, obwohl alles nötige vorhanden ist und lediglich befolgt und durchgesetzt werden müsste :rolleyes:.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Das verstehe ich nicht. Ein Überholverbot von Radfahrern? Wozu benötigt man das? Wenn es die Verkehrslage nicht erlaubt, dann darf man als Autofahrer nicht überholen - egal ob Rad, Auto oder LKW. Was ist an dieser bestehenden Regelung ungenügend?


    Ist doch das selbe wie der Ruf nach dem Tempolimit. Es gibt eine Richtgeschwindigkeit und die kann man überschreiten, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Daran stören sich aber die Neider der Nation.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Das Bezeichnende ist nicht der Umstand dass solche Schilder aufgestellt werden, sondern dass man so ein Schild offensichtlich überhaupt benötigt. DAS ist das eigentliche Problem. :rolleyes:

    Das verstehe ich nicht. Ein Überholverbot von Radfahrern? Wozu benötigt man das? Wenn es die Verkehrslage nicht erlaubt, dann darf man als Autofahrer nicht überholen - egal ob Rad, Auto oder LKW. Was ist an dieser bestehenden Regelung ungenügend?

    Tja. Wegen DIR und/oder MIR (und natürlich auch nicht wegen der ganzen anderen immer vernünftigen Menschen in diesem Forum ;) ) bräuchte es diese Schilder bzw. ein entsprechend eingerichtetes Überholverbot nicht. ;) Aber wir Handvoll sind ja leider nicht alle.


    Deutschland hat wohl mit die meisten Gesetze und Verordnungen auf dieser Welt. Das mag man jetzt auf den deutschen Hang zur Gründlichkeit und Bürokratie zurückführen können. Ich führe es auch zurück auf den Hang des Deutschen, alles was nicht bis ins Allerletzte gesetzlich geregelt ist, grundsätzlich und immer zu seinen Gunsten auszulegen.


    EDIT: Genau Oliver. "wenn es die Verkehrssituation zulässt". ;) Merkst Du was? Wegen Dir, fasti und mir brauchts das nicht. Wir fahren ja mit Hirn in der Rübe.

    Gesetze werden nicht wegen der großen Allgemeinheit gemacht. Gesetze werden letztliche gemacht wegen einzelner. Brauchst Du einen §211 StGB oder einen § 176 StGB? Ich nicht und Du sicher auch nicht. Und das trifft wohl für 99,9999% unserer Mitmenschen zu.


    Ähnliches gilt auch für den Straßenverkehr nur ist es hier eher weitgefasster weil hier viel mehr zu eigenen Gunsten selbst ausgelegt wird. Es wäre wünschenswert wenn die StVO aus genau einem Paragraphen bestünde. Dem ersten. Man sollte meinen, der sollte reichen.

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Das verstehe ich nicht. Ein Überholverbot von Radfahrern? Wozu benötigt man das? Wenn es die Verkehrslage nicht erlaubt, dann darf man als Autofahrer nicht überholen - egal ob Rad, Auto oder LKW. Was ist an dieser bestehenden Regelung ungenügend?


    Ist doch das selbe wie der Ruf nach dem Tempolimit. Es gibt eine Richtgeschwindigkeit und die kann man überschreiten, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Daran stören sich aber die Neider der Nation.

    Neider? Weiß ich nicht. Ich denke beim Tempolimit geht es eher um im motorisierten Straßenverkehr überforderte Menschen, um Menschen ohne Führerschein oder ohne PKW und ideologisch verblendete "Umweltschützer".

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Das Bezeichnende ist nicht der Umstand dass solche Schilder aufgestellt werden, sondern dass man so ein Schild offensichtlich überhaupt benötigt. DAS ist das eigentliche Problem. :rolleyes:

    Das verstehe ich nicht. Ein Überholverbot von Radfahrern? Wozu benötigt man das? Wenn es die Verkehrslage nicht erlaubt, dann darf man als Autofahrer nicht überholen - egal ob Rad, Auto oder LKW. Was ist an dieser bestehenden Regelung ungenügend?

    Das ganze System ist schwachsinnig.

    Habe ja schon mal geschrieben, dass man als Radfahrer einen Meter Abstand zu den parkenden Autos halten muss, um keine Teilschuld zu bekommen.

    Also müsste man schon links neben dem Streifen fahren, den die Städte und Gemeinden den Radfahrer zugestehen wollen.

    Da die Autos auch noch mal 1,5m Abstand halten sollten, wird ein "sicheres" überholen viel zu selten umzusetzen sein.


    Eigentlich sollte es ja auch ein Unterschied sein, ob Oma Maria mit 6 km/h rumfährt, oder der flotte Student mit fast 30 km/h.

    Aber trotzdem wird im Straßenverkehr nur der Radfahrer gesehen, der unbedingt noch vor der nächsten Abzweigung überholt werden muss.


    Tatsächlich sicherer Radverkehr ist auf absehbare Zeit gar nicht zu bewerkstelligen.

    Tauchen ist rödlich.

  • Dasselbe Spiel haben wir ja mit dem Terminus "unangepasste Geschwindigkeit". Der ist quasi universell einsetzbar, immer wo es gekracht hat. Logisch, im Schneckentempo fährt allenfalls einer hinten drauf :rolleyes:.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ich freue mich schon darauf, wenn vor mir ein langsames Fahrrad fährt, ich brave dahinter bleibe und von hinten ein "Kampf-Rennradler" kommt, der darf mich dann ja nicht überholen, den Mindestabstand von 1,50 m muss er ja einhalten .

  • "Kampfradler" und insbesondere Kurierfahrer haben eh ihre eigene Gesetze ;).


    Ich habe auch nichts gegen diesen alltäglichen Zirkus. Nur sollte man sich nicht mit weiterer Reglimentierung in die eigene Tasche lügen! Langsam sind wir auf dem Weg in den Überwachungsstaat 2.0 a la "DDR"! Das sollten wir tunlichst abwenden!

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Da die Autos auch noch mal 1,5m Abstand halten sollten, wird ein "sicheres" überholen viel zu selten umzusetzen sein.

    Es ist fast immer nur unter der Nutzung der benachbarten Spur umzusetzen. Egal ob Schutzstreifen oder nicht. Nur ganz wenige Fahrstreifen haben die ausreichende Breite um das in der gleiche Spur zu ermöglichen.

    Ich freue mich schon darauf, wenn vor mir ein langsames Fahrrad fährt, ich brave dahinter bleibe und von hinten ein "Kampf-Rennradler" kommt, der darf mich dann ja nicht überholen, den Mindestabstand von 1,50 m muss er ja einhalten .

    Nö muss er nicht.