Fahrverbotszonen

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  • Rad, Rad, Rad... Das ist alles praxisfern. Nach der Arbeit mal kurz auf dem Heimweg mit dem Auto in die City, was einladen können. Das ist praktisch. Mit dem Rad z. B. die letzten Tage bei um die 35 Grad herumgurken, einen Platz zum anschließen suchen, mit viel Glück klauen sie das Rad nicht oder bauen Teile ab. Ich habe gestern online einen Luftreiniger geordert. Soll ich den dann auf dem Fahrrad nachhause transportieren?


    Alles grüne Gutmenschen-Theorie... Das Business läuft dann online oder weit vor den Toren der Innenstädte ab.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Nö bestimmen kann ich es nicht, aber sagen und die unterstützen die es bestimmen.

    Unsere Städte müssen lebenswerter werden. Blechlawinen gehören definitiv nicht in die Städte.

    Und schon wieder „bestimmst“ du.

    Definitiv ist da gar nichts.


    Und sowieso, wer lebenswert leben/wohnen möchte sollte dies wahrscheinlich nicht in der Großstadt versuchen...

  • Und sowieso, wer lebenswert leben/wohnen möchte sollte dies wahrscheinlich nicht in der Großstadt versuchen...

    Wieso nicht, ist doch eine Frage des eigenen Stiles? Man weiss worauf man sich einlässt wenn man mitten in die Großstadt zieht. Ich kann auch nicht aufs Bauerndorf ziehen und hinterher jammern dass die Hähne so früh krähen. Oder der Traktor im Sommer morgens um vier am Haus vorbeidonnert. Wer sich hinterher über etwas beschwert, was er hätte vorher wissen können, hat meines Erachtens nicht alle Latten am Zaun.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Ein paar Sachen kaufe ich schon noch lieber im Laden, z.B. Bekleidung und ein paar andere Sachen die ich mir gerne anschaue. Unsere Kreisstadt hat aber nicht ein einziges für mich interessantes Geschäft, wenn Einkaufen in einer größeren Stadt dann sind es gut 50 km mit dem Auto, da fällt das Rad alleine aufgrund der Entfernung raus.


    Was noch schwerer wiegt: Wenn ich es schon nicht vermeiden kann in die Stadt zu fahren, was ich so selten wie möglich tue, dann wird es ein Großeinkauf, auch bei Bekleidung. Der Kofferraum ist in der Regel voll und ich bin froh, wenn ich zwischendurch schon mal ein paar Sachen im Auto ablegen kann.


    Ganz sicher werde ich nicht häufiger als jetzt in die Stadt fahren und ganz sicher werde ich meine Einkäufe nicht im ÖPNV nach Hause schleppen. Wenn das erwartet wird, werde ich halt auch anfangen den Rest im Internet zu kaufen.

  • Wieso nicht, ist doch eine Frage des eigenen Stiles? Man weiss worauf man sich einlässt wenn man mitten in die Großstadt zieht. Ich kann auch nicht aufs Bauerndorf ziehen und hinterher jammern dass die Hähne so früh krähen. Oder der Traktor im Sommer morgens um vier am Haus vorbeidonnert. Wer sich hinterher über etwas beschwert, was er hätte vorher wissen können, hat meines Erachtens nicht alle Latten am Zaun.

    Genauso meinte ich das auch.

    Ich kann doch nicht in die Stadt ziehen und mich dann über die Autos beschweren.

  • Die Idee der Fahrradisierung ist per se Schwachsinn.

    Über 40% der Menschen in Deutschland leben in Städten über 20.000 Einwohner.

    Die Bevölkerung altert, in D sind über 25% 60 Jahre und älter.

    Wer von denen kann noch Fahrrad fahren? Nur ein kleiner Teil.

    Ein Großteil von denen ist auf das Auto angewiesen.

  • Mit dem Rad z. B. die letzten Tage bei um die 35 Grad herumgurken, einen Platz zum anschließen suchen, mit viel Glück klauen sie das Rad nicht oder bauen Teile ab. Ich habe gestern online einen Luftreiniger geordert. Soll ich den dann auf dem Fahrrad nachhause transportieren?


    Alles grüne Gutmenschen-Theorie... Das Business läuft dann online oder weit vor den Toren der Innenstädte ab.

    Während es soviel einfacher ist, einen Parkplatz für ein Auto in der Stadt zu finden. :D Ok, am Bahnhofsumfeld tät ich jetzt auch auch kein E-Bike abstellen vermutlich, aber bislang ist mir in 43 Jahren genau ein Fahrrad gestohlen worden und das war unabgesperrt in der heilen Welt unserer Vorortsiedlung.


    Ansonsten ist das ziemliches schwarz-weiß-Denken. Keiner verlangt dass Du Dein neues Sofa auf dem Rad heimschleifen musst. Es gibt doch nicht "entweder oder" auch wenn es gerne so hingestellt wird. Ich habe heute morgen 4 Bobby-Cars und noch diverses anderes Zeugs aus dem Radanhänger wieder raus weil es geregnet hat und ins Auto rein. Warum auch nicht, wenn halt was nicht geht oder nicht besonders sinnvoll ist, warum soll man es dann tun?

    Wieso nicht, ist doch eine Frage des eigenen Stiles? Man weiss worauf man sich einlässt wenn man mitten in die Großstadt zieht. Ich kann auch nicht aufs Bauerndorf ziehen und hinterher jammern dass die Hähne so früh krähen. Oder der Traktor im Sommer morgens um vier am Haus vorbeidonnert. Wer sich hinterher über etwas beschwert, was er hätte vorher wissen können, hat meines Erachtens nicht alle Latten am Zaun.

    Zumal Großstadt nicht unbedingt Großstadt ist. In irgendeinem Hochbunker möchte ich sicher auch nicht wohnen oder irgendwo direkt neben den Rathaus an der Feiermeile. Aber seit ich viel mit dem Rad fahre komme ich an Strecken lang die ich noch nie vorher gesehen hatte, da lebt es sich auch nen km Luftlinie vom Rathaus sehr ruhig und idyllisch.


    Schnitt mit dem Auto heute morgen 26 km/h. Mit dem Rad 22km/h. Dabei war noch fast nix los. Wobei die Strecke weder autofreundlich noch fahrradfreundlich beschaltet ist.


    Die Idee der Fahrradisierung ist per se Schwachsinn.

    Über 40% der Menschen in Deutschland leben in Städten über 20.000 Einwohner.

    Die Bevölkerung altert, in D sind über 25% 60 Jahre und älter.

    Wer von denen kann noch Fahrrad fahren? Nur ein kleiner Teil.

    Ein Großteil von denen ist auf das Auto angewiesen.

    Das Gute am Fahrrad ist, neben seinem Nutzen für die Gesundheit, es filtert deutlich besser als beim Auto die raus, die eigentlich besser nicht mehr das jeweilige Verkehrsmittel nutzen sollten weil sie nicht mehr wirklich dazu in der Lage sind. 60 ist das neue 50. Da drehen se doch alle nochmal auf, die Ollen :p

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Und sowieso, wer lebenswert leben/wohnen möchte sollte dies wahrscheinlich nicht in der Großstadt versuchen...

    Es ist jetzt nicht verwunderlich oder? Weil man ja selbst meint den anderen den Dreck und Lärm aufzwingen zu dürfen.

    Wieso nicht, ist doch eine Frage des eigenen Stiles?

    Die meisten EFH-Siedlungen im Dunstkreis der Städte leben ganz ohne Bauern und Traktor. Verusachen aber den meisten Verkehr in der Stadt. Derjenige der vom Dorf in die Stadt fährt um einzukaufen, ist nicht das Problem. Es sind diejenigen die gern im grünen Speckgürtel wohnen und täglich im Stau stehen.

    Wer von denen kann noch Fahrrad fahren? Nur ein kleiner Teil.

    Der größte Teil. Es gibt E-bike und Drei-/Liegeräder mit oder ohne Elektroantrieb.

  • Die meisten EFH-Siedlungen im Dunstkreis der Städte leben ganz ohne Bauern und Traktor. Verusachen aber den meisten Verkehr in der Stadt. Derjenige der vom Dorf in die Stadt fährt um einzukaufen, ist nicht das Problem. Es sind diejenigen die gern im grünen Speckgürtel wohnen und täglich im Stau stehen.

    Es ist vollkommen egal wo der Verkehr herkommt. Wenn man neben die Bahnlinie zieht muss einem bewusst sein, dass dort die Bahn fährt. Dort ist es auch egal, woher der Zug kommt. Sich hinterher drüber beschweren ist schlicht dumm.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz:

  • Das sind eben dynamische Situationen in Städten, die auch nicht leicht vorherzusagen sind. Überall stehen wunderschöne Villen mitten in den Städten, die früher einmal Stadtrandvillen waren. Wenn ich mein Häuschen am Rande der Stadt gerade fertig habe und die Stadt weist 5 oder 10 Jahre später dahinter ein neues Wohngebiet mit 3.000 Einheiten aus, und die PKW rollen plötzlich alle an meinem Heim vorbei, habe ich großes Pech gehabt.


    Genauso gibt es natürlich die Fälle, wo die Leute an die Bahnlinie oder in die Einflugschneise ziehen (ist ja auch schön billig da), und direkt eine Bürgerinitiative gegen den Lärm bilden. Hatten wir hier auch, schön im Düsseldorfer Speckgürtel bauen und dann fragten mich Nachbarn, ob ich bei der Initiative gegen Fluglärm mitmache. Äh, nein.

  • Die Städte sind Zentren zum Wohnen und Arbeiten.


    Nicht alle können im Speckgürtel leben. Da wäre das Verkehrschaos komplett.

    In der Stadt können erst recht nicht alle wohnen!


    In den beliebten (Einkaufen + Arbeit) Städten gibt's eine Wohnungsnot sondersgleichen - wenn dann noch mehr in die Städte ziehen sollen (weil sie dann alles mit dem Fahrrad machen können), wird das komplett unerträglich...:rolleyes:


    Und wer Amsterdam, Paris und Barcelona ernsthaft mit eine 08/15-Mittelstadt in D vergleicht, dem kann man jetzt auch nicht mehr helfen - die genannten Städte haben ein X-faches an Tourismus, da dürfte Mainz oder Köln noch etwas Luft nach oben haben! Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Die Städte sind Zentren zum Wohnen und Arbeiten.

    Offensichtlich gibt es in den Städten mehr Arbeitsplätze als Einwohner, denn sonst müssten nicht die Leute aus dem Umland reinpendeln. Das ist ein grundsätzliches Problem.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Auch wie schön war es doch früher, wo es ganzen linksgrünen Verbote nicht gab.

    Wirklich ein Träumchen. Da konnte man noch ein Sonnenbad mit einem Ölwechsel verbinden und zahlte nix für die Altölentsorgung :p!

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Auch wie schön war es doch früher, wo es ganzen linksgrünen Verbote nicht gab.

    Seltsam, dass die Kinder auf dem Kofferraumdeckel des rasenden Fahrzeuges und der dargestellten motorisierten Gewalt keinen Entrüstungssturm bei dir auslösen.


    Ich warte noch bis heute Abend auf ne Antwort auf die betreffende Frage.

    Ich bin nur zum pöbeln da :zf::sz: