Fahrverbotszonen

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  • Euro 2 Benziner mit grüner Plakette auch? Wow irre!


    Sind Oldtimer mit H Kennzeichen ausgenommen?


    Wie es aussieht entscheidet jede Stadt, ob H-Kennzeichen ausgenommen sind oder nicht. Wenn ich mich recht erinnere soll es in Stuttgart der Fall sein, in manchen anderen Städten aber nicht.


    Gibt es eigentlich Schilder die diese Zonen anzeigen, oder muss man sich da anderweitig informieren?

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • So wie ich die Schildbürger kenne, werden sie freilich alles mit entsprechenden Schildern pflastern.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ein Schildbürgerstreich ist das ganze ohnehin. Meinem Eindruck nach ist das mehr Aktionismus als dass es wirklich was bringt. Auch wenn ich das Thema zugegeben bisher nur am Rande verfolgt habe -- mein E36 mit Euro 2 ist zwar betroffen, aber da die nächsten Zonen nicht gerade um die Ecke sind und ich ohnehin nicht mehr viel damit fahre betrifft es mich zum Glück kaum ;)


    Hier mal ein Beispiel wie gut das alles durchdacht und geplant ist (erste Fundstelle beim Googeln nach "fahrverbotszonen schilder"): Fahrverbote in Berlin: Ab diesem Freitag gelten erste Durchfahrtsverbote für Diesel - Berlin - Tagesspiegel


    Zitat

    Wie schwierig die Zusammenarbeit zwischen der für die Verhängung der Dieselfahrverbote zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr und den für deren Umsetzung zuständigen Bezirke ist, zeigt eine Tagesspiegel-Anfrage zu den konkreten Standorten der Schilder. Weder der Sprecher des Bezirksamtes von Mitte, noch dessen Kollege aus der Senatsverwaltung sahen sich in der Lage, diese zu benennen.


    [...]


    Die Einführung der Dieselfahrverbotszonen hatte mehrfach verschoben werden müssen, weil sich Herstellung und Lieferung der als Sonderanfertigungen geltenden Verbotszeichen verzögert hatten.


    Da fällt mir nix mehr zu ein :sz: :gpaul:

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Ein Schildbürgerstreich ist das ganze ohnehin. Meinem Eindruck nach ist das mehr Aktionismus als dass es wirklich was bringt.

    Von den obskuren Stickstoffdioxid-Messungen mal abgesehen, wird das Ganze ganz sicher etwas bringen: Eine höhere Luftbelastung durch zig tausend Mehr-Km, die durch Umwege gefahren werden. Sowie durch die Produktion zusätzlicher PKW, welche intakte, bereits produzierte PKW ersetzen. Letztere werden dann im Ausland munter weitergefahren. Unterm' Strich ein Umweltdesaster, aber davon wollen diese ideologisch, verblendeten Pseudo-Umweltschützer ja nichts hören :gpaul::kotz:!

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz ist fertig repariert. Sicher hätte man die - ohne Tam Tam - heute am späten Nachmittag zum Einsetzen des Berufsverkehrs wieder öffnen können. Aber nein die beiden Verkehrsdezernenten von Mainz und Wiesbaden machen das pressewirksam gemeinsam morgen Mittag um 12:30 Uhr! Tenor: Aber bitte weiterhin Fahrrad und ÖPNV nutzen und das Auto stehen lassen. Zwischen Mainz und Worms bzw. Mainz und Koblenz gibt es nur die BAB Brücken A 60 & A 643 und diese Brücke. Tausende von Nutzern müssen bis morgen Mittag, gerade im Berufsverkehr Umwege fahren, im Stau stehen, egal......! :gpaul:

  • Danke für die Info! Bislang bin ich davon ausgegangen, dass ich morgen früh dort wieder reichlich Stickstoffdioxid verblasen darf - solange es halt noch legal geht ^^.


    Das sie sich feiern lassen, ist eh ein großer Witz. An Wochenenden wurde nicht gearbeitet, stetig habe ich berichtet bekommen, dass auch unter der Woche kein einziger Arbeiter auf der Brücke gesichtet wurde. Am letzten Dienstag zählte ich höchstpersönlich ganze 3 Arbeiter um 16 Uhr. In China hätten sie für diese Wartungsarbeiten vermutlich 48 Stunden gebraucht ;).

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Typische Scheinheiligkeit wie so oft.


    Die finanzielle Mehrbelastung und die negativen ökologischen Auswirkungen durch ewig lange Bauzeiten interessiert kein Schwein, Hauptsache, man kann den Bürger an anderer Stelle gängeln.

    Grüße Peter

  • Kann man für die Pendlerpauschale dann den weiteren Weg für die Umfahrung der Sperrzonen angeben? Betrifft mich zwar aktuell nicht, würde mich aber mal interessieren. :idee:

    Grüße Chris

  • Zitat

    Für das Finanzamt ist es wichtig, dass bei der Kilometerpauschale die kürzeste Entfernung zum Arbeitsplatz gewählt wird. Das Finanzamt erkennt jedoch auch eine längere Entfernung als die kürzeste Entfernung an, wenn diese längere Entfernung zu einem kürzeren Arbeitsweg führt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der längere Weg eine bessere Anbindung, weniger Verkehrsstau und somit ein pünktliches Erscheinen zur Arbeit garantiert.

    Mein kürzester Weg sind 8km, aber sie erkennen meine 15 an weil schneller.


    Ich denke, wenn eine Brücke gesperrt ist, dann ist das für den Fahrer der nicht drüber darf wie wenn sie nicht da ist. Über Radwege wäre auch kürzer in die Arbeit, aber da darf ich ja auch nicht mit dem Auto.

    Aktuelle Signatur

  • Naja ich meine nicht die komplett gesperrten Brücken, sondern die Verbotszonen die der Umwelt zuliebe einrichtet.

    Wo du nicht fahren darfst darfst du nicht fahren. Punkt. Kann ja auch keiner verlangen dass man gegen die Einbahnstrasse fährt weil das kürzer ist.

    Pfeiffer! Mit drei "f"!

  • Wenn man da nicht fahren darf, dürfte das egal sein. Klar... mit dem Euro1-Cabrio jeden Tag 50km statt 10 angeben mit der kurvigen Strecke den Rhein entland zur dritten Brücke runter geht natürlich nicht, aber wenn man nachweisen kann, dass Strecke X ja bekanntermaßen gesperrt ist und Strecke Y zwar länger aber befahrbar ist, dann werden se kaum was ausrichten können. Ist halt im Einzelfall sicher Diskussionssache.

    Aktuelle Signatur

  • Jepp!


    Ich umgehe seit einigen Jahren den täglichen Stau in der Neurieder-/Liesl-Karlstadt Str. durch einen U-Turn 2km gen Süden an der A95 entlang, unter der BAB durch und wieder zurück und geb das auch so an. Spare mir durch die 4km mehr locker 15min.


    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Meine Frau und ich hatten in 2019 drei Monate lang jeden Arbeitstag 10 Kilometer Umweg durch eine Sperrung der Autobahnausfahrt wegen Sanierung. Selbstverständlich werden wir diese Kilometer in der Einkommensteuererklärung angeben. Und die werden auch anerkannt werden.

    Jahre zuvor war - baustellendingt - der Magdeburger Ring jeden Morgen zu. Ich fuhr außen 'rum über die A14; 10 km mehr und setzte das auch an. Machte mich schon für eine Auseinandersetzung bereit - wurde aber ohne Kommentar akzeptiert.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Wenn man eh wenig Werbungskosten im Vergleich zum Einkommen und Branche hat, wird erstmal alles akzeptiert, so meine Erfahrung.