Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Sorry, die Risikogruppen sind geimpft.

    Für alle unter 60/70 Jahre ist das Risiko doch wirklich zu vernachlässigen.

    Hier bei uns hat zumindest jeder >60 Jahre zumindest die Erstimpfung sofern er oder sie es wirklich wollte.

    Mein Vater z.B. hat seine Impfung bereits im Februar oder März erhalten, wir haben uns halt wirklich dahinter geklemmt.

    Auch alle Großeltern etc., alle durch mittlerweile.

    Woher willst du das wissen? Hast du jeden Einzelnen befragt? Aus der Statistik (Impfung Deutschland: Monitor zeigt Corona-Impfquote der Länder) geht eben nicht heraus, dass jeder ab 60 Jahren - sofern er es wollte - seine Impfung erhalten hat. Rechne ich einen tagesaktuellen Durchschnitt (der Bundesländer, die dazu Angaben machen), so komme ich bei der Gruppe ab 60 Jahren auf rund 63 % Impfquote sowie knapp 22 % vollständigen Impfschutz. Das ist schon ganz gut, aber noch nicht optimal.

    Meine Eltern und Großeltern sind nun auch alle geimpft, bis auf meine Mutter (AZ) auch schon alle das zweite Mal. Und das auch nur, weil sich mein Vater dahinter geklemmt hat. Ansonsten hätten meine Großeltern auch heute entweder noch keine oder allenfalls die erste Impfung. In anderen Familien sieht es dennoch vermutlich ganz anders aus. In Sachsen kann man sich mittlerweile bei den meisten Hausärzten impfen lassen, was die Zugänglichkeit für ältere Mitbürger stark vereinfacht.

    Ich als mündiger, 38-jähriger Erwachsener, kann mit dem Restrisiko einer COVID Infektion ganz gut leben. Auch wenn ich damit wohl in den Augen gewisser Menschen als Egoist oder sonst was bin.

    Nein, das Wort 'Egoist' kommt mir da nicht in den Sinn. Es ist eine freie Entscheidung und ich respektiere es auch, wenn man dazu steht. Mit allen Konsequenzen. Wenn ich bei Rot über die Fußgängerampel gehe, nehme ich ja auch in Kauf überfahren zu werden oder Geld abgeknöpft zu bekommen. In anderen Ländern zählt es gar zur "guten" Sitte. Wissenswert wäre nur, warum man es nicht macht.

    Bei der Grippeschutzimpfung hat meine Risikoabwägung früher auch stets ergeben, dass mir das Risiko einer Erkrankung nicht so hoch erschien wie evt. Nebenwirkungen der Impfung. Letztes Jahr war mir das völlig schnuppe, denn ich musste meine krebserkrankte Mutter schützen.

    Egal welche Maßnahmen bisher ergriffen wurden, bis auf kleine Schwankungen sind die Todesraten weltweit sehr ähnlich in Bezug auf Corona. Wo viel getestet sind etwas höher, wo es praktisch kaum Corona gibt weil nicht getestet wird wie in Thailand eben weniger.

    Ich erkläre mir es so, dass diese Todesfälle eben nicht im Zusammenhang mit Corona gebracht werden können. Wer nicht getestet oder gar klinisch behandelt wurde, kommt in keine Statistik - und das schließt die Todeszahlen mit ein. Todesursache: Herzstillstand.

    In Ländern mit guter medizinischer Versorgung und einer breit aufgefächerten Teststrategie sinkt theoretisch die Todesrate dramatisch. Dennoch sind in Deutschland schon über 0,1 % aller Bundesbürger bzw. rund 2,5 % aller positiv Getesteten an oder mit Corona verstorben.

    Für mRNA stehe ich seit Wochen mit Prio 2 auf der Liste...gibt es hier in Bayern nicht für Normalbürger. Meine Frau bekommt heute Moderna auf streng geheimen Wege

    In Sachsen ist es aktuell nicht das große Problem, an mRNA zu kommen. Im Impfzentrum wird an U60 offenbar aktuell BioNTech verteilt. Betrieblich wäre ich baldigst an Moderna gekommen. Da ich den Termin im Impfzentrum aber schon vorher hatte - direkt nach Freigabe der Prio 3 hatte ich mich darum gekümmert und sofort Erfolg gehabt -, zog ich das natürlich vor.

    Es ist aktuell einfach nur unanständig eine Moraldiskussion aufzumachen das sich 30 Jährige gefälligst schnell impfen lassen müssen währen massenhaft die 60 Jährigen den vorhandenen AZ Impfstoff ablehnen.

    Das ist in der Tat moralisch verwerflich. Ich habe allerdings den Eindruck (auch aus der gestrigen Sichtung heraus) - nennt es Vermutung -, dass die Älteren sich nun zunehmend beim Hausarzt impfen lassen. Für Leute ab 60 Jahren kann in Sachsen auch AZ verimpft werden.

    Der Witz ist ja, dass die Sterbezahlen sogar gesunken sind. Klar gabs Tote wegen Corona, aber dafür sind anscheinend weniger an anderen Erkrankungen oder Unfällen gestorben. Man kann und darf Einzelschicksale nicht gegeneinander aufrechnen.

    So witzig ist es nicht, es ist einfach nur logisch. Es verschiebt sich alles ein wenig: Weniger Tote im Straßenverkehr, dafür mehr im Haushalt, mehr Tote durch Depressionen oder Drogenkonsum, dafür weniger Grippetote. Die nackten Zahlen sind erst einmal nur Eines: Nackte Zahlen. Darum lohnt sich der Blick auf die Einzelschicksale, um zu erfassen, welches Leid und Drama geschieht und was davon hätte vermieden werden können. Jeder unverschuldete Tote im Straßenverkehr rührt mich zu Tränen, obwohl es in der Statistik nur eine winzige Digit ist.

    Was die Impfung angeht, sollte die Entscheidung über die eigene Gesundheit in einem freiheitlichen Land immer noch jedem Einzelnen überlassen sein. Jede Operation, jedes Medikament, jede Spritze ist ein persönliches Risiko, das jeder für sich selbst abwägen muss. Die Entscheidung dafür oder dagegen muss meiner Meinung nach privat bleiben und darf nicht erzwungen werden, auch nicht durch öffentlichen Druck.

    Da bin ich bei dir! Nur mit dem Unterschied, dass deine Impfung tatsächlich auch für dein Umfeld eine wichtige Rolle einnimmt. Im Gegensatz bspw. zur Operation gibt es einen solidarischen Anstrich.

    Dass man die Risiken für sich selbst einschätzen muss, ist absolut korrekt. Meine Tante hatte im November letzten Jahres ihre unzweifelhaft notwendige Knieoperation (auf die sich wirklich gefreut hatte) mit dem Tod bezahlt. Das Schicksal kann unfassbar hart sein.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

    Einmal editiert, zuletzt von Rex ()

  • Zitat

    Wo siehst du denn da unter 70 Jahre (und ohne Vorerkrankung) statistisch relevante Risiken?


    Die These war ja, dass die unter 60/70 jährigen kein signifikantes Risiko haben. Da greift die ausschließliche Betrachtung der Todesfälle in meinen Augen deutlich zu kurz, da es durch Covid-19 eben auch erhebliche Einschränkungen der Gesundheit geben kann, ohne gleich zu sterben. Bei keiner anderen Krankheit würde man nur die Sterbefälle zur Beurteilung heranziehen.


    Und genau für diese Folgen kenne ich mehrere Beispiele persönlich bei denen ich nur deutlich sagen kann, dass will man nicht!

  • Die These war ja, dass die unter 60/70 jährigen kein signifikantes Risiko haben. Da greift die ausschließliche Betrachtung der Todesfälle in meinen Augen deutlich zu kurz, da es durch Covid-19 eben auch erhebliche Einschränkungen der Gesundheit geben kann, ohne gleich zu sterben. Bei keiner anderen Krankheit würde man nur die Sterbefälle zur Beurteilung heranziehen.


    Und genau für diese Folgen kenne ich mehrere Beispiele persönlich bei denen ich nur deutlich sagen kann, dass will man nicht!

    Aber auch da, wie hoch ist das Risiko?

    Demnach dürftest du nie wieder ein Krankenhaus als Patient von innen sehen wollen (Stichwort MRSA), aber das weißt du vermutlich besser als ich.


    Für mich zählt das Argument mit dem Fremdschutz durch die Impfung nicht.

    Jeder in der Risikogruppe hat mehr oder weniger die Möglichkeit sich impfen zu lassen.

    Für sich selbst soll jeder die Entscheidung frei treffen dürfen.


    Nicht mehr oder weniger wollte ich sagen.

  • Aber auch da, wie hoch ist das Risiko?

    Demnach dürftest du nie wieder ein Krankenhaus als Patient von innen sehen wollen (Stichwort MRSA), aber das weißt du vermutlich besser als ich.

    Ich weiß, ich bin nicht Westfale, an den die Frage gerichtet war. Ich persönlich meide aufgrund der multiresistenten Keime Krankenhäuser so gut es eben geht. Wenn es nicht zu vermeiden ist, dann ist es eben so. Ich nenne es Schicksal.

    Für mich zählt das Argument mit dem Fremdschutz durch die Impfung nicht.

    Jeder in der Risikogruppe hat mehr oder weniger die Möglichkeit sich impfen zu lassen.

    Für sich selbst soll jeder die Entscheidung frei treffen dürfen.

    Wenn sich jemand absolut nicht impfen lassen möchte (obwohl er es könnte), dann hört mein Mitleid ebenfalls auf.

    Die Impfung allerdings bietet keinen 100 %-Schutz - ähnlich wie bei der Maske. Wenn nun - stark vereinfacht gesprochen - 5 % Restrisiko auf 100 % Restrisiko treffen, bleibt es bei den 5 % Restrisiko einer Erkrankung (wobei die Schwere offenbar dennoch hinreichend abgemildert wird). Treffen 5 % Risiko auf 5 % Risiko, werden daraus 0,25 % Restrisiko. Bei der sowohl für Eigen- als auch für Fremdschutz ausgelegten Maske ist es im Prinzip das gleiche Spiel.

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  • Brauch ich doch nicht, ausser mir haben ja schon zwei andere durch ihr Posting nachgewiesen dass du in diesem Fall schlicht eine pauschale Falschmeldung in die Welt gesetzt hast.

    basti behauptet pauschal das es jede Menge Termine gibt.

    Ohne Abgrenzung.

    Zwei bestätigen das sie Termin haben = ist nicht bekommen.

    Ich schreibe genauso allgemein Falsch.

    Basti = Guter ich = Böser


    Freie Termine Sachsen hier, Stand 13:25

    Freie Termin in den abtelefonierten Arztpraxen in den nächsten 14 Tagen genau 0,00

    Mitarbeiter sucht gerade verzweifelt weil er kranke Angehörige pflegen muss.



    Countee

  • Wir wollten nur mit BioNTech und geimpft werden und wurden auch beide im April damit geimpft.

    Die Hausärztin hat kurz angerufen und schwupps waren wir da, sind 500 Meter zu Fuß.

    Ende Mai gehören wir dann zu den maskierten Freilaufenden.....


    Einen Schrieb vom Impfzentrum hatten wir ja schon, aber einen Termin bis heute noch nicht.

    Wollte dort dann absagen weil schon geimpft.

    Antwort, geht nicht, sollen warten bis wir festen Termin haben und danach diesen abmelden.

    Wie umständlich, wenn das Kind geboren ist, teile ich ja auch nicht mit, dass ich schon schwanger war.

  • Nein, das Wort 'Egoist' kommt mir da nicht in den Sinn. Es ist eine freie Entscheidung und ich respektiere es auch, wenn man dazu steht. Mit allen Konsequenzen. Wenn ich bei Rot über die Fußgängerampel gehe, nehme ich ja auch in Kauf überfahren zu werden oder Geld abgeknöpft zu bekommen. In anderen Ländern zählt es gar zur "guten" Sitte. Wissenswert wäre nur, warum man es nicht macht.

    Was es genau ist, was mich von einer Impfung abhält, kann ich nicht genau sagen. Einer der Punkte ist sicherlich, dass ich ein eher skeptischer Mensch bin und daher nicht so viel Vertrauen in Geschichten habe, die mit der heissen Nadel gestrickt wurden. Klar, bis jetzt sieht es so aus, als ob die Chance bei Rot auf dem Fussgängerstreifen überfahren zu werden, grösser ist, wie an einer Spätfolge der COVID-Impfung zu erkranken oder gar daran zu sterben. Aber genau so sehe ich das Risiko für mich persönlich als vernachlässigbar an, dass mich Corona dahinrafft. Da habe ich ehrlich gesagt mehr Angst bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.


    Bezüglich Grippeimpfung: Mein Vater hat die auch jahrelang mitgemacht. In den Jahren in denen er sich geimpft hat, hat es ihn regelmässig so heftig erwischt, dass er mindestens 2 Wochen lang flach lag. In den Jahren, als er sich nicht impfen liess, hat ihn die Grippe nie so stark erwischt und die Symptome waren jeweils deutlich schneller auskuriert und weniger ausgeprägt.

  • Zitat

    Bezüglich Grippeimpfung: Mein Vater hat die auch jahrelang mitgemacht. In den Jahren in denen er sich geimpft hat, hat es ihn regelmässig so heftig erwischt, dass er mindestens 2 Wochen lang flach lag. In den Jahren, als er sich nicht impfen liess, hat ihn die Grippe nie so stark erwischt und die Symptome waren jeweils deutlich schneller auskuriert und weniger ausgeprägt.


    Wirklich die Grippe, oder eher ein grippaler Infekt?

  • Was es genau ist, was mich von einer Impfung abhält, kann ich nicht genau sagen. Einer der Punkte ist sicherlich, dass ich ein eher skeptischer Mensch bin und daher nicht so viel Vertrauen in Geschichten habe, die mit der heissen Nadel gestrickt wurden. Klar, bis jetzt sieht es so aus, als ob die Chance bei Rot auf dem Fussgängerstreifen überfahren zu werden, grösser ist, wie an einer Spätfolge der COVID-Impfung zu erkranken oder gar daran zu sterben. Aber genau so sehe ich das Risiko für mich persönlich als vernachlässigbar an, dass mich Corona dahinrafft. Da habe ich ehrlich gesagt mehr Angst bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.


    Bezüglich Grippeimpfung: Mein Vater hat die auch jahrelang mitgemacht. In den Jahren in denen er sich geimpft hat, hat es ihn regelmässig so heftig erwischt, dass er mindestens 2 Wochen lang flach lag. In den Jahren, als er sich nicht impfen liess, hat ihn die Grippe nie so stark erwischt und die Symptome waren jeweils deutlich schneller auskuriert und weniger ausgeprägt.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das bei euch so weiterentwickelt. Meine Mutter meinte aber schon, dass die Impfung gut ankommt bei den ü60ern…der Rest eher sehr verhalten.

  • Ich erkläre mir es so, dass diese Todesfälle eben nicht im Zusammenhang mit Corona gebracht werden können. Wer nicht getestet oder gar klinisch behandelt wurde, kommt in keine Statistik - und das schließt die Todeszahlen mit ein. Todesursache: Herzstillstand.

    In Ländern mit guter medizinischer Versorgung und einer breit aufgefächerten Teststrategie sinkt theoretisch die Todesrate dramatisch. Dennoch sind in Deutschland schon über 0,1 % aller Bundesbürger bzw. rund 2,5 % aller positiv Getesteten an oder mit Corona verstorben.

    Ja, die Statistiken sind Humbug.

    In Indien geht nur ein Gesunder in die Statistik der Corona Toten. Wenn man Krebs, starke Diabetes oder Aids als Nebenerkrankung hat geht man nicht in die Statistik.

    Umgekehrt ist es in D. Hier wird nach wie vor selbst post Mortem getestet ob man denjenigen nicht doch in die Statistik schieben kann. Gibt ja mehr Fallpauschale. Bei uns im Krankenhaus sind mehr Leute mit Covid verstorben die wegen was anderem ins Krankenhaus kamen als Covid.


    Ganz spannend fand ich dazu den Arzt der unter anderem den Dalai Lama behandelt. Ich wusste auch nicht das Thailand so gute Krankenhäuser hat. Da ist die Behandlungsform wie bei einem grippalen Infekt. Nur wenn jemand Symptome hat, nur wenn diese sicher keine anderen Gründe haben können und nicht von selbst gleich wieder weg gehen wird überhaupt auf Corona getestet. Resultat, keine vollen Intensivstationen....


    Querdenk: Kann es sein, dass unsere ITS voll sind weil eigentlich nur die Tester die Patienten beim tiefen Rachenabstrich erstechen? Jan, kannst du was dazu sagen? :D


    Da bin ich bei dir! Nur mit dem Unterschied, dass deine Impfung tatsächlich auch für dein Umfeld eine wichtige Rolle einnimmt. Im Gegensatz bspw. zur Operation gibt es einen solidarischen Anstrich.

    Solidarisch ist gestrichen. Wir haben ab nächsten Monat Privilegien für Geimpfte und einen Wegfall der Priorisierung. Was ist dann noch solidarisch wenn ich mir ne Impfung hole die damit nem Älteren oder Risikopatienten verwehrt bleibt?


    Die These war ja, dass die unter 60/70 jährigen kein signifikantes Risiko haben. Da greift die ausschließliche Betrachtung der Todesfälle in meinen Augen deutlich zu kurz, da es durch Covid-19 eben auch erhebliche Einschränkungen der Gesundheit geben kann, ohne gleich zu sterben. Bei keiner anderen Krankheit würde man nur die Sterbefälle zur Beurteilung heranziehen.

    Ich finde das diskutierte Alter zu hoch. Das größte Risiko von 60 Jährigen aktuell ist das sie keine Impfung haben. Nicht mehr und nicht weniger. Im Mittel sind wir da aktuell nichtmal bei 60% Erstimpfung.

    Ich würde 50 als Altersgrenze nehmen. Darunter gibt es kaum eine Todesrate. Nimm die Todkranken und Verkehrsunfälle mit Covid aus der Statistik...dann ist das mit den Astra Toten in einer Größenordnung.

    Über Long Covid zu diskutieren halte ich für sehr schwierig, da es keinerlei Statistiken gibt. Das eine schwere Virus Erkrankung nicht morgen vorbei ist gilt halt für jeden Virus. Mit den Einzelschicksalen da was draus zu machen halte ich für schwer.


    Die Impfung allerdings bietet keinen 100 %-Schutz - ähnlich wie bei der Maske. Wenn nun - stark vereinfacht gesprochen - 5 % Restrisiko auf 100 % Restrisiko treffen, bleibt es bei den 5 % Restrisiko einer Erkrankung (wobei die Schwere offenbar dennoch hinreichend abgemildert wird). Treffen 5 % Risiko auf 5 % Risiko, werden daraus 0,25 % Restrisiko. Bei der sowohl für Eigen- als auch für Fremdschutz ausgelegten Maske ist es im Prinzip das gleiche Spiel.

    Welches Risiko hat ein Geimpfter? Selbst im höchsten Alter sind schwere Verläufe bei Geimpften (Astra oder mRNA) sind praktisch ausgeschlossen. Wie kommst du auf 5%?


    Zudem ist es eine Fehldenke, dass es eine Herdenimmunität bei Covid geben kann oder diese schützen kann. Dazu mutiert das Zeug zu schnell und es ist zu ansteckend. Ein Superspreader und die Theorie mit der Herdenimmunität bricht in seinem ganzen Umfeld zusammen.


    Basti = Guter ich = Böser

    Danke.

    Das ich mich noch über einen Post von dir so freuen kann :top:

    Freie Termine Sachsen hier, Stand 13:25

    Freie Termin in den abtelefonierten Arztpraxen in den nächsten 14 Tagen genau 0,00

    Mitarbeiter sucht gerade verzweifelt weil er kranke Angehörige pflegen muss.

    Ja, und? Weiter telefonieren. Ist hier auch so.

    Sachsen gehört zu den top3 Ländern die Astra Impfstoff rumliegen haben. Das es da keine Termine gibt hat wenn dann mit Versagen zu tun, nicht mit Impfstoffknappheit. Aber das glaube ich nicht, man muss die Termine halt finden.

    Und wenns um nen Mitarbeiter geht ruf den Betriebsarzt an. Gegen Einwurf von 200Euro pro Spritze impft der bei uns nächsten Monat.


    Wir wollten nur mit BioNTech und geimpft werden und wurden auch beide im April damit geimpft.

    Hatten wir das Thema Solidatität schon?

    Wirklich die Grippe, oder eher ein grippaler Infekt?

    Willst du jetzt wieder diskutieren, ob Covid eine Grippe oder ein grippaler Infekt oder was anderes ist? :D


    Ich bin auch mit der von dir geposteten Erkenntnis der Gefäßerkrankung nach wie vor der Meinung, dass es wegen der Symptomatik als grippaler Infekt eingestuft werden muss.


    Das ist in der Tat moralisch verwerflich. Ich habe allerdings den Eindruck (auch aus der gestrigen Sichtung heraus) - nennt es Vermutung -, dass die Älteren sich nun zunehmend beim Hausarzt impfen lassen. Für Leute ab 60 Jahren kann in Sachsen auch AZ verimpft werden.

    Ich bin regelmäßig wegen Corona Tests beim Hausarzt wegen den Reisen. Wenn ich im Wartezimmer sitze, dann kann ich davon ausgehen das sich mindestens ein bis zwei Silberrücken in der Zeit am Empfang zur Impfung anmelden und diskutieren warum AZ nichts für sie ist.... ich kanns nicht mehr hören.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Was es genau ist, was mich von einer Impfung abhält, kann ich nicht genau sagen. Einer der Punkte ist sicherlich, dass ich ein eher skeptischer Mensch bin und daher nicht so viel Vertrauen in Geschichten habe, die mit der heissen Nadel gestrickt wurden.

    Generell bin ich auch skeptisch. Dennoch war und bin ich unheimlich froh, dass doch so zügig nicht nur ein, sondern gar mehrere Vakzine international erhältlich sind. Es war recht zügig absehbar, dass ohne die Impfungen die Pandemie nicht nachhaltig zu besiegen ist. Der Blick auf Isreal erzeugt Hoffnung.

    Klar, bis jetzt sieht es so aus, als ob die Chance bei Rot auf dem Fussgängerstreifen überfahren zu werden, grösser ist, wie an einer Spätfolge der COVID-Impfung zu erkranken oder gar daran zu sterben. Aber genau so sehe ich das Risiko für mich persönlich als vernachlässigbar an, dass mich Corona dahinrafft. Da habe ich ehrlich gesagt mehr Angst bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.

    Als junger, fitter Mensch kann man dies freilich so beurteilen und ich persönlich nehme mich da generell auch nicht aus. Risiken werden gerne unterschätzt. Bei Covid-19 möchte ich diesen Fehler nicht machen. Allein schon die Berichte der Kumpels, die es schon durchgemacht haben, erzeugen bei mir ein Gefühl, nicht das Gleiche durchmachen zu müssen. Auch würde es mich bereits massiv stören, wenn Geschmacks- und Geruchssinn (eines der Symptome) eingeschränkt wären. Ich bin zu sehr ein Genießer, als dass ich mich damit abfinden könnte...

    Vom Worst-Case (Beatmung, multiples Organversagen) rede ich da gar nicht erst, wobei ich diesen für mich auch nicht als wirklich wahrscheinlich einsortiere. Jeder sollte für sich eine Rechnung aufstellen, die die einzelnen Folgen seiner Handlung im Einzelnen widerspiegelt: Nämlich Risiko mal Schwere. Im Klartext: Ein geringes Risiko mit großer Schwere wäre ähnlich zu bewerten wie ein hohes Risiko mit geringer Schwere. Im Straßenverkehr kann ich auch nur meinerseits das Risiko senken. Ich lebe nicht in Angst, obwohl ein Geisterfahrer (ich war nur Beifahrer) mein Leben vor etlichen Jahren sicherlich auch recht zügig hätte beenden können. Respekt ist aber angebracht.

    Wie gesagt: Ich respektiere diese Entscheidung gegen die Impfung vollkommen. Es muss und soll nicht ein Gefühl des Zwanges aufkommen. Ob man sich aufgrund eigener Ansprüche selber diesen Zwang schafft (z.B. weil man auf Fernreisen nicht verzichten kann), dann muss man damit auskommen.

    Bezüglich Grippeimpfung: Mein Vater hat die auch jahrelang mitgemacht. In den Jahren in denen er sich geimpft hat, hat es ihn regelmässig so heftig erwischt, dass er mindestens 2 Wochen lang flach lag. In den Jahren, als er sich nicht impfen liess, hat ihn die Grippe nie so stark erwischt und die Symptome waren jeweils deutlich schneller auskuriert und weniger ausgeprägt.

    Mit dieser Erfahrung im Gepäck gibt es natürlich ganz eigene Eindrücke der Thematik, keine Frage!

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • und wieder ein Sack voll Meinung vom Basti die suggeriert das alles Fakten sind.

    Ohne eine einzige Quelle.

    Was suggeriert? Klar ist das meine Meinung. Aber lieber ne richtige Meinung als aus dem Zusammenhang gerissene Fakten von dir.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Wenn sich jemand absolut nicht impfen lassen möchte (obwohl er es könnte), dann hört mein Mitleid ebenfalls auf.

    Bei einre solchen Aussage läßt Du die Tatsache außen vor, daß es sich im Moment noch um eine temporäre/verkürzte Zulassung handelt und daß es im Gegensatz zu anderen Impfungen noch an den notwendigen Langzeiterfahrungen fehlt.

    Jan und Hein und Klaas und Pit,
    die haben Bärte, die fahren mit.


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

    Einmal editiert, zuletzt von EtaChris ()

  • Ganz spannend fand ich dazu den Arzt der unter anderem den Dalai Lama behandelt. Ich wusste auch nicht das Thailand so gute Krankenhäuser hat. Da ist die Behandlungsform wie bei einem grippalen Infekt. Nur wenn jemand Symptome hat, nur wenn diese sicher keine anderen Gründe haben können und nicht von selbst gleich wieder weg gehen wird überhaupt auf Corona getestet. Resultat, keine vollen Intensivstationen....

    Wenn man nicht die notwendigen Kapazitäten hat, ist das ja auch absolut naheliegend. Symptomfreie zu testen, ist eben nur das Icing on the Cake. Diese Strategie erlaubt es jedoch, auch vorzeitig die Fälle oder unerkannte Fälle zu erkennen. Komplette Sicherheit gibt es aber auch damit nicht, da jemand schon erkrankt sein kann, ohne hinreichend auf den Schnelltest anzusprechen. Daher ist die Gültigkeit auch so begrenzt.

    Solidarisch ist gestrichen. Wir haben ab nächsten Monat Privilegien für Geimpfte und einen Wegfall der Priorisierung. Was ist dann noch solidarisch wenn ich mir ne Impfung hole die damit nem Älteren oder Risikopatienten verwehrt bleibt?

    Ich sehe die Privilegien argwöhnisch. Das ist wie so eine Karotte am Stock - eine Perspektive, nach der so mancher gekräht hat. In Sachsen gibt es immerhin bereits die Aussicht, dass in weniger als 30 Tagen die Priorisierung aufgehoben wird. Ob es so kommt... das wird die Zeit zeigen. Eine funktionierende Glaskugel besitze ich nicht.

    Welches Risiko hat ein Geimpfter? Selbst im höchsten Alter sind schwere Verläufe bei Geimpften (Astra oder mRNA) sind praktisch ausgeschlossen. Wie kommst du auf 5%?

    Wie gesagt: Stark vereinfacht! Es sollte nur die Thematik der Wechselwirkung verdeutlichen. Die 5 % leiten sich von der Wirksamkeit des BioNTech-Wirkstoffes ab, welches mit über 90 % (zum Teil sogar über 95 %) beziffert wird - Biontech: Hohe Wirksamkeit bestätigt sich in Israel

    Doch es gibt ja auch noch andere Impfstoffe mit entsprechend niedrigerer Wirksamkeit. Schwere Verläufe werden - wie gesagt - offensichtlich abgemildert. Aus meiner Sicht schließt es dennoch nicht aus, dass es zu schweren Verläufen kommt. Die Ausbrüche in den Altenheimen bei Geimpften sprechen zumindest von einem milderen Verlauf. Verlass ist darauf nur eben nicht.

    Zudem ist es eine Fehldenke, dass es eine Herdenimmunität bei Covid geben kann oder diese schützen kann. Dazu mutiert das Zeug zu schnell und es ist zu ansteckend. Ein Superspreader und die Theorie mit der Herdenimmunität bricht in seinem ganzen Umfeld zusammen.

    War aber nicht immer die Rede davon, dass wir eine Herdenimmunität ganz ohne Impfstoff erzielen könnten? Ich erinnere mich leise daran... :idee:

    Der Impfstoff muss natürlich im Laufe der Zeit an die Mutationen angepasst werden - dafür gibt es die entsprechenden Forscher, für die ich auch dankbar bin. :hi: Aktuell gibt es jedoch noch keine Anzeichen, dass etwa der Impfstoff von BioNTech auf die britische Mutante B.1.1.7 nicht anspricht.

    Wenn wir generell das Risiko auf ein kleines Level skalieren, erwischt es immer noch Leute. Aber eben erheblich weniger. Dass die Mutanten hochgefährlich sind (bzw. sein können), sehen wir ja jetzt schon im Einzelnen.

    Ich bin regelmäßig wegen Corona Tests beim Hausarzt wegen den Reisen. Wenn ich im Wartezimmer sitze, dann kann ich davon ausgehen das sich mindestens ein bis zwei Silberrücken in der Zeit am Empfang zur Impfung anmelden und diskutieren warum AZ nichts für sie ist.... ich kanns nicht mehr hören.

    Das Image ist einfach dahin, der Name total verbrannt und der neue Name (wie war der noch gleich?) alles andere als eine Rehabilation. Ich kann die Abneigung gewissermaßen verstehen, es ging durch jede Presse. Ist der Ruf erst ruiniert...

    Aber ganz ehrlich: Wenn es so ist, würde ich auch AZ nehmen. Ich bin dennoch froh, dass ich über das Impfzentrum den "guten" (offensichtlich wirksameren) Impstoff von BioNTech/Pfizer bekommen habe. Die Impfschäden werte ich für mich unisono als geringschätzig bis irrelevant. In meinem Umfeld (Verwandtschaft/Bekanntschaft) hat bis jetzt jeder die Impfungen (AZ/Comirnaty) gut überstanden ohne nennenswerte Komplikationen. Das ist nicht repräsentativ, klar! Jetzt nach über 24 Stunden sieht es bei mir auch noch gut aus. Der Muskelkater an der Impfstelle ist jetzt etwa leicht bis mittelstark, ansonsten alles top: Kein Schwindelgefühl, keine Übelkeit, keine Kopfschmerzen, etc.

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  • Bei eine solchen Aussage läßt Du die Tatsache außen vor, daß es sich im Moment noch um eine temporäre/verkürzte Zulassung handelt und daß es im Gegensatz zu anderen Impfungen noch an den notwendigen Langzeiterfahrungen fehlt.

    Ja, aber was wäre denn die erwünschte Langzeiterfahrung? Zehn Jahre? So viel Zeit haben wir leider nicht. Darum wurde auch mit erhöhter Kapazität daran geforscht, selbst die Kontrollstudien sind umfangreicher ausgefallen. Ich minimiere mein Risiko lieber dadurch, dass ich sonst keine Medikamente (auch kein Aspirin) schlucke. Das letzte Mal wurde es mir nach meinem schmerzhaften Außenbandriss angeraten bzw. mehr oder weniger aufgezwungen. Ich kenne aber die Risiken.

    Die aktuellen Impfstoffe profitieren immerhin von vorangegangenen Erfahrungen auf diesem Sektor. Ich bin kein Experte, inwiefern sich die Impfstoffe (mRNA- bzw. Vektorimpftsoffe) von den übrigen Vakzinen unterscheiden. Dafür habe ich zulange keinen Podcast gehört, keinen Fachartikel gelesen, keine Talkshow gesehen. Der Aufbau ist allerdings nicht unähnlich.

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  • Wirklich die Grippe, oder eher ein grippaler Infekt?

    Bin medizinisch nicht so der Überflieger - musste daher zuerst mal Google bemühen um den Unterschied zu kennen. So aus der Distanz betrachtet müsste es in der Tat die Grippe gewesen sein (Fieber, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen (wobei die bei ihm nicht wirklich unüblich sind, Schüttelfrost). Die Symptome der Grippe passen wie die Faust aufs Auge. Mein Vater ist in diesen zwei Wochen jeweils nur herum gelegen.


    Rex : Man kann immer vom Worst-Case Szenario ausgehen. Ich kann einen üblen Verkehrsunfall auch überleben - aber dauerhaft bleibende Schäden davon tragen (ebenfalls komplett unverschuldet wenn jemand anders den Unfall verschuldet hat). Wie gesagt: Für mich ist der Druck nicht gross genug, um mich pieksen zu lassen.


    Dabei bin ich ganz und gar kein Impf-Gegner. Meine beiden Kinder sind beide mit den empfohlenen Impfungen geimpft.


    michel k : Ja, hier in der CH und auch bei uns im Freundeskreis ist die Impfbereitschaft bei den jüngeren wohl echt nicht so hoch (wobei ich da meinen Freundeskreis da nicht als repräsentativ ansehen würde). Auch nicht vom medizinischen Personal (Nachbarin arbeitet als Pflegerin in einem Alters- und Pflegeheim).

  • du kannst diesen Leuten doch einfach die Spritze geben???


    Ich bestelle 3x18 Dosen Comirnaty pro Woche da mir für die elenden Diskussionen "Ich will kein Vaxzevria...." meine Zeit zu schade ist, damit ist die Priorisierung in Niedersachsen (noch) nichtaufgehoben. Die 54 (+6) Dosen bekomme ich auch während der normalen Praxistätigkeit pro Woche verimpft, und die Lieferung ist mir garantiert, ich kann also bestellen und planen.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Man kann immer vom Worst-Case Szenario ausgehen. Ich kann einen üblen Verkehrsunfall auch überleben - aber dauerhaft bleibende Schäden davon tragen (ebenfalls komplett unverschuldet wenn jemand anders den Unfall verschuldet hat).

    Darum will ich auch nicht den Teufel an die Wand malen. Man sollte die Risiken realistisch einschätzen. Wenn ich ins Flugzeug steige, habe ich gewisse Szenarien auch im Hinterkopf, nur der Glaube (basierend auf der Faktenlage) fehlt.

    Fehlenden Impfdruck werte ich positiv. Es sollte eine weitesgehend freiwillige Entscheidung bleiben. Nötigenfalls muss man sich an manchen Stellen etwas einschränken, zumindest temporär. Andernfalls bleibt auch noch genug Zeit zum Umdenken.

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