Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Sollte es wirklich zu den Maßnahmen kommen, hoffe ich auf massive Proteste. Vielleicht entwickelt sich ja doch endlich mal ein Bürgerkrieg gegen die aktuelle Regierung.

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • Was mir aufgefallen ist, in China und den ganzen asiatischen Ländern sind die Inzidenzzahlen extrem niedrig, China hat Stand heute eine 7-Tage Inzidenz von sage und schreibe 0,0 und gerechnet für das Milliardenvolk so gut wie keine Coronatoten.

    Vor allem haben die ja durchaus nicht gerade wenige Armenviertel in denen die Leute dichtgedrängt und in unhygienischen Zuständen zusammenwohnen. Da kannst du doch einen richtigen Ausbruch gar nicht wirklich einfangen, ausser man sperrt komplett ab und lässt die Armen dort einfach krepieren. Ich trau's denen zu....

    Ich glaube der chinesischen Regierung kein Wort in Bezug auf Neuinfektionen/Coronatoten.

  • CHina macht sich auch gerade sehr stark in Suedamerika breit, und siehe da: Sinovac ohne Ende, wir werden alle damit geimpft. Wahrscheinlich "verschenken" die das Zeug sogar, die Abrechnung erfolgt dann spaeter in Sachleistungen, wie Lithium oder Fischereirechten.

    Und trotz der massiven Impfung hat Chile eine Inzidenz von 250!

    Woran liegt das?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Der Veganer träumt auch davon ... aber er haut lieber ab statt sich zu stellen.:D

    Vielleicht macht er es ja in der Türkei weiter mit seinem Schmarrn, dann löst sich das Problem ganz schnell von selbst. :D

  • Sollte es wirklich zu den Maßnahmen kommen, hoffe ich auf massive Proteste. Vielleicht entwickelt sich ja doch endlich mal ein Bürgerkrieg gegen die aktuelle Regierung.

    Ersetzen wir doch mal "Bürgerkrieg gegen die aktuelle Regierung" durch "massenhafte öffentliche Äußerung der tatsächlichen Stimmungslage der Bevölkerung gegenüber der Regierung". Das reicht, um die Regierung zu Fall zu bringen.

    An die Zustimmungswerte, die in den Qualitätsmedien präsentierte werden, glaubt vielleicht noch meine Oma.

  • Finde einfach die vielen Intensivmediziner und Pflegekräfte die die Auffassung von Herrn Glaß teilen. Schon vor Corona waren bis zu 3000 ITS-Betten bundesweit wegen Personalmangel gesperrt.

    Also eher vollkommen klar das der Typ völligen Unfug redet.


    PM: „Wenn wir jetzt nichts tun, bekommen wir ein existentielles Problem!“ DIVI veröffentlicht Stellungnahme zur Stärkung und Zukunft der Intensivpflege

    So, jetzt hast du eine Gegenthese gepostet.

    Warum ist die jetzt genau nochmal glaubwürdiger als der Andere?

    Richtig. Es sind zwei Aussagen. Diese gehören diskutiert und abgewogen.

    Nicht pauschal abgestempelt wie du es tust.

    Aber das kannst du einfach nicht.


    Ich kenne einige Stationsärzte und Pfleger persönlich. Die sagen mir ALLE, dass die Situation auch nicht anders ist als vor Corona (andere Schutzkleidung mal ausgenommen).


    Viel schlimmer noch ist, das absolutistische Forderungen der „bürgerlichen Politiker“ nun schon unkritisiert öffentlich gemacht werden können.

    Verfassungsänderungen um „Verbindlichkeit“ in Coronakrise durchzudrücken.

    https://www.welt.de/politik/de…l?source=k291_autocurated

    Ich finde ja viele der Gegnerthesen weit hergeholt, aber so langsam wird es ganz komisch in diesem Land.

  • Und trotz der massiven Impfung hat Chile eine Inzidenz von 250!

    Woran liegt das?

    daran daß Zahlen erhoben und veröffentlicht werden ?


    Es wäre glatt mal interessant Demokratieindex und Inzidenzzahlen nebeneinander zu stellen

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Die Korrelation zwischen Maßnahmen und Fallzahlen ist doch soweit man das beurteilen kann nach wie vor nicht wirklich nachvollziehbar.


    Solange das nicht plausibel dargelegt werden kann, verurteile ich weitere Verschärfungen und hoffe dass Gerichte das genauso sehen. Ja das Ding ist zum Teil gefährlich aber Pandemien verlaufen doch immer in diesen Wellen. Unser Einfluss ist vielleicht kleiner als man glaubt.


    Nach Ostern werden die nächsten großen Aufreger kommen. :kotz:

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Diese Umfragen ob nun verschärft oder gelockert werden soll wundern mich schon eine ganze Weile. Nicht das Ergebnis an sich, also ob die Mehrheit jetzt sagt es soll verschärft werden oder gelockert, das kann ich nicht beurteilen bzw gerade deswegen macht man ja repräsentative Umfragen, um zu sehen was die Meinung so ist.


    Aber die Antworten sind eigentlich immer "Maßnahmen sind zu streng" / "genau richtig" / "es sollte verschärft werden"


    Ich wüsste garnicht wie ich da antworten sollte. Ich finde manche der Maßnahmen richtig, manche überflüssig, und manches würde ich weiter einschränken. Ich könnte also bei so einer Umfrage nur sagen "weiß nicht" :sz:


    Fände daher interessant wieviele dort "weiß nicht" ankreuzen, aber das stand zumindest in den Artikeln die ich bisher gelesen habe nicht drin :sz:

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Es wäre glatt mal interessant Demokratieindex und Inzidenzzahlen nebeneinander zu stellen

    Inzidenzen:


    Türkei 298

    Brasilien 238

    Ungarn 581


    ... aaber es gibt auch Gegenbeispiele... z.B. Russland 41... :p


    Demokratieindex musste Dir selber einordnen. :hehe:

    Einmal editiert, zuletzt von Heggi ()

  • ... aaber es gibt auch Gegenbeispiele... Russland 41... :p

    Wahrscheinlich muss man bei der Betrachtung noch mitberücksichtigen, ob das Land einen Impfstoff zu verticken hat oder nicht... wer würde schon dort seinen Impfstoff kaufen wollen wo die ganze Bevölkerung infiziert ist :hehe:

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Ich wüsste garnicht wie ich da antworten sollte. Ich finde manche der Maßnahmen richtig, manche überflüssig, und manches würde ich weiter einschränken.

    Das einzige was man pauschal verschärfen sollte ist das Essen.


    Vielleicht sollte man von dem Dogma das Krankheit immer unverschuldet ist und die Behandlungskosten von der Solidargemeinschaft getragen werden mal abweichen:


    - keine Lohnfortzahlung im Coronaerkrankungsfall durch Ansteckung im privaten Umfeld oder ungeklärter Ursache.

    - volle Verantwortung des Arbeitgebers bei Ansteckung während der Präsenzarbeit.

    - keine Bezahlung der Behandlungskosten bei Coronainfektion durch die GKV - nur noch im Falle eines "Arbeitsunfalls" durch die BG.

    - volle persönliche Privathaftung falls man jemanden fahrlässig (z.B. bei Kontakt ohne wichtigen Grund und/oder ohne Maske) ansteckt und dem dadurch ein Schaden entsteht (s.o.)


    ist zugegeben unausgegoren, aber manchmal wünsche ich mir mehr Verantwortung jedes einzelnen für sein persönliches Handeln. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich ob jemand krank wird oder nicht.


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Hier sehe ich zum ersten Mal eine Statistik, wieviele Intensivbetten ausgelastet sind und zwar Covid und Non-Covid.


    https://interaktiv.morgenpost.…r-krankenhaus-auslastung/

    Ich kann da gerade aus der Praxis beitragen. Meine Frau fährt gerade wieder ins Klinikum, wir haben einen Intensiv Platz frei gemacht:

    - Ihr Onkel musste jede Woche zweimal zum Bestrahlen bzw. zwischendurch auch Chemo, damit war der Knochenkrebs jetzt gut ein Jahr gut im Griff. Wegen Corona kann ihn niemand ins Krankenhaus bringen. Letztendlich hat man dann nen Taxi Transport gemacht weil es eh keinen Unterschied macht.

    - Es ist wieder eine Serie nötig, er stürzt vor dem Krankenhaus, Oberarmbruch. Dann beginnt der Wahnsinn.....Wegen Corona kann niemand rein und die Sache klären. Also liegt der schlecht kommunikative alte Herr auf der Chirurgie, wartet auf OP und anschließend darauf raus zu dürfen. Er kommuniziert nur "ich mag heim", die Sozialtante sagt meiner Frau nur "er mag heim", Sprechstunde vor Ort kann man nicht wahrnehmen und er muss raus weil auf der Chirurgie die Betten fehlen.

    - Mittlerweile erkundigt sich der Onkologe was los ist, der Krebs muss bestrahlt werden. Eine schon geplante Entlassung lässt sich nicht verhindern es ist für die Bestrahlung kein Bett frei. Also kommt ein völlig transportunfähiger Herr, völlig hilflos nach Hause. Das Ausmaß wird erst klar als wir ihn zuhause sehen. Für den nächsten Tag war geplant, dass er mit dem Auto wieder ins Klinikum kommt zum Bestrahlen...völlig unmöglich, er kann weder zum Auto, ins Auto oder gar alleine pinkeln.

    - Nach einer Woche Pflege durch die Familie wird endlich ein Bett für die stationäre Bestrahlung frei, wodurch man ihn wieder per Krankenwagen ins Krankenhaus schaffen kann.

    - Die Bestrahlung wird nicht mehr gemacht. Der Knochen hat angefangen sich aufzulösen, Kalzium blockiert die Nieren. Also auf Intensiv und Dialyse Versuch, Maschinen abstellen.

    - Dann noch ein weiterer Tag in einem hässlichen Intensivzimmer weil auf der Palliativ Station kein Bett frei ist.

    - Das Chaos kann man sich nicht vorstellen. Was wir an Patientenverfügungen rein geschafft haben...man schaltet die Lebenserhaltenden Maßnahmen ab, vergisst aber den Herzschrittmacher, man vergisst die Krebsbehandlung, keine Kommunikation mit der Person in der Patientenverfügung bei einem kommunikationsunfähigen Patienten.


    Wenn es wo Betten gab, dann auf der Intensivstation.



    Corona:

    Reine Verarsche was hier von den Gesundheitsämtern vor sich geht. Wenn ich Oma die noch halbwegs lebt im Pflegeheim besuchen will, dann ist Vollgas mit Schnelltest, Maske, Schutzscheibe. Wenn ich den Onkel im Klinikum besuchen will, dann brauche ich auf Intensiv gar nichts, nur die Maske wie im Supermarkt. Für Palliativ hieß es "sie brauchen einen Test", also zum Schnelltest....zählt gar nichts, PCR erst nächste Woche verfügbar....also darf man halt so rein ohne Test. Keine Testkapazitäten vor Ort.

    Ein Bekannter wurde gerade gestern mit Lungenentzündung entlassen. Ohne Test.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Chaos wohin man blickt. Auch nach einem Jahr. Dafür sollten wir gestern am Rhein spazierend Masken tragen. Bei frischer Brise auf einem breiten Weg wo alle 100m andere Leute unterwegs waren. Kam so ein Typ von der Gemeinde mit E-Bike und hat unmissverständlich klar gemacht, dass er die Bullerei ruft, wenn wir nicht sofort Masken anlegen. Wohl gemerkt, niemand ausser er selbst und wir zu dritt in Sichtweite. Es ist tatsächlich so etwas, wie Hass, was da in mir hochkommt.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

  • Da muss man ansich halten das man nicht auf den Gedanken kommt den Typen im Rhein zu ertränken 😡

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Gerade eben auf Tagesschau 24 furchtbare Bilder von der Intensivstation in Freiburg


    Das Intensiv-Team – im Kampf gegen die 3. Welle - betrifft: - SWR Fernsehen


    Zitat

    Ärzt*innen und Pfleger*innen vollbringen derzeit auf deutschen Intensivstationen wahre Höchstleistungen. Seit über einem Jahr kämpfen sie nun um das Leben schwerstkranker Covid-Patient*innen. Zeitgleich müssen sie auch akute Notfälle und Schwerstkranke versorgen, die tagtäglich "auf Intensiv" eingeliefert werden. Die zusätzliche Belastung stellt das Intensiv-Personal immer wieder vor großen Herausforderungen. Die Versorgung schwerkranker Corona-Patient*innen ist körperlich und mental anstrengend und verlangt einen großen Personalaufwand. Zugleich fehlt es an Pflegepersonal, da Mitarbeitende selbst an Corona erkrankt sind oder unter Quarantäne stehen. "betrifft" zeigt, wie das Team aus Ärzt*innen und Pfleger*innen diese Herausforderungen meistern.

    Katharina Dölle (26) ist Intensivpflegerin an der Uniklinik Freiburg. Die langwierige Pflege von Patientinnen und Patienten ist sie gewöhnt - aber dass die ganze Station über viele Monate fast ausschließlich mit Schwerstkranken belegt ist, ist eine außergewöhnlich Belastung für das ganze Team. Einer von ihren Patienten ist Günter. Der 49-Jährige Fußballtrainer wird Ende des Jahres per Helikopter im "Schneewittchensarg" auf die Intensivstation geliefert. Er hat eine schweren Corona-Infektion, muss künstlich beatmet werden. Über viele Wochen kämpfen Katharina und das Intensivteam um sein Überleben. Zunächst verbessert sich Günters Zustand, doch dann gibt es einen plötzlichen Rückfall, Günter muss erneut an die künstliche Lunge angeschlossen werden. Wird es dem Team gelingen, sein Leben zu retten?

    Denn trotz größter Bemühungen gewinnt das Intensiv-Team nicht immer den Kampf um Leben und Tod. Für die Intensivmedizinerin Viviane Zotzmann und ihren Kollegen Johannes Kalbhenn gehört das Sterben auf der Intensivstation zum Berufsalltag. Insbesondere wenn es jüngere Patient*innen trifft, kann das eine große Belastung für die Ärzt*innen und Pflegenden sein. Gemeinsam mit ihren Patient*innen und deren Angehörigen durchlebt das Intensivteam Höhen und Tiefen, Hoffnung, Freude, aber auch Trauer und Schmerz. Wie gehen sie mit dem Tod ihrer Patient*innen um? Und wie gelingt es ihnen, Angehörigen Trost zu spenden?

    Autor Patrick Hünerfeld, Arzt und Filmemacher, hat seit Beginn der Corona-Pandemie das Intensiv-Team der Uniklinik Freiburg begleitet und ihren täglichen Kampf um Leben und Tod dokumentiert.