Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Schön wie man immer wieder erkennen kann dass unsere Regierung so sehr nachdenkt beim Verordnungserlass.


    Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. A. Einstein

  • Na hauptsache Wahlkampfaktivitäten sind auch nachts erlaubt.

    War gestern übrigens in der Nähe von Augsburg bei einem Kollegen und wurde auch um 23Uhr prompt kontrolliert auf dem Weg Richtung Autobahn. Abgesehen davon, dass die beiden jungen Dienstleister nicht so viel Ahnung von den gesetzten hatten, hat ein Hinweis auf Paragraph 3 Absatz 7 der nächtlichen Ausgangsperren einen schnellen Wandel der Kontrolle gebracht.

  • Zitat

    Da frage ich mich schon wieder warum der ÖPNV allgemein nicht schon lange ausgedünnt wurde.


    Ich finde allgemein, dass man die Zeit im Sommer hätte besser nutzen können um sich Gedanken über innovative Konzepte zu machen. Mehr Busse für den ÖPNV ist da sicher eine gute Idee.


    Passt etwas dazu: In der FAZ war ein Artikel nach dem im November nur 14% der Angestellten im Homeoffice gewesen seien, im Vergleich zu 27% im Frühjahr. Insgesamt seien 56% der Arbeitsplätze in Deutschland grundsätzlich dazu geeignet, die Arbeit. on zu Hause zu erledigen, was och überraschend viel fand. Es wurde eine Studie zitiert, nach der ein Prozentpunkt mehr Homeoffice die Infektionsrate um 4 - 8 % senken würde. Das Problem seien nicht die großen Konzerne sondern kleine und mittelständische Unternehmen, was mit dem Übereinstimmt was ich so aus dem Bekanntenkreis höre.


    Wenn das so stimmt sollte man darüber nachdenken, nicht alles auf Einzelhandel und Gastronomie abzuladen sondern auch die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen. Homeoffice vorzuschreiben ist vielleicht schwierig, ich würde aber z.B. für Arbeitnehmer in den Firmen eine schriftliche Begründung verlangen, warum das so ist, die ich Stichproben kontrolliert und sanktioniert wird. Man könnte auch Corona-Hilfen an Homeoffice binden.


  • Schön wie man immer wieder erkennen kann dass unsere Regierung so sehr nachdenkt beim Verordnungserlass.

    Copy/Paste ist kein Regierungsproblem. Ganz sicher sehr weit in der Wirtschaft verbreitet.

    auch die Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen.

    Büroarbeit in Präsenz hätte gemeinsam mit Schulschließungen untersagt werden sollen.

  • Büroarbeit in Präsenz hätte gemeinsam mit Schulschließungen untersagt werden sollen.

    Komisch, meine Frau sagte mir heute Früh dass sie ihre Arbeit nicht komplett im Homeoffice machen kann, sie muss in der Woche für 1-2 Tage in die Firma fahren, anders würde es bei Lohnbuchhaltung nicht gehen.


    Aber wahrscheinlich weiß der Alleschecker Zinn das auch wieder besser :rolleyes:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Zitat

    Komisch, meine Frau sagte mir heute Früh dass sie ihre Arbeit nicht komplett im Homeoffice machen kann, sie muss in der Woche für 1-2 Tage in die Firma fahren, anders würde es bei Lohnbuchhaltung nicht gehen.


    Selbst wenn manche Angestellte nicht 100% der Zeit im Homeoffice arbeiten, jeder der nicht in der Firma nutzt. Solange die Büros nicht voll besetzt sind kann man auch dort deutlich besser Abstand halten und die Büros z.B. nur mit einer Person besetzen. Ich kenne z.B. Firmen, in denen man sich per App anmelden und einen Platz reservieren muss bevor man ins Büro kommen darf.


    Nach meiner Erfahrung heißt „geht nicht“ allerdings auch oft (nicht immer), dass man keine Lust hatte sich ein paar Gedanken über seine Prozesse zu machen, auch dazu hätte man den Sommer gut nutzen können. In der Firma meiner Frau bestehen z.B. einige immer noch auf Unterschriften auf Papier, obwohl digitale Signaturen für alle existieren und Prozesse eingeführt sind. Klar kann man dann behaupten „geht nicht“, das Problem liegt aber eher woanders. Insgesamt scheint mir das vor allem ein Führungsproblem zu sein.

  • Herrlich... schwarz weiß... :cool:


    Dass man nicht jeden Tag HO machen MUSS wenn es nicht geht ist noch keinem in den Sinn gekommen? Was spräche gegen 2 oder 3 oder 4 oder auch nur 1 Tag? :sz: Jeder der nicht in der Arbeitsstelle rumspringen muss ist einer weniger der was einschleppen kann. Meine Frau hatte das vor C schon standardmässig.


    Wir haben nur noch eine Person pro Zimmer. Entweder ausweichen in leere Räume, HO wenn möglich oder auch Schichtbetrieb. je nach Ebene sind bis zu 80% im HO bzw. holen sich gelegentlich Arbeit im Wechsel ab. Dafür wurden kontaktlose Austauschstationen in der TG eingerichtet. Klappt (und klappte auch im Frühjahr) sehr gut. HO wird sehr gern und gut angenommen und bringt auch erstaunliche Effektivität mit sich wenn man Leuten plötzlich die Arbeitsleistung statt stur stundenweise Lebenszeit abkauft. Von weiteren Effekten wie höhere Zufriedenheit auch durch eingesparte Fahrzeiten oder nicht genommene "Kindertage" mal ganz abgesehen. Gerne wird auch "gesammelt" für HO und an den Präsenztagen eben Arbeit gemacht für die man besser da ist während anderen Dinge genauso gut zuhause gehen. Lieber ist die Mutti mit dem Laptop daheim und schafft vielleicht nicht alles was sie sonst macht, als dass der Zettel kommt dass man seine Betreuungstage gerne hätte. Aber solange dem HO immer noch der Ruf des Verpissens und Abseilens anhängt... Wie wenn die bloße Sichtbarkeit des MA irgendwas aussagen würde... :idee:

    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus, Nüssen und Ironie enthalten.


    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

  • Sorry Westfale, da muss ich dir leider widersprechen. Vieles geht aus dem HomeOffice, aber nicht alles. Ja, wir schauen, wer daheim bleiben kann und wer nicht. Auch zeitversetzte Bürozeiten haben wir in den Bereichen eingeführt, in denen Präsenz notwendig ist. Aber pauschal....alle bleiben daheim und arbeiten, erledigen ihre Aufgaben, von daheim aus. Sorry, Nein...nicht möglich.

  • Sorry Westfale, da muss ich dir leider widersprechen. Vieles geht aus dem HomeOffice, aber nicht alles. Ja, wir schauen, wer daheim bleiben kann und wer nicht. Auch zeitversetzte Bürozeiten haben wir in den Bereichen eingeführt, in denen Präsenz notwendig ist. Aber pauschal....alle bleiben daheim und arbeiten, erledigen ihre Aufgaben, von daheim aus. Sorry, Nein...nicht möglich.

    Ne, das wird auch nicht gehen, ganz klar. Das mag von Branche zu Branche sicher stark schwanken, aber pauschal HO für alle wird nicht gehen.

    Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus, Nüssen und Ironie enthalten.


    Ich weiß dass ich ein Rad ab habe. Aber kuck mal wie toll es rollt... huiiiiiiiiiiiiiiii.... ;)

  • Deswegen habe ich ja auch geschrieben „oft (nicht immer)...“...


    Allerdings kenne ich auch Firmen, die fast ausschließlich im Homeoffice arbeiten, ein Freund von mir betritt sein Büro in der Forma höchstens alle 4 Wochen mal und die Firma hat wesentlich weniger Arbeitsplätze als Angestellte.


    Ich selbst kann im HO besser arbeiten als in der Firma.

  • Das mag es geben, ich gönne es jedem. Ich kann nur für meinen Bereich sprechen. Wir tun alles was geht, gehen auch unkonventionelle Wege. Aber alles geht nicht. Auch aus rechtlichen Gründen nicht. Denn in diesem Sinne gibt es (noch) keine gesetzlichen Öffnungsklauseln. Und unkonventionelle Wege kennt unsere Judikative nicht. ;)

  • Copy/Paste ist kein Regierungsproblem.

    Von jedem Idioten wird eine gewisse Sorgfaltspflicht verlangt, wenn ich meine Steuerklärung so abgebe und hinter her sage "Sorry Finanzamt, war ein copy/paste Fehler" dann ist das natürlich sofort entschuldigt.


    Sag mal Jörg, schämst du dich eigentlich nicht dafür wie du hier manches in Schutz nimmst? Teilweise fiinde ich das schon kurios.

    Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. A. Einstein

  • Zitat

    Von jedem Idioten wird eine gewisse Sorgfaltspflicht verlangt, wenn ich meine Steuerklärung so abgebe und hinter her sage "Sorry Finanzamt, war ein copy/paste Fehler" dann ist das natürlich sofort entschuldigt.


    Nachdem ich jetzt wochenlang auf die Reaktion einer Behörde gewartet habe ("ging coronabedingt nicht schneller", warum eigentlich, dazu brauchte es nur einen Schreibtisch und einen Rechner...) wollte ich die nächste Vorauszahlung zur Einkommensteuer auch erst im April überweisen, ging halt coronabedingt nicht schneller.... Irgendetwas sagt mir, dass ich damit nicht durchkommen.


    Zitat

    Das mag es geben, ich gönne es jedem. Ich kann nur für meinen Bereich sprechen. Wir tun alles was geht, gehen auch unkonventionelle Wege. Aber alles geht nicht. Auch aus rechtlichen Gründen nicht. Denn in diesem Sinne gibt es (noch) keine gesetzlichen Öffnungsklauseln. Und unkonventionelle Wege kennt unsere Judikative nicht.


    Natürlich gibt es immer Bereiche in denen es nicht geht (ich will meine Steuererklärung auch nicht auf irgend einem Küchentisch ausgebreitet sehen). Und wenn ich mit einem Kunden über eine Gerät diskutiere ist das einfacher, wenn wir beide davor stehen. Man sollte da auch unterscheiden und während Corona vielleicht eher Kompromisse akzeptieren, die man man sonst vielleicht nicht möchte.


    Wenn ich aber so Sachen wir mit der Unterschrift auf Papier lese, obwohl es anders ginge, diejenigen die es betrifft sich aber schon seit Jahren weigern, sich mit der Technik auseinanderzusetzen, dann soll mir bitte keiner versuchen zu erklären, dass es an der Stelle nicht anders ginge. Und auch ohne Corona ist es nicht besonders sinnvoll Leute über 200 Hektar Firmengelände zu schicken, um Unterschriftenmappen mit internen Dokumenten durch die Gegend zu tragen.


    Bei uns in der Firma ist es ähnlich, ich war einige male Abends spät da nur um Sachen zu unterschrieben, weil das nicht aus den Köpfen zu bekommen ist. Da wird ein Dokument elektronisch erstellt, dann ausgedruckt und unterschrieben anschließend wieder eingescannt. Offiziell dürfte auch nur mit dem Scann oder dem Papierdokument gearbeitet werden, macht natürlich keiner, da viel zu umständlich. Mir fehlen da im 21 Jahrhundert einfach die Worte....


    Zitat

    Und unkonventionelle Wege kennt unsere Judikative nicht.


    Auch der Gesetzgeber hätte im Sommer die Rahmenbedingungen an einigen Stellen temporär anpassen können. Sicher nicht überall, klar. Aber wenn ich mir alleine den Aufwand für die Frage, ob der Arbeitsplatz zu Hause der Arbeitsstättenverordnung entspricht anschaue, frage ich mich, ob man das nicht zweitweise hätte entschärfen können. Kann natürlich sein, dass der Aufwand nur bei uns betrieben wurde...


    Insbesondere wird es dann witzig, wenn Sachen gefordert werden die ich zu hause erfülle, das Büro in der Firma aber nicht, die Diskussion werde ich dann irgendwann noch mal führen ;)

  • Da frage ich mich schon wieder warum der ÖPNV allgemein nicht schon lange ausgedünnt wurde. Es stehen massenhaft ungenutzte Reisebusse herum, und die Fahrer sitzen in KUG daheim.... Man kommt sich so langsam für dumm verkauft vor.

    ÖPNV „darf“ halt nicht gefährlich sein, ist doch die neue heilige Kuh unserer Politik.

    Nicht auszudenken, wenn das Fußvolk wieder darauf käme welche Vorzüge so ein eigenes Auto hätte :D