Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Die bisherigen Maßnahmen im 2. Lockdown zeigen eine gewisse Wirkung, aber längst nicht so stark wie erwartet und gewünscht.


    So, was machen wir nu?

    Grüße Peter

  • Zusammenfassend:

    Alle müssen zuhause bleiben damit dir nichts passiert?


    Nochmal in Kurzform für dich worum es (mir) geht:

    Berufsverbote und Schulverbote ohne jeglichen Beweis der Grundlagen.


    Das sich jemand auf dem Berg beim Schlittenfahren ansteckt, sorry ich lach mich tot.

    Ich war Sonntag auf der Alb.

    Selbst wenn da was los ist, wie willst du dich da anstecken?

    Alternativ:

    Wir bleiben alle zuhause, jegliche körperliche Ertüchtigung wird verboten. Dann sterben die Leute halt an Verfettung und Herzversagen oder schlagen sich vor Frust die Rübe ein...


    Der Mohr muss nicht gehen. Er kann sich aber selbst schützen wenn er das für notwendig hält.

    Einkaufen dann halt einmal alle zwei Wochen morgens um acht mit Maske anstatt dreimal die Woche um 16:00 Uhr

  • Was mir als kleinem, selbstständigen IT-Berater auffällt ist, dass das Projektgeschäft durch die Bank extrem geschrumpft ist.
    Ist ja auch klar. Viele Firmen haben massive Umsatzeinbußen, auch große, die sich SAP durchaus leisten können, denn der Einbruch frisst sich durch alle Unternehmensebenen (nicht die inneren Ebenen, sondern vom Endverbraucher bis zum produzierenden Gewerbe als Ebenen) durch.

    Und je länger der meiner Meinung nach durchaus notwendige Lockdown dauert, desto schlimmer wird das. Mal gucken. Noch hab ich für ein halbes Jahr eine Beauftragung, aber danach schaut es jetzt schon extrem düster aus.

    Bekannte von mir mussten aufgrund des rückläufigen Projektgeschäfts schon Leute entlassen, Tagessätze haben durch die Bank massiv nachgegeben, so dass ich jetzt schon bei Projektbewerbungen plus/minus Null anbieten muss um überhaupt noch in den Topf zu kommen, oder halt noch niedriger und zwei Vollzeitprojekte parallel versuchen zu bekommen um die niedrigen Tagessätze auszugleichen.


    Und das alles weil sich zu viele nicht zusammen reißen können und die Kontakte soweit als möglich einschränken.


    Niemand muss 40-50 oder noch mehr km nach Winterberg oder in den Harz fahren um spazieren zu gehen. Niemand muss in den Schnee, Kinder kann man auch lokal bespaßen (weiss ich als Vater einer Tochter). Und solange es zu viele gibt, die gar keine Einsicht zur Notwendigkeit von Kontaktbeschränkungen haben, und diese vollkommen ignorieren, werden wir von den hohen Infektionszahlen nicht runter kommen und dann wage ich zu prognostizieren, dass die Pleitewelle spätestens im zweiten Halbjahr aber mal so richtig los gehen wird. Und das wird sich dann wie eine Erdbebenwelle durch sämtliche sozialen Schichten ziehen.

    Natürlich gab es Fehlentscheidungen seitens der Politik, natürlich hätte ich mir an vielen Stellen eine genauere Planung gewünscht, aber jetzt aktuell ist es nunmal wie es ist, und ohne das alle mal an einem Strang ziehen wird das sicher nicht besser, leider.

  • Und das alles weil sich zu viele nicht zusammen reißen können und die Kontakte soweit als möglich einschränken.

    Hat wer wo bewiesen?

    Niemand muss 40-50 oder noch mehr km nach Winterberg oder in den Harz fahren um spazieren zu gehen. Niemand muss in den Schnee,

    Wer bestimmt das? Kim Jong-un? Unser derzeitiger außerparlamentarischer Wächterrat aus Medizin-Exzellenzen?

    Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.

    Søren Kierkegaard

  • Die bisherigen Maßnahmen im 2. Lockdown zeigen eine gewisse Wirkung, aber längst nicht so stark wie erwartet und gewünscht.


    So, was machen wir nu?

    Noch mehr Lockdown natürlich (siehe Lauterbach).

    Es gibt schließlich keinen Grund, warum nicht immer wieder versucht werden soll mit einem Auto durch eine Mauer zu fahren. Irgendwann muss die Mauer ja nachgeben (oder das Geld ausgehen).:crazy:

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Ich denke die letzten 8 Wochen belegen anhand der Zahlen ganz gut dass Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants nicht wirklich zu den gefahrenträchtigen Bereichen gehören. Sonst müssten die Zahlen ja deutlich gesunken sein.

    Wenn ich mich dort für gefährdet halte gehe ich halt nicht ins Restaurant oder zum örtlichen Schnellkochtopfhändler. Genausowenig wie ich die Strasse bei viel Verkehr quere.

    Ich würde mich deiner Argumentation gerne anschließen, wenn ich denn eine Ceteris-Paribus-Situation erkennen könnte. Kann ich aber nicht. Wenn du diesen Vorher-Nachher-Vergleich aufmachst, solltest du Vorher-Monate (unbeeinflusster Restaurationsbetrieb indoor) zum Vergleich heranziehen können. Kann man aber nicht. Weil es sie nicht gibt.


    Darüber hinaus haben sich so viele andere Variablen in der Vorher-Nachher-Situation geändert, dass dieser Schluss wohl leider nicht funktioniert.


    Und ja - ich als "Vorher-viel-Restaurant-Besucher" mache das genau so, wie auch der überwiegende Teil meiner Bekanntschaft. Seit wir nicht mehr draußen sitzen können, gehen wir nicht mehr ins Restaurant.

    Ich gebe es auf!


    Aber noch ein kleiner Nachsatz speziell an dich, nur um zu zeigen, dass andere, auch selbstsüchtige Oldies, ebenfalls existentielle Betroffenheit erfahren in Coronazeiten: Mir ging's im April durch Corona nicht an's Portemonnaie, sondern an die Lebenserwartung. Ursache? Meine dringend nötige Tumor-OP wurde bis Juli verschoben, damit Intensivbetten, die man potentiell benötigte, freigehalten werden konnten. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, standen sie durchgängig weitgehend leer. Aber deine Sorgen bzgl. deines Kontostands sind bestimmt relevanter...


    Bedenke: Du bist nicht allein auf dieser Welt!


    Es tut gut, aus der Unternehmer-/Selbständigencommunity auch mal solche Sätze zu lesen.

    Warum nennen sie es GEBET, wenn ich mit Gott spreche, jedoch PSYCHOSE, wenn Gott mit mir spricht?

  • Wer bestimmt das? Kim Jong-un? Unser derzeitiger außerparlamentarischer Wächterrat aus Medizin-Exzellenzen?

    Der gesunde Menschenverstand bestimmt das, wenn man sich mal anschaut, wie lange die Aerosole in der Luft nach dem Ausatmen lokal stehen bleiben. Ist ja nicht so als könnte man das gerade bei dem kalten Wetter derzeit nicht empirisch selber feststellen einfach indem man ausatmet.

    Aber der gesunde Menschenverstand ist ja anscheinend auch bei etlichen hier im Thread komplett abhanden gekommen.


    Aber hey, wenn ich die Fernsehberichte aus den einschlägigen Orten so anschaue, sehe ich hauptsächlich einen Haufen Ar***löcher die sich einen Scheiss um die Gesamtsituation scheren.

  • Wenn klar ist das der Geimpfte nicht nur Symptomfrei ist, sondern auch nicht infektiös.

    Perfekt ist das natürlich nicht. Aber der größte Feind von Perfekt ist "gut genug". Letzten Endes machen wir das selbe mit den "Alltagsmasken" - sind auch nicht perfekt aber gut genug. Wer 100% verlangt wird wahrscheinlich nie mehr vor die Tür können.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Der Freizeitte**o*ismus hat schon üble Züge angenommen. Und in solchen Situationen zeigen sich zwei Extreme.


    Die einen, die auf Biegen und Brechen wohin fahren müssen obwohl man zu Hause bleiben soll und die, die an den Ausflugsorten wohnen bzw. Geschäfte betreiben.


    Wenn die Skilifte offen sind hat sich nämlich noch nie jemand beschwert wenn er pro Gast sagen wir rund 50 Euro pro Tag und mehr einsacken kann, aber nun alles für lau und die parken auch noch alles zu... geht gar nicht, unhaltbare Zustände!


    Mich persönlich frustet es wenn der lockdown verlängert wird. Ich habe nichts zu meckern, aber mir tun die leid, die ihren Job nicht ausüben können und dass Vielen auch mal die Decke auf den Kopf fällt ist auch verständlich. Selbstverständlich auch verschobene, dringende OPs sind echt ein schlimmes Schicksal.

  • Die einen, die auf Biegen und Brechen wohin fahren müssen obwohl man zu Hause bleiben soll und die, die an den Ausflugsorten wohnen bzw. Geschäfte betreiben.

    Das ist ja das lustige dran, du schliesst 3/4 der Beschäftigungsmöglichkeiten und die Leute konzentrieren sich dann auf das restliche, noch mögliche. Hier in BW muss man ja erst um 20Uhr zu Hause sein. Kann man den Leuten also nicht mal verdenken, sich vorher irgendwo rumzutreiben um dem Lagerkoller zu entgehen. Ergo, anstatt dass sich die Menschen auf alles verteilen drängt man sich dort wo man "darf". Soviel zum Sinn von Einzelhandelsschliessungen usw..

    Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Grüne in seinem Wahn.

  • Wenn ich da mal drei Monate weiter denke: Ich sitze - geimpft - beim Frisör - geimpft - und trage weiter meine AMG-Maske . - Das ich mir dann was weg hole ist IMHO ein Risiko was dem normalen Alltagsrisiko entspricht..... Nicht null, nicht 100% perfekt, aber IMHO gut genug.....


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Zitat

    Kann man den Leuten also nicht mal verdenken, sich vorher irgendwo rumzutreiben um dem Lagerkoller zu entgehen.


    Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie viele Leute offensichtlich so wenig mit sich anzufangen wissen, dass sie immer irgendwie bespaßt werden müssen, offensichtlich ist kaum jemand mehr in der Lage sich mit sich selbst zu beschäftigen.


    Aber ich verstehe ja, wenn jemand mit einer kleinen Wohnung in der Innenstadt mal raus will. Was ich nicht verstehe ist, dass er dann dorthin fährt, wo alle sind. Spätestens nachdem das mehrere Tage durch die Presse ging, die lokalen Hotspots hier auch durch die Lokalpresse, sollte man doch mal über Alternativen nachdenken.


    Zitat

    Ich sehe die Belastung meiner Generation (30-40) und die meiner Kinder sehr wohl als extrem belastet:


    Andere Generationen werden das wohl im Vergleich mit ihrer eigenen Jugend anders gewichten... Aber ja, ich finde von den Punkten die Du nennst auch nicht alles toll, nur haben die meisten eben nichts mit Corona zu tun.


    Ich gehöre wohl auch zu der Gruppe, bei der die Sozen schon jetzt nach höheren Steuern zur Finanzierung der Krise schreien. Und weil wieder irgendeiner meint, mit der vermeintlichen Gerechtigkeit punkten zu können, wird es wohl auch so kommen. Finde ich nicht gut, hab ich aber schon ein paar mal im Leben erlebt. Irgendwann lernt man halt, dass man Gesundheit nicht kaufen kann und solange ich gesund bin, wird sich alles andere finden.


    Ich denke, an einer Stelle unterliegst Du auch einen Trugschluss, wirtschaftliche Probleme gibt es nicht vorrangig wegen der Maßnahmen (von Einzelhandel und Gastronomie mal abgesehen), sondern wegen Corona. Die Industrie wurde z.B. keinen Tag geschlossen. Wir könnten heute alle Maßnahmen aufheben und trotzdem würde sich die Mehrheit vorsichtig verhalten. Im Schluss heißt das dann, das jeder der die Wirtschaft schützen will, für möglichst harte Maßnahmen vor allem in der Freizeit plädieren müsste...

  • Ich weiß, dass keiner eine Glaskugel hat, aber mich würde mal Eure Prognose interessieren:


    - Wird es wieder ein Leben wie vor der Pandemie geben?


    Ich denke, dass Leben wird sich nachhaltig verändern. Ich denke die Homeoffice Regelungen werden wohl immer weiter ausgeweitet. Hat ja auch seine Vorteile, man kann kleinere Büro anmieten, weniger Nebenkosten etc.

    Ich denke auch, dass viele Meetings und Besprechungen jetzt online abgewickelt werden. Ist zwar nicht für alles geeignet, aber ich denke es wird eine attraktivere Alternative sein, als es noch vor einem Jahr war.



    Gruß


    Pascal

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)

  • - Wird es wieder ein Leben wie vor der Pandemie geben?


    Ich denke, dass Leben wird sich nachhaltig verändern. Ich denke die Homeoffice Regelungen werden wohl immer weiter ausgeweitet. Hat ja auch seine Vorteile, man kann kleinere Büro anmieten, weniger Nebenkosten etc.

    Ich denke auch, dass viele Meetings und Besprechungen jetzt online abgewickelt werden. Ist zwar nicht für alles geeignet, aber ich denke es wird eine attraktivere Alternative sein, als es noch vor einem Jahr war.

    Ja klar. Das hängt aber sehr stark vom Beruf und eigenen Situation ab.


    Was ich vermute ist:


    Das wird aber auch "unangenehme" Nebenwirkungen haben.

    - Der Flugverkehr wird "ausgedünnt" und teurer und das auf Dauer, weil auf der Langstrecke haben die Airlines bislang die Kostendeckung hauptsächlich von den Bus.-Fliegern gerechnet. Fallen die zum großen Teil weg, müssen sie das Angebot zurücknehmen und/oder die Bretterklasse verteuern.

    - Wer viel Homeoffice macht braucht auf Dauer ein richtiges Arbeitszimmer, das aber bei vielen gar nicht vorhanden ist. Das erhöht den Wohnraumbedarf auf Dauer und wie es da derzeit und absehbar aussieht, ist ja allgemein bekannt. Ich kenne viele Leute, die sich die letzten Monate mit Behelfslösungen mehr schlecht als recht durchgeschlagen haben aber auch sagen, dass das so sicher keine Dauerlösung sein kann.

    - Wie groß die anstehende Pleitewelle wird, kann momentan noch keiner so richtig abschätzen. Nur das eine kommen wird scheint ziemlich sicher. Die Auswirkungen werden für uns alle spürbar sein.

  • Ach solange die eu Kommission Reisekonzernen wie tui nette Hilfen von bis zu 1,25 Milliarden genehmigt ist doch alles in Butter...ein Schlag ins Gesicht für jeden mittelständischen Betrieb der grad ums überleben kämpft.

  • Na ich will meine fette Anzahlung für die ausgefallene Kreuzfahrt über Weihnachten/Silvester gerne wiederhaben, da lobe ich mir Staatshilfe :-)


    Ansonsten hat Don Alphonso "Staatsfeind auf Kufen" es heute in der Welt gut zusammengefasst. Schwachsinn hoch zehn, hier (bzgl. der Ausflügler) wird sich wegen NICHTS aufgegeilt. Vollkommen an den Haaren herbeigezogener Unsinn ist es die Staus vor Parkplätzen oder die paar Rodler auf den riesigen Pisten für mögliche Ansteckungsszenarien im grossen Stil heranzunehmen.

    Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.
    William Shakespeare

    Einmal editiert, zuletzt von golfer ()

  • Wenn ich bis dahin nicht gestorben bin, denke ich schon, aber mir läuft mit 71 so langsam die Zeit davon.....

    Mein Vater hat mit 88 Jahren noch bei mir im Betrieb geholfen, sein Vater ihm bis zu seinem 87. Lebensjahr und du willst da mit deinen läppischen 71 Jahren schon ans Ableben denken, denke mal ein bisschen positiver ^^

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.