Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Zusätzlich werden die Programme der EZB ausgeweitet, wodurch u.a. dadurch wird die Inflation steigen. I

    Eine Inflation müsste es eh geben. Die Preise für viele Artikel unseres "Warenkorbes" sind im Keller und gehören dringend korrigiert. Nicht damit LEH noch mehr Schotter macht sondern damit Erzeuger und Hersteller endlich mal wieder vernünftig am Ertrag beteiligt werden.

  • Zu den Installationen:

    Wir haben in China/Spore/etc. im Februar schon nicht mehr Installiert oder Service gemacht. Im März dann der Rest der Welt. Normalerweise war unser Installationsteam immer gut beschäftigt...keine Ahnung wie wir im Juli die 4-5 Monate aufholen sollen, das Team kann ja nicht plötzlich doppelt so viel installieren. Das drückt massiv auf den Cashflow, denn ohne Inbetriebnahme fehlen bei ausgelieferten Maschinen meistens 10%...noch zu verschmerzen, aber in Ländern wie Indien kann man nichtmal ausliefern, da fehlen 100%.

    Das ist natuerlich zu 100% nachvollziehbar, zumal es ja auch ohne Corona genug Firmen gibt, die sich schwer tun genug faehiges Aussendienstpersonal fuer das vorhandene Auftragsvolumen zu finden. Es scheint aber auch fraglich, ob ihr ab Juli wirklich anfangen koennt aufzuholen. Fuer den aussereuropaeischen Raum, um den es bei euch ja wohl zu einem grossen Teil geht, haette ich so meine Befuerchtungen. Unsere Lieferanten sind froh fuer die Force Majeure Klausel in den Vertraegen, so entstehen zumindest keine Diskussionen ueber Vertragsstrafen. Wird bei euch ja sicher aehnluch sein.

    Das ist wohl so. Vermutlich werden in Chile aber auch die Testkapazitäten deutlich geringer sein, so dass viele Erkrankte unerkannt herumlaufen. Wie sieht es denn mit dem Gesundheitssystem aus? Haben leicht Erkrankte vielleicht auch noch einen großen Anreiz nichts zu sagen und weiter zur Arbeit zu gehen?

    Was die Testkapazitaeten angeht, bin ich mir gar nicht mal so sicher, da koennen sie manchmal verbueffend gut aufgestellt sein. Persoenlich sehe ich das Problem eher in Deiner naechsten Frage. Zum einen ist das Gesundheitssystem gut fuer den, der es bezahlen kann, also eine Minderheit. Fuer die anderen ist es auch ohne Corona nicht berauschend (positiv ausgedrueckt). Und fuer mich sieht es genauso aus, wie von dir gefragt. Ich glaube, dass eine grosse Anzahl bei Symptomen im besten Fall einfach nur zuhause belibt. das spart zumindest mal ewige Wartezeit im oeffentlichen Hospital und Kosten. Man bleibt unerkannt, wenn nicht getestet wurde. Im unguenstigeren Fall geht man einfach weiter zur Arbeit, weil man um seinen Job fuerchtet. Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld gibt es hier nun mal nicht. Keine Arbeit, kein Einkommen, einfache Formel. Zumal die Regierung wohl per Notstandsgesetz auch die normal gesetzlichen Abfindungen ausgehebelt hat. Bei der Fluggesellschaft LATAM verzichten derzeit alle Mitarbeiter" freiwillig" auf 50% ihres Gehaltes.


    Was das Gesundheitssystem insgesamt angeht, wurde gestern in den Nachrichten gesagt, dass man bei der derzeitigen Enwicklung mit einem totalen Zusammenbruch in den naechsten zwie Wochen rechnet. Es bleibt spannend.

  • George Soros (ja, der ganz tief mit drin hängt ;) ) hat so "ewige Anleihen" vorgeschlagen. Da wird wohl nur der Zins gezahlt? Anscheinend wurde das schon mehrfach bei massiven Krisen genutzt in den USA? Was ist von sowas zu halten?

    Nein MTV, wir haben damals nicht wegen Youtube aufgehört MTV zu kucken, sondern wegen des Jamba-Sparabos, dem Crazy-Frog und der Klingeltonwerbung...

  • So ungewöhnlich wie es sich zunächst anhört sind die gar nicht. Ewige Anleihen gibt es schon ewig ;), wobei sie so ewig nicht sein müssen da der Schuldner sie meist kündigen kann, was auch passiert. Ähnlich gelagert sind die 100 jährigen Anleihen z.B. in den USA. Letztlich denkt das ja auch nur die Idee der 30jährigen Laufzeit konsequent zu ende.


    Für den Emittenten hat eine solche Anleihe durchaus Vorteile wenn er zu einem ausreichend niedrigen Zinssatz genug Käufer findet und genau daran dürfte es bei den benötigten Volumina wahrscheinlich scheitern.

    Persönlich denke ich, dass sie gegenüber den befristeten Langläufern letztlich keine großen Vorteile bieten und weniger Käufer finden. Gegebenenfalls senden sie auch ein falsches Signal.

  • Eher nicht ;)


    Ich denke auch, dass Anleihen mit 30 Jahren Laufzeit in Verbindung mit etwas Inflation das Problem soweit lösen können, dass der Durchschnittsbürger nicht laut aufschreit, da es die Entwertung aufgrund der stetigen Entwicklung nicht direkt mitbekommen wird.


    Wir sollten nur dafür sorgen, dass es in 5 Jahren nicht die nächste globale Pandemie gibt...

  • Ist nach Corona also die Zeit der Investitionen? Profiteur einer Inflation sind stets diejenigen, die Schulden aufbauen. Zu viel Eigenkapital wäre eher schlecht, denn es verliert zunehmend an Wert. Ich sehe schon so manche Altersvorsorge dahinbröckeln, die auf Kapitalanlagen oder Lebensversicherungen fußt.

    Noch was zum Thema 'Hygienedemos'...

    Mal keine Fakten, dafür Unterhaltung mit ernstem Hintergrund:


    Ich finde, Extra3 bringt es ziemlich gut auf den Punkt.

    Der Postillon berichtet - hochinvestigativ natürlich - über Auswanderer, die der deutschen Corona-Diktatur entkommen wollen: https://www.der-postillon.com/2020/05/corona-diktatur.html#disqus_thread

    Um mal wieder etwas ernster zu werden: Natürlich ist Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch in diesen Tagen ein wichtiges Gut, welches bewahrt werden muss. Damit ist generell keine Demo - wogegen oder wofür auch immer - falsch, sondern vielmehr das Ausleben der Demokratie. Und ich bin dankbar, in einer Demokratie zu leben. Allerdings kann das Infektionsschutzgesetz diese Freiheiten eben auch eingrenzen. Es wäre sicherlich nicht zu viel verlangt, wenn man bei Demos besser auf geltende Regelungen achten würde. Angriffe auf Ordnungshüter, egal ob verbal oder körperlich, gehören ebenfalls nicht dazu.

    Wenn ich meinen eigenen Beobachtungen in meiner mittleren Großstadt mit 560.000 Einwohnern nun traue, haben die einige Leute eher genug von Abstand halten oder Kontaktvermeidung. Ich will da jetzt nicht ins Detail gehen, da es den Rahmen sprengen würde. Und das soll ganz sicher keine Verallgemeinerung sein. Der Maskenpflicht in Öffis und Läden kommen die allermeisten Leute nach meinen Beobachtungen auch durchaus bei. Hoffentlich bleibt dieses Signal noch lange aufrecht, auch wenn ich selbst nur ungern die Maske trage. Aber was sein muss, muss sein.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

    3 Mal editiert, zuletzt von Rex ()

  • Ich bin wirklich gespannt, wo das ganze Geld letztlich herkommen soll und auch wird!

    Kein Land kann sich so günstig Verschulden wie wir,

    daher ist es aktuell gar kein Thema - wo das Geld herkommt - was mir Sorgen macht, was in 10+x Jahren sein wird ,

    wird halt mal eine Sonderabgabe fällig - wir hatten ja schon lange keinen Lastenausgleich mehr.

    _____________________________
    Gruß Rico

  • Zitat

    wird halt mal eine Sonderabgabe fällig - wir hatten ja schon lange keinen Lastenausgleich mehr.


    Es gibt ein Rechtsgutachten des Bundestages nach dem eine Abgabe wie der Lastenausgleich in der jetzigen Situation nicht verfassungsgemäß wäre. Davon abgesehen hat er eben die gleichen Bewertungsprobleme wie z.B. eine Vermögenssteuer.


    Nicht das sich unsere SPD davon abgalten ließe...

  • Die SPD arbeitet schwer auf die 5% hin. Passt doch... ;)


    Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht kann ich mich aber auch nicht mehr erinnern und die Finanzkrise 2007/2008 war doch nicht so groß, aber gabs da Erhöhungen? Da war doch schon 3 Jahre später keine Rede mehr von irgendeiner Krise und es wurden Milliarden nur so lustig in den Computern hin und hergeschoben. Mir kommt vor, dass die meiste Finanzmasse gefühlt wirklich so funktioniert wie in dem Video mit dem 100€-Schein.:idee: Treffen werden die Menschen eher direkte Einkommensverluste, egal ob aus vollem Jobverlust oder wegen "indirekter" wegen Einsparungen, entfallenden Lohnerhöhungen und solchen Sachen.

    Nein MTV, wir haben damals nicht wegen Youtube aufgehört MTV zu kucken, sondern wegen des Jamba-Sparabos, dem Crazy-Frog und der Klingeltonwerbung...

  • Die SPD arbeitet schwer auf die 5% hin. Passt doch... ;)


    Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht kann ich mich aber auch nicht mehr erinnern und die Finanzkrise 2007/2008 war doch nicht so groß, aber gabs da Erhöhungen? Da war doch schon 3 Jahre später keine Rede mehr von irgendeiner Krise und es wurden Milliarden nur so lustig in den Computern hin und hergeschoben. Mir kommt vor, dass die meiste Finanzmasse gefühlt wirklich so funktioniert wie in dem Video mit dem 100€-Schein.:idee: Treffen werden die Menschen eher direkte Einkommensverluste, egal ob aus vollem Jobverlust oder wegen "indirekter" wegen Einsparungen, entfallenden Lohnerhöhungen und solchen Sachen.

    Wollen wir es hoffen. Mit dem Thema Einkommensverlust durch Alosigkeit (die ohnehin trotz KuG schon stark steigt) hast aber zweifelsohne Recht...

  • Im Gegensatz zur Finanzkrise trifft das Ding jetzt aber (fast) alle massiv.

    Und daher glaube ich nicht, dass der vor Corona herrschende Konsumrausch im Handumdrehen wieder stattfinden wird: da wird das Auto schonmal länger gefahren, der TV tuts auch noch ein Jahr - von den kleinen und meist völlig unnötigen Zwischendurchanschaffungen gar nicht zu reden. Vielleicht kommt auch der eine oder andere auf die Idee Rücklagen zu bilden, anstatt eine Konsumquote von 100% (und darüber hinaus) zu realisieren.


    Ich hoffe, dass ich mich täusche. Aber ich befürchte, dass der private Konsum noch lange hinter dem vor-Corona-Niveau zurückbleiben wird!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Eine sehr treffende Abhandlung von Gerd Held. Teil 2 wurde heute veröffentlicht, hier ein Auszug:


    Zitat

    Wenn jetzt nicht schnell ein klares Ende des Ausnahmezustands erklärt wird, wird ein verheerender Präzedenzfall geschaffen. Wird eine klare Entscheidung vermieden und verschleppt, hilft es auch nichts, wenn irgendwann ein Covid 19-Impfstoff zur Verfügung steht. Denn dann müssen die Bürger in Zukunft jederzeit damit rechnen, dass ihre Betriebe, Sozialeinrichtungen, Arbeitsplätze, Läden, Gaststätten, Sportstätten flächendeckend stillgelegt werden. Dann wird über der Bundesrepublik das Damoklesschwert des Ausnahmezustands hängen. Und es wird die Neigung bestehen, den Ausnahmezustand als ein „ganz normales“ Steuerungsinstrument anzusehen, von dem man immer dann Gebrauch macht, wenn im politisch-medialen Raum wieder eine „welthistorische Krise“ entdeckt wird. Die tonangebenden Experten-Kreise, die zu wissen behaupten, welche Betriebe, Produkte, Informationen und Kulturproduktionen „systemrelevant“ oder „zukunftsfähig“ sind, haben sich ja schon formiert.

    Nun hat die Bundeskanzlerin erklärt, bei der Verteilung öffentlicher Gelder in der Corona-Krise sollten „klimafreundliche Finanzhilfen“ eine besondere Rolle spielen. Das bedeutet nicht weniger, als dass die verordnete allgemeine Stilllegung zu einer Selektion genutzt wird: Wer nicht „grüne“ Ziele vorweisen kann, bleibt auf der Strecke. Die Corona-Stilllegung wird, ohne dass wir uns recht versehen, in eine klimapolitische Industrie-Stilllegung überführt.

    Umso wichtiger ist es, den Ausnahmezustand jetzt wirklich zu beenden – und zwar ganz allgemein, ohne Sonderrechte für Einzelne. So, wie unsere Verfassung die Grundrechte des Landes für alle gleich festgesetzt hat. Und diese Beendigung des Ausnahmezustands muss schnell geschehen. Jede Verzögerung führt dazu, dass sich Sonderrechte und Sondermächte im Land etablieren. Es ist ein entscheidender Moment für diese Republik.


    achgut: Leichtsinniges Einrichten im Ausnahmezustand

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    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Im Gegensatz zur Finanzkrise trifft das Ding jetzt aber (fast) alle massiv.

    Es gibt nur sehr wenige Gewinner und ob die am Schluss wrklich die Gewinner sind?


    Beispiel unser Oliver

    Ist zur Zeit sicher einer der Gewinner. Je nach dem wie die Wirtschaft schaden genommen hat, kann er jedoch in den nächsten 6-12 Monaten extrem unter Preisdruck kommen.

    So dass er zwar während der Pandemie gewonnen hat, langfristig jedoch verloren.


    Niemand weiss wie es weitergeht.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Das ist natuerlich zu 100% nachvollziehbar, zumal es ja auch ohne Corona genug Firmen gibt, die sich schwer tun genug faehiges Aussendienstpersonal fuer das vorhandene Auftragsvolumen zu finden. Es scheint aber auch fraglich, ob ihr ab Juli wirklich anfangen koennt aufzuholen. Fuer den aussereuropaeischen Raum, um den es bei euch ja wohl zu einem grossen Teil geht, haette ich so meine Befuerchtungen. Unsere Lieferanten sind froh fuer die Force Majeure Klausel in den Vertraegen, so entstehen zumindest keine Diskussionen ueber Vertragsstrafen. Wird bei euch ja sicher aehnluch sein.

    Meine Hoffnung ist aktuell, dass wir im Juni schon in die Schweiz können. Das würde schon gewaltig helfen. Im Grunde könnte man jetzt schon was drehen mit Einladungsschreiben, aber ich vermute das ist weder beim Management des Kunden gern gesehen und ich würde es auch nicht machen wollen wegen den Eischränkungen...gibt ja nichts zu essen, Hotels zu....

    Juli/August plane ich mit Spanien, Frankreich, etc...aber da ist halt einfach das Problem mit dem Urlaubern. Das könnte nur eine kurze Freude werden.


    Die SPD arbeitet schwer auf die 5% hin. Passt doch... ;)


    Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht kann ich mich aber auch nicht mehr erinnern und die Finanzkrise 2007/2008 war doch nicht so groß, aber gabs da Erhöhungen? Da war doch schon 3 Jahre später keine Rede mehr von irgendeiner Krise und es wurden Milliarden nur so lustig in den Computern hin und hergeschoben. Mir kommt vor, dass die meiste Finanzmasse gefühlt wirklich so funktioniert wie in dem Video mit dem 100€-Schein.:idee: Treffen werden die Menschen eher direkte Einkommensverluste, egal ob aus vollem Jobverlust oder wegen "indirekter" wegen Einsparungen, entfallenden Lohnerhöhungen und solchen Sachen.

    Naja, man muss da etwas weiter blicken. Ein Indiz sind die Immobilienpreise. Wenn man auf Statista die Preise anschaut, so hatte man als Folge der Finanzkrise fast eine Verdoppelung. Da solche Investitionen immer mit 1-2 Jahren Vorlauf gehen sieht man den Anstieg erst um 2010, dafür umso steiler.

    Wenn man das nimmt...die Steuern wurden nicht erhöht, es gab einfach eine brutale Inflation.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top: