Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Ich denke ein gewisses kalkuliertes Restrisiko muss man eingehen, um die Wirtschaft nicht komplett über Wochen oder Monate lahmzulegen. Davon würde sich auch Deutschland nur schwer erholen.


    Es soll ja sogar in geringem Maße weiter durchinfiziert werden, eben um eine gewisse Grundimmunisierung zu bekommen.

    Das darf nur nicht zu schnell gehen, um die damit zwangsläufig auch auftretenden, schweren Fälle gut behandeln zu können.
    Und genau da liegt m.E. die Besonderheit und das Problem von COVID 19: ohne Maßnahmen geht es halt rasend schnell und wir bekommen ganz schnell ganz viele schwere Fälle (nicht über lange Zeit verteilt).

    In der Folge hätten wir dann Zustände wie in Italien oder Spanien (auch wenn unser Gesundheitssystem besser ist und mehr Intensivbetten pro Kopf zur Verfügung stehen).

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • Ich denke ein gewisses kalkuliertes Restrisiko muss man eingehen, um die Wirtschaft nicht komplett über Wochen oder Monate lahmzulegen. Davon würde sich auch Deutschland nur schwer erholen.

    So seh ich das auch. Wir werden uns solange auf Schleichfahrt befinden wie in der Umgebung das Chaos herrscht. Deswegen ist die Forderung nach Tag X eher recht albern. Welche Glaskugel soll denn das bitte ausspucken?

    Wir sind weit entfernt von safe. Noch ein paar Altenheime und paar KH wo sich massiv Mitarbeiter/Patienten angesteckt haben und wir fahren dort dann real den ähnlichen Krisenmodus wie Italien und Spanien.

  • Zitat

    Der Verlauf hier ist einfach anders als in Italien oder den USA.


    Wenn ich mir den Verlauf bei uns anschaue sehe ich das in den Grafiken nicht, vielleicht gibt es einen zeitlichen Unterschied aber keine fundamental andere Entwicklung.

  • Wenn ich mir den Verlauf bei uns anschaue sehe ich das in den Grafiken nicht, vielleicht gibt es einen zeitlichen Unterschied aber keine fundamental andere Entwicklung.

    Der wesentliche Unterschied (zu Italien) ist, dass die Fälle einigermaßen homogen über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind, wodurch die medizinische Infrastruktur besser genutzt werden kann und dass der Beginn der Maßnahmen bei einer geringeren Fallzahl gesetzt wurde, demnach also auch die Höchstzahl entsprechend geringer ausfallen wird.

  • Und nach dem Sommer kommt dann die zweite Welle, also wird dann weiterhin alles runtergefahren? Kein Problem, wir können uns das ja auch leisten 😏

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • genau. In Fachkreisen ist von mindestens drei Wellen die Rede. Aber mir hams ja....

    Nein wir haben es nicht, genau wie die anderen, die es noch viel weniger haben.


    Aber auch mal durchkalkuliert was es uns kosten würde, wenn wir es einfach so laufen lassen?

    Diese Signatur enthält unsittliche Bilder und wurde vom Server geblockt.

  • Nein wir haben es nicht, genau wie die anderen, die es noch viel weniger haben.


    Aber auch mal durchkalkuliert was es uns kosten würde, wenn wir es einfach so laufen lassen?

    Vor allem würden die Bestattungsunternehmen anschließend vorzeitig in Rente gehen können und Corona Corona singen..... :kotz:


    Auch interessant zu lesen:

    Corona-Krise: Die Kritik an der Ausgangsbeschränkung wächst – das ist riskant


    Selbst wenn es sich anders anfühlen mag, selbst wenn man sich daheim langweilt und genervt von Homeoffice, Kindergehopse oder fehlender Abwechslung ist, selbst wenn Beschwichtigungsredner im Fernsehen, im Internet oder am Küchentisch anderes behaupten: Dieses Virus ist hochgefährlich, und es verbreitet sich immer noch viel zu schnell. Schon mehr als 65.000 Bundesbürger sind infiziert, alle fünf Tage verdoppelt sich die Zahl. Sie muss auf mindestens 10, besser 14 Tage gedehnt werden, andernfalls stünde auch unser Gesundheitssystem bald vor dem Kollaps – so wie im Elsass, so wie in Oberitalien, so wie in Spanien, so wie in New York.

  • Ich stimme beim Rest weitestgehend mit Dir überein. Hierzu: Eins ist in der Politik halt klar, derjenige, der den Laden zuerst wieder laufen lässt, muss sich rechtfertigen wenn es neue Infektionen und dadurch Todesfälle gibt. Der ist dann politisch gegrillt. Bleibt die Frage wer das Risiko eingeht.

    Ich sehe genau einen der den Ar$ch in der Hose dazu hat: Kurz.


    Der wird sich Italien anschauen und wenn da die Situation besser ist zieht er seinen bereits kommunizierten Plan durch. Söder und Merkel werden dann mit Bezug auf die internationalen tollen Beispiele folgen, ich kann mir nicht vorstellen das von denen einer lockert vor nicht Kurz vorschießt.

    Daher mein Tipp, dass wir bis Mitte Mai Ausgangssperren haben. Bis Juli Grenzen zu und Schulen erst wieder im September.


    Die größte Katastrophe sehe ich aktuell noch beim Einzelhandel in Bayern. Da sind halt grob 50% per Dekret zu, was weder verfassungskonform ist noch von den Versorgungsketten einfach wieder hochgefahren werden kann. Da wird einiges nachhaltig zerstört sein. Gastro ist aktuell halt zu, aber wer da auf soliden Beinen steht kann auch wieder aufbauen, wird ja alles wieder benötigt. Hotel halt schwierig wegen dem Zeithorizont...

    KOA SIGNATUR!

  • Herby, bei allem Ernst der Lage, bei aller Unsicherheit bei uns Laien UND bei den "Experten": T-Online, scheinbar Deine bevorzugte Informationsquelle, ist nicht die Referenz für unabhängige, unantastbar seriöse und vor allem nicht für kritische Berichterstattung. Volksempfänger trifft es sicher eher.

    Sei, im eigenen Interesse, nicht weiter, wie bisher, ein dedicated follower allein dieser Quelle. Nicht in diesen Zeiten.


    Ich bin sehr glücklich über gepostete Links hier im Forum, die erst über den Tellerrand wahrnehmbar sind. Selektieren kann ich dann für mich selber. Also vielen Dank für alle Zitate aus anderen Medien.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.

  • Also wenn ich die Presse von RKI heute höre.


    Durchschnittsalter Erkrankte 47 (wobei diese Zahl eigentlich irrelevant ist. Wie ist das Durchschnittsalter derjenigen die an was anderem Erkranken?)

    Durchschnitt Todesfälle: 80.


    Somit wäre es möglich ab 20.04 wieder hochzufahren und nur die älteren und vorerkrankten Personenkreise zu schützen....

    Somit könnten sie jüngeren auch für die Älteren die Wirtschaft wieder hochfahren....

  • nur die älteren ........ Personenkreise zu schützen....

    Wie?

    Wir Normalbürger haben die jetzt zutage tretenden Defizite im Gesundheitswesen nur marginal zu verantworten. Ich beobachte jedoch zunehmend, seit längerer Zeit während dieser Krise, dass eben diese ihm in die Schuhe geschoben werden sollen und diese Schuldgefühle gewollt zum gegenseitigen Aufhetzen genutzt werden. Dies, um die genannten Versäumnisse der Politik in den Hintergrund treten zu lassen und sich den Rücken frei zu halten.


    Alle(!) ca. 60 Neuinfektionen der letzten Tage erfolgten in Heimen - und nicht wegen Grillfesten, Spaziergängen und Einkäufen. Dazu:

    Fühlen uns verarscht“: Erste Pfleger in Mittelbaden kündigen wegen fehlender Schutzkleidung". Für Unmut sorgt nun eine E-Mail der Stadt Baden-Baden an die Pflegeheime. Die Einrichtungen sollten ihren Bedarf an Schutzkleidung melden, hieß es darin. Es ging um die Verteilung einer „anzahlmäßig geringen Stückzahl“. Das Material müssten sie selbst abholen. „Das ist eine bodenlose Frechheit. Hier geht es um Menschenleben.“ Alle Einrichtungen hätten einen Grundbestand. „Aber eine Lagerhaltung zahlt uns niemand – weder die Krankenkasse noch die Pflegekasse.“ Lieferketten funktionieren nicht. Alle Belieferungen erfolgen just-in-time.

    Quelle: BNN 31.3.2020


    Der Shutdown muss im Interesse der Wirtschaft mittelfristig gelockert werden, auch, um die Versorgungsprobleme nicht noch mehr zu verschärfen. Der "Schutz" der älteren Personenkreise darf aber nicht darin bestehen:

    "Was nicht passt, wird weggesperrt". Was den Weggesperrten hier in den umliegenden Landkreisen widerfährt, liest man täglich. Die psychischen und logistischen Probleme eines "Wegsperrens" kommen dem Tatbestand des Totschlags gleich; beim Wiederhochfahren der Wirtschaft stehen ja auch die freiwilligen Einkaufshelfer nicht mehr zur Verfügung. Es kann nur darauf hinauslaufen, dass die "älteren Personenkreise", die aktiv am Leben teilnehmen können, sich selbst schützen, so gut es geht. Und wenn es nicht geht.... das Opfer für die Jüngeren ist es wert. Auf eines mehr kommt es nicht mehr an.


    Verhältnisse wie im Tessin, dass Personen über 65 ein Betretungsverbot aller Läden auferlegt wurde, sind reinem Aktionismus der Politik geschuldet. Ich muss mich zusammenreißen, um nicht Godwin zu huldigen, und höre deshalb hier auf.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.

  • herby : Ich muss Korynaut beipflichten.

    Seit Jahren sind gefühlt 90% Deiner Verlinkungen von T-Offline - das is ungefähr genauso seriös, wie wenn Du nur auf die Bild verlinken würdest.

    Wenn Du mal vergleichst wirst Du merken, dass sonst nahezu kein Link auf diese Seite verweist - da gibt's deutlich seriösere Quellen - und nein Web.de gehört auch nicht dazu ;)

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Herby, bei allem Ernst der Lage, bei aller Unsicherheit bei uns Laien UND bei den "Experten": T-Online, scheinbar Deine bevorzugte Informationsquelle, ist nicht die Referenz für unabhängige, unantastbar seriöse und vor allem nicht für kritische Berichterstattung. Volksempfänger trifft es sicher eher.

    Sei, im eigenen Interesse, nicht weiter, wie bisher, ein dedicated follower allein dieser Quelle. Nicht in diesen Zeiten.


    Ich bin sehr glücklich über gepostete Links hier im Forum, die erst über den Tellerrand wahrnehmbar sind. Selektieren kann ich dann für mich selber. Also vielen Dank für alle Zitate aus anderen Medien.

    T-Online ist meine Startseite, da ich auch darüber direkt in mein T-Online Kundencenter gehe, somit sehe ich immer den Einen oder anderen Artikel, dieser übrigens vom Chefredakteur.

    Man kann sich ja solche Artikel auch einmal hineinziehen und hinterfragen, letztendlich werden selbst im Forum auch unterschiedliche Ansichten zur derzeitigen Lage geteilt.


    Es ist klar zu erkennen und auch einzusehen, dass Selbständige eine Beendigung des Stillstandes durchsetzen möchten und sich Ältere längeren Stillstand wünschen würden.

    Wenn ich noch meine Läden hätte, würde ich sicherlich auch in die Richtung weitermachen tendiert haben, nun mit 70 wiegt natürlich die Sicherheit vor einer Erkrankung mehr.


    Man muss verschiedene Meinungen in die Waagschale legen können, sich letztendlich seine Meinung selbst bilden und hoffen dass alles in die richtige Richtung läuft.

    Jedenfalls wünscht sich auch keiner ein Firmensterben oder den Staatbankrott, wir möchten ganz sicher allesamt mit einem blauen Auge davonkommen.

  • Wie stellt man sich eine Maskenpflicht vor, wenn man keine kaufen kann?


    Meine Frau kaufte gestern in der Apotheke "2 Masken für den Notfall" zum Preis von insgesamt 50 Euro. Das sind wohlgemerkt "Einmal-Masken".


    Das können sich die wenigsten Leute leisten!


    Bleiben nur "selbstgemachte wiederverwendbare" (waschbare) Masken. Ich wünschte mir, solche zu akzeptablen Preisen kaufen zu können. Das wäre doch etwas für Schneidereien!?

  • Das wäre doch etwas für Schneidereien!?

    Machen sie doch auch überall: Private Schneidereien, Textilindustrie (Trigema sogar in Samstagsarbeit, Freudenberg, Breisacher Stadtverwaltung, Emmendinger Lehrer, ZF Friedrichshafen, Zettl Automotive, Eterna (bisher Hemden), Bianco Evento (Brautmoden), .... jeweils 1000 bis 30 000/Tag.


    Deshalb, die Bevölkerung tut alles Mögliche und ist willig.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.

  • Ernsthaft? 50€? Für den Notfall? Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Etwas mehr gesunden Menschenverstand bitte.

  • Jedenfalls wünscht sich auch keiner ein Firmensterben oder den Staatbankrott, wir möchten ganz sicher allesamt mit einem blauen Auge davonkommen.

    Nicht nur das Zitierte, auch insgesamt ein erfreuliches Statement von Dir, Herby! :top:


    Zur Strafe, Du wirst es gemerkt haben, habe ich ja die schweizer Blick zitiert. :hehe:

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.