Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Einerseits kommt mir alles übertrieben vor angesichts der Zahlen der bisher bei uns verstorbenen.

    Andererseits können sich doch nicht alle Länder und die meisten Experten derart irren.

    Grüße Peter

  • Einerseits kommt mir alles übertrieben vor angesichts der Zahlen der bisher bei uns verstorbenen.

    Andererseits können sich doch nicht alle Länder und die meisten Experten derart irren.

    Das ist ganz genau das Problem auf den Punkt gebracht, über was ich die ganze Zeit grüble. Danke

    /\_/\

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  • Einerseits kommt mir alles übertrieben vor angesichts der Zahlen der bisher bei uns verstorbenen.

    Was mich an der Diskussion auch stört, es gibt nur Kranke (die wieder gesund werden) und Verstorbene.


    Viel mehr interessiert mich, wie schaut es mit denen aus, die die Krankheit überlebt haben, aber vielleicht lebenslange Folgen haben, z.B. Lungenfibrosen und deren Lebensqualität im Eimer ist. Darüber wissen wir ebenfalls so gut wie nichts. Aber zumindest hört man ab und an, dass selbst Menschen mit mildem Krankheitsverlauf Lungenfibrosen entwickeln.

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  • Und was machen wir beim nächsten Virus?

    Diese sollen vermutlich künftig häufiger auftreten.


    Ich bin wenig ängstlich und glaube eigentlich an die moderne Technik und Medizin - sollen wir jetzt jedes Jahr alles monatelang still legen?


    Das ist irgendwie auch keine Lösung, aber man kann natürlich die Leute nicht einfach sterben lassen.


    Wobei zynisch gesagt die über 80 jährigen auch bei einer normalen Grippe gefährdet sind und irgendwann das Leben vorbei ist, in meinem Umfeld regiert der tödliche Herzinfarkt schon weit unter 80 leider.

    Grüße Peter

  • Was mich an der Diskussion auch stört, es gibt nur Kranke (die wieder gesund werden) und Verstorbene.


    Viel mehr interessiert mich, wie schaut es mit denen aus, die die Krankheit überlebt haben, aber vielleicht lebenslange Folgen haben, z.B. Lungenfibrosen und deren Lebensqualität im Eimer ist. Darüber wissen wir ebenfalls so gut wie nichts. Aber zumindest hört man ab und an, dass selbst Menschen mit mildem Krankheitsverlauf Lungenfibrosen entwickeln.


    Ich weiß nicht ob es Fibrosen sind - hörte aber schon mehrfach, dass überlebende Beatmete oft gewisse Schäden davon tragen und es lange dauert, bis - falls - sie wieder richtig gesund sind.

    Die Lunge bleibt anscheinend beeinträchtigt.

    Grüße Peter

  • Andererseits können sich doch nicht alle Länder und die meisten Experten derart irren.

    Es kommen doch immer nur die selben „Experten“ zu Wort und alles hört auf das RKI und Dr. Drosten.
    Kritische Stimmen werden gleich mundtot gemacht obwohl die auch Experten sind, warum kommt es da nicht zu einer differenzierteren Sichtweise auf das Thema?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Das RKI ist nunmal die oberste Instanz in Deutschland, klar hat deren Meinung hohes Gewicht.


    Diejenigen, die im Radio und TV sich äußern, liegen nach meinem Eindruck ziemlich auf der gleichen Linie.


    Und als Laie lese ich den Lancet oder ähnliches nicht - das würde ich weder zeitlich noch intellektuell verstehen, bin ja wie die allermeisten hier kein Mediziner oder gar Epidemiologe. Bestimmt gibt es einige abweichende Expertenaussagen - wie bei jedem Thema.

    Grüße Peter

  • Ich hatte den Artikel aus der FAZ letzte Woche schon mal verlinkt, aber ich denke der wird bei einigen Untergegangen sein.
    "Wir haben hier nur noch schwere Fälle"


    Interview mit einem Chefarzt eines Münchner Krankenhauses.

    Er geht auch darauf ein, dass es zu einer Überreaktion des Körpers kommt der entsprechende Schäden anrichtet. Und wie Lucius schon schrieb, die Sterblichkeitsrate ist das eine, die Langzeitschäden für Überlebende nochmal was anderes

    Zitat
    Wendtner: Einmal direkt durch das Virus: Sars-CoV-2 zerstört die Lungenzellen, sie sterben ab. Mit fortschreitender Infektion bleibt weniger funktionelles Lungengewebe für die Atmung verfügbar, was die Atmung natürlich erschwert. Dazu kommt noch, dass wir in vielen Fällen eine überschießende Reaktion des Immunsystems sehen, einen Zytokinsturm. Vereinfacht gesagt schießen dabei Entzündungszellen in die Lunge ein. Dadurch werden die Lungenbläschen in ihrer Funktion stark eingeschränkt und der Gasaustausch kann nicht funktionieren. Bei einem Großteil der Patienten, die auf die Intensivstation kommen, sehen wir irgendwann so eine Reaktion. Die Frage ist nur, ob man das früh genug erkennen und therapieren kann oder ob die Reaktion schon so abgelaufen ist, dass man zu spät kommt. Wenn dem so ist, hat man oft schon sehr viel zerstörtes Lungengewebe, das man nicht mehr retten kann. Dann ist der Brand quasi vorbei und die Überlebenschancen sinken deutlich.

    Und hier mal noch ein Unterschied zur gewöhnlich Grippe und Lungenentzündung die hier jährlich durchzieht. Glaubt ihr ernsthaft, dass jeder Klinikarzt da draußen Medien- und Politik gesteuert ist?

  • ....Die Marschroute lautete vot 8 Tagen, dass nach 2 Wochen neu bewertet wird. Wir werden uns dann fügen müssen!

    Dir ist bewusst, dass wir hier ver&rscht werden?


    - Unsere Politiker und einige Journalisten sind mittlerweile die einzigen "Experten", die noch von 14 Tagen Inkubationszeit reden. Ganz interessant, meistens ohne "bis zu", sondern nur 14 Tage. Das RKI hat schon selber die 4-5 Tage im Mittel veröffentlicht. Genesungszeit im Mittel bei 12 Tagen...

    - Der Herr Altmaier hat gestern ganz klar gesagt, dass man vor dem 20.04. überhaupt nicht über Lockerungen reden wird. Die alte Marschroute ist schon lange über den Haufen geworfen.

    - Wir haben seit dem 15.03. die Testkapazitäten fast verzehnfacht. Ein Anstieg der Fälle in dem Maße sehe ich nicht.

    - Zwischen 20.03. und 24.03. hatten wir in etwa 4000Fälle pro Tag konstant. Dann wurde die Zählweise geändert in einer Art, die locker einer Verdoppelung gleich kommt und wir haben seit dem fast 7000 Fälle pro Tag. Das wird uns von der Politik noch als Verdoppelung der Fälle verkauft.

    - Schaut man den zeitlichen Verlauf, Abb 3 im Lagebericht heute an, so sieht man sogar eine relativ flache Entwicklung seit zwei Wochen, was auch logisch ist, denn das entspricht der Schließung der Schulen vom Datum her und zu diesem Zeitpunkt wurden vermehrt Maßnahmen ergriffen.


    Wie schon geschrieben...es geht aktuell in der Politik nicht darum die Krise zu bekämpfen, sondern nur um den eigenen Vorteil. Man vermeidet ja sogar zu sagen auf was man raus will.

    Die aktuelle Taktik mit dem Beibehalten des Shut down kann ja nur das Ziel haben den Virus auszurotten. Ok...dann sollte man das diskutieren, würde ich sogar verstehen. Aber Zahlen als Todschlagargumente zu nutzen, die hinten und vorne für Deutschland keinen Sinn machen (1000 genutzte Intensivbetten vs. 30000 Bestand) nur um die Popularitätswelle nicht mit Diskussionen zu gefährden ist schon übel. Da braucht man nicht über die chinesische Politik herziehen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

    Einmal editiert, zuletzt von basti313 ()

  • Zitat

    Es kommen doch immer nur die selben „Experten“ zu Wort und alles hört auf das RKI und Dr. Drosten.

    mal davon abgesehen, dass das eben ausgewiesene Experten sind, auch z.B. Anthony Fauci in den USA sagt genau das gleiche.

  • mal davon abgesehen, dass das eben ausgewiesene Experten sind, auch z.B. Anthony Fauci in den USA sagt genau das gleiche.

    Es hat ja auch jeder Recht. Das Problem ist aber, dass die Situation nicht passt. Deutschland gehört mit Singapur oder Korea zu Ländern mit starker, frühzeitiger Reaktion. Der Verlauf hier ist einfach anders als in Italien oder den USA.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Dir ist bewusst, dass wir hier ver&rscht werden?

    ...

    q.e.d.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Es hat ja auch jeder Recht. Das Problem ist aber, dass die Situation nicht passt. Deutschland gehört mit Singapur oder Korea zu Ländern mit starker, frühzeitiger Reaktion. Der Verlauf hier ist einfach anders als in Italien oder den USA

    Die Frage ist nur, ob das auch so bleibt?


    (Süd-) Korea und Singapur lassen in ihrem Kampf auch (noch) nicht nach. Allerdings gibt es dort imho keine "Kontaktsperre", dafür greifen sie auf Handydaten zu.

    Gerät zur Bekämpfung von Krankheiten: |==[)XXXX>——

  • Ich lese immer „Zugriff auf die Handydaten zur Lokalisierung der Leute“, schleppt ihr immer und überall euer Handy mit, also ich definitiv nicht 🤔

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich lese immer „Zugriff auf die Handydaten zur Lokalisierung der Leute“, schleppt ihr immer und überall euer Handy mit, also ich definitiv nicht 🤔

    Ich schon (zu 99%), es ist für mich unter anderem Uhr, Garagentoröffner, Betriebsschrankenöffner, Notizblock, Beweismittelanfertiger (Fotofunktion), Paßwortspickzettel und noch so vieles mehr und nicht zuletzt "Fenster zur Welt".

    Gerät zur Bekämpfung von Krankheiten: |==[)XXXX>——

  • Wie schon geschrieben...es geht aktuell in der Politik nicht darum die Krise zu bekämpfen, sondern nur um den eigenen Vorteil. Man vermeidet ja sogar zu sagen auf was man raus will.

    Ich stimme beim Rest weitestgehend mit Dir überein. Hierzu: Eins ist in der Politik halt klar, derjenige, der den Laden zuerst wieder laufen lässt, muss sich rechtfertigen wenn es neue Infektionen und dadurch Todesfälle gibt. Der ist dann politisch gegrillt. Bleibt die Frage wer das Risiko eingeht.

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  • Solange wir den internationale Handel aufrecht halten wollen und das die Länder um uns das nicht im Griff haben, ist jede Anlieferung von Ware eine neuer möglicher Herd für eine neue Welle.

    Wenn sich 20 Leute aus verschiedenen Bundesländern zur Bausprechung im Container versammeln, ist die Weitergabe auch gut organisiert.

    Beides ist immer noch Alltag um die Wirtschaft nicht komplett an die Wand zu fahren.

  • Ich denke ein gewisses kalkuliertes Restrisiko muss man eingehen, um die Wirtschaft nicht komplett über Wochen oder Monate lahmzulegen. Davon würde sich auch Deutschland nur schwer erholen.

    Gruß
    schecke