Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Stefan: ok, die Formulierung "Sport und Bewegung an der frischen Luft" deckt schon vieles ab was man üblich so draußen tut, aber Sonnenbaden sehe ich da auch in der Tat eher nicht abgedeckt. Fände es trotzdem daneben wenn Leute die vereinzelt irgendwo auf einer Wiese liegen ein Bußgeld bekämen. Dicht an dicht im Englischen Garten wäre da schon was anderes, klar...

    Gruß Mathias (formerly known as Mathias386)


    Für einen Fahrzeugtyp, wie ihn der BMW 7er und seine nationalen wie internationalen Wettbewerber darstellen, sind rund 135 kW (gut 185 PS) angemessen und selbst bei sportlichsten Ansprüchen mehr als ca. 185 kW (rund 250 PS) nicht erforderlich.

    (aus einem BMW-Prospekt von 1980, gefunden bei www.7-forum.com)

  • Das sagen sie auch bei uns, an die frische Luft das Immunsystem stärken ist sehr wichtig.

    Vitamin D durch die Sonne ;)

    wo ist „bei uns“?

  • Nur weil hier im Treff so viele (vermeintlich) psychisch starken Personen anwesend sind, heisst das bei weitem nicht, dass dies auf den Rest der Bevölkerung ebenfalls zutrifft.

    Das reflektieren viele in ihrer Filterblase nicht, weil sie nie in dieser Situation direkt oder nah indirekt betroffen waren. Deshalb kommen ja auch Kommentare die auf vollkommenes Unwissen schliessen lassen.

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Wenn du Wein und gummibärli zu Lebensmitteln zählst 😉

    Bei uns haben die auch Nudeln und Mehl und noch ein paar Produkte.

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Ich denke man muss hier das Personenaufkommen in der Stadt im Gegensatz zum Dorf schon unterschiedlich sehen, wir können hier unsere große Runde durch Wald und Flur mit fast immer 10000 Schritten gehen ohne dass uns hunderte Menschen begegnen, wir gehen da natürlich nicht die ausgetretenen Wege , aber als langjähriger Hundebesitzer weiß man wo man laufen muss um niemanden zu sehen.


    Zustände wie in Frankreich mit Passierscheinen bekommen wir hoffentlich nie, das wäre nur noch der Tropfen der das Faß zum Überlaufen bringen könnte.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Marcel

    Ein Tod der sich anfühlt wie Ertrinken, nur langsamer und bei vollem Bewusstsein ist halt die Alternative (schwerer Verlauf von Covid 19 - aber keine Beatmung verfügbar)

    Genau das ist es, was mir am meisten Angst einjagt.


    Offen gestanden überlege ich mir schon länger Alternativen, wobei man als Laie ganz schnell etwas Falsches macht.


    Überleben hat also NICHT Priorität 1.


    Irgendwann ist man sowieso dran.


    Im Normalfall fand das eben bisher innerhalb eines funktionierenden Gesundheitswesens statt, worauf man sich in Kürze nicht mehr verlassen kann.


    Am Sichersten ist es wohl Zuhause zu bleiben, wenn man der Risikogruppe angehört. Dumm nur, dass man auch Essen und Trinken muß und Lebensmittel-Bringdienst in Städten längst ausgebucht sind.

  • Das reflektieren viele in ihrer Filterblase nicht, weil sie nie in dieser Situation direkt oder nah indirekt betroffen waren. Deshalb kommen ja auch Kommentare die auf vollkommenes Unwissen schliessen lassen.

    Das ist leider so. Ich muss ja ehrlicherweise auch zugeben. ich wäre auch nicht so sensibilisiert auf das Thema, wenn ich nicht diese 5 Jahre bei meinem aktuellen Arbeitgeber gehabt hätte. Aber gerade der Fall von diesem Lehrling ging mir echt unter die Haut (ich kenne die Person nicht) - und dies, obwohl ich mich ansonsten wirklich sehr gut abgrenzen kann.

    Marcel

    Ich weiß sehr gut, was es heißt, psychisch instabile Menschen im (familiären) Umfeld zu haben.

    Ein Tod der sich anfühlt wie Ertrinken, nur langsamer und bei vollem Bewusstsein ist halt die Alternative (schwerer Verlauf von Covid 19 - aber keine Beatmung verfügbar)

    Jeder Tod ist schlimm. Hätte sich dieser Auszubildende das Leben genommen, wäre ihm ein wesentlich "humanerer" Tod sicher gewesen?


    Wir sind gerade dabei, in unserer Wohlstandsdekadenz und Mediendominaz, alles was unsere vorigen Generationen aufgebaut haben, mit Vollgas gegen die Wand zu fahren (sofern der ganze Lockdown länger wie noch zwei, drei Wochen geht). Dabei vergessen und verdrängen wir, dass der Tod zu unserem Leben gehört. Die Menschheit kann heute Krankheiten heilen/den Verlauf verlangsamen/stoppen, an welchen wir vor einigen Jahren noch erbärmlich verreckt sind (z. B. HIV, MS, etc.). Das hat zum Leben gehört und gehört auch heute noch zum Leben. Wir stehen aktuell gemäss Johns Hopkins bei 30'438 Toten. Keine Frage - jeder einer zu viel. Aber auf der ganzen Welt sterben an jedem einzelnen verdammten Tag deutlich mehr Menschen an anderen Krankheiten (z. B. Krebs). Oftmals haben die sicherlich auch keinen schöneren Tod, wie das was Corona im schlimmsten Fall verursacht. Nur bei Corona ist etwas anders: Der wohlstandsverwöhnte Durchschnittsmensch merkt auf einmal: Hui, das könnte auch mich treffen. Und durch den Hype der Medien wird das ganze noch verstärkt. Schliesslich gibt es seit Januar kein anderes Thema mehr in den Medien.


    Wie hoch die effektive Sterberate von Corona sein wird, werden wir wohl leider nie erfahren. Diese wird aber nie und nimmer bei 5 oder mehr Prozenten liegen, (aktuelle Rate wenn man die 650k erkrankten und 30.5k Tote gegenüberstellt) da deutlich mehr Menschen an Corona erkrankt sind und erkranken werden, wie getestet werden (kann).

  • Wie hoch die effektive Sterberate von Corona sein wird, werden wir wohl leider nie erfahren. Diese wird aber nie und nimmer bei 5 oder mehr Prozenten liegen, (aktuelle Rate wenn man die 650k erkrankten und 30.5k Tote gegenüberstellt) da deutlich mehr Menschen an Corona erkrankt sind und erkranken werden, wie getestet werden (kann).

    Ist doch völlig unstrittig oder? Ich denke das die deutschen Zahlen der Realität immer noch am besten abbilden.

    Das nützt aber alles nichts wenn die KH überlastet sind und Leute sterben weil sie keine Beatmung/ITS-Betten bekommen können.


    Da spielt es dann auch keine Geige mehr ob die Corona hast, Opfer beim Verkehrsunfall bist oder ne Krebs-OP notwendig wäre um dich zu retten.

  • Genau das ist es, was mir am meisten Angst einjagt.


    Offen gestanden überlege ich mir schon länger Alternativen, wobei man als Laie ganz schnell etwas Falsches macht.


    Sterben an Corona ist schei$$e - keine Frage. Aber was machst du, wenns dich mit Bauchspeicheldrüsenkrebs oder einem anderen Krebs erwischt? So ist es z. B. einem Ex-Arbeitskollegen von meiner Frau ergangen. Zwei Jahre vor der Pension wurde nach einem epileptischen Anfall ein streuender Krebs festgestellt. Unheilbar, da zu weit gestreut. Die Ärzte gaben ihm 3 Monate - gemacht hat er draus knapp ein Jahr. Sein Tod war aber sicherlich auch nicht angenehmer, wie an Corona zu sterben. Den Ex-Vermieter meines Vaters hat ebenfalls der Krebs und schlussendlich die Würmer dahingerafft. Er wurde von innen regelrecht aufgefressen. Die Ärzte konnten schlichtweg nichts mehr für ihn tun. Auch kein Tod, den ich jemanden wünsche.

    Übrigens: Die Sterblichkeitsrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs in Deutschland liegt bei über 90% (5-Jahresüberlebensrate). Bei jährlich um die 17'000 Neuerkrankungen sind das alleine 15'300 Tote...


    Ich bin hier zu 100% auf basti313 Linie: Risikogruppen isolieren - der Rest soll sein Leben normal weiterleben. Da ist es dann auch jedem Rentner freigestellt, 24h in seiner Bude zu hocken.

  • Ich bin hier zu 100% auf basti313 Linie: Risikogruppen isolieren - der Rest soll sein Leben normal weiterleben. Da ist es dann auch jedem Rentner freigestellt, 24h in seiner Bude zu hocken.

    Wenn man selber nicht dazu gehört, kann man das auch ganz easy fordern. :whistling:

    Aber dazu gab es wohl auch schon genug Modellrechnungen, die aber offenbar einen schlimmeren Ausgang zur Folge hätten.

    So ganz genau wissen wir ohnehin nicht, was der ideale Weg ist. Die aktuelle Abschottung halte ich persönlich für den besten Weg. Bei uns wird dies mindestens bis zum 20.4. gehalten und um Ostern herum neu ausgewertet, inwiefern die Maßnahmen etwas bringen und wie man gegensteuern muss. Doch geben die täglichen Zahlen gewiss keine Entwarnung - ich habe die Meldung der Fallzahlen von Bundesland und Stadt stetig im Blick. Und von ganz Deutschland und den Rest der Welt natürlich auch.

    Am meisten Sorgen mache ich mir aktuell - ehrlich gesagt - um die USA (aktuell fast 120.000 bestätigte Fälle und fast 2000 Tote - Tendenz steigend). Schon alleine der Staat New York sticht hier massiv hervor. In Italien wiederum ist diese Entwicklung zuletzt nicht mehr ganz so drastisch, obgleich nunmehr hier auch schon über 10.000 Tote zu beklagen sind.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Ist doch völlig unstrittig oder? Ich denke das die deutschen Zahlen der Realität immer noch am besten abbilden.

    Das nützt aber alles nichts wenn die KH überlastet sind und Leute sterben weil sie keine Beatmung/ITS-Betten bekommen können.


    Da spielt es dann auch keine Geige mehr ob die Corona hast, Opfer beim Verkehrsunfall bist oder ne Krebs-OP notwendig wäre um dich zu retten.

    Nein, ist es nicht. Aber wir machen gerade ein riesen Tamtam um einen Virus, welcher bei den Risikogruppen tödlich enden kann (aber nicht muss). Wir können nicht immer jedes Leben retten. So hart ist leider die Realität. Auch bei einem Unfall...

  • Nein, ist es nicht. Aber wir machen gerade ein riesen Tamtam um einen Virus, welcher bei den Risikogruppen tödlich enden kann (aber nicht muss). Wir können nicht immer jedes Leben retten. So hart ist leider die Realität. Auch bei einem Unfall...

    Das kann man gewiss nicht. Aber man muss es versuchen.

    Und da man es versuchen muss, bindet es automatisch Kapazitäten. Kapazitäten, die jeden betreffen, der zum Beispiel beim Motorradfahren oder im Gebirge verunglückt. Oder der eine Bauchspeicheldrüsen-OP benötigt. Etc. pp.

    Daher wird aktuell auch geraten, derartige Aktivitäten sein zu lassen, um die medizinische Versorgung zu annähernd 100 % auf COVID-19 zu konzentrieren. Italien und Frankreich können ein Lied davon singen...

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Und da man es versuchen muss, bindet es automatisch Kapazitäten. Kapazitäten, die jeden betreffen, der zum Beispiel beim Motorradfahren oder im Gebirge verunglückt.

    Nur ist es einfach das Motorradfahren zu verbieten oder Regeln daingehend aufzustellen, was auch kaum wirtschaftliche Folgen hätte, im Unterschied dazu jemandem zu verbieten sich an Covid anzustecken.

    Dieses stille Wasser von Absolut schmeckt mir viel besser als das von Volvic, das ich früher immer gekauft habe.

  • Bin sehr froh, dass mir noch keiner das Mopedfahren verbietet.


    Wobei ich dabei das Risiko - so gut es geht - begrenze.

    Grüße Peter

  • Und zum Corona: auch die Experten sind sich nicht einig, wie die optimale Strategie aussieht.


    Das Virus hat medizinische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen, die alle berücksichtigt werden müssen, die rein medizinische Sicht alleine ist nmM nicht das richtige.

    Man muss auch immer beachten, was die medizinisch als am besten erachtete Vorgehensweise für negative soziale und wirtschaftliche Auswirkungen hat, wobei die Medizin sicherlich im Vordergrund steht.


    Es sind jedenfalls sehr schwierige Abwägungen, es gibt kein sicheres richtig oder falsch.

    Grüße Peter

  • Wenn man selber nicht dazu gehört, kann man das auch ganz easy fordern. :whistling:

    Was ist besser? Wenn um die 20% der Bevölkerung das Haus hüten muss, oder 100%? Mit der aktuellen Situation ist doch keinem geholfen: Selbstständige bangen um ihre Existenz, Arbeitnehmer um ihren Job und somit ebenfalls um ihre Existenz, Randgruppen wie depressive werden in eine von ihnen nicht gewünschte und wohl auch nicht gesunde Zwangsisolation gesteckt. Ich habe es viele Seiten weiter vorne schon mal geschrieben: Es wäre spannend zu wissen, wer mehr Tote fordert: Corona oder die wirtschaftliche Vernichtung tausender Existenzen. Das wird aber leider eine Zahl sein, die nie öffentlich wird. Weil dann würde man unter umsänden sehen, dass die Massnahmen die aktuell gelten, völlig falsch waren.


    Das paradoxe an der aktuellen Situation ist ja: Die nicht Risikogruppen halten sich mehr oder weniger an die Vorgaben, die Risikogruppen leben ihr Leben weiter. Ich habe die Tage in einem Videointerview einen Renter (um die 80 Jahre alt) sagen hören (sinngemäss): "Wegen Corona lass ich mir meinen Alltag und meine Spaziergänge nicht verbieten. Ich bin näher am Tod wie am Leben. So geniesse ich nach Möglichkeit jeden Tag, der sich mir bietet."

    Soll ich ehrlich sein? Ich kann den guten Mann verstehen. Irgendwann ist einfach unsere Zeit abgelaufen. Das kann dann eben Corona sein, Altersschwäche oder sonst was.

  • Das kann man gewiss nicht. Aber man muss es versuchen.

    Und da man es versuchen muss, bindet es automatisch Kapazitäten. Kapazitäten, die jeden betreffen, der zum Beispiel beim Motorradfahren oder im Gebirge verunglückt. Oder der eine Bauchspeicheldrüsen-OP benötigt. Etc. pp.

    Daher wird aktuell auch geraten, derartige Aktivitäten sein zu lassen, um die medizinische Versorgung zu annähernd 100 % auf COVID-19 zu konzentrieren. Italien und Frankreich können ein Lied davon singen...

    Diese Situation führt bei uns in der CH gerade zur tollen Situation, dass die Spitäler leer sind, und für das Personal Kurzarbeit angeordnet wird8| Da werden ganze Spitäler geräumt, für einen Fall, welcher evtl. nie eintreten wird. Anstatt dass man Kapazitäten zusammenzieht und in den restlichen Spitälern den Alltag reduziert weiterlaufen lässt.

  • Kurzarbeit in den Kliniken? Bei uns rotieren sie dort ganz schön heftig.


    Und bekommen finanzielle Probleme, weil viele normale OPs abgesagt werden, diese bringen sonst viel Geld das jetzt fehlt. Und der zugesagte Zuschuss reicht nicht aus.

    Alles Nebenwirkungen.

    Grüße Peter