Wuhan unter Quarantäne - Pandemie durch Corona Virus

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  • Nein, aber die Gründe sind andere. Kannst ja googeln wenn du sie wissen willst.

    Ach so fair ist die Stadt schon zu ihrem Verein, das sie die steigenden Zahlen vor schiebt. Es ist eben nicht nur das Sitzen mit Abstand im Stadion. Das Hauptproblem ist An- und Abreise und das Gedränge dabei. Egal ob im ÖPNV, auf den Wegen vom Parkplatz ins Stadion oder dann im Stadion selbst. Du musst die Leute gestaffelt rein und raus lassen und das alles sicher händeln. Keine einfache Aufgaben.

  • Ach so fair ist die Stadt schon zu ihrem Verein, das sie die steigenden Zahlen vor schiebt. Es ist eben nicht nur das Sitzen mit Abstand im Stadion. Das Hauptproblem ist An- und Abreise und das Gedränge dabei. Egal ob im ÖPNV, auf den Wegen vom Parkplatz ins Stadion oder dann im Stadion selbst. Du musst die Leute gestaffelt rein und raus lassen und das alles sicher händeln. Keine einfache Aufgaben.

    Genau das iest problematisch und ist keine neue Erkenntnis. Meinst du jetzt wirklich im Ernst, dass der FC Bayern zusammen mit dem Gesundheitsamt nicht in der Lage wären, ein geignetes Konzept zu erarbeiten?

    In München war aufgrund der höheren Fallzahlen die Zuschauerzahl eh schon von 20 auf 10 % der Stadionkapazität reduziert worden, nachdem das RKI die Zahlen plötzlich Sprunghaft nach oben korrigiert hat, blieb der Stadt München nichts anderes übrig.


    Siehe hier:

    Zitat

    Aber über Nacht hat das RKI den Wert für München nun von 34 auf 47,6 angeglichen. Das heißt nicht, dass wir von gestern auf heute so viele Neuinfektionen haben, sondern dass endlich Klarheit über die Diskrepanz der Zahlen herrscht.“


    Gruß
    schecke

  • Ich weiß nicht ob schon mal der eine oder andere in einem Stadion war. Ich schätze mal, prinzipiell wird das überall gleich sein. 80% der Besucher wollen hinterher gleichzeitig mit dem ÖPNV heim. Im kleinen beschaulichen Augsburg mit seinem Mini-Stadion kreisen dafür zig Straßenbahnen auf einer extra eingerichteten Strecke, zum Ende des Spieles stehen da schon mal 10 Bimmeln á 42 Länge auf Vorrat und die nächsten sind schon auf dem Anflug. Vollmachen, weg, nächste, vollmachen, weg, nächste, vollmachen, weg, nächste... Und wie voll die sind, das kann man sich denken.

    Aktuelle Signatur

  • Klar ist das problematisch. Um das Risiko möglichst gering zu halten wurden die Zuschauerzahlen ja auf 20% reduziert und es sind auch nur Zuschauer der Heimmannschaft zugelassen, alles mit personalisierten Tickets. Auch die Zu- und Abgänge sind geregelt.

    Gruß
    schecke

  • Auch die Zu- und Abgänge sind geregelt.

    Ist auch geregelt wie man in den ÖPNV nur eine angepasste Menge Zuschauer rein lässt? Ist der Wartebereich dort entsprechend vorgesehen damit die sich mit Abstand aufstellen? Ist das Personal da um das zu kontrollieren und korrigierend einzugreifen? Du kennst also das Konzept?

  • Ist auch geregelt wie man in den ÖPNV nur eine angepasste Menge Zuschauer rein lässt? Ist der Wartebereich dort entsprechend vorgesehen damit die sich mit Abstand aufstellen? Ist das Personal da um das zu kontrollieren und korrigierend einzugreifen? Du kennst also das Konzept?

    Dies gilt nicht nur für Fußballereignisse, wurde aber für ganz Deutschland zugelassen, da kannst du dir ja mal Gedanken drüber machen, warum.

    Du kennst das Konzept auch nicht und stellst hier abstruse Behauptungen auf, ich frage mich nur, warum? Die Sachlage ist eindeutig, alles andere spielt sich nur in deinen wilden Fantasien ab.

    Gruß
    schecke

  • ich verstehe die Diskussion nach dem "Konzept" nicht. Das Konzept war ja quasi schon abgesegnet, deswegen waren die 7.500 Zuschauer doch vorerst genehmigt. Die Entscheidung beruht doch einzig allein auf die Fallzahlen.


    Als langjähriger (ex)Münchner, hier noch mein persönliche Meinung: von den 7.500 Zuschauern kommen schätzungsweise nicht mal die Hälfte mit der U-Bahn oder den eingesetzten Bussen - und das auch nicht alle zeitgleich. Das Personenaufkommen beim MVP würde ich daher nicht höher einschätzen als am Hauptbahnhof zur Rush Hour Zeit. - Der Weg von der U-Bahn zum Stadion ist so angelegt, dass sich die Masse trennt (das Konzept ist nicht aus hygienischen Gründen so entstanden, sondern um die aufgehitzten Gemüter nach dem Spiel ein bisschen zu trennen ;) ). Das Stadion hat mehrere Eingänge, so dass man die Sicherheitskontrollen/-einlässe sicher auch geregelt hätte bekommen. Wie gesagt, das sind nur meine Erfahrungswerte...

    Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank. [Bertold Brecht]


    Antworte nicht, wenn Du wütend bist.

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  • ich verstehe die Diskussion nach dem "Konzept" nicht. Das Konzept war ja quasi schon abgesegnet, deswegen waren die 7.500 Zuschauer doch vorerst genehmigt. Die Entscheidung beruht doch einzig allein auf die Fallzahlen.

    Zinn versucht hier mal wieder verzweifelt eine Baustelle aufzumachen, wo es gar keine gibt.

    Gruß
    schecke

  • naja, die Diskussion war in der Tat ein bisschen überflüssig, wenn man die Historie gelesen hätte ;) Hier nochmal der Verlauf der Entscheidung:


    Der "König" selbst hat das Konzept abgesegnet: :D


    Zitat:

    Update vom 16. September, 20.15 Uhr: Freudige Kunde für die Bayern-Fans! Der FC Bayern darf sein erstes Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison am Freitagabend* doch vor Zuschauern spielen. In der Allianz Arena beim Spiel gegen Schalke werden 7500 Fans zugelassen. Dies entspricht einer Auslastung der Stadionkapazität von zehn Prozent.

    Eine entsprechende Einigung erzielten am Mittwoch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gemeinsam mit dem deutschen Meister, der unter anderem durch seinen Präsidenten Herbert Hainer vertreten wurde.


    Update vom 17. September, 13.56 Uhr: Hammer in München! Beim Eröffnungsspiel der Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 dürfen am Freitagabend nun doch keine Zuschauer dabei sein.

    „Es wäre ein falsches Signal, vor dem Hintergrund der aktuellen Inzidenzzahl des Robert-Koch-Instituts von 47,6, Zuschauer in die Sportstadien zu lassen“, wird Münchens OB Dieter Reiter in einer Pressemitteilung zitiert: „Gestern noch lag dieser Wert unter 35, weshalb wir, dem Beschluss der Staatskanzleichefs der Bundesländer vom Dienstag folgend, eine stark begrenzte Zahl von Zuschauern am Wochenende zugelassen hätten. Aber über Nacht hat das RKI den Wert für München nun von 34 auf 47,6 angeglichen. Das heißt nicht, dass wir von gestern auf heute so viele Neuinfektionen haben, sondern dass endlich Klarheit über die Diskrepanz der Zahlen herrscht.“


    Link zum ganzen Bericht: FC Bayern: Bundesliga-Auftakt doch ohne Zuschauer! Stadt München beschließt Hammer - so reagiert Rummenigge | FC Bayern

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  • mein Vorschlag, das Thema nicht weiter aufbauschen - zurück zum Hauptthema ;)


    und schei$$e ja, ich freue mich auf den Bundesliga Start! Brot und Spiele! :p

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  • Ja endlich gehts wieder los, hatte mich auch auf die Zuschauer gefreut, auch wenn es nur 7500 gewesen wären, es wäre schon eine ganz andere Atmosphäre im Stadion gewesen.

    Naja, hoffen wir auf das nächste Heimspiel.

    Gruß
    schecke

  • Sorry, wenn ich das so sage, aber wenn ich sehe, wie die Fallzahlen in anderen europäischen Ländern nach oben gehen, dann kann man nur sagen, dass es aktuell eher Sinn macht mit den zugelassenen Zahlen bei "Events" wieder runter zu gehen, bevor wir im nächsten Lockdown landen.

    Schaut euch mal an, was in Spanien und Frankreich los ist. In Spanien sind die Zahlen höher wie bei der ersten Welle (>10000/d), in Frankreich wenn man von den Ausreissern wegen mangelhafter Übermittlung mal absieht sogar doppelt fast so hoch wie bei der ersten - in anderen Nachbarländern steigen die Zahlen auch teilweise stark an - und das sind keine "Urlaubsländer" oder weit weg wie Indien und Co.

    Wir waren bei 500/d und sind jetzt wieder bei 2000 - was meint ihr ab wann wieder alles geschlossen wird was nicht nötig ist?

    Ich denke, da is derzeit ein Event bei dem zumindest eine deutlich erhöhte Gefahr der Ansteckung besteht nicht wirklich wichtig.


    Und noch was zum Konzept:

    Das Schlauchboot und seine Anbindung sind ja relativ neu und daher eigentlich auf den Verkehr ausgelegt (mal vom Stau derer die dann auf die A9 wollen mal abgesehen das geht halt nicht anders) - aber weder der FCB noch die Stadt München können Massenansammlungen verhindern wenn die U-Bahn vom Stadion weg ist und dann einige tausend am Marienplatz aussteigen und in die Stadt gehen oder auch nur umsteigen wollen.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • ich stimme da zu, dass ich lieber auf Events verzichte als nochmal in einen Lockdown zu gehen... aber wie immer habe ich dann ein Problem mit der nicht einheitlichen Durchführung der Massnahmen. Wenn man schon diese Linie fährt, müsste man m.E. dann diese Oktoberfestveranstaltungen in den Münchner Lokalen ebenso verbieten. Ich weiss, das ist kein Vergleich zu 7.500 Leuten im Stadion aber bei ersterem halte ich eine mögliche Ansteckungsgefahr eines Superspreaders an 3 Leute :D für wahrscheinlicher! Aber zugegeben: bei den Mini-Oktoberfestveranstaltungen kenne ich das Hygiene-Konzept nicht. Vermutlich achtet der Türsteher bei der Bussigesellschaft darauf, dass nur über Whatsapp geflirtet wird ;)

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  • Andreas bin da völlig bei dir... ich stelle hier mal ohne Emotionen die Statistik "Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020" vom Statistischen Bundesamt rein:


    Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020 - Statistisches Bundesamt


    Das bestätigt im Grunde was Andreas oben erwähnt...


    aber zur Vollständigkeit des Berichtes muss erwähnt werden, dass sich das Statistische Bundesamt nicht nehmen lässt noch zu kommentieren, dass man in D "völlig richtig" gehandelt hat und dass man wohl ohne den Lockdown mit ca. 370.000+ Toten hätte rechnen müssen. Wie man allerdings zu der Annahme kommt, wird nicht erwähnt :rolleyes: (dieser Kommentar ist irgendwo in den Unterlinks versteckt, falls jemand danach sucht).

    Des Weiteren wird auch noch auf die erhöhten Fallzahlen von Spanien, Italien, Frankreich eingegangen. Wie es dort zu den hohen Fallzahlen trotz Lockdown kommt, wird auch nicht erwähnt.

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  • Fallzahlen steigen? Mehr Infizierte bei mehr Tests aber kaum Tote. Sowohl in Spanien als auch in Frankreich, in D sowieso. Wo ist eigentlich das Problem?

    Was prinzipiell sogar positiv ist. Die Kranken und Lahmen sind wohl mittlerweile größtenteils aussortiert und für den Rest scheint die Gefahr eines schweren Verlaufs mittlerweile geringer.

    Aktuelle Signatur

  • Was prinzipiell sogar positiv ist. Die Kranken und Lahmen sind wohl mittlerweile größtenteils aussortiert und für den Rest scheint die Gefahr eines schweren Verlaufs mittlerweile geringer.

    Ja natürlich. Warum macht man dann so einen Wind wegen der Zahlen? Genau so könnte man das in Presse und Politik doch auch mal kundtun. Nö, lieber weiter Angst machen mit den sich erhöhenden Fallzahlen.

  • Dass es weniger Tote gibt hat in meinen Augen auch den Hintergrund dass - vor allem in Ländern die vielleicht nicht zu hundertprozent unseren Standard haben - am Anfang erst mal diverse Dinge noch nicht eingespielt waren und man auch nicht wusste wann es zu was für Auswirkungen kommen kann.


    Ging doch am Anfang groß durch die Presse, dass nicht ausreichend Beatmungsgeräte etc. da waren und auf andere Symptome wurde halt auch nur "reagiert" statt wie es jetzt wahrscheinlich aufgrund der gemachten Erfahrungen möglich ist, bereits präventiv agiert.


    Wenn man z.B. nicht weiß, dass jemand bei der Krankheit X deutlich über 40° Fieber bekommt, kann man erst reagieren wenn das Thermometer oder der Patient pfeift.

    Wenn ich das aber weiß, kann ich schon bei bemerken einer erhöhten Temperatur dafür sorgen den Patienten entsprechend zu versorgen, damit die Temperatur gar nicht über 40° geht.


    Ausserdem dürften gerade in den ersten Wochen einige erst mal gar nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen sein, weil sie die Erkrankung eben als Grippe abgetan haben, bis es fast zu spät war.

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  • Ja natürlich. Warum macht man dann so einen Wind wegen der Zahlen? Genau so könnte man das in Presse und Politik doch auch mal kundtun. Nö, lieber weiter Angst machen mit den sich erhöhenden Fallzahlen.

    stell dir die Reaktionen der Öffentlichkeit gegenüber der Politik vor, man müsste etwas in der Richtung der Öffentlichkeit sagen: "Die Pandemie, die keine war" (gab mal einen Bericht mit dem Titel darüber...)... ich denke, man kann gar nicht mehr zurückrudern

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