Vermiete Immobilien - Wie macht man aus Betongold Betonblei

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  • 100 Milliarden ist die neue Einheit für den Wumms - da geht bestimmt noch mehr.


    Die Schulden bzw. Sondervermögen sind noch nicht hoch genug.

  • Ich habe bei mir ja das Projekt mit der Sanierung des MFH aus den 60ern. Habe heute endlich mal mit einem Handwerker gesprochen, der sich auf Fassadensanierung spezialisiert hat.


    Aus dem Bericht des Energieberaters habe ich ihm vorgelesen, dass vorgeschlagen wird, eine 10cm Dämmung als WDVS mit einer Wärmeleitzahl von 0,040 W/(mk) einzubringen.


    Der Handwerker war sehr verwundert, dass jemand so eine dünne Dämmung anbringen möchte. Ich solle da noch einmal kritisch nachfragen, ob das wirklich so gewollt ist.


    Ist das wirklich so verwunderlich? Habe morgen nochmal ein Team Viewer Gespräch mit dem Energieberater um solche Themen zu klären.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Der Handwerker war sehr verwundert, dass jemand so eine dünne Dämmung anbringen möchte.

    Die Arbeit ist sicher der Hauptkostenfaktor. Von daher eher mehr als weniger. Kommt nur auf die Überstände an.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Die Arbeit ist sicher der Hauptkostenfaktor. Von daher eher mehr als weniger. Kommt nur auf die Überstände an.

    Ich frage mich nur, wofür dann ein Energieberater für ich glaube € 4.500 so eine Beratung mit genauen Berechnungen macht, wenn es dann später heißt - ne wir hauen einfach mehr drauf......

    Dann muss ich den ja morgen mal fragen, was er sich dabei gedacht hat.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Bin gerade echt sauer. Der Bund setzt Fristen für die Grundsteuer und hat dann keinerlei Intention die selbst einzuhalten: https://www.faz.net/aktuell/wi…abgabefrist-18608903.html In der Lokalzeitung war zu lesen, dass es bei den Kommunen zumindest in NRW ähnlich ist. Nebenbei, mit Sonderfällen die die Sache kompliziert machen kann ich auch dienen und die zur Verfügung gestellte Software ist für den Bürger auch erheblich ineffizient...


    Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass das ganze ein ziemliches Desaster wird...

  • Bin gerade echt sauer. Der Bund setzt Fristen für die Grundsteuer und hat dann keinerlei Intention die selbst einzuhalten

    Mal sehn, ob es zB bei den Nachzüglern Mahnungen gibt. Angeblich sind die Finanzämter schon jetzt durch die vielen Einsprüche überfordert.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass das ganze ein ziemliches Desaster wird...

    Dito.

    Eine Energiesparlampe spart nur Energie, wenn sie an ist. :kasper:


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Es werden zuerst Erinnerungen verschickt, angeblich ab Ende Februar - bis zur Schätzung und Verspätungszuschlägen ist es ein langer Weg.


    Für ein normales Privathaus ist es einfach zu erledigen, komplizierte Fälle halt nicht.

    Grüße Peter

  • Mal sehn, ob es zB bei den Nachzüglern Mahnungen gibt. Angeblich sind die Finanzämter schon jetzt durch die vielen Einsprüche überfordert.


    Kann ich mir gut vorstellen. Es wird ja Klagen bezüglich der Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer zumindest beim Bundesmodell geben. Normalerweise würde das FA dann in einem solchen Fall den Bescheid von Amts wegen vorläufig stellen. Von meinem Steuerberater habe ich aber die Auskunft, dass das FA erklärt hat, das in diesem Fall nicht zu tun, da die Kommunen sonst keine Grundlage zum Ermitteln der Hebesätze hätten. Also wird er in der Großzahl der Fälle Einspruch einlegen, bereitet er jetzt schon vor. Wenn es hart auf hart wird er auch klagen, ich rechne in dem ein oder anderen Fall fest damit. Ist natürlich alles zusätzlich generierter Aufwand, für das FA, schlimmer noch aber auch für den Eigentümer.


    Wie so ziemlich alles in diesem Land.


    Da möchte ich noch daran erinnern, dass das Bundesmodell von Olaf Scholz stammt...

  • Hat jemand von euch statt "Elster" die Plattform


    "Grundsteuererklärung für Privateigentum"


    benutzt? Kann man da neben dem selbstbewohnten Einfamilienhaus auch zusätzlich eine vermietete Eigentumswohnung angeben? In einer Erklärung - oder macht man das eh in 2 Erklärungen - auch bei Elster ???

  • Habe die vorige Woche die Erklärung mit diesem Portal erstellt, hat gut funktioniert - war aber nur ein EFH.


    Das Portal geht nicht für alles, z.B. nicht für Landwirtschaft. Wie es mit vermieteten Objekten aussieht musst du gucken, auf den Infoseiten ist genau erklärt, was geht und was nicht.

    Grüße Peter

  • Also wird er in der Großzahl der Fälle Einspruch einlegen, bereitet er jetzt schon vor. Wenn es hart auf hart wird er auch klagen, ich rechne in dem ein oder anderen Fall fest damit.

    Das wundert mich noch etwas:

    Bisher war es ja kein Einspruch, sondern ein Widerspruch gegen den Bescheid der Grundsteuer, oder? Mit kostenpflichtigem Widerspruchverfahren.

    Aus anderen Bereichen in dem ich schon Einspruch eingelegt habe kenne ich es zudem so: 1 Monat Einspruchsfrist. Dieser Einspruch wird vom Finanzamt recht schnell abgewiesen. Dann 1 Monat Zeit für die Klage...die du nicht machst auf Grund von fehlender Grundlage.

    Im schlechtesten Fall wenn du morgen deinen Widerspruch einreichst und das Finanzamt diesen übermorgen zurückweist, dann war das nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

    Diese Widersprüche leben vermutlich nur von den langen Bearbeitungszeiten und der Hoffnung das das Verfassungsgericht schneller ist als jemals zuvor...


    Ich lege keine Widersprüche ein, ich sehe die Zeit als vergeudet an. Wenn sich die Rechtslage signifikant ändert muss das Finanzamt eh von selber tätig werden und korrigieren.


    Was wollen die mahnen bzw. was dann vollstrecken?

    Man gibt ja eben keine Steuererklärung ab sondern spielt nur den Datenerfasser für einen analogen Staat.

    Ich vermute mal die drohen ein Zwangsgeld in der Mahnung an. Dieses Mittel haben die Finanzämter immer eine Steuerklärung zu erzwingen soweit ich weiß.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Natürlich gibt man eine Steuererklärung ab.


    Macht man das nicht, kommt Erinnerung, danach Verspätungszuschlag und letztlich eine Schätzung.

    Grüße Peter

  • Macht man das nicht, kommt Erinnerung, danach Verspätungszuschlag und letztlich eine Schätzung.

    Wobei das ja falsch ist mit dem Zuschlag für die aktuelle Diskussion. Die neue Grundsteuer kommt ja erst 2025, wie soll man da mit dem Verspätungszuschlag agieren. Das steht auch immer wieder auf vermeintlichen Expertenseiten zu dem Thema, aber so kann das doch nicht sein, oder?

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Verspätungszuschlag nicht, aber es wird halt eine Mahngebühr geben

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Wobei das ja falsch ist mit dem Zuschlag für die aktuelle Diskussion.

    Vermute ich auch, weil die Grundsteuer ja nicht vom Finanzamt erhoben wird.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Meine Vermutung ist, dass dort noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und es bestimmt wieder ganz anders kommt, als jetzt geplant…

    Ich habe meine Erklärung dennoch am 4.10.22 übermittelt.

    Der Versuchung sollte man nachgeben, man weiß nie, ob sie wiederkommt. (Oscar Wilde)