Vermiete Immobilien - Wie macht man aus Betongold Betonblei

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  • Zitat

    Verwaltet das niemand? Das ist doch bestimmt verpachtet oder liegt das brach?

    wer sollte das verwalten ?

    Ja, es gibt einen Pächter. Der allerdings darf ja gar nicht tätig werden.

    Formal ist es in solchen Fällen so, daß das Finanzamt sich einen (Teil-) Besitzer aussuchen kann der verdonnert wird. Dazu muß es aber erst einmal merken daß für die Flächen nichts abgegeben wurde. Und das wird dauern.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • In der Elsterhilfe stand drin man darf da schätzen. :sz:

    Meine Schätzung sinkt bei jedem Mal :idee::sz:

    Insofern würde ich noch abwarten. :hehe:


    wer sollte das verwalten ?

    Es muss ja wer gegenüber dem Pächter auftreten....Pacht eintreiben, erhöhen, Fragen klären? Oder tritt da immer die ganze Mannschaft auf?


    Formal ist es in solchen Fällen so, daß das Finanzamt sich einen (Teil-) Besitzer aussuchen kann der verdonnert wird. Dazu muß es aber erst einmal merken daß für die Flächen nichts abgegeben wurde. Und das wird dauern.

    Soweit ich weiß bekommt nur eine Anschrift aus einer Eigentümergemeinschaft einen Brief mit dem Aktenzeichen. Insofern dürften die angeschriebenen Teileigentümer doch schon bestimmt sein, oder?

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

    Einmal editiert, zuletzt von basti313 ()

  • Um das richtig zu machen müsste theoretisch ein Architekt durch das Haus gehen und alles ausmessen. Die Anleitung sagt aber ich kann das auch selber ausmessen....

    Das war bei mir der große Vorteil dass das mein Architekt mal die Wohnfläche berechnet hatte weil ich vor 20 Jahren mal die Wohnräume zu Büroräume umfunktionieren wollte und das dann ja eine Nutzungsänderung gewesen wäre.

    So konnte ich die Daten dann einfach im Online-Formular eintragen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Es muss ja wer gegenüber dem Pächter auftreten....Pacht eintreiben, erhöhen, Fragen klären? Oder tritt da immer die ganze Mannschaft auf?

    irgendwann hat mal einer der Altvorderen einen Pachtvertrag gemacht, der verlängert sich halt laufend

    einen Neuen zu machen ist eh hoffnunglos (bei mehr als 10 Parteien) also läßt man das laufen

    klar wer Lust hätte könnte sich in irgendeiner Weise "kümmern", aber wozu. Ist Acker, ist verpachtet, Geld kommt, alles gut.

    Soweit ich weiß bekommt nur eine Anschrift aus einer Eigentümergemeinschaft einen Brief mit dem Aktenzeichen. Insofern dürften die angeschriebenen Teileigentümer doch schon bestimmt sein, oder?

    sicher, wir wissen auch wer das war; denn der rief meine Frau an ob wir das machen können ;)

    Kofferraum statt Hubraum !

  • sicher, wir wissen auch wer das war; denn der rief meine Frau an ob wir das machen können ;)

    Dann ist doch gut. Aktuell definitiv sein Problem. Was in Zukunft wirklich passiert weiß vermutlich nicht mal das Finanzamt....mich würde aber schwer wundern wenn die beim nächsten Schreiben jemanden anderen auswählen...

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  • .........mich würde aber schwer wundern wenn die beim nächsten Schreiben jemanden anderen auswählen...

    Na darauf kannst einen lassen!


    Wir haben noch 2 Jahre, nach dem 1.1. des Folgejahres auf den Verkauf, irgendwelche Post vom zuständigen Finanzamt bekommen.

    Du weiß ja: Die Mühlen des Finanzamts mahlen zwar sehr langsam aber überaus gründlich. 8|

  • Das kann er nicht. Es gibt ein Gerichtsurteil zur Grundsteuer. Würde er die Maßnahme verschieben würde er Gefahr laufen daß ein Gericht die Erhebung der Grundsteuer grundsätzlich in Frage stellt.

    Das sehe ich anders. Das BVerfG hat gesagt, daß die alten EHW noch bis 31.12.2024 angewendet dürfen. Es sollte also eine Verlängerung der Abgabefrist um mindestens ein Jahr problemlos möglich sein. Danach hat die Finanzverwaltung immer noch über ein Jahr, um die Bescheide zu erlassen.

    Frederic

  • Ich denke da ist auch ein großer Teil der Leute einfach zu bequemlich.


    Ich denke, die mit den einfachen Fällen hab es eben erledigt oder werden es zeitnah noch tun. Es gibt aber jede Menge Sonderfälle und diese Eigentümer stehen im Regen, das FA hilft nicht vernünftig, kein Artikel zu dem Thema geht darauf ein und die Steuerberater, wenn sie denn einen haben, sind vollkommen überlastet.


    Das kann er nicht. Es gibt ein Gerichtsurteil zur Grundsteuer. Würde er die Maßnahme verschieben würde er Gefahr laufen daß ein Gericht die Erhebung der Grundsteuer grundsätzlich in Frage stellt.


    Natürlich könnte er das. Dann müssten FA und Kommunen im Anschluss halt etwas flotter arbeiten um die Frist zu halten. Es ist ja eh grob unverschämt, dass sich erst die Politik ewig Zeit lässt, dann die Bürger nur ein paar Monate bekommen nur damit dann FA und Kommunen wieder viel Zeit haben.


    Ich habe das meinem Steuerberater aufgedrückt und gut.


    Hab ich auch, aber das muss man auch erst einmal bezahlen können und wollen. Außerdem braucht der ja auch Infos von mir, die er selbst nicht beschaffen kann. Aber es hilft halt auch, wenn es nachher zum Streit mit dem FA kommt, was es wird.


    Verwaltet das niemand? Das ist doch bestimmt verpachtet oder liegt das brach?


    Merkwürdige Vorstellungen hast Du manchmal. Die typische Erbengemeinschaft mit Acker, Grünland oder Wald auf dem Land hat vielleicht 1-2 ha, verteilt auf 2-20 Personen. Von den Erträgen zahlst Du keinen Verwalter. Das wurde vor zig Jahren mal an einen Landwirt verpachtet, der zahlt halt seine Pacht, hier oft noch in Bar. Da kümmert sich keiner aktiv. Von dem Geld werden die Ausgaben getätigt, sollte etwas über bleiben bleibt es auf dem Konto oder wird irgendwann verteilt. Da reden wir oft genug aber über weniger als 100 Euro Einnahmen pro Person und Jahr, nach Abzug der Kosten quasi null. Und selbst wenn es einen Verwalter gäbe, umsonst macht der das ja auch nicht.


    Nebenbei gibt es auch bei vermeintlich einfachem Acker genug Sonderfälle, die die Erklärung schwierig machen können.


    Um das richtig zu machen müsste theoretisch ein Architekt durch das Haus gehen und alles ausmessen.

    Und auch dann kommen drei Architekten auf vier verschiedene Werte. Schlimmer ist aber, dass es nicht mal eine gesetzliche Grundlage gibt, die Wohnflächenverordnung gilt nur für „sozialen Wohnungsbau“.



    Das Formular kann man als pdf runterladen und dann ausfüllen oder zur Not kann man das Formular auch anfordern und händisch ausfüllen.

    Hier in NRW brauchst Du eine Begründung, wenn Du die Erklärung anders als per Elster abgeben willst…

  • Natürlich könnte er das. Dann müssten FA und Kommunen im Anschluss halt etwas flotter arbeiten um die Frist zu halten. Es ist ja eh grob unverschämt, dass sich erst die Politik ewig Zeit lässt, dann die Bürger nur ein paar Monate bekommen nur damit dann FA und Kommunen wieder viel Zeit haben.

    Ist nicht nur unverschämt sondern auch völlig absurd, das wir deren Büroarbeit machen. Wir sammeln die Daten von Behörden um die dann einer anderen Behörde zur Verfügung zu stellen.

    Wie wäre es stattdessen mit Digitalisierung und passenden Schnittstellen?

    Ich bekomme auf die App die Nachricht das des FA mein Grundbuchauszug abrufen möchte und stimme dem dann zu. Meinetwegen abgesichert mit ePerso.

    Fertig der Lack. Das GBA übermittelt dann eine XML ans FA.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Ja, dass ganz ist ein Paradebeispiel dafür, wo es mit der Digitalisierung bei uns im Land hapert. Nicht nur, dass der Bürger Daten eingibt, die die Behörden eh haben. Da wäre das mindeste, das vorausgefüllt zur Verfügung zu stellen, was man selbstverständlich auch machen könnte, ohne dass sich alle bei Elster anmelden. Nein, die angeblich digitalen Formulare setzen auch nur das Papierformular 1:1 um, anstatt die digitalen Möglichkeiten zu nutzen.


    Noch abstruser wird es, wenn man sich überlegt, dass in Häusern mit Eigentumswohnungen teils identische Daten von jedem Eigentümer wieder eingegeben werden.


    Und dann erzählt mir unser Finanzminister in NRW etwas von Bürgernah und einfach. An der Stelle sollte er mal in den Spiegel schauen wenn er wissen will, warum die Politikverdrossenheit immer größer wird.

  • Ja, dass ganz ist ein Paradebeispiel dafür, wo es mit der Digitalisierung bei uns im Land hapert. Nicht nur, dass der Bürger Daten eingibt, die die Behörden eh haben. Da wäre das mindeste, das vorausgefüllt zur Verfügung zu stellen, was man selbstverständlich auch machen könnte, ohne dass sich alle bei Elster anmelden. Nein, die angeblich digitalen Formulare setzen auch nur das Papierformular 1:1 um, anstatt die digitalen Möglichkeiten zu nutzen.

    Hmmmmmm... ich erinnere mich an diverse Threads in denen sich klar, deutlich und gerne auch mit vielen Ausrufezeichen gegen einen "Überwachungsstaat" positioniert wurde von verschiedensten Usern. Und genau DAS, dass alles "mit Schnittstellen verbunden ist", ist der gläserne Bürger den ja keiner will. :sz: Da beißt sich die Katze leider in den Schwanz. Man kann nicht A ohne B haben. Wo Daten da sind, da können sie missbraucht werden. Den (sicher absolut richtigen) Satz wird man hier im Forum so öfter finden. Gab ja schon diversen Threads zum Zensus, DSGVO, Datenschutz etc.


    Zudem lagen und liegen einige der abgefragten Daten eben nicht in digitaler Form vor. Wohnfläche? Wo steht das denn drin? Im Grundbuch? Im Kataster? Die steht allenfalls in der Wohnflächenberechnung die der Architekt auf Papier beim Bauamt einreicht. Klar kann man für eine Wohnung die im Grundbuch eingetragenen m² nehmen. Wenn hier jemand gerne für 120m² Grundfläche zahlt obwohl das nur 90m² Wohnfläche ergeben kann, bitteschön. :top:


    Das sind teils Daten aus uralten Zeiten, wo der ENIAC das Mittel der Wahl war wenn man die Wurzel aus 9 ziehen musste. Die Daten liegen oftmals nur in analoger Form oder bestenfalls gescannter Form vor. Jetzt versucht man sie zusammen zu bringen. Dafür kann man jetzt natürlich eine Million Leute einstellen die sich da durchwühlen, kost ja wieder und überhaupts gibts eh zuviele da im öffentlichen Dienst, oder? Oder man fragt den, der im Zweifel die Unterlagen aus eigenen Beständen am schnellsten zusammen stellen kann, das wäre dann der Bürger/Eigentümer selber.


    Ich hab das Zeug jetzt bereits für mehrere Leute gemacht. Wenn jemand ein Elster-Zertifikat hat, dann ist das in 10, 15 Minuten passiert gewesen und die meiste Zeit davon war eigentlich, das in irgendwelchen Ordner zu suchen, was denn jetzt auf dem Bauantrag von 1972 steht. Wenn man da Ackerland mit 2€ Wert in einem 58-stel Miteigentumsanteil hat weil sich Erbengemeinschaften nicht einig werden weil keiner irgendwo nen Cent verlieren will und ja die Base womöglich in 27 Jahre deswegen mal Millionärin werden könnte wenn das dann doch Bauland wird, dann ist das sicher nicht immer einfach, liegt jetzt aber dann wohl auch eher nicht im Verantwortungsbereich des Staates.


    Der neue Bescheid ab 2025 ist übrigens längst da bei uns. Jetzt muss man noch auf den dann geltenden Hebesatz warten, angeblich soll´s ja nicht teurer werden für die meisten. :rolleyes:

  • kein Artikel zu dem Thema geht darauf ein und die Steuerberater, wenn sie denn einen haben, sind vollkommen überlastet.

    Das stimmt. Die Anleitungen sind mehr als dürftig. Da fehlt halt die Voraussicht, hätte man das ordentlich gemacht und nicht hauptsächlich auf eine Handvoll Youtube Videos, die eigentlich viel zu oberflächlich sind um damit die Erklärung zu machen, gesetzt, dann hätten möglicherweise weniger Leute den Rotz an die Steuerberater gegeben...und das Finanzamt muss hinterher weniger korrigieren und nachfragen...


    Merkwürdige Vorstellungen hast Du manchmal. Die typische Erbengemeinschaft mit Acker, Grünland oder Wald auf dem Land hat vielleicht 1-2 ha, verteilt auf 2-20 Personen. Von den Erträgen zahlst Du keinen Verwalter.

    Ich sprach nicht von einem Verwalter, lies mal richtig. Ich sprach von einem der das verwaltet. Der Pächter wird ja kaum bei einer 20 Personen Erbengemeinschaft die Pacht auf 20 Konten überweisen...üblicherweise wird schon jemand die Federführung haben und kann ggf. das Thema Grundsteuer auch moderieren....und wenn nicht, dann sind die 20 auch selber schuld. Spielt aber wie gesagt auch keine Rolle, es wird eh nur einer (eine Anschrift) angeschrieben.

    Ohne jetzt politisch diskutieren zu wollen warum jemandem 1/20stl von irgend einem Grund gehören muss den er weder vernünftig verwalten noch nutzen kann...


    Nebenbei gibt es auch bei vermeintlich einfachem Acker genug Sonderfälle, die die Erklärung schwierig machen können.

    Jetzt komm...von den ganzen Anleitungen ist die Landwirtschaft diejenige, die man ohne Probleme anhand der Anleitung abarbeiten kann. Bei einem Wohnhaus ggf. mit Gewerbe ist es viel, viel schwieriger. Zum Beispiel der Punkt Teileigentum an Nutzflächen im Gemeinschaftseigentum ist für mich völlig offen. Da schweigt sich das Finanzamt komplett aus.


    Da wäre das mindeste, das vorausgefüllt zur Verfügung zu stellen, was man selbstverständlich auch machen könnte, ohne dass sich alle bei Elster anmelden. Nein, die angeblich digitalen Formulare setzen auch nur das Papierformular 1:1 um, anstatt die digitalen Möglichkeiten zu nutzen.

    Das klappt ja schon bei der jährlichen Einkommensteuer schon nicht. Da funktioniert der Belegabruf nur partiell und das seit über 10 Jahren. Ich habe nicht erwartet, dass der für die Grundsteuer funktioniert.


    Hmmmmmm... ich erinnere mich an diverse Threads in denen sich klar, deutlich und gerne auch mit vielen Ausrufezeichen gegen einen "Überwachungsstaat" positioniert wurde von verschiedensten Usern. Und genau DAS, dass alles "mit Schnittstellen verbunden ist", ist der gläserne Bürger den ja keiner will. :sz: Da beißt sich die Katze leider in den Schwanz. Man kann nicht A ohne B haben. Wo Daten da sind, da können sie missbraucht werden. Den (sicher absolut richtigen) Satz wird man hier im Forum so öfter finden. Gab ja schon diversen Threads zum Zensus, DSGVO, Datenschutz etc.

    Das ist aber das übliche Todschlagargument. Das ist der übliche "Datenschützer gone wild" der Schnittstellen verhindert des Verhindern wegens. Das Top Beispiel ist nach wie vor die Auswertung von Mautkameras bei Schwerverbrechen.

    Hier passt das Argument auch nicht. Du hast ja Recht mit der Wohnfläche. Aber das das Finanzamt das Grundbuch abfragt, da die Daten zum großen Teil raus kürzt um doch die Daten teilweise in den Fließtext zu schreiben????


    Wie schwer wäre es gewesen diese Daten aus dem Grundbuch in Tabellenform mit den Zeilen in die die Daten gehören mit auf den Brief zu drucken?

    Mir sind da jetzt schon zwei Fehler aufgefallen. Bei einer TG habe ich übersehen das auf einem anderen Blatt noch ein Miteigentumsanteil steht...das Finanzamt hat diese Daten, für mich war das viel weniger offensichtlich. Der nächste Fehler kam durch eine Datenübernahme, da steht in einer Erklärung ein Zähler von der anderen Wohnung drin...dieser wäre wie Westfale sagt einfach mit ner Datenübernahme vom Finanzamt zu vermeiden.

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  • gegen einen "Überwachungsstaat"

    Überwachungsstaat ist nochmal was anderes als irgendwelche Daten zu deinem Grundstück. Das passt nicht in einen Topf.

    Daten die ein Amt eh schon hat mir in einen Brief reinzudrucken, zuzusenden damit ich sie in ein Formular bis zu einem bestimmten Termin eintragen muss, dazu Daten, die von einer anderen Behörde auf einer Webseite eingestellt wurden abrufen, um diese in das gleiche Formular eintragen zu lassen hat schon eine gewisse Qualität. In der bekannten Umständlichkeit mittels Elster natürlich. Ich bin sicher nicht derjenige, der haargenau weiss wie man das besser hätte machen können, aber man hat in den Ministerien genug Leute und bezahlte Berater dafür. Und wenn ich mir die so schön einfache Form der Bußgelderhebung :rolleyes::duw: auf Baden-Württemberger Autobahnen ansehe, wo du ein Aktenzeichen mit Login bekommst, dort alles schön ansehen und auch direkt per Paypal zahlen kannst, dann hat man doch das Wissen wie das einfacher geht?

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Ich sprach nicht von einem Verwalter, lies mal richtig. Ich sprach von einem der das verwaltet. Der Pächter wird ja kaum bei einer 20 Personen Erbengemeinschaft die Pacht auf 20 Konten überweisen...

    Das wird unterschiedlich gehandhabt. In der ersten Erbengeneration gibt es ja meist einen Haupterben der dann diese Rolle spielt, danach geht es aber schnell auseinander. Dann ist nicht unüblich ist daß die Erbengemeinschaft wiederum aus Erbengemeinschaften besteht.

    Bei uns in der Region ist es üblich daß der Pächter das Land verwaltet (Grundsteuer zahlen, Landschaftsverband, Jagdrechte etc). Die Grundsteuererklärung machen sie aber nicht. Habe mit beiden telefoniert. Sie befürchten etwas falsch zu machen und dann für die Folgen geradezustehen


    P.S. bei einer Erbengemeischaft von 20 ist es üblich daß 10 davon nicht mehr miteinander reden

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Wie schwer wäre es gewesen diese Daten aus dem Grundbuch in Tabellenform mit den Zeilen in die die Daten gehören mit auf den Brief zu drucken?

    Die Daten liegen da aber nicht in Tabellenform vor.


    Zumal: Wer soll dann den Brief schreiben? Das Finanzamt? Die Staatsoberkasse? Das Grundbuchamt? Das Katasteramt? Wer soll was wo wie rausziehen? Man hat die Grundbücher lange nicht umgestellt, weil kostet ja Geld diese Digitalisierung oder wie das heisst. You get what you pay for. Dazu der Föderalismus weil jedes Bundesland seinen eigenen Scheiss braucht. Sieht man ja auch schön was die einzelnen Bundesländer so bei der Grundsteuerreform brauchen. In BY bist in wenigen Minuten durch. Woanders hast das Gerenne. Warum fürs gleiche Ergebnis letztlich?

    Signatur

  • Sorry... die analoge Vorhaltung kostet Geld. Viel Geld und vor allem viel Effizienz.

    Wichtig wären als erstes bundeseinheitliche Schnittstellenbeschreibungen für alle möglich Vorgänge (die gibt es ja zum Teil sogar schon).

    Die, die vorhanden sind, sollten öffentlich sein, damit jeder Programmierer da problemlos ran kommt.

    Die Programmhersteller müssen verpflichtet werden, diese API einzubauen. Immer, im Standard.

    Das Genehmigungsverfahren zur Datenweitergabe kann wie genannt problemlos über eine App mit dem ePerso gelöst werden. Damit hab ich unter Kontrolle wer welche Daten bekommt.


    Auch hier kann ich wieder mal den Podcast Lage der Nation empfehlen.


    Er lässt nicht nur das kalte Grauen der Realität hören, sondern zeigt auch Lösungen auf. Die teilweise schon vorhanden sind.

    Automatisches Kindergeld

    Automatisches Angebot für den Platz in Kiga und Schule

    Ausschlielich digitale Beantragung Bafög

    usw.

    Natürlich nicht in Deutschland verfügbar.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Das Genehmigungsverfahren zur Datenweitergabe kann wie genannt problemlos über eine App mit dem ePerso gelöst werden. Damit hab ich unter Kontrolle wer welche Daten bekommt.

    Im Bezug auf Einsicht in Grundbucheinträge gilt ja sowieso das berechtigte Interesse, hier würde ich das Finanzamt und die erhebende Stelle der Grundsteuer schon mal als berechtigt ansehen. Bodenrichtwerte sind hier öffentlich für jeden einsehbar. Ich kann nur für BaWü sprechen, aber ich meine hier ist das Grundbuchamt schon seit geraumer Zeit volldigitalisiert. Wem müsste ich also noch etwas genehmigen?

    Bei den restlichen Fällen hast du natürlich recht, da ist noch deutlich Luft nach oben. Nach unten kaum.

    Was fehlt ist wie von Stefan korrekt angeführt bei Eigentumsgemeinschaften die Wohnfläche, evtl. Gewerbe/Nutz/Wohnflächenaufteilung. Das geht natürlich nirgends hervor.

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  • Sie befürchten etwas falsch zu machen und dann für die Folgen geradezustehen

    Ich frage mich, ob man in so einer Konstellation die Kosten für den StB nicht genauso wie die Grundsteuer als Betriebskosten weitergeben kann.

    P.S. bei einer Erbengemeischaft von 20 ist es üblich daß 10 davon nicht mehr miteinander reden

    Wie gesagt...."der gesellschaftliche Nutzen" bei denen 20 Leute einen Acker besitzen, praktisch nichts davon haben und sich auch nicht dafür interessieren ist eh gleich Null. Umgekehrt hat Deutschland einen sehr hohen Nutzen vom privaten Wohneigentum. Insofern fällt es mir schwer den 20 Verpächtern ihr Jammern abzunehmen und umso mehr ist es in meinen Augen ein Problem wenn wir beim Thema "Betonblei" eben die Problem einer solchen Erklärung diskutieren müssen.


    Die Daten liegen da aber nicht in Tabellenform vor.

    Ist Word in Behörden Neuland?


    Nein, im Ernst:

    Ich habe vom Finanzamt Augsburg Land und Augsburg Stadt jeweils die Aufforderungsbriefe. Land schafft es im Gegensatz zu Stadt wenigstens die Flurstücknummern anzugeben auf die sich das Aktenzeichen bezieht. Was bei der Erklärung für die Stadt schon die erste Schwierigkeit war. Da die Wohnungsnummer korrekt angegeben ist waren diese Infos da. Beim Land bin ich über das Problem gestolpert das die Blattnummern nicht angegeben werden, dadurch wurde das zusätzliche Blatt für die TG von mir übersehen.


    Es werden also ganz bewusst und offensichtlich vorhandene Angaben nicht in die Tabelle "Lage" gedruckt. Mir ist zudem keine sinnvolle Begründung bekannt, warum man hier nicht auch angeben kann wie es jede Bank macht "Zeile 7 Adresse: Müllerweg 5, Zeile 8: Flurstücknummer Zähler: 12345, Zeile 9: Flurstücknummer Nenner: 0".

    Mir als mathematisch Vorgebildeten fällt es schon sehr schwer Nenner = 0 anzugeben...


    Zumal: Wer soll dann den Brief schreiben? Das Finanzamt?

    Haben die doch unzureichend gemacht. Die Vorlage scheint auch für jedes Finanzamt gleich zu sein, man hätte halt die Vorlage gescheit machen müssen.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Ich habe einen Stellplatz vermietet und die Mieterin zahlt auf einmal jetzt den zweiten Monat nacheinander nicht mehr. Die Mietverwaltung hat mit der telefoniert. Sie wollte kündigen und nachzahlen - Stellplatz zu weit weg. Bisher hat sie weder gekündigt noch gezahlt. Die Mietverwaltung meint, einfach kündigen und das Geld abschreiben.


    Der Stellplatz vermietet sich tatsächlich nicht so leicht weiter aktuell.


    Wieviel Aufwand wäre es denn, das Geld von der einzutreiben? Die hat Geld und 65 Euro im Monat wird sie zahlen können.


    Kann man da nicht einfach einen Mahnbescheid auf den Weg bringen? Vielleicht ist die Mietverwaltung in der Richtung nicht engagiert genug? Im Prinzip würde ich versuchen, so lange der Vertrag nicht gekündigt ist, auch jeden Monat weiterhin das Geld zu bekommen.

    Viele Grüße
    Oliver