Vermiete Immobilien - Wie macht man aus Betongold Betonblei

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  • Barzahlungen sind durchaus legal, die Vertragsparteien sind darin frei.

    Allerdings ist das Führen eines Kassenbuchs in diesem Fall unbedingt empfehlenswert, im Zweifelsfall den erhaltenen Betrag sofort auf ein Konto einzahlen.

    Das Finanzamt wird aber bei höheren Barbeträgen sicher hellhörig.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Das Finanzamt wird aber bei höheren Barbeträgen sicher hellhörig.

    Die werden auch bei niedrigen Beträgen hellhörig. Weil dann die Vermutung im Raum steht, das zwischen Zahlung und Kassenbucheintrag ne Lücke klafft.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • Die werden auch bei niedrigen Beträgen hellhörig. Weil dann die Vermutung im Raum steht, das zwischen Zahlung und Kassenbucheintrag ne Lücke klafft.

    sorry, wenn ich ein Kassenbuch korrekt führe, dann trage ich den Betrag bei Erhalt tagesaktuell ein.

    Wann ich dann den Tresorinhalt zur Bank bringe und den Übertrag verbuche, ist mein Bier.

    Hatte nie Probleme deswegen in 'zig Jahren mit der Steuer.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Sorry, aber ich würde hier keine Angst schüren. Natürlich ist für ein Finanzamt eine Bargeldbewegung immer verdächtig. Wenn es einen Vertrag und ein sauber geführtes Kassenbuch gibt, kann das FA da nichts bemängeln. Am besten noch sauber quittiert mit Unterschriften. Was sicher kurz überprüft wird ob die vereinbarte Miete auch dem Marktüblichen Stand entspricht. Ansonsten muss man das Geld auch nicht zwingend zur Bank bringen, es ist in Deutschland nicht verboten, Bargeld zu haben. Privatbarentnahme, Punkt.

    Sonst hätte ja jede Kneipe jeden Monat ne Kassensichtung.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Wenn einer in bar bezahlen oder einer in bar kassieren will, denkt das Finanzamt immer zuerst an Schwarzgeld.

    Ist auf jeden Fall eine bewährte Methode eine Steuerprüfung herauszufordern.

    Bei wem? Bei mir? Bin stinknormaler AN mit einer vermieteten Immobilie. Da Könnens gerne prüfen kommen.

  • Sorry, aber ich würde hier keine Angst schüren. Natürlich ist für ein Finanzamt eine Bargeldbewegung immer verdächtig.

    Nicht blos das FA. Beim Gewerbe wühlst sich auch die Krankenversicherer und Rentenversicherer bei den Prüfungen durch die Barkasse und auch die Fahrtenbücher.

    Ich schreib hier in der Regel meine Meinung. Ab und zu ergänze ich die auch mal mit Quellen.

  • man definiere übrigens "höhere Beträge", die sind natürlich verdächtig wenn sie die üblichen Umsatzzahlen des Betriebs deutlich übertreffen.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Beim Gewerbe wühlst sich auch die Krankenversicherer und Rentenversicherer bei den Prüfungen durch die Barkasse

    Weder mein Krankenversicherer noch mein Rentenversicherer wollte bei mir jemals bei einer Prüfung wissen, welche Beschaffenheit meine Einnahmen hatten. Den geht meine Barkasse solange nichts an bis er mir den Paragraphen bringen kann hier überhaupt reinschauen zu dürfen.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • das wird wieder mal OT. Aber bei einem Kurierdienst oder Taxibetrieb macht es für die Prüfer schon etwas Sinn, die Fahrtenbücher und die Kasse zu checken.....

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Zitat

    Nicht blos das FA. Beim Gewerbe wühlst sich auch die Krankenversicherer und Rentenversicherer bei den Prüfungen durch die Barkasse und auch die Fahrtenbücher.

    Den Rentenversicherer interessiert das Kassenbuch nicht.

    Die interessieren sich für die EÜ, Arbeitsvertrag und Meldungen Sozialversicherung und BG.

    Hab grad die Prüfung für 1 Angestellte - es lebe die Bürokratie.


    Aber als Rumäne ne Firma in Deutschland gründen, 10 bis 20 Rumänen als Angestellte einstellen

    und anmelden. Nach einem Monat die Firma Liquidieren und die Angestellten dem deutschen Sozialhilfesystem

    zuführen, das funktioniert, ohne Konsequenzen. Die 20 Leute liegen uns auf der Tasche.


    Meine Schwester arbeitete bei der AOK, nach dem dritten Vorfall und Anzeige, ohne dass Konsequenzen gezogen

    wurden, ist sie vorzeitig in Ruhestand. Die vorsitzenden Deppen dort, sind nicht zu ertragen.

    GP

    Das Meer geht bis zum Strande und dann verläufts im Sande

    Einmal editiert, zuletzt von mc_corner ()

  • Hab grad die Prüfung für 1 Angestellte - es lebe die Bürokratie.

    Die hatte ich auch für 8 Minijobler. Im Endeffekt war der - wirklich kooperative - Mann 2 Tage da, hat hier und da was gefunden und ich hatte sogar annähernd 10€ zu viel bezahlt. Das zuwenig auf der einen Seite hat sich mit dem zuviel auf der anderen fast ausgeglichen. Da das dem AN eh in allen Fällen nicht direkt zugerechnet wurde, sondern eben pauschal, ist mir ein Schaden in besagter Höhe entstanden. Man darf sich erstens bez. des Aufwands und zweitens bez, der bereitgestellten Mittel der Erfassung an den Kopf greifen. Bitte so dass es weh tut.

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Wir haben gerade über Elster die Daten zur Grundsteuerreform abgeschickt, war schon ein bisschen Arbeit bis man alle Daten zusammengestellt hatte.


    Was mir aufgefallen ist, in Schleswig Holstein wollen sie das Baujahr des Gebäudes und den Bodenrichtwert wissen, bei uns in Hessen keines von beiden 🤔

    Werden dann hier später alle Gebäude gleichgestellt, ob altes oder neues Haus?

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Werden dann hier später alle Gebäude gleichgestellt, ob altes oder neues Haus?

    Die ziehen sich den Bodenrichtwert imho anhand der Adresse automatisch. Würde ja überall gehen :kpatsch:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Die ziehen sich den Bodenrichtwert imho anhand der Adresse automatisch. Würde ja überall gehen :kpatsch:


    Das wird noch ein großer Spass. Hatte es ja oben schon mal geschrieben, für die 08/15 Sachen kein Problem. Aber es gibt eben auch Grundstücke, bei denen die Sache mit den Bodenrichtwerten so eindeutig nicht ist.


    Lustig finde ich aber auch die Sache mit der Wohnfläche. Die Wohnflächenverordnung gilt nur für Wohnungen nach Wohnraumförderungsgesetz. Dann gibt es noch die DIN 277, die aber auch nicht verbindlich ist und zu anderen Ergebnissen kommt.


    Ich soll also Wohnflächen angeben, ohne dass es eine gesetzliche Grundlage zu deren Berechnung gibt. Bin mal gespannt wie lange es dauert, bis darüber die Steuer ausgehebelt wird.

  • Bin mal gespannt wie lange es dauert, bis darüber die Steuer ausgehebelt wird.

    Es wäre nur ein weiteres Versagen der Legislative. Ist man ja mittlerweile gewöhnt :sz:

    Hör immer auf dein Herz, ausser der Winzer sagt "Nimm den Gewürztraminer". Dann hör auf den Winzer :party:

  • Das wohl so.


    Ich wäre ja dafür, den Aufwand für die Grundsteuer komplett zu streichen und den Gemeinden im Gegenzug einen eigenen Hebesatz auf die Einkommensteuer zuzugestehen. Geht natürlich nicht, wenn man mittelfristig plant, die Umlage der Grundsteuer zu verbieten.

  • Wie deutet ihr diesen Paragraphen?


    Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 566a Mietsicherheit

    Hat der Mieter des veräußerten Wohnraums dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit geleistet, so tritt der Erwerber in die dadurch begründeten Rechte und Pflichten ein. Kann bei Beendigung des Mietverhältnisses der Mieter die Sicherheit von dem Erwerber nicht erlangen, so ist der Vermieter weiterhin zur Rückgewähr verpflichtet.




    Ich habe ein Mehrfamilienhaus gekauft in dem 10 Parteien wohnen. Die alte Hausverwaltung kann meiner Hausverwaltung einen Großteil der Kautionen nicht auszahlen, da die Voreigentümerin (50% Anteil / Scheidungsfall) die Kautionen rechtswidrig in ihrem privaten Verfügungsfeld vereinnahmt hat und nicht aufs Objektkonto gezahlt hat. Sie will dieses Geld nun rechtswidrig zurück halten bis sie mit ihrem Mann vor Gericht durch ist.


    Die neue Hausverwaltung scheint so einen Fall noch nicht gehabt zu haben und wir disuktieren jetzt, ob wir einen Anspruch gegen die alten Eigentümer haben oder ob es eher das Problem des Mieters ist, dass uns neue Kautionen zur Verfügung gestellt werden und im gleichen Atemzug von ihnen von den Voreigentümern zurück gefordert werden müssen. Ich verstehe dahin gehend den zweiten Satz aus dem Paragraphen nicht.


    Ansonsten würde ich beide Eheleute anschreiben lassen (es sind ja beide Vertragspartner und Voreigentümer und nicht nur die Ehefrau, daher auch das Problem von beiden), eine Frist setzen und ansonsten an einen Anwalt übergeben......


    Meine Hausverwaltung will dagegen immer wieder auf die Mieter zugehen. Ich bin kein Jurist aber meiner Einschätzung nach, ist das doch nicht der richtige Weg, oder?

    Viele Grüße
    Oliver

  • Üblicherweise werden Kautionen (AFAIK) vom alten an den neuen Besitzer übergeben.

    Der muss ja auch nachweisen dass die sauber angelegt waren (früher gabs ja noch so was wie Zinsen)

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.