Vermiete Immobilien - Wie macht man aus Betongold Betonblei

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  • Ich für meinen Teil würde mich immer freuen, wenn eine Immobilie ohne Makler angeboten wird. Warum soll ich einem Makler, der einfach unanständig und unmoralisch viel Geld für seine Tätigkeit verlangt, die Scheine in den Rachen werfen. Wenn ich Zweifel an der Qualität der Immobilie habe, kann ich immer noch einen Gutachter einschalten, der wahrscheinlich einen Bruchteil der Maklerprovision kostet. Ich habe Erfahrungen als Verkäufer und Käufer mit und ohne Makler gemacht. Mein Fazit: ich hatte einen falschen Beruf, wenn ich diese Feststellung auf die Menge des erworbenen Geldes reduziere. Es gibt wohl nicht sehr viele Berufe, in denen man im Verhältnis zur erbrachten Leistung so viel Geld verdient.


    Und in Punkto Haftung habe ich noch nie gehört, dass man einen Makler verantwortlich machen konnte.

    Das sind immer wieder dieselben Vorurteile, die hier wiedergekäut werden.

    Wie in jedem Beruf gibt es Gute und weniger Gute oder auch Schlechte.

    Da der ausgeübte Beruf keiner besonderen Qualifiktation bedarf um ein Gewerbe anzumelden, gibt´s halt oft "Gelegenheitsarbeiter", die wirklich nichts taugen. Mit etwas Erfahrung erkennt man die allerdings entweder sofort oder ziemlich bald.


    Aber ein guter Makler ist sein Geld wert. Es ist nur ein Problem diesen "Guten" zu finden.

    Die letzten 8 Immos, die wir verkauft haben, sind alle über Makler weggegangen, weil auf auf Inserate von Privaten offensichtlich nur Idioten und Schnäppchenjäger anrufen und irgendwann hast dann keine Lust mehr sich mit dem Gesindel auseinanderzusetzen. Und eben auch Letzteres nimmt einem der Makler, wenn er denn sein Handwerk versteht, ab.

  • Es gibt wohl nicht sehr viele Berufe, in denen man im Verhältnis zur erbrachten Leistung so viel Geld verdient.

    Ich würde sagen, das kommt schwer auf den Markt und die Objekte an. Vor 5 Jahren hat man denen das Zeug aus den Händen gerissen. Kumpel von mir hatte da teilweise keine zwei Besichtigungen bis zur Zusage mit Finanzierungsbestätigung. Da war es wohl so wie du schreibst. Heute macht der 20 Besichtigungen und von 5 Zusagen platzt bei 4 die Finanzierung.

    Und in Punkto Haftung habe ich noch nie gehört, dass man einen Makler verantwortlich machen konnte.

    Auch diese Berufsgruppe hat Sorgfaltspflichten. Das gilt sowohl für Kauf wie auch Pacht/Mietobjekte.

    Ich kenne einen Fall, in welchem der Pachtvertrag durch ein nicht zur Pachtdauer passendes Vertragsende faktisch ungültig gewesen wäre, das hätten beiden Seiten je nach Interessenlage ausnutzen bzw. einklagen können. Eine salvatorische Klausel ist in diesem Fall kaum anwendbar. Gemerkt hat es beim durchlesen auch keiner. Hier hätte durchaus eine 5-stellige Summe im Raum stehen können.

    When nothing goes right, go left :top:

  • Ich habe nichts wiedergekäut, sondern meine Erfahrungen geschildert. Ob denn der "gute Makler" wirklich so viel Geld wert ist, mag jeder für sich beurteilen.

    Gruß aus Bayern


    Werner

  • Es gibt wohl nicht sehr viele Berufe, in denen man im Verhältnis zur erbrachten Leistung so viel Geld verdient.

    Das zeigt, dass Du es noch nei selber probiert hast oder eine falsche Vorstellung davon hast, was Makler wirklich verdienen.

    Ich kenne mehrere... da ist (von den reinen Maklern) nioch keiner an Reichtum krepiert.

    Viele Bauträger-Firmen betrieben das halt als Nebengeschäft (und zählen damit zu den nicht zu empfehlenden Maklern). Da sieht das Anders aus.

    Nicht immer ist die größte Firma am Ort der beste Ansprechpartner für einen Verkauf. Habe ich auch selber wieder beim Verkauf vom Elsenbach erlebt. Erster Makler absolut flop. Zweiter dafür absolut top.

  • Das zeigt, dass Du es noch nei selber probiert hast oder eine falsche Vorstellung davon hast, was Makler wirklich verdienen.

    Ich kenne mehrere... da ist (von den reinen Maklern) nioch keiner an Reichtum krepiert.

    Viele Bauträger-Firmen betrieben das halt als Nebengeschäft (und zählen damit zu den nicht zu empfehlenden Maklern). Da sieht das Anders aus.

    Nicht immer ist die größte Firma am Ort der beste Ansprechpartner für einen Verkauf. Habe ich auch selber wieder beim Verkauf vom Elsenbach erlebt. Erster Makler absolut flop. Zweiter dafür absolut top.

    Was meinst Du mit "noch nie selber probiert"? Ich hatte ja geschrieben, dass ich bereits über Makler ge- und verkauft habe, wenn Du das meinst.

    Gruß aus Bayern


    Werner

  • Was meinst Du mit "noch nie selber probiert"? Ich hatte ja geschrieben, dass ich bereits über Makler ge- und verkauft habe, wenn Du das meinst.

    Versuch halt mal selber Dein Glück als Makler, wenn es so einfach ist damit Geld en masse zu verdienen.

  • Ich kenne Einige, die sich als Makler versucht haben, und sie sind kläglich gescheitert. Und als der Markt stark umkämpft war, war es praktisch kaum möglich an Objekte zu kommen, die der Makler anbieten kann.


    Jetzt gibt es einige Verkaufsobjekte deren Inseratsdauer seeehr lang ist. Das heißt erstmal "außer Spesen nix gewesen". Gewerbliche Immoanzeigen kosten viel Geld. Und dann viele fruchtlose Besichtigungstermine.


    Ich möchte nicht geschenkt Maklerin sein. Von ein paar Promi-Maklern mal abgesehen, die mit den oberen 10.000 permanent ihre Geschäfte machen. Dazu braucht man aber das Entrée in entsprechende Kreise.

  • Ich kenne Einige, die sich als Makler versucht haben, und sie sind kläglich gescheitert. Und als der Markt stark umkämpft war, war es praktisch kaum möglich an Objekte zu kommen, die der Makler anbieten kann.


    Jetzt gibt es einige Verkaufsobjekte deren Inseratsdauer seeehr lang ist. Das heißt erstmal "außer Spesen nix gewesen". Gewerbliche Immoanzeigen kosten viel Geld. Und dann viele fruchtlose Besichtigungstermine.


    Ich möchte nicht geschenkt Maklerin sein. Von ein paar Promi-Maklern mal abgesehen, die mit den oberen 10.000 permanent ihre Geschäfte machen. Dazu braucht man aber das Entrée in entsprechende Kreise.

    Kann ich nur bestätigen. Ich habe es Ende der 80er zumindest mal selber 2 Jahre als Nebenerwerb versucht (inclusive der Vorbildung bei der IHK). Außer Spesen kaum was gewesen.

  • Ein Makler hat auch seine Netzwerke und auch mehr Interessenten, weil er mehr Objekte anbietet.


    Meine beiden Häuser vom letzten Jahr hatte ich über einen befreundeten Makler angeboten. Mit dem haben wir schon viel gemacht, sowohl im Kauf, als auch im Verkauf. Der macht auch mal Bewertungen für relativ kleines Geld wenn wir sowas brauchen.


    Der Käufer hatte sich eigentlich für ein anderes Objekt des Maklers angesehen. Da dies für ihn nicht in Frage kam, hat der Makler ihn gefragt, ob er sich nicht meine beiden Häuser ansehen will.


    Bei den Preisverhandlungen war es dann so, dass mit dem zweiten und finalen Angebot des Käufers abzügl. der Maklerprovision mein Mindestpreis (was nach Provision bei mir ankommen sollte) um rund 4.600 € unterschritten war. Der Makler hat dann von sich aus auf diesen Teil seiner Provision verzichtet, damit der Deal klappt.


    Und was der an Anstrengungen unternommen hat, damit wir noch an Bauunterlagen der 1940 gebauten Häuser kommen, war enorm.


    Ohne den Makler wäre ich wohl an den Käufer gar nicht rangekommen.


    Ich hab auch schon mehrere Reihenhäuser in der Oberpfalz selbst vermarktet und dabei festgestellt, dass die Maklerprovision beileibe nicht so leicht verdientes Geld ist, wie es manchmal schein.

  • Na dann freue ich mich über alle, die positive Erfahrungen gemacht haben :). Ich für meinen Teil bleibe bei meiner Meinung, die ich mir wohlgemerkt aus meiner Erfahrung heraus gebildet habe, und das war nicht nur ein Kauf / Verkauf. Ich bin allerdings sehr überrascht über die hier ausschließlich positiven Postings über die Berufsgruppe. Aber nichts für ungut, ich wollte niemandem aufs Füßchen treten :trink:

    Gruß aus Bayern


    Werner

  • .....sehr überrascht über die hier ausschließlich positiven Postings über die Berufsgruppe. .,....

    Da hast Du wohl einiges überlesen, was hier gepostet wurde.

  • Nicht ausschließlich positiv. Ich versuche auch dort, wo es geht, die Maklercourtage zu sparen.


    Aber es gibt durchaus Situationen, wo ein Makler sinnvoll ist und so leicht, wie es häufig aussieht verdient der sein Geld auch nicht.

  • ... dann sollte ja Alles passen. Denn die fragen tatsächlich den Datenbestand ab.

    Macht die Telekom hier auch https://www.telekom.de/magenta…all-nebenkostenprivileg#/


    Muss man nicht sofort Kohle latzen, sondern hat 9 Monate frei. Je nach Paket auch bei 10€ danach, müsste man aber die Inhalte vergleichen. Ich vermute, das nimmt sich nix.


    Gibts auch für 12 Monate for free: https://www.sparhandy.de/angeb…om-magenta-tv-smart#deals


    Aufpassen muss man wohl, wenn man einen solchen Vertrag einem bestehenden DSL Anschluss zubucht. Ich gehe mal schwer davon aus, dass man dann wieder eine neue Mindestlaufzeit hat ;) Das geht natürlich nirgends eindeutig hervor :hi:

    When nothing goes right, go left :top:

  • Da geht's ja um den Glasfaser-Anschluß. Woher soll die Telekom wissen, zu welchem Termin man bei Vodafone gekündigt hat?


    Wenn ich die Anschrift eines unserer Objekte, für das wir zum 30.4. bei Vodafone gekündigt haben eingebe, kommt folgendes Ergebnis.



    Wenn man zur Telekom wechselt, sollte man sicher sein, auch bereits eine Telefondose in der Wohnung zu haben. Ich hatte jetzt den Fall. Da wurde vor einigen Jahren eine größere Wohnung in zwei kleiner aufgespalten. Daduchr hat eine der beiden Wohnungen keinen Telefonanschluß. War ja kein Problem, weil die Mieterin Telefon und Internet über Vodafone hatte. Die hat jetzt zur Telekom gewechselt und bei der Installation hatte man dann festgestellt, dass erst mal eine Anschlußverkabelung verlegt werden muß. Hätte die das vorher gewußt, wäre sie mit dem Internet bei Vodafone geblieben.

  • Telefon- und Internetanschluß waren ja in der Wohnung vorhanden, aber eben über Vodafone. Ich hab ihr angeboten, die Hälfte zu übernehmen.


    Bei uns im Haus wo ich wohne, gibt es auch keine Telefonanschlüsse. Da wurde beim Neubau 2017 schon Glasfaser bis in die Wohnung verbaut, da ist man an den Glasfaseranbieter gebunden. Ich denke, dass das mittlerweile bei vielen Neubauten der letzten Jahre schon so ist.

  • So, wie ich schon befürchtet hatte, haben sich wohl fast alle in der Eigentümerversammlung für diesen dämlichen Kabelanschluss entschieden.

    Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten, entweder ich übernehme weiterhin die paar € für etwas das ich nicht nutze, oder ich fange deswegen Streit mit dem Vermieter an. :party:

  • Erst mal abwarten, ob der Vermieter versucht, Dir die Kosten ab 1.7. umzulegen. Rein rechtlich darf er es nicht mehr.


    Ob man dann deswegen streiten soll, hängt vom Gesamtpaket ab. Verhältnis zum Vermieter, Höhe der Miete usw. usw..